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LMBestrV

§ 5Aufzeichnungspflichten

Verordnung über die Behandlung von Lebensmitteln mit Elektronen-, Gamma- und Röntgenstrahlen, Neutronen oder ultravioletten Strahlen

Der Betreiber jeder zugelassenen Bestrahlungsanlage hat für jede Quelle ionisierender Bestrahlung eine Aufzeichnung zu führen, die für jedes Los des behandelten Lebensmittels Folgendes angibt:
1.
Art und Menge des behandelten Lebensmittels,
2.
Nummer des Loses,
3.
Auftraggeber der Strahlenbehandlung,
4.
Empfänger des behandelten Lebensmittels,
5.
Bestrahlungsdatum,
6.
das während der Bestrahlung verwendete Verpackungsmaterial,
7.
Parameter für die Überwachung des Bestrahlungsvorganges nach Anhang III der Richtlinie 1999/2/EG in der Fassung vom 7. November 2024, Angaben über die durchgeführten dosimetrischen Kontrollen und der Ergebnisse, wobei insbesondere der untere und obere Grenzwert der absorbierten Dosis sowie die Art der ionisierenden Strahlen genau anzugeben sind,
8.
Hinweise auf die vor der Bestrahlung durchgeführten Validierungsmessungen.
Die Aufzeichnungen nach Satz 1 sind von dem Betreiber der Bestrahlungsanlage fünf Jahre aufzubewahren; die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Bestrahlung durchgeführt worden ist.
Fassungsangaben der Quelle

Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 15.2.2019 I 116;

Stand: zuletzt geändert durch Art. 4 V v. 25.11.2025 I Nr. 289

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR173000000

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 2a8d28668beb83d29708380deacccf7e142d69a233d0ab23c970759720ec50ec

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