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VerstV

§ 1Versteigerungsauftrag

Verordnung über gewerbsmäßige Versteigerungen

Der Versteigerer darf nur auf Grund eines Vertrags in Textform mit dem Inhalt nach Satz 2 versteigern. Der Vertrag muss enthalten:
1.
Vor- und Nachnamen sowie Anschrift des Auftraggebers,
2.
die Bezeichnung der einzelnen zur Versteigerung bestimmten Sachen und Rechte außer bei Sachgesamtheiten, wenn der Auftraggeber auf die Bezeichnung der einzelnen Sachen im Vertrag verzichtet hat,
3.
die Höhe eines vom Auftraggeber zu zahlenden Entgelts,
4.
die Beträge, die der Auftraggeber als Anteil an den Kosten und baren Auslagen der Versteigerung sowie für eine Schätzung und Begutachtung zu zahlen hat,
5.
den Betrag, den der Auftraggeber dem Versteigerer zu zahlen hat, wenn er den Auftrag ganz oder teilweise zurücknimmt,
6.
Angaben darüber,
a)
wie lange der Auftraggeber an den Auftrag gebunden ist,
b)
ob und welche Mindestpreise festgesetzt werden,
c)
ob Gold- und Silbersachen unter dem Gold- oder Silberwert zugeschlagen werden können.
Fassungsangaben der Quelle

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 15 V v. 11.12.2024 I Nr. 411

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR054710003

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 477dc5fd7f96f627ad08ea57a69a444cd0ee53f9aba3ebb4619c126e975dfd80

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