StGB
§ 221Aussetzung
- 1.
- in eine hilflose Lage versetzt oder
- 2.
- in einer hilflosen Lage im Stich läßt, obwohl er ihn in seiner Obhut hat oder ihm sonst beizustehen verpflichtet ist,
- 1.
- die Tat gegen sein Kind oder eine Person begeht, die ihm zur Erziehung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist, oder
- 2.
- durch die Tat eine schwere Gesundheitsschädigung des Opfers verursacht.
Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 13.11.1998 I 3322;
Stand: zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 20.3.2026 I Nr. 95
Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026
Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.
Herkunft und Textnachweis
Quellenkennung: BJNR001270871
Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 43e12baef8aed20424b3358a88921a68fb5589079344226ea54a798395d0ec11
Normen im Zusammenhang
Nachgewiesene Nennungen im Gesetzestext. Die Links öffnen die Fassung dieses Bestands, keine historischen Fassungen.
Hierauf verweisen andere Vorschriften (1)
- § 74 GVG
„… 4. des Totschlags (§ 212 des Strafgesetzbuches), 5. (weggefallen) 6. der Aussetzung mit Todesfolge (§ 221 Abs. 3 des Strafgesetzbuches), 7. der Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 des Strafgesetzbuches), 8. der Entziehung Minderjähriger mit Todesfolge …“