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43. BImSchV

§ 2Verpflichtungen zur Emissionsreduktion

Dreiundvierzigste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist verpflichtet, die jährlichen durch menschliche Tätigkeiten verursachten Emissionen von Luftschadstoffen gegenüber dem Jahr 2005 wie folgt zu reduzieren:
1.
ab dem Jahr 2020:
a)
SO2: 21 Prozent,
b)
NOx: 39 Prozent,
c)
NMVOC: 13 Prozent,
d)
NH3: 5 Prozent und
e)
Feinstaub PM2,5: 26 Prozent und
2.
ab dem Jahr 2030:
a)
SO2: 58 Prozent,
b)
NOx: 65 Prozent,
c)
NMVOC: 28 Prozent,
d)
NH3: 29 Prozent und
e)
Feinstaub PM2,5: 43 Prozent.
(2) Folgende Emissionen werden nicht berücksichtigt:
1.
Emissionen von Flugzeugen außerhalb des Start- und Landezyklus;
2.
Emissionen aus dem internationalen Seeverkehr;
3.
Emissionen von NOx und NMVOC aus Tätigkeiten, die unter die Nomenklatur für die Berichterstattung des Übereinkommens von 1979 über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung (BGBl. 1982 II S. 373, 374) gemäß den Kategorien 3B – Düngewirtschaft – und 3D – landwirtschaftliche Böden – mit Stand 2014 fallen.
Fassungsangaben der Quelle

Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 25.02.2025 I Nr. 61

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR122210018

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 3fea7f037549fe32f6ae597a87c94f1c7a7414afc1d32e5e2d555e072dc2a1d5

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