HolzBauSchAusbV
§ 11Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung für den Ausbildungsberuf Holz- und Bautenschützer/Holz- und Bautenschützerin in der Fachrichtung Bautenschutz
Verordnung über die Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzgewerbe
- 1.
- Kundenauftrag,
- 2.
- Bautenschutz sowie
- 3.
- Wirtschafts- und Sozialkunde.
- 1.
- Der Prüfling soll nachweisen, dass er
- a)
- Bauwerksteile prüfen und beurteilen,
- b)
- Prüfmethoden und -geräte anwenden,
- c)
- Gefahrstoffe hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten unterscheiden, nach Vorschrift lagern und der Entsorgung zuführen,
- d)
- Anwendungsbereiche und Injektionsstoffe unterscheiden,
- e)
- Schadensursache und Auswirkungen von Putzzerstörungen unterscheiden,
- f)
- Arbeitsabläufe ziel- und kundenorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, logistischer und rechtlicher Vorgaben selbstständig planen und durchführen,
- g)
- Arbeitsmittel festlegen und technische Unterlagen nutzen,
- h)
- Arbeitsergebnisse qualitätsorientiert kontrollieren sowie
- i)
- Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz sowie des Qualitätsmanagements ergreifen
kann; - 2.
- dem Prüfungsbereich ist folgende Tätigkeit zu Grunde zu legen:Durchführen einer abdichtenden Injektion;
- 3.
- der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, durchführen und mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren sowie hierüber ein situatives Fachgespräch führen;
- 4.
- die Prüfungszeit beträgt fünf Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das situative Fachgespräch in 15 Minuten durchgeführt werden.
- 1.
- Der Prüfling soll nachweisen, dass er
- a)
- Feuchte- und Salzschäden sowie deren Ursachen erkennen,
- b)
- Prüfmethoden anwenden,
- c)
- Arbeitsabläufe in Abstimmung mit anderen Gewerken und Kunden planen,
- d)
- Material und Zeitbedarf ermitteln,
- e)
- Arbeitsmittel festlegen,
- f)
- Abdichtungsmaßnahmen durchführen,
- g)
- Werkstoffe auswählen und einsetzen,
- h)
- Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen auswählen, einrichten und einsetzen,
- i)
- Aufmaße erstellen sowie
- j)
- Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der Arbeit, zum Umweltschutz, der Hygiene sowie des Qualitätsmanagements berücksichtigen
kann; - 2.
- dem Prüfungsbereich ist die Vorgehensweise zur Durchführung einer nachträglichen Innenabdichtung unter Berücksichtigung von Injektionsverfahren oder mechanischer Verfahren zu Grunde zu legen;
- 3.
- der Prüfling soll fallbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
- 4.
- die Prüfungszeit beträgt 150 Minuten.
- 1.
- Der Prüfling soll nachweisen, dass er allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt darstellen und beurteilen kann;
- 2.
- der Prüfling soll fallbezogene Aufgaben schriftlich bearbeiten;
- 3.
- die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten.
| 1. | Prüfungsbereich Kundenauftrag | 30 Prozent, |
| 2. | Prüfungsbereich Bautenschutz | 20 Prozent, |
| 3. | Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde | 10 Prozent. |
- 1.
- im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens "ausreichend",
- 2.
- im Prüfungsbereich Kundenauftrag mit mindestens "ausreichend",
- 3.
- im Ergebnis von Teil 2 der Abschlussprüfung/Gesellenprüfung mit mindestens "ausreichend" und
- 4.
- in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit "ungenügend"
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Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026
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