Zahlung kurz vor Insolvenz: Was gilt in den letzten drei Monaten?
Bei kongruenter Deckung zählt die Zeit vor dem Insolvenzantrag. Welche Kenntnis § 130 InsO verlangt und warum die Eröffnung nicht der richtige Ausgangspunkt ist.
Alltägliche Rechtsfragen und aktuelle Entwicklungen – eingeordnet von unserer Kanzlei.
Bei kongruenter Deckung zählt die Zeit vor dem Insolvenzantrag. Welche Kenntnis § 130 InsO verlangt und warum die Eröffnung nicht der richtige Ausgangspunkt ist.
Auch die Begleichung einer berechtigten Forderung kann anfechtbar sein. Warum vertraglicher Anspruch und insolvenzrechtlicher Rückgewähranspruch verschieden sind.
Ein Gärtner kommt zur Besichtigung, später wird gepflanzt und abgerechnet. Warum das AG München die Forderung mangels Auftrag zurückwies.
Nach einem tödlichen Sturz vom Hochsitz verlangten Angehörige Schadensersatz. Entscheidend war, ob der Verstorbene die Einrichtung benutzen durfte.
Bei Verträgen mit nahestehenden Personen gelten besondere Regeln. Warum Nähe, unmittelbare Benachteiligung und Kenntnis dennoch genau geprüft werden müssen.
Eine Ratenvereinbarung beweist nicht automatisch Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit. Wie gesetzliche Vermutungen und weitere Kriseninformationen zusammenwirken.
Vorsatzanfechtung verlangt mehr als eine spätere Insolvenz. Welche Rolle Benachteiligungsvorsatz, Kenntnis und die vierjährige Deckungsfrist spielen.
Bei erfolgreicher Insolvenzanfechtung droht Rückgewähr. Wie Umfang, Zinsen, unentgeltliche Leistungen und das Wiederaufleben der eigenen Forderung zu prüfen sind.
Drei Monate, vier Jahre oder regelmäßige Verjährung? Warum bei Insolvenzanfechtung der Rückblick auf die Handlung und die Durchsetzung des Anspruchs getrennt zählen.
Frühere Zahlungen können die übrigen Gläubiger benachteiligen. Welche zusätzlichen Voraussetzungen eine Insolvenzanfechtung braucht und wie Sie das Schreiben prüfen.