Europäische Union

2013/107/: Beschluss des Rates vom 13. November 2012 über die Unterzeichnung und den Abschluss des Abkommens zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union über die Koordinierung von Kennzeichnungsprogrammen für Strom sparende Bürogeräte Text von Bedeutung für den EWR

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Quellenkennung: 32013D0107. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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chen jährlichen Stromverbrauch eines Computers, wobei Messungen durchschnittlicher Betriebsmodus-Leistungsaufnahmeniveaus zugrunde gelegt werden, die an ein angenommenes typisches Nutzungsmuster (Betriebszeit) angepasst werden. Bei Arbeitsplatzrechnern beruhen die Anforderungen auf einem TEC-Wert, der aus Betriebsmodus-Leistungsaufnahmeniveaus, maximaler Leistungsaufnahme und einer angenommenen Betriebszeit errechnet wird. Netzfunktionalität und Stromsparfunktionen Q.   Netzschnittstelle: Die Komponenten (Hardware und Software), deren Hauptfunktion darin besteht, den Computer in die Lage zu versetzen, mittels einer oder mehrerer Netztechniken zu kommunizieren. Beispiele für Netzschnittstellen sind IEEE 802.3 (Ethernet) und IEEE 802.11 (Wi-Fi). R.   Weck-Ereignis: Vom Benutzer ausgelöste, planmäßige oder externe Ereignisse oder Impulse, die bewirken, dass der Computer vom Ruhemodus oder Aus-Zustand in den Aktivzustand übergeht. Solche Weck-Ereignisse sind unter anderem Mausbewegungen, Tastatureingaben, Controllereingaben, Echtzeituhrereignisse oder die Bedienung einer Taste am Gehäuse und im Fall externer Ereignisse Impulse, die per Fernbedienung, Netz, Modem usw. übertragen werden. S.   Wake On LAN (WOL): Funktion, durch die ein Computer mittels einer per Ethernet übertragenen Netzanweisung aus dem Ruhemodus oder Aus-Zustand geweckt werden kann. T.   Vollständige Netzschaltung: Fähigkeit eines Computers zur Wahrung der Netzpräsenz im Ruhemodus sowie zum intelligenten Erwachen bei Notwendigkeit weiterer Datenverarbeitung (einschließlich der zur Wahrung der Netzpräsenz gelegentlich erforderlichen Operationen). Die Wahrung der Netzpräsenz kann das Erlangen und/oder die Aufrechterhaltung einer zugewiesenen Schnittstellen- oder Netzadresse, die Reaktion auf Anfragen aus anderen Netzknoten oder die Aufrechterhaltung bestehender Netzverbindungen — all dies im Ruhemodus — einschließen. Auf diese Weise werden die Präsenz des Computers, seiner Netzdienste und Anwendungen sogar dann aufrechterhalten, wenn dieser sich im Ruhemodus befindet. Aus der Netzperspektive ist ein Computer, der im Ruhemodus vollständige Netzschaltung aufrecht erhält, im Hinblick auf gemeinsame Anwendungen und Nutzungsmuster einem Computer im Idle-Modus funktionell gleichwertig. Vollständige Netzschaltung im Ruhemodus beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Reihe von Protokollen, sondern kann sich auf nach der Erstinstallation installierte Anwendungen erstrecken. Absatz- und Vertriebskanäle U.   Firmenkundenvertrieb: Vertriebswege, die in der Regel von großen und mittleren Unternehmen, staatlichen Stellen, Bildungseinrichtungen und anderen Organisationen genutzt werden, die Computer erwerben, welche in verwalteten Client/Server-Umgebungen eingesetzt werden. V.   Modellnummer: Eine eigene Handelsbezeichnung für eine spezifische Hardware/Software-Konfiguration (d. h. Betriebssystem, Typen oder Prozessoren, Speicher, GPU usw.), die entweder im Voraus festgelegt oder vom Kunden gewählt wird. W.   Modellbezeichnung: Eine Handelsbezeichnung, die die Nummer der PC-Modellfamilie, eine kurze Beschreibung des Produkts oder Warenzeichenhinweise umfasst. X.   Produktfamilie: Eine übergeordnete Bezeichnung für eine Reihe von Computern, die typischerweise die gleiche Gehäuse/Hauptplatine-Kombination haben, welche oftmals Hunderte von möglichen Hardware/Software-Konfigurationen enthält. 2.   Anforderungsgerechte Geräte Um als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, müssen Computer der Definition von Computer und der Definition einer der Gerätekategorien in Abschnitt 1 entsprechen. In der nachfolgenden Tabelle sind die Computerkategorien aufgeführt, die für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage kommen bzw. nicht in Frage kommen. Von dieser Version 5.0 der Spezifikationen erfasste Geräte Von dieser Version 5.0 der Spezifikationen nicht erfasste Geräte — Tischcomputer — Integrierte Tischcomputer — Notebook-Computer — Arbeitsplatzrechner — Small-Scale-Server — Thin-Clients — Computer-Server (gemäß der Begriffsbestimmung in der Spezifikation für Computer-Server, Version 1.0) — Handheld-Computer, PDAs und Smartphones 3.   Kriterien für Energieeffizienz und Energieeinsparung Um als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, müssen Computer den nachfolgenden Anforderungen genügen. Der Termin für das Inkrafttreten der Version 5.0 wird in Abschnitt 5 dieser Spezifikation festgelegt. A.   Anforderungen an die Effizienz von Netzteilen Um als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, müssen Computer den nachstehenden Anforderungen genügen. Der Termin für das Inkrafttreten der Version 5.0 wird in Abschnitt 5 dieser Spezifikation festgelegt. a) Computer mit internem Netzteil: 85 % Mindesteffizienz bei 50 % der Nennleistung und 82 % Mindesteffizienz bei 20 % und 100 % der Nennleistung mit Leistungsfaktor ≥ 0,9 bei 100 % der Nennleistung. b) Computer mit externem Netzteil: Externe Netzteile, die mit ENERGY STAR-gerechten Computern vertrieben werden, müssen ENERGY STAR-gerecht sein oder die Effizienzwerte für den Nulllastbetrieb und den Aktivzustand erreichen, die in den Anforderungen des ENERGY STAR-Programms für externe Einzelspannungs-Wechselstrom/Wechselstrom-Netzteile und Wechselstrom/Gleichstrom-Netzteile, Version 2.0, vorgegeben sind. Die ENERGY STAR-Spezifikationen und die Liste der ENERGY STAR-gerechten Geräte sind unter www.energystar.gov/powersupplies einzusehen. Hinweis: Diese Leistungsanforderung gilt auch für externe Mehrspannungsnetzteile, die nach der in Abschnitt 4 genannten Prüfmethode für interne Netzteile geprüft werden. B.   Anforderungen an Effizienz und Leistung 1.   Werte von Tischcomputern, integrierten Tischcomputern und Notebook-Computern Tischcomputer-Kategorien für die TEC-Kriterien Zur Bestimmung der TEC-Werte müssen Tischcomputer und integrierte Tischcomputer einer der nachfolgend genannten Kategorien A, B, C oder D zugeordnet werden: a) Kategorie A: Alle Tischcomputer, die nicht der Definition der Kategorie B, der Kategorie C oder der Kategorie D entsprechen, kommen unter Kategorie A für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage. b) Kategorie B: Für die Einstufung unter Kategorie B müssen Tischcomputer über folgende Merkmale verfügen: — zwei physische Prozessorkerne und — 2 Gigabyte (GB) Systemspeicher. c) Kategorie C: Für die Einstufung unter Kategorie C müssen Tischcomputer über folgende Merkmale verfügen: — mehr als zwei physische Prozessorkerne. Zusätzlich zu der oben genannten Anforderung müssen Geräte für die Einstufung unter Kategorie C über mindestens eines der beiden folgenden Merkmale verfügen: — mindestens 2 Gigabyte (GB) Systemspeicher und/oder — ein diskreter Grafikprozessor (GPU). d) Kategorie D: Für die Einstufung unter Kategorie D müssen Tischcomputer über folgende Merkmale verfügen: — mindestens vier physische Prozessorkerne. Zusätzlich zu der oben genannten Anforderung müssen Geräte für die Einstufung unter Kategorie D über mindestens eines der beiden folgenden Merkmale verfügen: — mindestens 4 Gigabyte (GB) Systemspeicher und/oder — ein diskreter Grafikprozessor (GPU) mit einer Framebufferbreite über 128 Bit. Notebook-Computer-Kategorien für die TEC-Kriterien Zur Bestimmung der TEC-Werte müssen Notebook-Computer einer der nachfolgend genannten Kategorien A, B oder C zugeordnet werden: a) Kategorie A: Alle Notebook-Computer, die nicht der Definition der Kategorie B oder der Kategorie C entsprechen, kommen unter Kategorie A für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage. b) Kategorie B: Für die Einstufung unter Kategorie B müssen Notebook-Computer über folgendes Merkmal verfügen: — ein diskreter Grafikprozessor (GPU). c) Kategorie C: Für die Einstufung unter Kategorie C müssen Notebook-Computer über folgende Merkmale verfügen: — mindestens zwei physische Prozessorkerne; — mindestens 2 Gigabyte (GB) Systemspeicher und — ein diskreter Grafikprozessor (GPU) mit einer Framebufferbreite über 128 Bit. TEC (Tischcomputer- und Notebook-Computer-Gerätekategorien) Die nachstehenden Tabellen geben die geforderten TEC-Werte für die Spezifikation 5.0 an. Die nachstehende Tabelle 1 gibt die TEC-Grundanforderungen für Version 5.0 an, während Tabelle 2 Gewichtungen für die einzelnen Betriebsmodi nach Gerätekategorien enthält. Der TEC wird nach folgender Formel ermittelt: , dabei bezeichnen Px jeweils Leistungswerte in Watt, Tx Zeitwerte in % von Jahren und ETEC den typischen jährlichen Energieverbrauch auf der Grundlage der Gewichtungen nach Tabelle 2 in kWh. Tabelle 1:   ETEC-Anforderung — Tischcomputer und Notebook-Computer   Tischcomputer und integrierte Tischcomputer (kWh) Notebook-Computer (kWh) TEC (kWh) Kategorie A: ≤ 148,0 Kategorie A: ≤ 40,0 Kategorie B: ≤ 175,0 Kategorie B: ≤ 53,0 Kategorie C: ≤ 209,0 Kategorie C: ≤ 88,5 Kategorie D: ≤ 234,0   Funktionsspezifische Anpassungen Speicher 1 kWh (je GB über Grundspeicher) Grundspeicher: Kategorien A, B und C: 2 GB Kategorie D: 4 GB 0,4 kWh (je GB über 4) Premium-Grafikkarte (für diskrete GPUs mit bestimmter Framebufferbreite) Kategorien A und B: 35 kWh (Framebufferbreite ≤ 128 Bit) 50 kWh (Framebufferbreite > 128 Bit) Kategorien C, D: 50 kWh (Framebufferbreite > 128 Bit) Kategorie B: 3 kWh (Framebufferbreite > 64 Bit) Zusätzlicher interner Speicher 25  kWh 3  kWh Tabelle 2:   Gewichtung der Betriebsmodi — Tischcomputer und Notebook-Computer   Tischcomputer Notebook-Computer Konventionell Proxying* Konventionell Proxying* TAus 55  % 40  % 60  % 45  % TRuhe 5  % 30  % 10  % 30  % TIdle 40  % 30  % 30  % 25  % Hinweis: Proxying bezieht sich auf einen Computer, der vollständige Netzschaltung im Sinne von Abschnitt 1 dieser Spezifikation wahrt. Um nach den obigen Proxying-Gewichtungen als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, muss ein System einer nicht herstellereigenen Proxying-Norm entsprechen, die vom US-EPA und von der Europäischen Kommission als mit den ENERGY STAR-Zielen übereinstimmend anerkannt wurde. Diese Anerkennung muss vor der Einreichung von Produktdaten zur Einstufung erfolgt sein. Weitere Informationen und Prüfanforderungen siehe Abschnitt 3.C, „Prüfung von Computern mit Stromsparfunktionen“. 2.   Leistungsaufnahmewerte von Arbeitsplatzrechnern PTEC (Gerätekategorie Arbeitsplatzrechner): Die nachfolgenden Tabellen geben die geforderten PTEC-Werte für die Spezifikation 5.0 an. Die nachstehende Tabelle 3 gibt die PTEC-Grundanforderungen für Version 5.0 an, während Tabelle 4 Gewichtungen für die einzelnen Betriebsmodi enthält. Der PTEC wird nach folgender Formel ermittelt: Dabei bezeichnet Px jeweils Leistungswerte in Watt. Tabelle 3:   PTEC-Anforderung — Arbeitsplatzrechner Tabelle 4:   Gewichtung der Betriebsmodi — Arbeitsplatzrechner TAus 35  % TRuhe 10  % TIdle 55  % Hinweis: Die Gewichtungen sind in die obige PTEC-Formel integriert. Mehrere Grafikgeräte (Arbeitsplatzrechner): Arbeitsplatzrechner, die die ENERGY STAR-Anforderungen mit einem einzelnen Grafikgerät erfüllen, können auch in einer Konfiguration mit mehr als einem Grafikgerät als ENERGY STAR-gerecht eingestuft werden, sofern die Konfiguration der zusätzlichen Hardware abgesehen von dem/den zusätzlichen Grafikgerät(en) gleich ist. Die Verwendung mehrerer Grafikgeräte schließt u. a. den Betrieb mehrerer Anzeigegeräte und den Zusammenschluss zur Leistungssteigerung sowie Konfigurationen mit mehreren GPU ein (z. B. ATI Crossfire, NVIDIA SLI). In diesen Fällen und solange, bis SPECviewperf®-Konfigurationen mit mehreren Grafikgeräten unterstützt, können Hersteller die Prüfdaten für den Arbeitsplatzrechner mit einem Grafikgerät für beide Konfigurationen ohne erneute Prüfung des Systems einreichen. 3.   Werte für Small-Scale-Server Für die Bestimmung der Idle-Modus-Werte müssen Small-Scale-Server einer der nachfolgend genannten Kategorien A oder B zugeordnet werden: a) Kategorie A: Alle Small-Scale-Server, die nicht der Definition der Kategorie B entsprechen, kommen unter Kategorie A für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage. b) Kategorie B: Für die Einstufung unter Kategorie B müssen Small-Scale-Server über folgende Merkmale verfügen: — Prozessor(en) mit mehr als einem physischen Prozessorkern oder mehr als einem Einzelprozessor und — mindestens 1 Gigabyte Systemspeicher. Tabelle 6:   Anforderungen an die Effizienz von Small-Scale-Servern Anforderungen an die Effizienz von Small-Scale-Servern nach Betriebsmodus Aus-Zustand: ≤ 2,0 W Idle-Modus:   Kategorie A: ≤ 50,0 W   Kategorie B: ≤ 65,0 W Funktion Zusätzliche Leistungstoleranz Wake On LAN (WOL) (gilt nur für mit aktivierter WOL-Funktion ausgelieferte Computer) + 0,7 W für Aus-Zustand 4.   Werte für Thin-Clients Thin-Client-Kategorien für die Idle-Modus-Kriterien: Für die Bestimmung der Idle-Modus-Werte müssen Thin-Clients einer der nachfolgend genannten Kategorien A oder B zugeordnet werden: a) Kategorie A: Alle Thin-Clients, die nicht der Definition der Kategorie B entsprechen, kommen unter Kategorie A für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage. b) Kategorie B: Für die Einstufung unter Kategorie B müssen Thin-Clients: — lokale Multimedia-Kodierung/Dekodierung unterstützen. Tabelle 7:   Anforderungen an die Effizienz von Thin-Clients Anforderungen an die Effizienz von Thin-Clients nach Betriebsmodus Aus-Zustand: ≤ 2 W Ruhemodus (ggf.): ≤ 2 W Idle-Modus:   Kategorie A: ≤ 12,0 W   Kategorie B: ≤ 15,0 W Funktion Zusätzliche Leistungstoleranz Wake On LAN (WOL) (gilt nur für mit aktivierter WOL-Funktion ausgelieferte Computer) + 0,7 W für Ruhemodus + 0,7 W für Aus-Zustand C.   Anforderungen für die Stromsparfunktionen Die Geräte müssen die in der nachstehenden Tabelle 8 aufgeführten Anforderungen für die Stromsparfunktionen erfüllen und in dem Zustand geprüft werden, in dem sie ausgeliefert wurden. Tabelle 8:   Anforderungen an die Stromsparfunktionen Spezifikations-Anforderung   Gültig für Anforderung für die Auslieferung Ruhemodus Der Ruhemodus muss bei der Auslieferung so eingestellt sein, dass er nach 30 Minuten Inaktivität des Nutzers aktiviert wird. Die Computer müssen beim Übergang in den Ruhemodus oder Aus-Zustand die Geschwindigkeit aller aktiven 1-Gbit/s-Ethernet-Netzverbindungen reduzieren. Tischcomputer √ Integrierte Tischcomputer √ Notebook-Computer √ Arbeitsplatzrechner √     Small-Scale-Server   Thin-Clients   Ruhemodus Anzeigegerät Der Ruhemodus des Anzeigegeräts muss bei der Auslieferung so eingestellt sein, dass er nach 15 Minuten Inaktivität des Nutzers aktiviert wird. Tischcomputer √ Integrierte Tischcomputer √ Notebook-Computer √ Arbeitsplatzrechner √     Small-Scale-Server (falls Anzeigegerät vorhanden) √ Thin-Clients √ Wake on LAN (WOL) Ethernetfähige Computer müssen über die Möglichkeit verfügen, die WOL-Funktion für den Ruhemodus zu aktivieren und zu deaktivieren. Tischcomputer √ Integrierte Tischcomputer √ Notebook-Computer √ Arbeitsplatzrechner √     Small-Scale-Server √ Thin-Clients (nur falls Software-Updates aus dem zentral verwalteten Netz erfolgen, während das Gerät sich im Ruhemodus oder Aus-Zustand befindet. Thin-Clients, bei denen standardmäßig keine Clientsoftware-Upgrades außerhalb der Arbeitszeiten nötig sind, sind von dieser Anforderung ausgenommen.) √ Wake on LAN (WOL) Nur für im Firmenkundenvertrieb ausgelieferte Computer: Ethernetfähige Computer müssen eine der folgenden Anforderungen erfüllen: — Die WOL-Funktion muss für den Ruhemodus aktiviert sein, wenn das System mit Wechselstrom betrieben wird (d. h. Notebook-Computer können die WOL-Funktion automatisch deaktivieren, wenn sie vom Versorgungsnetz getrennt sind) oder — Bereitstellung einer Bedienfunktion zum Aktivieren der WOL-Funktion, die sowohl von der Benutzeroberfläche des Client-Betriebssystems als auch über das Netz hinreichend zugänglich ist, wenn der Computer mit deaktivierter WOL-Funktion ausgeliefert wird. Tischcomputer √ Integrierte Tischcomputer √ Notebook-Computer √ Arbeitsplatzrechner √     Small-Scale-Server √ Thin-Clients (nur falls Software-Updates aus dem zentral verwalteten Netz erfolgen, während das Gerät sich im Ruhemodus oder Aus-Zustand befindet. Thin-Clients, bei denen standardmäßig keine Clientsoftware-Upgrades außerhalb der Arbeitszeiten nötig sind, sind von dieser Anforderung ausgenommen.) √   Weck-Management Nur für im Firmenkundenvertrieb ausgelieferte Computer: Ethernetfähige Computer müssen sowohl (über das Netz) ferngesteuerte als auch planmäßige (z. B. per Echtzeituhr) Weck-Ereignisse aus dem Ruhemodus unterstützen. Der Hersteller muss — sofern er die Kontrolle darüber hat (d. h. wenn die Konfiguration über Hardware-Einstellungen und nicht über Software-Einstellungen erfolgt) — gewährleisten, dass diese Einstellungen vom Kunden nach Wunsch zentral verwaltet werden können; der Hersteller muss die entsprechenden Tools dazu zur Verfügung stellen. Tischcomputer √ Integrierte Tischcomputer √ Notebook-Computer √ Arbeitsplatzrechner √     Small-Scale-Server √ Thin-Clients √   Bei allen Computern mit aktivierter WOL-Funktion müssen alle vorhandenen gezielten Paketfilter aktiviert und auf eine dem Industriestandard entsprechende Werkskonfiguration eingestellt sein. Bis ein oder mehrere Standards vereinbart sind, werden die Programmpartner ersucht, ihre Konfigurationen gezielter Paketfilter dem US-EPA und der Europäischen Kommission mitzuteilen, damit diese die Angaben auf der entsprechenden Website veröffentlichen können, um die Erörterung und die Entwicklung von Standardkonfigurationen anzuregen. Prüfung von Computern mit Stromsparfunktionen a) Aus-Zustand: Die Computer werden mit den Aus-Einstellungen wie ausgeliefert geprüft und bewertet. Modelle, die mit aktivierter WOL-Funktion für den Aus-Zustand ausgeliefert werden, werden mit aktivierter WOL-Funktion geprüft. Analog dazu werden Modelle, die mit deaktivierter WOL-Funktion für den Aus-Zustand ausgeliefert werden, mit deaktivierter WOL-Funktion geprüft. b) Ruhemodus: Die Computer werden mit den Ruhemodus-Einstellungen wie ausgeliefert geprüft und bewertet. Modelle, die im Sinne der Begriffsbestimmung V in Abschnitt 1 im Firmenkundenvertrieb verkauft werden, müssen mit aktivierter/deaktivierter WOL-Funktion auf Grundlage der in Tabelle 8 aufgeführten Anforderungen geprüft, bewertet und ausgeliefert werden. Geräte, die nur über den normalen Einzelhandel direkt an Verbraucher gehen, müssen nicht mit aktivierter WOL-Funktion für den Ruhemodus ausgeliefert werden; sie können mit aktivierter oder deaktivierter WOL-Funktion geprüft, bewertet und ausgeliefert werden. c) Proxying: Tischcomputer, integrierte Tischcomputer und Notebook-Computer werden mit den Idle-, Ruhemodus- und Aus-Einstellungen mit aktivierten oder deaktivierten Proxyingfunktionen wie ausgeliefert geprüft und bewertet. Um unter Verwendung der TEC-Gewichtungen für das Proxying als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, muss ein System einer Proxying-Norm entsprechen, die vom US-EPA und von der Europäischen Kommission als mit den ENERGY STAR-Zielen übereinstimmend anerkannt wurde. Diese Anerkennung muss vor der Einreichung von Produktdaten zur Einstufung erfolgt sein. Vorinstallation von Kundensoftware und Bereitstellung von Managementdiensten Die Programmpartner tragen die Verantwortung dafür, dass die Geräte in dem Zustand geprüft und eingestuft werden, in dem sie auch ausgeliefert werden. Falls das Gerät die ENERGY STAR-Anforderungen erfüllt und als ENERGY STAR-gerecht gilt, kann es entsprechend gekennzeichnet werden. Wurde ein Programmpartner vom Kunden mit dem Laden eines kundendefinierten Speicherabbildes beauftragt, so unternimmt der Programmpartner folgende Schritte: — Er weist den Kunden darauf hin, dass dessen Gerät nach dem Laden des kundendefinierten Speicherabbildes möglicherweise nicht ENERGY STAR-gerecht ist (hierzu ist auf der ENERGY STAR-Internetseite ein Musterschreiben an die Kunden verfügbar). — Er ruft den Kunden dazu auf, das Gerät auf Einhaltung der ENERGY STAR-Spezifikationen zu prüfen. Anforderung bezüglich der Benutzerinformation Damit die Käufer/Nutzer angemessen über die Vorteile der Stromsparfunktionen informiert werden, muss der Hersteller jedem Computer eines der beiden folgenden Elemente beifügen: — Informationen über ENERGY STAR und die Vorteile der Stromsparfunktionen in einer Papierfassung oder einer elektronischen Fassung des Benutzerhandbuchs. Diese Informationen sollten im vorderen Teil des Benutzerhandbuchs enthalten sein; oder — eine Paket- oder Verpackungsbeilage über ENERGY STAR und die Vorteile der Stromsparfunktionen. In beiden Fällen sind mindestens die folgenden Angaben zu machen: — ein Hinweis, dass der Computer mit aktivierten Stromsparfunktionen ausgeliefert wurde, und die Angabe der entsprechenden Zeiteinstellungen (entweder Standard-Systemeinstellungen oder ein Hinweis, dass die Standard-Systemeinstellungen des Computers den ENERGY STAR-Anforderungen für weniger als 15 Minuten Inaktivität des Nutzers für das Anzeigegerät und weniger als 30 Minuten Inaktivität des Nutzers für den Rechner entspricht, wie vom ENERGY STAR-Programm für optimale Energieeinsparung empfohlen) sowie — eine Beschreibung, wie der Computer korrekt aus dem Ruhemodus geweckt wird. D.   Freiwillige Anforderungen Benutzerschnittstelle Obwohl dies nicht vorgeschrieben ist, wird den Herstellern dringend empfohlen, ihre Geräte in Übereinstimmung mit der IEEE-Norm 1621 bezüglich der Bedienungselemente für die Leistungssteuerung (vollständige Bezeichnung „Norm für Bedienungselemente für die Leistungssteuerung elektronischer Büro- und Unterhaltungsgeräte“) zu gestalten. Diese Norm dient dazu, die Leistungssteuerung bei allen Elektronikgeräten einheitlicher und intuitiv bedienbar zu machen. Weitere Informationen über diese Norm sind unter http://eetd.LBL.gov/Controls zu finden. 4.   Prüfverfahren Die Hersteller führen die Prüfungen in eigener Verantwortung durch und bescheinigen selbst, welche Modelle den ENERGY STAR-Anforderungen genügen. — Hinsichtlich der Durchführung dieser Prüfungen stimmen die Programmpartner der Anwendung der in der nachstehenden Tabelle 9 angegebenen Prüfverfahren zu. — Die Prüfergebnisse werden dem US-EPA bzw. der Europäischen Kommission mitgeteilt. Zusätzliche Anforderungen an Prüfung und vorzulegende Daten sind unten angegeben. 1.   Anzahl der auf TEC oder im Idle-Modus zu prüfenden Geräte Die Hersteller können anfänglich ein einziges Gerät auf Einhaltung der Anforderungen prüfen. Wird bei diesem Gerät eine maximale Leistungsaufnahme ermittelt, die die Vorgabe für den TEC oder den Idle-Modus unterschreitet oder einhält, aber bis zu 10 % unter dem maximal zulässigen Wert liegt, so muss ein zusätzliches Gerät des gleichen Modells mit identischer Konfiguration geprüft werden. Vom Hersteller sind die Prüfergebnisse für beide Geräte einzureichen. Um als ENERGY STAR-gerecht zu gelten, müssen beide Einzelgeräte die Vorgabe für den TEC oder den Idle-Modus für dieses Gerät und für diese Gerätekategorie erfüllen. Hinweis: Diese zusätzliche Prüfung ist nur für die Einstufung nach dem TEC (Tischcomputer, integrierte Tischcomputer, Notebook-Computer, Arbeitsplatzrechner) und den Idle-Modus (Small-Scale-Server, Thin-Clients) erforderlich — für den Ruhemodus und den Aus-Zustand muss nur ein Gerät geprüft werden, fall

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.