Schwerer Schaden: Bedeutet das automatisch strafrechtliche Schuld?
Ein schwerer Schaden beweist keine persönliche Schuld. Warum Tatnachweis, Vorsatz, Schuldfähigkeit und besondere Entschuldigungsgründe getrennt zählen.
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Ein schwerer Schaden beweist keine persönliche Schuld. Warum Tatnachweis, Vorsatz, Schuldfähigkeit und besondere Entschuldigungsgründe getrennt zählen.
Eine erlaubte Handlung ist anders zu bewerten als eine rechtswidrige Tat ohne persönliche Schuld. Welche Folgen diese Unterscheidung haben kann.
Wer sich auf Notwehr beruft, benötigt eine genaue Bewertung des Ablaufs. Warum Angriff, Abwehrmittel und Zeitpunkt zusammen betrachtet werden müssen.
Die Erfüllung eines Straftatbestands beendet die Prüfung nicht. Wie Rechtfertigungsgründe wirken und warum ein guter Zweck allein nicht ausreicht.
Innere Vorstellungen müssen anhand von Tatsachen festgestellt werden. Warum Kenntnis, Billigung und besondere Absichten nicht einfach unterstellt werden dürfen.
Eine Mutter bekam nur deutsches Differenzkindergeld, obwohl aus Großbritannien kein Geld kam. Der BFH verlangt eine genaue Prüfung des Brexit-Bestandsschutzes.
Jeder Straftatbestand besteht aus bestimmten Merkmalen. Weshalb ein Schaden oder ein verdächtiger Ablauf allein für den Nachweis nicht genügt.
Heirat nach dem 60. Geburtstag und weniger als fünf Ehejahre: Damit wollte eine Unterstützungskasse die Witwenrente ausschließen. Das BAG hielt die kombinierte Klausel für unwirksam.
Tatbestand, Rechtfertigung und persönliche Schuld sind getrennte Fragen. Warum ein festgestellter Schaden noch keine vollständige Strafbarkeit beweist.
Moralische Missbilligung allein begründet keine Straftat. Welche gesetzliche Grundlage nötig ist und warum Vorsatz und Fahrlässigkeit zu unterscheiden sind.