StGB
§ 225Mißhandlung von Schutzbefohlenen
- 1.
- seiner Fürsorge oder Obhut untersteht,
- 2.
- seinem Hausstand angehört,
- 3.
- von dem Fürsorgepflichtigen seiner Gewalt überlassen worden oder
- 4.
- ihm im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist,
- 1.
- des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung oder
- 2.
- einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 13.11.1998 I 3322;
Stand: zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 20.3.2026 I Nr. 95
Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026
Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.
Herkunft und Textnachweis
Quellenkennung: BJNR001270871
Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 43e12baef8aed20424b3358a88921a68fb5589079344226ea54a798395d0ec11
Normen im Zusammenhang
Nachgewiesene Nennungen im Gesetzestext. Die Links öffnen die Fassung dieses Bestands, keine historischen Fassungen.
Hierauf verweisen andere Vorschriften (2)
- § 171b GVG
„… der gegen das Leben (§§ 211 bis 222 des Strafgesetzbuchs), wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen (§ 225 des Strafgesetzbuchs) oder wegen Straftaten gegen die persönliche Freiheit nach den §§ 232 bis 233a des Strafgesetzbuchs ein Zeuge unter 18 …“
- § 255a StPOVorführung einer aufgezeichneten Zeugenvernehmung
„… er gegen das Leben (§§ 211 bis 222 des Strafgesetzbuches), wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen (§ 225 des Strafgesetzbuches) oder wegen Straftaten gegen die persönliche Freiheit nach den §§ 232 bis 233a des Strafgesetzbuches kann die Vernehmun …“