Zum Gesetzesinhalt

IHKG

§ 11a

Gesetz zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern

(1) Die Deutsche Industrie- und Handelskammer unterliegt in entsprechender Anwendung des § 11 Absatz 1 Satz 1 der Aufsicht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Abweichende Regelungen durch oder auf Grund anderer Gesetze bleiben hiervon unberührt. Der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde bedürfen die Beschlüsse über
1.
eine Satzung nach § 10a Absatz 4 Nummer 2 und 3,
2.
die Übernahme von Aufgaben nach § 10a Absatz 8,
3.
die Beitragsordnung und die Gebührenordnung nach § 10b Absatz 3,
4.
die Satzung nach § 10b Absatz 5 Satz 2,
5.
die Satzung nach § 10c Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 und
6.
die Satzung nach Absatz 3 Satz 3.
(2) Bekanntmachungen der Deutschen Industrie- und Handelskammer sind im Bundesanzeiger zu veröffentlichen.
(3) Die Industrie- und Handelskammern sowie ihre Kammerzugehörigen haben gegenüber der Deutschen Industrie- und Handelskammer einen Anspruch auf Unterlassung, soweit die Deutsche Industrie- und Handelskammer die gesetzlichen Kompetenzen nach § 10a überschreitet oder eines ihrer Organe gegen einen Beschluss der Vollversammlung verstößt. Über die Klage entscheidet im ersten Rechtszug das für den Sitz der Deutschen Industrie- und Handelskammer örtlich zuständige Verwaltungsgericht. Durch Satzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer ist ein Beschwerdeverfahren mit einem Beschwerdeausschuss einzurichten.
Fassungsangaben der Quelle

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 6 G v. 20.7.2026 I Nr. 215

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR009200956

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 6744dc01c3f5075800562fde6122d829e5f71941841e4f256ccc6e75fb16be58

XML-Quelle beim Herausgeber