Rechtsanwaltskanzlei für Mietrecht: Hilfe bei Mietproblemen

Im Mietrecht ist für das Zustandekommen eines Mietverhältnisses ein Mietvertrag zwischen Mieterin oder Mieter auf der einen Seite und Vermieterin oder Vermieter auf der anderen Seite erforderlich. Im Mietvertrag müssen zumindest die konkrete Wohnung, die Höhe der Miete sowie der Beginn des Mietverhältnisses angegeben werden.

Der Vertrag muss nicht zwingend schriftlich geschlossen werden. Auch eine mündliche Vereinbarung ist rechtlich wirksam. Allerdings gibt es Ausnahmen: Ein Zeitmietvertrag mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sowie der Staffel- und der Indexmietvertrag müssen schriftlich abgeschlossen werden. Als erfahrene Rechtsanwaltskanzlei für Mietrecht unterstützen wir Sie dabei, dass alle relevanten Punkte korrekt und vollständig aufgeführt sind.

Die Rechtsbeziehungen zwischen Mieterinnen und Mietern sowie Vermieterinnen und Vermietern bestimmen sich in erster Linie nach dem Mietvertrag. Sind die vertraglichen Regelungen unvollständig oder weichen unzulässig von den mieterfreundlichen Vorschriften des Mietrechts ab, greifen die gesetzlichen Regelungen – insbesondere die §§ 535 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB). Diese Vorschriften wurden durch das Reformgesetz zum Mietrecht, das am 1. September 2001 in Kraft trat, neu gefasst und bieten heute wichtige Schutzmechanismen.

Typische Streitpunkte im Mietrecht

Regelmäßig entstehen im Mietrecht Auseinandersetzungen über folgende Themen:

  • Eigenbedarf
  • Betriebskosten
  • Kündigung
  • Maklercourtage
  • Mieterhöhung
  • Mängel
  • Reparaturen
  • Mietenspiegel
  • Mietkaution
  • Mietvertrag
  • Modernisierung
  • Nachmieter
  • Schönheitsreparaturen
  • Sozialklausel
  • Umwandlung
  • Wohngeld

In keinem Rechtsgebiet ergehen jährlich mehr Gerichtsentscheidungen als im Mietrecht. Die Grundlage für die Beurteilung einer Streitigkeit bieten daher mit stetig wachsender Bedeutung die zahlreichen bereits gefällten Urteile und Beschlüsse.

Fazit – Ihre Kanzlei für Mietrecht

Das Mietrecht ist ein komplexes und dynamisches Rechtsgebiet, in dem sich jährlich unzählige Entscheidungen ändern und weiterentwickeln. Für Mieterinnen, Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter bedeutet das, dass Unsicherheiten und Konflikte kaum zu vermeiden sind.

Unsere Kanzlei steht Ihnen bei allen Fragen und Streitigkeiten im Mietrecht zur Seite – von der Prüfung und Gestaltung von Mietverträgen über die Beratung bei Mieterhöhungen oder Kündigungen bis hin zur Durchsetzung Ihrer Rechte vor Gericht.

Wir setzen uns dafür ein, Ihre Interessen konsequent zu vertreten und nachhaltige Lösungen zu finden. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie rechtliche Unterstützung im Mietrecht benötigen.

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Indexmiete direkt berechnen

STEINWACHS · Mietrecht

Indexmietrechner für Wohnraum

Berechnen Sie die prozentuale Indexänderung und die daraus folgende Nettokaltmiete. Verwenden Sie zwei Indexstände derselben amtlichen Basisreihe.

KostenlosOhne AnmeldungStand: 28.09.2026

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Ihre Angaben

Gleiche Basis, beispielsweise 2020 = 100.
Den maßgeblichen Monatswert bei Destatis ablesen.

Der Rechner verarbeitet Ihre Eingaben im Browser. Er übermittelt sie nicht und speichert sie nicht dauerhaft. Für eine Anfrage nutzen Sie bitte den separaten Kontakt.

Rechenbeispiel mit fiktiven Angaben

Dieses Beispiel zeigt den Rechenweg innerhalb des oben beschriebenen Anwendungsbereichs.

Bisherige Nettokaltmiete in €
800
Ausgangsindex
110
Neuer Index
121
Zugang der Änderungserklärung
2026-09-01
Die Miete ist seit mindestens einem Jahr unverändert; Erklärung und Indexklausel sind geprüft.
Voraussetzung bestätigt

Rechnerische neue Monatsmiete: 880,00 €

  • Indexänderung: 10 %
  • Differenz monatlich: 80,00 €
  • Beginn nach Zugang der Erklärung: 01.11.2026

Eine Indexänderung ersetzt keine wirksame Änderungserklärung. Rundungen der Indexreihe nicht vermischen.

Typische Eingabefehler vermeiden

Nettokaltmiete und Gesamtmiete nicht verwechseln. Vergleichen Sie die verwendeten Zeiträume und Flächenangaben mit Vertrag und Abrechnung. Bei Indexwerten müssen Ausgangswert und neuer Wert derselben Basisreihe entstammen.

So wird gerechnet

Neue Miete = bisherige Miete × neuer Index ÷ Ausgangsindex. Der Zahlungsbeginn wird getrennt nach dem Zugang der Erklärung bestimmt.

Wann ist dieses Ergebnis verwendbar?

Wohnraum mit wirksam vereinbarter Indexmiete nach § 557b BGB. Keine rückwirkende Forderung und keine automatische Prüfung der konkreten Klausel.

Das Ergebnis beruht auf Ihren Angaben und den hier beschriebenen Voraussetzungen. Ob ein Anspruch besteht, eine Erklärung wirksam ist oder ein Gericht eine Position anerkennt, wird durch die Rechnung allein nicht entschieden.

Was Sie für eine konkrete Prüfung benötigen

Mietvertrag, letzte Indexanpassung, zwei amtliche Monatsindizes auf gleicher Basis und Zugangsnachweis.

Fragen zur Nutzung

Welche Angaben bestimmen das Ergebnis?

Bisherige Nettokaltmiete in €; Ausgangsindex; Neuer Index; Zugang der Änderungserklärung. Die Erläuterungen am jeweiligen Feld helfen bei der Zuordnung.

Kann ich verschiedene Fälle vergleichen?

Ja. Kopieren Sie zunächst das Ergebnis einschließlich der verwendeten Eingaben. Ändern Sie anschließend die gewünschten Werte und berechnen Sie erneut. Nach einer Eingabeänderung wird das alte Ergebnis ausgeblendet.

Vom Rechenergebnis zur konkreten Prüfung

Mietvertrag, letzte Indexanpassung, zwei amtliche Monatsindizes auf gleicher Basis und Zugangsnachweis.

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Mietrecht: Leistungen und Beratung

Ansprechpartner: Dr. Oliver Ulrich. Die konkrete Mandatsbetreuung stimmen wir mit Ihnen ab.

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Grundlagen und Quellen

Rechnerstand: 28.09.2026. Maßgeblich ist der im Anwendungsbereich genannte Gebühren-, Tabellen- oder Rechtsstand. Spätere Änderungen müssen gesondert berücksichtigt werden.