Europäische Union

2012/636/EU: Beschluss der Kommission vom 25. Januar 2012 über die Maßnahme C 36/07 (ex NN 25/07) Deutschlands zugunsten der Deutschen Post AG (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2012) 184) Text von Bedeutung für den EWR

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über den Fortgang seiner Maßnahmen zur Umsetzung dieses Beschlusses, bis die Rückzahlung der in Artikel 1 genannten, nicht mit dem Binnenmarkt vereinbaren Beihilfe abgeschlossen ist. Auf Anfrage der Kommission legt der Mitgliedstaat unverzüglich Informationen über die Maßnahmen vor, die ergriffen wurden bzw. beabsichtigt sind, um diesem Beschluss nachzukommen. Ferner übermittelt er ausführliche Angaben über die Beihilfebeträge und die Zinsen, die von der Deutschen Post AG bereits zurückgezahlt wurden. Artikel 7 Dieser Beschluss ist an die Bundesrepublik Deutschland gerichtet. Brüssel, den 25. Januar 2012 Für die Kommission Joaquín ALMUNIA Vizepräsident (1)  Mit Wirkung vom 1. Dezember 2009 sind an die Stelle der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag die Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) getreten. Die Artikel 87 und 88 EG-Vertrag und die Artikel 107 und 108 AEUV sind im Wesentlichen identisch. Im Rahmen dieses Beschlusses sind Bezugnahmen auf die Artikel 107 und 108 AEUV als Bezugnahmen auf die Artikel 87 und 88 EG-Vertrag zu verstehen, wo dies angebracht ist. (2)  Aufforderung vom 17. August 1999 zur Stellungnahme gemäß Artikel 88 Absatz 2 des EG-Vertrags zur Beihilfe C 61/99 (ex NN 153/96) — Staatliche Hilfe an die Deutsche Post AG (ABl. C 306 vom 23.10.1999, S. 25); Aufforderung vom 19. Oktober 2007 zur Stellungnahme gemäß Artikel 88 Absatz 2 des EG-Vertrags zur Beihilfe C 36/07 (ex NN 25/07) — Staatliche Hilfe an die Deutsche Post AG (ABl. C 245 vom 19.10.2007, S. 21) und Aufforderung vom 11. Mai 2011 zur Stellungnahme gemäß Artikel 108 Absatz 2 AEUV zur Beihilfe C 36/07 – Staatliche Hilfe an die Deutsche Post AG (ABl. C 263 vom 7.9.2011, S. 4). (3)  Entscheidung 2002/753/EG der Kommission vom 19. Juni 2002 über Maßnahmen der Bundesrepublik Deutschland zugunsten der Deutschen Post AG (ABl. L 247 vom 14.9.2002, S. 27). (4)  Urteil des Gerichts vom 1. Juli 2008, Deutsche Post AG/Kommission, Rechtssache T-266/02, Slg. 2008, II-1233. (5)  Urteil des Gerichtshofs vom 2. September 2010, Rechtssache C-399/08 P, Kommission/Deutsche Post AG, Slg. 2010, I-0000. (6)  Aufforderung vom 12. September 2007 zur Stellungnahme gemäß Artikel 88 Absatz 2 des EG-Vertrags zur Beihilfe C 36/07 (ex NN 25/07) — Staatliche Hilfe an die Deutsche Post AG (ABl. C 245 vom 19.10.2007, S. 21). (7)  Vergabebekanntmachung 2008/S 15-018228 vom 23. Januar 2008 (ABl. S 15 vom 23.1.2008). (8)   ABl. C 297 vom 29.11.2005, S. 4. (9)  Gutachten von Prof. Ehlermann, WilmerHale (16. Juni 2008), „Die Verpflichtung der Europäischen Kommission zur Einzelprüfung angeblicher Beihilfen an die Deutsche Post AG“. (10)   ABl. L 83 vom 27.3.1999, S. 1. (11)  Gutachten von Prof. Ehlermann, WilmerHale (10. Oktober 2008), „Die Periodizität der Überkompensationsrechnung gemäß Art. 86 Abs. 2 EG“. (12)  Ausführliche Erläuterungen zu den Ablieferungen sind in Abschnitt VI.2.1 enthalten. (13)  KPMG-Gutachten (11. Februar 2010), „Deutsche Post AG — Rechtliche Qualifikation der Ablieferungen nach § 63 PverfG“; Deloitte-Gutachten (9. Februar 2010), „Assessment of the WIK Consult report for the European Commission — A report for Deutsche Post AG“. (14)  Gutachten von Prof. Ehlermann, WilmerHale (5. November 2010), „Bedeutung des Urteils des Gerichtshofes in der Rs. C-399/08 P Kommission/Deutsche Post AG für das laufende Beihilfeprüfverfahren im Fall C 36/2007 (Deutsche Post AG)“. (15)  Gutachten von Prof. Ehlermann, WilmerHale (19. Juli 2011), „Die Verpflichtung der Europäischen Kommission zum Nachweis einer Überkompensation bei der beihilferechtlichen Beanstandung angeblicher Quersubventionierungen“. (16)  Gutachten von Prof. Ehlermann, WilmerHale (19. Juli 2011), „Der Vergleich der effektiv getragenen Sozialkosten mit den marktüblichen Sozialkosten im laufenden Beihilfeprüfverfahren im Fall C 36/07 (Deutsche Post AG)“. (17)  Gutachten von Prof. Weber, WHU — Otto Beisheim School of Management Vallendar (Juli 2011), „Gutachten zur Ermittlung der Höhe der über das Marktniveau hinausgehenden Sozialkosten der DPAG“; eine aktualisierte Fassung des Gutachtens wurde am 2. Januar 2012 übermittelt. (18)  Gutachten von Charles River Associates (März 2011), „Estimating a reasonable profit margin for provision of letter services“; dieses Gutachten wurde von Belgien in der Beihilfesache SA.14588 — Staatliche Beihilfe für bpost vorgelegt. (19)  Entscheidung der Kommission 2001/354/EG vom 20. März 2001 in einem Verfahren nach Artikel 82 EG-Vertrag — Deutsche Post AG (ABl. L 125 vom 5.5.2001, S. 27). (20)  Entscheidung der Kommission vom 25. März 2008 in der Sache COMP/37.821 — UPS und DVPT/DPAG, Randnummern 6, 63, 66 und 70 bis 72. (21)  Urteil des Gerichts vom 8. Dezember 2011, Deutsche Post AG/Kommission, Rechtssache T-421/07, 2011, II-0000. (22)  Urteil des Gerichtshofs vom 13. Oktober 2011, Deutsche Post AG/Kommission, verbundene Rechtssachen C-463/10 P und C-475/10 P, Slg. 2011, I-0000. (23)  Gesetz zum Personalrecht der Beschäftigten der früheren Deutschen Bundespost vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325). (24)  Gesetz über die Unternehmensverfassung der Deutschen Bundespost vom 8. Juni 1989 (BGBl. I S. 1026). (25)  Gesetz zur Umwandlung von Unternehmen der Deutschen Bundespost in die Rechtsform der Aktiengesellschaft vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 2325). (26)  Gesetz über das Postwesen vom 3. Juli 1989 (BGBl. I S. 1450). (27)  Gesetz über die Versorgung der Beamten und Richter des Bundes vom 24. August 1976 (BGBl. I S. 322). (28)  Das sechste Sozialgesetzbuch (SGB VI) regelt die Rentenversicherung, das dritte Sozialgesetzbuch (SGB III) die Arbeitslosenversicherung und das fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) die Krankenversicherung; das Pflegeversicherungsgesetz (PflegeVG) sowie das elfte Sozialgesetzbuch (SGB XI) regeln die Pflegeversicherung. (29)  Satzung der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost (1969 i.d.F.). (*1)  Geschäftsgeheimnis. (30)  Gesetz über die Regulierung der Telekommunikation und des Postwesens vom 14. September 1994 (BGBl. I S. 1509). (31)  Verordnung zur Regelung der Pflichtleistungen der Deutschen Bundespost POSTDIENST vom 12. Januar 1994 (BGBI. I S. 86). (32)  Post-Universaldienstleistungsverordnung vom 15. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2418). (33)  Gesetz über die Verwaltung der Deutschen Bundespost (Postverwaltungsgesetz), BGBl. I S. 676. (34)  Bundesnetzagentur, Zwölfte Marktuntersuchung, September 2009. (35)  Auf sie entfielen im Zeitraum 1990-2007 rund 38 % der Gesamterlöse der Deutschen Post und im Zeitraum 2008-2010 rund 44 % ihrer Gesamterlöse. (36)  § 53 PostG 1997 sieht vor, dass der Versand von mindestens 50 Briefen nach Auslaufen der Exklusivlizenz nicht mehr einer Ex-ante-Preiskontrolle, sondern einer Ex-post-Preiskontrolle unterliegt. (37)  Urteil des Gerichts vom 8. Dezember 2011, Deutsche Post AG/Kommission, Rechtssache T-421/07, 2011, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 74f. (38)  Urteil des Gerichts vom 16. März 2004, Danske Busvognmænd/Kommission, Rechtsache T-157/01, Slg. 2004, II-917, Randnr. 57. (39)  Entscheidung 2008/204/EG der Kommission vom 10. Oktober 2007 über staatliche Beihilfen, die Frankreich im Zusammenhang mit der Finanzierungsreform für die Ruhegehälter der bei La Poste beschäftigten Mitarbeiter gewährt hat (ABl. L 63 vom 7.3.2008, S. 16). (40)  Urteil des Gerichtshofs vom 24. Juli 2003, Altmark Trans GmbH, Rechtssache C-280/00, Slg. 2003, I-7747. (41)  Die REK 2009 zeigt die mit den regulierten Briefdiensten erzielten Erlöse im Zeitverlauf für die einzelnen Geschäftsfelder. Die Definition umfasst für jedes Jahr die Summe aller regulierten Erlöse, und zwar unabhängig von dem Geschäftsfeld, in dem sie erzielt wurden. (42)  Die NACE-Codes (Nomenclature statistique des activités économiques dans la Communauté européenne) bilden die statistische Systematik der Wirtschaftszweige in der Europäischen Union. (43)  Zur Untermauerung der Ergebnisse, die anhand der nur wenige vergleichbare Wettwerber umfassenden Stichprobe erzielt wurden, wurde im WIK-Gutachten zusätzlich eine größere Vergleichsgruppe von rund 1 160 Unternehmen aus dem Wirtschaftszweig Straßengüterverkehr (NACE-Code 60) ausgewählt, weil der Straßengüterverkehr ein wettbewerbsintensiver Wirtschaftszweig ist, in dem die Dienstleistungen oft von Unternehmen erbracht werden, die ähnliche Beförderungstätigkeiten wie die Postbetreiber ausüben. Auf der Grundlage der zweiten Vergleichsgruppe ergibt sich ein ROS-Median von 2,59 % bzw. ein drittes ROS-Quartil von 5,57 %, wodurch die Ergebnisse der kleineren Stichprobe bestätigt werden. (44)  Der ROS-Median beträgt 3,48 % und die ROS-Obergrenze 6,77 %. (45)  Die Deutsche Post legte das Ctcon-Gutachten „Rentabilität der Schalterleistungen der Postfilialen für die Postbank 2002 bis 2004“ aus dem Jahr 2005 vor, in dem die direkten Kosten und die Gemeinkosten des Filialnetzes anhand eines tätigkeitsbezogenen Kostenansatzes den kommerziellen Diensten und den Universaldiensten zugeordnet werden. Die von der Postbank gezahlte Vergütung scheint insgesamt gesehen einen angemessenen Teil der Gesamtkosten des Postfilialnetzes zu decken (z. B. einschließlich eines angemessenen Teils der Infrastrukturlast # 3 für das Postnetz). (46)  (ABl. L 318 vom 17. November 2006, S. 17). (47)  Teil der Gewinnspannen in Abbildung 5, der über die als angemessener Gewinn erachtete Umsatzrendite von 3,48 % hinausgeht. (48)  Ausführliche Erläuterungen zu den Ablieferungen sind in Abschnitt VI.2.1 enthalten. (49)  National Economic Research Associates (NERA), „The Profitability of the Mail Segment of Deutsche Post — An Update“, (November 2007). (50)  National Economic Research Associates (NERA), „The Profitability of the Mail Division of Deutsche Post — A Final Report“, (Oktober 2006). (51)  Die Briefsparte von DPWN ist umfangreicher als die Tätigkeiten der DPAG in Deutschland und umfasst alle weltweit erbrachten Postleistungen. Das Inlandsgeschäft macht jedoch den größten Teil der Briefsparte von DPWN aus. (52)  Urteil des Gerichtshofs vom 3. Juli 2003, Chronopost SA, La Poste und Französische Republik gegen Union française de l'express (Ufex), DHL International, Federal express international (France) SNC und CRIE SA, verbundene Rechtssachen C-83/01 P, C-93/01 P et C-94/01 P, Slg. 2003, I-6993. (53)  Urteil des Gerichts vom 16. März 2004, Danske Busvognmænd/Kommission, Rechtsache T-157/01, Slg. 2004, II-917, Randnr. 57. (54)  Urteil des Gerichts vom 1. Juli 2008, Deutsche Post AG/Kommission, Rechtssache T-266/02, Slg. 2008, II-1233, Randnr. 54. (55)  Beschluss der Kommission in der Beihilfesache C 265/02 vom 29. Juli 2011 über staatliche Beihilfemaßnahmen zugunsten von Royal Mail (ABl. C 265 vom 9.9.2011, S. 2). (56)  Siehe Randnummer 41. (57)  Der Mindestlohn 2007 wurde in der REK 2009 für die Ermittlung der Last # 1 — nicht wettbewerbsübliche Grundgehälter — heranzogen. (58)  Siehe Randnummer 41. (59)  Siehe Randnummer 41. (60)  Entscheidung 2005/145/EG der Kommission vom 16. Dezember 2003 über staatliche Beihilfen, die Frankreich EDF und der Strom- und Gaswirtschaft gewährt hat (ABl. L 49 vom 22.2.2005, S. 9). (61)  Urteil des Gerichtshofs vom 13. März 2001, PreussenElektra AG/Schleswag AG, Rechtssache C-379/98, Slg. 2001, I-2099. (62)  Nach Auffassung Deutschlands werden die Ergebnisse des Deloitte-Gutachtens durch das CRA-Gutachten, das Belgien in der Beihilfesache SA 14588 (siehe Randnummer 44) übermittelt hat, bestätigt. (63)  Entscheidung 2008/C 35/10 der Kommission — Öffentlicher Dienstleistungsvertrag zwischen Deutsche Bahn Regio und den Ländern Berlin und Brandenburg (ABl. C 35 vom 8.2.2008, S. 13); Entscheidung 2009/325/EG der Kommission vom 26. November 2008 über die staatliche Beihilfe C 3/08 (ex NN 102/05) — Tschechische Republik — Ausgleich für Busunternehmen in Südmähren für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (ABl. L 97 vom 16.4.2009, S. 14). (64)   ABl. L 15 vom 21.1.1998, S. 14. (65)  Entscheidung 2002/782/EG der Kommission vom 12. März 2001 über die staatliche Beihilfe, die Italien zugunsten der Poste Italiane SpA (vormals Ente Poste Italiane) gewährt hat (ABl. L 282 vom 19.10.2002, S. 29). (66)  Urteil des Gerichtshofs vom 14. Februar 2002, Französische Republik/Kommission, Rechtssache C-301/87, Slg. 1990, I-00307, Randnr. 41. (67)  Urteil des Gerichtshofs vom 2. Juli 1974, Italienische Republik/Kommission, Rechtssache 173-73, Slg. 1974, 709, Randnr. 13; Urteil vom 24. Februar 1987, Deufil GmbH & Co. KG/Kommission, Rechtssache 310/85, Slg. 1987, 901, Randnr. 8; Urteil vom 26. September 1996, Französische Republik/Kommission, Rechtssache C-241/94, Slg. 1996, I-4551, Randnr. 20. (68)  Urteil des Gerichtshofs vom 15. März 1994, Banco Exterior, Rechtssache C-387/92, Slg. 1994, I-877, Randnr. 13; vorgenanntes Urteil in der Rechtssache C-241/94, Randnr. 34. (69)  Urteil des Gerichtshofs vom 12. Dezember 2002, Königreich Belgien/Kommission, Rechtssache C-5/01, Slg. 2002, I-1191, Randnr. 39. (70)  Urteil des Gerichtshofs vom 23. Februar 1961, Gezamenlijke Steenkolenmijnen in Limburg/Hohe Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, Rechtssache 30/59, Slg. 1961, 3, Randnrn. 29 und 30; vorgenanntes Urteil in der Rechtssache C-173/73, Randnrn. 12 und 13; vorgenanntes Urteil in der Rechtssache C-241/94, Randnrn. 29 und 35; Urteil des Gerichtshofs vom 16. Mai 2002, Französische Republik/Kommission, Rechtssache C-251/97, Slg. 1999, I-6639, Randnrn. 40, 46 und 47 und Urteil des Gerichtshofs vom 9. Juni 2011, verbundene Rechtssachen C-71/09 P, C-73/09 P und C-76/09 P Comitato Venezia vuole vivere/Kommission, Slg. 2011, I-0000, Randnrn. 90-96. (71)  La-Poste-Entscheidung, Randnr. 141, und Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten (ABl. C 244, 1.10.2004, p. 2), Randnr. 63. (72)  Urteil des Gerichts vom 24. September 2008, Kahla/Kommission, Rechtssache T-20/02, Slg. 2008, II-2305, Randnrn. 194 bis 197. (73)  Haushaltsgrundsätzegesetz vom 19. August 1969 (BGBl. I S. 1273), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Mai 2010 (BGBl. I S. 671) geändert worden ist. (74)  Urteil des Gerichts vom 30. April 1998, Het Vlaamse Gewest/Kommission, Rechtssache T-214/95, Slg. 1998, II-717. (75)  Siehe auch WIK-Gutachten, Abschnitt 2. (76)  Urteil des Gerichts vom 8. Dezember 2011, Deutsche Post/Kommission, Rechtssache T-421/07, noch nicht veröffentlicht, Randnrn. 52 und 75. (77)  Urteil des Gerichtshofs vom 28. April 1993, Italien/Kommission, Rechtssache C-364/90, Slg. 1993, I-02097, Randnummer 20. (78)  Urteil des Gerichts vom 14. Januar, Kronoply/Kommission, Rechtssache T-162/06, Slg. 2009, II-1, insbesondere Randnummern 65, 66, 74 und 75. (79)  Urteil des Gerichts vom 7. Juni 2001, Agrana Zucker und Stärke/Kommission, Rechtssache T-187/99, Slg. 2001, II-1587, Randnummer 74; Urteil des Gerichts vom 14. Mai 2002, Graphischer Maschinenbau/Kommission, Rechtssache T-126/99, Slg. 2002, II-2427, Randnummern 41-43; Urteil des Gerichtshofs vom 15. April 2008, Nuova Agricast/Ministero delle Attività Produttive, Rechtssache C-390/06, Slg. 2008, I-2577, Randnummern 68 und 69. (80)  Vgl. Richtlinie 2008/06/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Februar 2008 zur Änderung der Richtlinie 97/67/EG im Hinblick auf die Vollendung des Binnenmarktes der Postdienste der Gemeinschaft, Erwägungsgründe 9 ff. (ABl. L 52 vom 27.2.2008, S. 3). (81)  Vgl. die Mitteilung der Kommission über die Methode für die Analyse staatlicher Beihilfen in Verbindung mit verlorenen Investitionen, Schreiben der Kommission SG (2001) D/290869 vom 6.8.2001. (82)  Entscheidung 2005/145/EG über staatliche Beihilfen, die Frankreich EDF und der Strom- und Gaswirtschaft gewährt hat; Entscheidung 2008/208/EG der Kommission über staatliche Beihilfen, die Frankreich im Zusammenhang mit der Finanzierungsreform für die Ruhegehälter der bei La Poste beschäftigten Beamten gewährt hat (ABl. L 65 vom 8.3., 2008, S. 11); Entscheidung 2009/945/EG der Kommission über die von Frankreich zugunsten der RATP geplante Reform der Finanzierung des Rentensystems der RATP (Staatliche Beihilfe C 42/07 (ex N 428/06) (ABl. L 327 vom 12.12.2009, S. 6); Beschluss der Kommission vom 20. Dezember 2011 in der Sache C 25/2008 über die Finanzierungsreform für die Ruhegehälter der bei der France Télécom beschäftigten Beamten (noch nicht veröffentlicht). (83)  Entscheidung 2008/208/EG der Kommission über staatliche Beihilfen, die Frankreich im Zusammenhang mit der Finanzierungsreform für die Ruhegehälter der bei La Poste beschäftigten Beamten gewährt hat; Entscheidung 2009/945/EG der Kommission über die von Frankreich zugunsten der RATP geplante Reform der Finanzierung des Rentensystems der RATP (Staatliche Beihilfe C 42/07 (ex N 428/06)); Beschluss der Kommission vom 20. Dezember 2011 in der Sache C 25/2008 über die Finanzierungsreform für die Ruhegehälter der bei der France Télécom beschäftigten Beamten (noch nicht veröffentlicht). (84)  La Poste-Entscheidung, Randnummer 166. (85)  Eine ausführliche Darstellung ist im Anhang zu finden. (86)  Bundesgesetzblatt 1994, Teil I Seite 336. (87)  Die Summe aus dem Beitrag zum Pensionsfonds (33 %) und den Gesundheits- und Pflegekosten [7 bis 12 %] in Prozent des angefallenen Beamtengehalts. (88)  Weitere Einzelheiten sind im Anhang zu finden. (89)   ABl. L 15 vom 21.1.1998, S. 14. (90)  Postdienstleistungsverordnung vom 21. August 2001 (BGBl. I S. 2178). (91)  Beschluss der Kommission vom 20. Dezember 2011 in der Beihilfesache C 25/2008, Randnummern 110 und 111; noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht. (92)  Rund 140 000 Beamte im Jahr 1995. (93)  Zum Beispiel Aufrechterhaltung des Postfilialnetzes und sechster Ausliefertag. (94)  Chronopost-Urteil, Randnr. 38; Schlussantrag des Generalanwalts Tizzano in den Chronopost-Rechtssachen, Randnr. 54; Entscheidung der Kommission vom 21. Dezember 2005 zur Beihilfemaßnahme N 531/05, La Banque Postale, Randnrn. 75 ff. (95)  Z. B. in die weltweite Luftbeförderung und ein integriertes Zustellnetz. (96)  Z. B. UPS oder TNT. (97)  Z. B. durch die Erhöhung der regulierten Preise, staatliche Ausgleichszahlungen, staatliche Garantien und Pensionssubventionen. (98)  Z. B. nicht wettbewerbsübliche Sozialkosten, die über der „wettbewerbsüblichen“ Benchmark lagen. (99)  Urteil des Gerichtshofs vom 12. Juli 1973, Kommission/Bundesrepublik Deutschland, Rechtssache 70/72, Slg. 1973, 813, Randnr. 13. (100)  Urteil des Gerichthofs vom 14. September 1994, verbundene Rechtssachen C-278/92, C-279/92 und C-280/92, Königreich Spanien/Kommission, Slg. 1994, I-4103, Randnr. 75. (101)  Urteil des Gerichshofsvom 17. Juni 1999, Königreich Belgien/Kommission, Rechtssache C-75/97, Slg. 1999, I-30671, Randnrn. 64 und 65. (102)  Siehe insbesondere Urteil des Gerichthofs vom 12. Oktober 2000, Rechtssache C-480/98, Königreich Spanien/Kommission, Slg. 2000, I-8717, Randnummer 25, und Urteil des Gerichtshofs vom 12. Mai 2005, Rechtssache C-415/03, Kommission/Republik Griechenland, Slg. 2005, I-3875, Randnr. 39. (103)   ABl. L 140 vom 30.4.2004, S. 1. (104)  Urteil des Gerichtshofs vom 24. Juli 2003, Altmark Trans GmbH, Rechtssache C-280/00, Slg. 2003, I-07747, Randnr. 89 ff. (105)  Leistungen der Daseinsvorsorge in Europa (ABl. C 281 vom 26.9.1996, S. 3). (106)  Leistungen der Daseinsvorsorge in Europa (ABl. C 17 vom 19.1.2001, S. 4). (107)  Entscheidung der Kommission vom 12. März 2002 in der Sache N 50/01 — Irland — Equity injection to An Post for the purpose of restructuring the counter network (C(2002)941 fin.); Entscheidung 2002/782/EG über die staatliche Beihilfe, die Italien zugunsten der Poste Italiane SpA gewährt hat. (108)  Urteil des Gerichtshofs vom 19. Mai 1993, Corbeau, Rechtssache C-320/91, Slg. 1993, I-2533, Randnrn. 15 und 19. (109)   ABl. L 82 vom 25.3.2008, S. 1. ANHANG Methode für die Berechnung der nicht mit dem Binnenmarkt vereinbaren Beihilfe (in Mio. EUR); vorläufige Berechnung auf der Grundlage der zum 31. Dezember 2011 verfügbaren Daten für den Zeitraum 2003—2010  (*1)   2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Beitragssätze zur Sozialversicherung (1) Sozialbeitragssatz insgesamt   42,20  % 42,00  % 41,54  % 41,00  % 39,70  % 38,93  % 39,25  % 39,55  % (2) Krankenversicherung   14,50  % 14,30  % 13,84  % 13,30  % 13,90  % 13,90  % 14,60  % 14,90  % (3) Pflegeversicherung   1,70  % 1,70  % 1,70  % 1,70  % 1,70  % 1,83  % 1,95  % 1,95  % (4) Arbeitslosenversicherung   6,50  % 6,50  % 6,50  % 6,50  % 4,20  % 3,30  % 2,80  % 2,80  % (5) Rentenversicherung   19,50  % 19,50  % 19,50  % 19,50  % 19,90  % 19,90  % 19,90  % 19,90  % (6) Arbeitgeberanteil   21,10  % 21,00  % 20,77  % 20,50  % 19,85  % 19,46  % 19,48  % 19,33  % (7) Krankenversicherung   7,25  % 7,15  % 6,92  % 6,65  % 6,95  % 6,95  % 7,15  % 7,00  % (8) Pflegeversicherung   0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,91  % 0,98  % 0,98  % (9) Arbeitslosenversicherung   3,25  % 3,25  % 3,25  % 3,25  % 2,10  % 1,65  % 1,40  % 1,40  % (10) Rentenversicherung   9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % (11) Arbeitnehmeranteil   21,10  % 21,00  % 20,77  % 20,50  % 19,85  % 19,47  % 19,77  % 20,22  % (12) Krankenversicherung   7,25  % 7,15  % 6,92  % 6,65  % 6,95  % 6,95  % 7,45  % 7,90  % (13) Pflegeversicherung   0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,85  % 0,92  % 0,97  % 0,97  % (14) Arbeitslosenversicherung   3,25  % 3,25  % 3,25  % 3,25  % 2,10  % 1,65  % 1,40  % 1,40  % (15) Rentenversicherung   9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % (16) Zusatzrentenversicherung   […] […] […] […] […] […] […] […] (17) Unfallversicherung   […] […] […] […] […] […] […] […] Bruttogehälter der Beamten (18) Bruttogehalt   100  % 100  % 100  % 100  % 100  % 100  % 100  % 100  % (19) Arbeitslosenversicherung (Arbeitnehmer)   3,25  % 3,25  % 3,25  % 3,25  % 2,10  % 1,65  % 1,40  % 1,40  % (20) Rentenversicherung (Arbeitnehmer)   9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,75  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % 9,95  % (21) Angefallenes Beamtengehalt in % = (18) - (19) - (20) 87,00  % 87,00  % 87,00  % 87,00  % 87,95  % 88,

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.