2. DV-BEG
§ 15Bemessung des Hundertsatzes
Zweite Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes
- 1.
- gesetzliche Unterhaltsverpflichtungen,
- 2.
- eigener Arbeitsverdienst und eigene Dienstbezüge aus zumutbarer Tätigkeit,
- 3.
- eigener Arbeitsverdienst, den der Verfolgte zu erwerben unterläßt, obwohl ihm der Erwerb zuzumuten ist,
- 4.
- Leistungen aus privaten Versicherungsverhältnissen,
- 5.
- Zinsen aus der Anlage von Kapitalvermögen und Erträgnisse aus Wertpapieren, es sei denn, daß es sich nachweisbar um Zinsen oder Erträgnisse aus der Anlage von Leistungen handelt, die der Verfolgte im Zuge der Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erhalten hat,
- 6.
- sonstige Vermögenserträgnisse,
- 7.
- Rentenleistungen, die der Verfolgte im Zuge der Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erhalten hat oder erhält, sofern diese Leistungen nicht bereits nach den §§ 141d bis 141k BEG berücksichtigt werden,
- 8.
- sonstige Versorgungsbezüge.
- 1.
- für ein Kind unter 14 Jahren zu sorgen hat,
- 2.
- das 45. Lebensjahr vollendet hat,
- 3.
- keine Berufsausbildung besitzt und bisher nicht erwerbstätig war,
- 4.
- in ihrer Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 vom Hundert gemindert ist.
| von 150 Deutsche Mark, | |
| ab 1. September 1965 | von 200 Deutsche Mark, |
| ab 1. September 1969 | von 250 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 1972 | von 300 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 1974 | von 350 Deutsche Mark, |
| ab 1. Februar 1976 | von 400 Deutsche Mark, |
| ab 1. März 1978 | von 450 Deutsche Mark, |
| ab 1. März 1980 | von 500 Deutsche Mark, |
| ab 1. Juli 1982 | von 550 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 1985 | von 600 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 1987 | von 650 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 1989 | von 700 Deutsche Mark, |
| ab 1. März 1991 | von 750 Deutsche Mark, |
| ab 1. Mai 1993 | von 800 Deutsche Mark, |
| ab 1. April 1995 | von 850 Deutsche Mark, |
| ab 1. März 1997 | von 875 Deutsche Mark, |
| ab 1. März 1999 | von 900 Deutsche Mark, |
| ab 1. Januar 2002 | von 480 Euro, |
| ab 1. Juni 2008 | von 520 Euro, |
| ab 1. Juli 2010 | von 530 Euro, |
| ab 1. Oktober 2012 | von 560 Euro, |
| ab 1. August 2014 | von 590 Euro, |
| ab 1. September 2016 | von 620 Euro, |
| ab 1. Januar 2019 | von 670 Euro, |
| ab 1. September 2021 | von 700 Euro und |
| ab 1. Dezember 2023 | von 780 Euro |
monatlich übersteigen.
Sonst: Konstitutive Neufassung gem. Art. I V v. 31.3.1966, in Kraft getreten am 4.5.1966
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 2 V v. 17.4.2024 I Nr. 130
Sonst: Ersetzt V v. 24.12.1954 I 510
Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026
Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.
Herkunft und Textnachweis
Quellenkennung: BJNR005100954
Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 2c1075c5c1817247f428a9e5948c74c6eed72b08f3151b23674005c9585402bf
Normen im Zusammenhang
Nachgewiesene Nennungen im Gesetzestext. Die Links öffnen die Fassung dieses Bestands, keine historischen Fassungen.
Im Text genannte Vorschriften (1)
- § 31 BEG
„(1) Bei der Bemessung des Hundertsatzes ist von dem jeweiligen Mittelwert der in § 31 Abs. 6 BEG festgelegten Hundertsätze auszugehen. Soweit die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Verfolgten dies rec …“