Europäische Union

Beschluss (EU) 2017/1508 der Kommission vom 28. August 2017 über das Referenzdokument für bewährte Umweltmanagementpraktiken, branchenspezifische Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) (Text von Bedeutung für den EWR. )

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Quellenkennung: 32017D1508. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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 1221/2009 (Abschnitt C Nummer 2) Leistungsrichtwert Bewährte Umweltmanagementpraxis (BUMP) LEBENSMITTEL- UND GETRÄNKEHERSTELLER IM ALLGEMEINEN (NACE-CODES 10 UND 11) Prozentsatz der nach einem anerkannten Protokoll für die Umweltverträglichkeitsprüfung insgesamt bewerteten Standorte oder Produkte % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Produktionsstandorte (d. h. Produktionsprozesse) und Produkte, bewertet auf Basis einer CO2-Fußabdruckberechnung und/oder einer Lebenszyklusbewertung, geteilt durch die Gesamtzahl der Produktionsstandorte und Produkte Unternehmen Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen Durchführung einer unternehmensweiten Umweltverträglichkeitsprüfung sämtlicher Betriebsabläufe Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung aller in Entwicklung befindlichen neuen Produkte BUMP 3.1.1 Prozentsatz der Inhaltsstoffe oder Produkte, die die spezifischen Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens oder geltende Nachhaltigkeits-standards erfüllen % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Zahl oder Wert (in Euro) der gekauften Zutaten oder Produkte, die die Nachhaltigkeitskriterien des Unternehmens oder geltende Nachhaltigkeitsstandards erfüllen, geteilt durch die Gesamtzahl oder den Gesamtwert dieser Zutaten oder Produkte Unternehmen Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen — BUMP 3.1.2 Prozentsatz der Lieferanten, die an Programmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit teilnehmen % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Zahl der Lieferanten (gemessen an der Gesamtzahl der Lieferanten), die (zur Verbesserung ihrer Umweltleistung) an Nachhaltigkeitsprogrammen teilnehmen. Dieser Indikator kann auch auf Basis des Eurowertes, gemessen am Gesamtwert der gelieferten Produkte, der Produkte berechnet werden, die von Lieferanten geliefert werden, die zur Verbesserung ihrer Umweltleistung an Nachhaltigkeitsprogrammen teilnehmen Gesamtes Unternehmen Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen — BUMP 3.1.2 Verpackungsbedingte CO2-Emissionen je Gewicht/Volumeneinheit des hergestellten Produktes Verpackungsbedingtes g CO2eq/g Produkt Verpackungsbedingtes g CO2eq/ml Produkt Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Verpackungsbedingte CO2-Emissionen je Gewichts- oder Volumeneinheit der hergestellten Produkte, berechnet mittels eines Ökodesign-Instruments für Verpackungsdesign Produkt Energieeffizienz Anwendung eines Ökodesign-Instrument für Verpackungsdesign, um Verpackungsoptionen mit geringer Umweltauswirkung zu ermitteln BUMP 3.1.3 Reinigungsbedingter Energieverbrauch je Produktions-einheit kWh/kg kWh/l kWh/Stückzahl Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Für Reinigungsvorgänge verbrauchte Energie (Wärme und Strom), geteilt durch die Menge der hergestellten Produkte, ausgedrückt als Gewicht, Volumen oder Stückzahl Produktionsstandort Energieeffizienz — BUMP 3.1.4 Reinigungsbedingter Wasserverbrauch je Produktions-einheit m3/kg m3/l m3/Stückzahl Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Für Reinigungsvorgänge verbrauchtes Wasser, geteilt durch die Menge der hergestellten Produkte, ausgedrückt als Gewicht, Volumen oder Stückzahl Produktionsstandort Wasser — BUMP 3.1.4 Menge des je Produktionseinheit verbrauchten Reinigungs-mittels kg/kg kg/l kg/Stückzahl m3/kg m3/l m3/Stückzahl Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Masse oder Volumen der Reinigungsprodukte (z. B. Natronlauge), geteilt durch die Menge der hergestellten Produkte, ausgedrückt als Gewicht, Volumen oder Stückzahl Produktionsstandort Materialeffizienz Emissionen — BUMP 3.1.4 Spezifische transportbedingte THG-Emissionen je Produktmenge kg CO2eq/m3 kg CO2eq/Tonne kg CO2eq/Palette kg CO2eq/Kiste Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Transportbedingte Gesamtemissionen in CO2eq, geteilt durch das Gewicht oder Volumen oder die Zahl der transportierten Palletten/Kisten (je nach Relevanz) Unternehmen Materialeffizienz Emissionen Für sämtliche (100 %) Transport- und Logistikleistungen (auch von Drittanbietern) werden die folgenden Indikatoren mitgeteilt: Transporte, nach Transportarten (in %); kg CO2eq je geliefertem3/gelieferter Palette usw. BUMP 3.1.5 Spezifische transportbedingte THG-Emissionen je Produktmenge und Strecke kg CO2eq/Tonne und km Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Transportbedingte Gesamtemissionen in CO2eq, geteilt durch das Gewicht des transportierten Produkts und die zurückgelegte Strecke Unternehmen Materialeffizienz Emissionen Für innerbetriebliche Transport- und Logistikleistungen werden die folgenden Indikatoren mitgeteilt: Staplerladefaktor (Gewichtsprozent oder Volumenkapazität); kg CO2eq je Tonnenkilometer BUMP 3.1.5 Transporte, nach Transportarten (in %) % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Prozentanteil der verschiedenen Transportarten (wie Straße, Schiene, Wasser, Luft) an den Gesamttransportleistungen Die Prozentanteile der verschiedenen Transportarten können auf Basis der Tonnenkilometer oder des Verkaufswerts berechnet werden Unternehmen Materialeffizienz Emissionen Für sämtliche (100 %) der Transport- und Logistikleistungen (auch von Drittanbietern) werden die folgenden Indikatoren mitgeteilt: Prozentanteil der verschiedenen Transportarten (in %); kg CO2eq je geliefertem3/gelieferter Palette usw. BUMP 3.1.5 Ladefaktor (Frachttransport) Ladekapazität in Gewichtsprozent (kg) Ladekapazität in Volumenprozent % (m3) Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Gesamtfracht (nach Gewicht oder Volumen), geteilt durch die Gesamtladekapazität (nach Gewicht oder Volumen) des für die Produktbeförderung verwendeten Transportmittels Unternehmen Materialeffizienz Emissionen Für innerbetriebliche Transport- und Logistikleistungen werden die folgenden Indikatoren mitgeteilt: Ladefaktor für Frachtverkehr (Gewichtsprozent oder Volumenkapazität); kg CO2eq je Tonnenkilometer BUMP 3.1.5 Kraftstoffverbrauch bei Straßentransport l/100 km Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Tatsächliche Kraftstoffeinsparung der zum Transport von Produkten verwendeten Straßenfahrzeuge im Straßenverkehr Unternehmen Energieeffizienz Emissionen Durchschnittlicher Lkw-Kraftstoffverbrauch von weniger oder gleich 30 l/100 km BUMP 3.1.5 Spezifischer Gesamtenergieverbrauch von Lagerhallen kWh/m2/kg Nettoprodukt Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Gesamtenergieverbrauch der Lagerhallen (bezogen auf die Endenergie) während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. monatlich, jährlich), geteilt durch die relevante Durchlaufmenge (z. B. kg Nettoprodukt) Produktionsstandort Energieeffizienz Optimierung der Isolation temperaturkontrollierter Lagerhallen BUMP 3.1.5 Anteil der mit natürlichen Kältemitteln betriebenen Kälteanlagen % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Zahl der mit natürlichen Kältemitteln betriebenen Kälte-/Kühlanlagen, geteilt durch die Gesamtzahl der Kälte-/Kühlanlagen Produktionsstandort Emissionen Ausschließliche (= 100 %) Verwendung von mit natürlichen Kältemitteln betriebenen Kälteanlagen an allen Standorten BUMP 3.1.6 Energieeffizienzgröße (EER) kW (Kühlkapazität)/kW (Strominput) Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Verhältnis zwischen Kühlleistung und Strominput einer Kälte-/Kühlanlage. Kann für einzelne Kälteanlagen oder für die gesamte Produktions-/Kühl-/Gefrieranlage berechnet werden Produktionsstandort Energieeffizienz — BUMP 3.1.6 Gesamtenergieverbrauch je Produkteinheit kWh/Tonne kWh/EUR kWh/m3 kWh/Stückzahl Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Energieverbrauch (Wärme, Kälte, Strom) des Produktionsstandorts, geteilt durch die Menge der hergestellten Produkte, ausgedrückt als Gewicht, Wert, Volumen oder Stückzahl Produktionsstandort Energieeffizienz Vorhandensein eines umfassenden Energiemanagementsystems (EnMS) (wie ISO 50001) Regelmäßige Energieaudits und regelmäßige Überwachung zur Ermittlung der Hauptursachen des Energieverbrauchs Angemessene Energieeffizienzlösungen für sämtliche Prozesse einer Anlage Prozessübergreifende Nutzung von Synergien beim Wärme-/Kälte-/Dampfbedarf, innerhalb der Anlage und mit Nachbaranlagen BUMP 3.1.7 Gesamtenergieverbrauch je Anlagenfläche kWh/m2 Produktionsanlage Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Energieverbrauch (Wärme, Kälte und Strom) des Produktionsstandorts während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. monatlich, jährlich), geteilt durch die Bodenfläche der Anlage Produktionsstandort Energieeffizienz Vorhandensein eines umfassenden Energiemanagementsystems (EnMS) (wie ISO 50001) Regelmäßige Energieaudits und regelmäßige Überwachung zur Ermittlung der Hauptursachen des Energieverbrauchs Angemessene Energieeffizienzlösungen für sämtliche Prozesse einer Anlage Prozessübergreifende Nutzung von Synergien beim Wärme-/Kälte-/Dampfbedarf, innerhalb der Anlage und mit Nachbaranlagen BUMP 3.1.7 Gesamtenergieverbrauch für bestimmte Prozesse kWh Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Energieverbrauch (Wärme, Kälte und Strom) für bestimmte Prozesse (wie Reinigen, Garen, Kühlen) während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. monatlich, jährlich) Prozess Energieeffizienz Vorhandensein eines umfassenden Energiemanagementsystems (EnMS) (wie ISO 50001), das Teil eines Umweltmanagementsystems wie EMAS sein kann Regelmäßige Energieaudits und regelmäßige Überwachung zur Ermittlung der Hauptursachen des Energieverbrauchs Angemessene Energieeffizienzlösungen für sämtliche Prozesse einer Anlage Prozessübergreifende Nutzung von Synergien beim Wärme-/Kälte-/Dampfbedarf, innerhalb der Anlage und mit Nachbaranlagen BUMP 3.1.7 Prozentsatz des durch erneuerbare Energie gedeckten Energieverbrauchs von Produktionsanlagen % Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Am Produktionsstandort/in der Umgebung erzeugte oder als zertifiziert (wie im Falle erneuerbaren Stroms) bezogene erneuerbare Energie (Wärme und Strom separat), geteilt durch den Energieverbrauch der Produktionsanlagen (Wärme und Strom separat) Die Zertifizierung muss gewährleisten, dass die bezogene Energie aus erneuerbaren Quellen nicht bereits für eine andere Organisation oder auf den durchschnittlichen nationalen Energieträgermix für die Stromerzeugung angerechnet wurde Produktionsstandort Energieeffizienz Emissionen Nutzung von am Produktionsstandort oder in der Umgebung erzeugter erneuerbarer Energie für diesbezüglich geeignete Herstellungsprozesse Anpassung von Prozesstechnologien mit Blick auf die Nutzung des Angebots von Wärme aus erneuerbaren Quellen BUMP 3.1.8 Verhältnis zwischen erzeugtem Lebensmittelabfall und hergestelltem Endprodukt Tonnen Lebensmittelabfall/Tonne Endprodukt Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Tonnen Lebensmittelabfall (die dem Recycling, der Verwertung und der Entsorgung zugeführt werden, einschließlich Abfall, der als Energiequelle oder Düngemittel verwendet wird), geteilt durch Tonnen Endprodukt Produktionsstandort Abfall — BUMP 3.1.9 Anwendung relevanter BVT ja/nein Alle Lebensmittel- und Getränkehersteller Dieser Indikator zeigt an, ob der Lebensmittel- oder Getränkehersteller relevante beste verfügbare Techniken (BVT) anwendet. Die Relevanz sollte vom Lebensmittel- oder Getränkehersteller auf der Grundlage der Umweltprüfung seiner Tätigkeiten, der relevanten Umweltaspekte und der ermittelten Belastungen bewertet werden. Dabei ist dem spezifischen Umfang/den spezifischen Bedingungen der Betriebsabläufe und -prozesse Rechnung zu tragen Produktionsstandort Emissionen Erreichen einer Umweltleistung innerhalb der besten 10 % jeder der im BVT-NGM genannten Bandbreiten BVT-assoziierter Emissionswerte (oder Umweltleistungswerte) BEMP 3.1.10 KAFFEE VERARBEITENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 10.83) Wärmeenergieverbrauch bei Röstprozessen kWh/Tonne geröstete grüne Kaffeebohnen Kaffee verarbeitende Unternehmen Beim Rösten verbrauchte Wärmeenergie (z. B. Erdgas, Propangas), geteilt durch die Zahl der Tonnen gerösteter grüner Kaffeebohnen. Kann pro Charge gerösteten Kaffees oder für eine bestimmte Zeitspanne (z. B. Tag, Woche, Monat) berechnet werden Produktionsstandort Energieeffizienz Emissionen Einführung eines Systems zum Vorwärmen grüner Kaffeebohnen BUMP 3.2.1 OLIVENÖL HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 10.41) Wasserverbrauch bei der Ölklärung Liter Wasser/Tonne verarbeitete Oliven Liter Wasser/Liter hergestelltes Olivenöl Olivenöl herstellende Unternehmen Menge des bei der Ölklärung verbrauchten Wassers (l), geteilt durch das Gewicht der verarbeiteten Oliven oder das Volumen des hergestellten Olivenöls Produktionsstandort Wasser Verwendung von weniger als 50 l (5 %) Wasser für die Ölklärung zur Herstellung von jeweils 1 000 Liter Olivenöl BUMP 3.3.1 Wasserverbrauch für das Waschen der Oliven nach der Annahme Liter Wasser/Tonne verarbeitete Oliven Olivenöl herstellende Unternehmen Wasserverbrauch beim Waschen der Oliven nach der Annahme (l), geteilt durch das Gewicht der verarbeiteten Oliven (Tonnen) Produktionsstandort Wasser Kein Wasserbrauch im Falle sauber angelieferter Oliven BUMP 3.3.2 ERFRISCHUNGSGETRÄNKE HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 11.07) Energieverbrauch beim Gebläsetrocknen kWh/l Erfrischungsgetränke herstellende Unternehmen Energieverbrauch (kWh) für das Gebläsetrocknen, geteilt durch die Menge (l) des hergestellten Produkts Produktionsstandort Energieeffizienz — BUMP 3.4.1 BIER HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 11.05) Gesamtenergieverbrauch während des Brauprozesses MJ/hl Bier herstellende Unternehmen Verbrauchte Energie (Wärme und Strom), geteilt durch die Menge des während einer bestimmten Zeitspanne erzeugten Bieres (hl) Kann für Wärme und Strom separat berechnet werden Produktionsstandort Energieeffizienz Installation eines Systems zum Würzevorwärmen mittels der aus dem Verdampfen des Wassers beim Würzekochen rückgewonnenen Wärme BUMP 3.5.1, 3.5.2 Verdunstung während des Kochvorgangs % Bier herstellende Unternehmen Berechnung der Verdunstung (in %) während des Kochvorgangs: 100 — (Volumen nach dem Kochen × 100/Volumen vor dem Kochen) Produktionsstandort Energieeffizienz Verdunstung während des Würzekochens von unter 4 % BUMP 3.5.1 Wasserverbrauch bei der Bierherstellung hl Wasser/hl Bier Bier herstellende Unternehmen Wasserverbrauch (hl) im Produktionsprozess, geteilt durch die Menge des während einer bestimmten Zeitspanne erzeugten Bieres (hl) Produktionsstandort Wasser — BUMP 3.5.2 Prozentsatz des aus dem Gärprozess rückgewonnenen CO2 % Bier herstellende Unternehmen Während der Bierherstellung in den Gärtanks/-kesseln, Reifungskesseln und Tanks für filtriertes Bier rückgewonnenes CO2 Produktionsstandort Energieeffizienz Emissionen Ein System, das eine Rückgewinnung von mindestens 50 % des während des Gärprozesses erzeugten CO2 gewährleistet BUMP 3.5.3 FLEISCH- UND GEFLÜGELFLEISCH VERARBEITENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 10.13) Gesamtenergieverbrauch bei der Fleischverarbeitung kWh/kg Produkt Fleisch- und Geflügelfleisch verarbeitende Unternehmen Energieverbrauch bei der Verarbeitung von Fleisch und Geflügelfleisch (kWh), geteilt durch die Menge (kg) verarbeiteten Fleisches Prozess Energieeffizienz — BUMP 3.6.1 Energieverbrauch bei der Hochdruckverarbeitung kWh/Verarbeitungszyklus kWh/kg Produkt Fleisch- und Geflügelfleisch verarbeitende Unternehmen Energieverbrauch bei der Hochdruckverarbeitung für Pasteurisierungs- und Garprozesse Prozess Energieeffizienz Anwendung eines Hochdruckverfahrens (innerbetrieblich oder ausgelagert) zur Behandlung geeigneter Fleischerzeugnisse (wie gegarte Produkte, geräucherte und gegarte Produkte, rohgeräucherte Produkte) BUMP 3.6.1 FRUCHTSAFT HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 10.32) Obstrestenutzung % Fruchtsaft herstellende Unternehmen Gesamtmenge (Gewicht) an Obstresten, die zur Rückgewinnung wertvoller Produkte (wie Pektin, essenzielle Öle) zur Verwendung als Futtermittel oder als Co-Substrat in einer Anlage zur anaeroben Vergärung genutzt werden, geteilt durch die Gesamtmenge an Obstresten Produktionsstandort Abfall Nutzung von 100 % aller Obstreste zur Rückgewinnung wertvoller Produkte (wie Pektin, essenzielle Öle) zur Verwendung als Futtermittel oder als Co-Substrat in einer Anlage zur anaeroben Vergärung BUMP 3.7.1 KÄSE VERARBEITENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 10.51) Anteil der rückgewonnenen und zur Verwendung in Lebensmitteln bestimmten Trockenmasse aus Molke, gemessen am Gesamtgewicht der Trockenmasse aus Molke % Käse verarbeitende Unternehmen Menge (Gewicht) der aus Molke aus der Käseverarbeitung rückgewonnenen Trockenmasse, die in Lebensmitteln verwendet wird, geteilt durch die Gesamtmenge der aus Molke rückgewonnenen Trockenmasse Produktionsstandort Abfall Emissionen Rückgewinnung und Weiterbehandlung von Molke zur Herstellung anderer Lebensmittel, für die eine Marktnachfrage besteht. Überschüssige Molke wird als Futtermittel oder als Substrat für die anaerobe Gärung verwendet BUMP 3.8.1 BROT UND BACKWAREN HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODES 10.71 UND 10.72). Beteiligung von Verkaufsstellen an existierenden Rücknahmeprogrammen % Brot herstellende Unternehmen Zahl der Verkaufsstellen (Läden, die von der Bäckerei hergestelltes Brot verkaufen), die am Rücknahmeprogramm teilnehmen, geteilt durch die Gesamtzahl der Verkaufsstellen, die von der Bäckerei hergestelltes Brot verkaufen Unternehmen Abfall Beteiligung aller Verkaufsstellen, die das von der Bäckerei hergestellte Brot verkaufen, an einem angemessenen System zur Rücknahme unverkauften Brotes BUMP 3.9.1 Energieverbrauch beim Backprozess kWh/t gebackenes Produkt kWh/t verwendetes Mehl kWh/m2 Backfläche (Ofenfläche) Brot und Backwaren herstellende Unternehmen Energieverbrauch (z. B. Strom) während des Backprozesses, geteilt durch die Menge des hergestellten Produkts, der verwendeten Zutaten oder die Backfläche Produktionsstandort Energieeffizienz — BUMP 3.9.2 WEIN HERSTELLENDE UNTERNEHMEN (NACE-CODE 11.02) Gesamtwasserverbrauch der Kellerei l Wasser/l erzeugten Weins Wein herstellende Unternehmen Gesamtwasserbrauch der Kellerei während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. jährlich, monatlich, Erntesaison) in Litern, geteilt durch die Menge erzeugten Weins (l). Der Wasserverbrauch kann auch auf Prozessebene gemessen werden Produktionsstandort Wasser — BUMP 3.10.1 Erzeugung organischen Abfalls in der der Kellerei Kg/l erzeugten Weins Wein herstellende Unternehmen Erzeugung organischen Abfalls in der Kellerei während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. jährlich, monatlich, Erntesaison) in kg, geteilt durch die Menge erzeugten Weins (l) Produktionsstandort Abfall — BUMP 3.10.1 Energieverbrauch der Kellerei kWh (Wärme)/l erzeugten Weins kWh (Strom)/l erzeugten Weins Wein herstellende Unternehmen Energieverbrauch (Wärme und Strom) der Kellerei während einer bestimmten Zeitspanne (z. B. jährlich, monatlich, Erntesaison) in kWh, geteilt durch die Menge erzeugten Weins (l) Produktionsstandort Energieeffizienz — BUMP 3.10.1 (1)  Der Wissenschafts- und Politikbericht kann über folgende JRC-IPTS-Website abgerufen werden: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/documents/FoodBeverageBEMP.pdf. Die im vorliegenden branchenspezifischen Referenzdokument enthaltenen Schlussfolgerungen zu bewährten Umweltmanagementpraktiken und deren Anwendbarkeit, zu ermittelten branchenspezifischen Indikatoren für die Umweltleistung und zu Leistungsrichtwerten beruhen auf den im Wissenschafts- und Politikbericht dokumentierten Feststellungen. Alle Hintergrundinformationen und technischen Einzelheiten finden sich ebenfalls in diesem Bericht. (2)  Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates vom 29. Juni 1993 über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (ABl. L 168 vom 10.7.1993, S. 1). (3)  Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) (ABl. L 114 vom 24.4.2001, S. 1). (4)  Gemäß Anhang IV Abschnitt B Buchstabe e der EMAS-Verordnung muss die Umwelterklärung Folgendes enthalten: „Zusammenfassung der verfügbaren Daten über die Umweltleistung, gemessen an den Umweltzielsetzungen und -einzelzielen der Organisation und bezogen auf ihre bedeutenden Umweltauswirkungen. Die Berichterstattung betrifft die die Kernindikatoren und andere bereits vorhandene einschlägige Indikatoren für die Umweltleistung gemäß Abschnitt C.“ Anhang IV Abschnitt C besagt: „Jede Organisation erstattet zudem alljährlich Bericht über ihre Leistung in Bezug auf die spezifischeren der in ihrer Umwelterklärung genannten Umweltaspekte, wobei sie — soweit verfügbar — die branchenspezifischen Referenzdokumente gemäß Artikel 46 berücksichtigt.“ (5)  Eine ausführliche Beschreibung jeder bewährten Praxis mit praktischen Empfehlungen für deren Anwendung ist im „Best-Practice-Bericht“ des JRC zu finden: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/documents/FoodBeverageBEMP.pdf. Organisationen, die mehr über die in diesem Referenzdokument beschriebenen bewährten Praktiken erfahren möchten, sollten diesen Bericht konsultieren. (6)  Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 zur Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige NACE Revision 2 und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 des Rates sowie einiger Verordnungen der EG über bestimmte Bereiche der Statistik (ABl. L 393 vom 30.12.2006, S. 1). (7)  Gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 ist ein „direkter Umweltaspekt“ ein Umweltaspekt im Zusammenhang mit Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen der Organisation selbst, der deren direkter betrieblicher Kontrolle unterliegt. Ein „indirekter Umweltaspekt“ hingegen ist ein Umweltaspekt, der das Ergebnis der Interaktion einer Organisation mit Dritten ist und in angemessenem Maße von einer Organisation beeinflusst werden kann. (8)  Für weitere Informationen über den Inhalt der BVT-Merkblätter und eine umfassende Erläuterung der Begriffe und Abkürzungen siehe Website der Europäischen Dienststelle zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung: http://eippcb.jrc.ec.europa.eu/ (9)  Das branchenspezifische Referenzdokument für die Landwirtschaft — Pflanzen- und Tierproduktion und der zugehörige „Bericht über bewährte Praktiken“ der JRC können online aufgerufen werden über: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/agri.html (10)  Das branchenspezifische Referenzdokument für den Einzelhandel und der zugehörige „Bericht über bewährte Praktiken“ der JRC können online angerufen werden über: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/retail.html (11)  Zur Erarbeitung einer gemeinsamen Methode für die Messung der Umweltleistung entlang des Lebenswegs hat die Europäische Kommission Methoden zur Messung des Umweltfußabdrucks von Produkten (Product Environmental Footprint, PEF) und von Organisationen (Organisation Environmental Footprint, OEF) entwickelt. Das Verfahren der Anwendung dieser Methoden war Gegenstand einer Empfehlung der Kommission aus dem Jahr 2013 (http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32013H0179). Die Entwicklung produkt- und branchenspezifischer Regeln wird auf freiwilliger Basis von über 280 Unternehmen und Organisationen im Rahmen von 26 Pilotfällen (siehe Verzeichnis http://ec.europa.eu/environment/eussd/smgp/ef_pilots.htm) noch erprobt (2013 bis 2016). (12)  Im Falle von Produkten lässt sich der Prozentsatz (h

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.