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1. EheRG

Art 12Übergangs- und Schlußvorschriften

Erstes Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts

1.
Für die persönlichen Rechtsbeziehungen der Ehegatten zueinander gelten, soweit im folgenden nichts anderes bestimmt ist, die Vorschriften dieses Gesetzes, auch wenn die Ehe vor seinem Inkrafttreten geschlossen worden ist.
2.
(weggefallen)
3.
Für die Scheidung der Ehe und die Folgen der Scheidung gelten die Vorschriften dieses Gesetzes auch dann, wenn die Ehe vor seinem Inkrafttreten geschlossen worden ist. Der Unterhaltsanspruch eines Ehegatten, dessen Ehe nach den bisher geltenden Vorschriften geschieden worden ist, bestimmt sich auch künftig nach bisherigem Recht. Unterhaltsvereinbarungen bleiben unberührt.
4.
bis 8. (weggefallen)
9.
Ist eine Ehe nach den bisher geltenden Vorschriften für nichtig erklärt, aufgehoben oder geschieden worden, so ist § 850d Abs. 2 Buchstabe a der Zivilprozeßordnung in der bisher geltenden Fassung anzuwenden.
10.
bis 12. (weggefallen)
13.
a)
Dieses Gesetz tritt vorbehaltlich der Buchstaben b und c am 1. Juli 1977 in Kraft.
b)
Folgende Vorschriften treten am 1. Juli 1976 in Kraft:
Artikel 1 Nr. 2, Nr. 23 bis 25, Nr. 35 bis 41,
Artikel 3 Nr. 4, Artikel 7 Nr. 1, Nr. 7 und 8,
Artikel 8 Nr. 2 Buchstabe c, Artikel 9; Artikel 3 Nr. 1, soweit die §§ 54 bis 57 des Ehegesetzes ihre Wirksamkeit verlieren;
Artikel 12 Nr. 2 und Artikel 12 Nr. 10, soweit die Vorschrift Verfahren nach § 57 des Ehegesetzes betrifft.
c)
Folgende Vorschriften treten am Tage nach der Verkündung des Gesetzes in Kraft:
1.
§ 1587a Abs. 3 Nr. 2 letzter Satz des Bürgerlichen Gesetzbuchs in der Fassung von Artikel 1 Nr. 20;
2.
Artikel 3 Nr. 1, soweit § 4 Abs. 2, § 6 Abs. 1 und § 19 des Ehegesetzes ihre Wirksamkeit verlieren, und Artikel 3 Nr. 2;
3.
§ 1304c Abs. 3 der Reichsversicherungsordnung in der Fassung von Artikel 4 Nr. 1 Buchstabe e;
4.
§ 83c Abs. 3 des Angestelltenversicherungsgesetzes in der Fassung von Artikel 4 Nr. 2 Buchstabe d;
5.
§ 96b des Reichsknappschaftsgesetzes in der Fassung von Artikel 4 Nr. 3 Buchstabe d;
6.
§ 23c des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung von Artikel 5 Nr. 2;
7.
Artikel 7 Nr. 2 und 3;
8.
Artikel 8 Nr. 2 Buchstabe f;
9.
Artikel 12 Nr. 10, soweit die Vorschrift Verfahren nach § 44b des Gesetzes über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit betrifft.

Fußnoten und Hinweise der Quelle

Art. 12 Nr. 3 Abs. 1: Mit dem GG nach Maßgabe der Entscheidungsformel vereinbar, BVerfGE v. 28.2.1980 I 283 - 1 BvL 136/78 u. a., 1 BvL 17/77 u. a. - u. 14.7.1981 I 826 - 1 BvL 28/77 u. a. -
Art. 12 Nr. 3 Abs. 3 Satz 3 u. 4: Mit dem GG vereinbar, BVerfGE v. 28.2.1980 I 283 - 1 BvL 17/77 u. a. -
Art. 12 Nr. 13 Buchst. b: Vgl. BVerfGE v. 31.5.1978 I 1260 - 1 BvR 683/77 -
Fassungsangaben der Quelle

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 21 G v. 3.4.2009 I 700

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR014210976

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 0a3dab3e9359450b8b24aa8c962124a03a4b87898db40c05346c347a1fe41199

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Normen im Zusammenhang

Nachgewiesene Nennungen im Gesetzestext. Die Links öffnen die Fassung dieses Bestands, keine historischen Fassungen.

Im Text genannte Vorschriften (1)
  • § 23c GVG

    „… stabe d; 5. § 96b des Reichsknappschaftsgesetzes in der Fassung von Artikel 4 Nr. 3 Buchstabe d; 6. § 23c des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung von Artikel 5 Nr. 2; 7. Artikel 7 Nr. 2 und 3; 8. Artikel 8 Nr. 2 Buchstabe f; 9. Artikel 12 Nr. 10, sow …“