Europäische Union

2001/711/EG: Entscheidung der Kommission vom 29. Juni 2001 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag (Sache COMP/F-2/36.693 — Volkswagen) (Text von Bedeutung für den EWR) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2001) 1698)

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wagen Partnern ohne Preisdisziplin zuzuleiten." (siehe Randnummer 33). Die Volkswagen AG hat sich demnach nicht damit begnügt, die "Preisdisziplin" bei ihren Vertragspartnern selbst durchzusetzen und zu überwachen. Sie hat vielmehr hierzu auch noch alle deutschen Vertragspartner - gewissermaßen als "Horchposten" - eingeschaltet und sie aufgefordert, Kollegen und Wettbewerber "ohne Preisdisziplin" anzuzeigen. Jeder deutsche Volkswagen-Vertriebspartner musste nach dieser Aufforderung damit rechnen, dass seine Werbung auch von seinen direkten Wettbewerbern überwacht werden wird. Diese Aufforderung hat den Druck auf die deutschen Volkswagen-Vertriebspartner, die gewünschte Preisdisziplin zu zeigen, verstärkt. (122) Die Kommission hält aus diesen Gründen eine Erhöhung des Grundbetrags um 20 % für angemessen. (123) Das Argument der Volkswagen AG, die Maßnahmen seien lediglich auf die Verbesserung der Rentabilität der Händlerbetriebe ausgerichtet gewesen(88), erlaubt nicht die Zuerkennung eines mildernden Umstandes. Zunächst ging es der Volkswagen AG in erster Linie um die Verfolgung anderer, nämlich eigener, Interessen, wie sich aus den Rundschreiben und individuellen Schreiben ergibt (siehe die Verweisungen auf § 2 Ziffer 6 bzw. Ziffer 1 des Händlervertrags und auf den angeblich "markenschädigenden" Charakter etc. des Vorgehens der Händler). Sodann ist es Sache der Händler, zu beurteilen, welche Preispolitik ihren wirtschaftlichen Interessen am besten gerecht wird. Artikel 81 EG-Vertrag verbietet Vereinbarungen der vorliegenden Art, gerade weil sie in die entsprechende Entscheidungsfreiheit der Händler eingreifen. (124) Die Kommission ist der Auffassung, dass in diesem Fall keine entlastenden Umstände vorliegen. 8.3. Schlussfolgerung (125) Unter Berücksichtigung aller dieser Umstände ist der Betrag der Geldbuße auf 30,96 Mio. EUR festzusetzen - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1 Die Volkswagen AG hat einen Verstoß gegen Artikel 81 Absatz 1 des EG-Vertrags begangen, indem sie die Verkaufspreise für das Modell VW Passat dadurch festgesetzt hat, dass sie ihre deutschen Vertragshändler aufgefordert hat, beim Verkauf dieses Modells keine oder nur beschränkte Preisnachlässe an Kunden zu gewähren. Artikel 2 Wegen des in Artikel 1 genannten Verstoßes wird gegen die Volkswagen AG eine Geldbuße in Höhe von 30,96 Mio. EUR verhängt. Artikel 3 Die in Artikel 2 festgesetzte Geldbuße ist innerhalb von drei Monaten nach dem Zeitpunkt der Bekanntgabe dieser Entscheidung in Euro auf das folgende Bankkonto der Kommission der Europäischen Gemeinschaften zu zahlen:642-0029000-95 (Code IBAN: BE76 6420 0290 0095; Code SWIFT: BBVABEBB) Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) Avenue des Arts/Kunstlaan 43 B - 1040 Brüssel. Nach Ablauf dieser Frist sind Verzugszinsen fällig. Hierfür gilt der Satz, den die Europäische Zentralbank für Hauptrefinanzierungsgeschäfte berechnet. Stichtag ist der erste Arbeitstag des Monats, in dem die Entscheidung erging. Hinzu kommt ein Aufschlag von 3,5 Prozentpunkten. Insgesamt ergeben sich somit 8,05 %. Artikel 4 Diese Entscheidung ist an die Volkswagen AG, D-38436 Wolfsburg, gerichtet. Diese Entscheidung ist ein vollstreckbarer Titel nach Artikel 256 EG-Vertrag. Brüssel, den 29. Juni 2001 Für die Kommission Mario Monti Mitglied der Kommission (1) ABl. 13 vom 21.12.1962, S. 204/62. (2) ABl. L 148 vom 15.6.1999, S. 5. (3) ABl. L 354 vom 30.12.1998, S. 18. (4) Auskunftsersuchen der Kommission vom 17. Juli 1997 an die Volkswagen AG und Antwort der Volkswagen AG vom 22. August 1997. (5) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf ein zweites Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998. (6) Stellungnahme der Volkswagen AG vom 10. September 1999 zu den Beschwerdepunkten der Kommission, Randnummer 1 und 5 (Bl. 139 f.). (7) Antwort der Volkswagen AG vom 21. Februar 2001 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 7. Februar 2001. (8) Siehe Presseerklärung des VDIK vom 13. August 1998 "Automobile Trends auf dem deutschen Markt", in der Zulassungstrends in den Marktsegmenten Mini, Small, Lower Medium, Medium, Upper Medium, Luxury, Sport. Offroad, MPV angegeben werden. (9) Siehe Entscheidung der Kommission vom 24. Mai 1996 in der Sache IV/M.741 - Ford/Mazda (ABl. C 179 vom 22.6.1996, S.3); Entscheidung der Kommission vom 14. März 1994 in der Sache IV/M.416 - BMW/Rover (ABl. C 93 vom 30.4.1994); Intra-EC Car Price Differential Report, 1992, S. 29. (10) Intra-EC Car Price Differential Report, 1992, S 29. (11) auto motor und sport, Heft 22 vom 21. Oktober 1998, S. 126 ff. (12) auto motor und sport, Heft 22 vom 21. Oktober 1998, S. 126 ff. (13) Mini Cars, Kleinwagen, Untere Mittelklasse, Mittelklasse, Obere Mittelklasse, Luxusklasse, Sportwagen, Cabrios, Geländewagen, Vans. (14) Angaben der Volkswagen AG in der Antwort vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, S. 3 (Bl. 42). (15) Autopreise in der Europäischen Union, Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Generaldirektion IV - Wettbewerb, diverse Ausgaben. (16) Das Vertragsgebiet ist das Gebiet des Vertriebszentrums. Das eigentliche Marktverantwortungsgebiet eines Händlers ist jeweils ein Teil dieses Vertragsgebietes. Die genannten vertraglichen Verpflichtungen des Händlers sowie seine Leistungsbeurteilung beziehen sich auf sein Marktverantwortungsgebiet. Die entsprechenden Bestimmungen sind in allen Händlerverträgen grundsätzlich identisch. Unterschiede bestehen insbesondere für die einzelnen Händlertypen (Leistungszentrum (Z), Markenspezifische Händler (M), Universalhändler (U) und Kleinhändler (K)) hinsichtlich der auferlegten Standards. (17) Siehe Randnummern 44, 46, 48 bis 50 und 52 und die in den jeweiligen Fußnoten erwähnten Unterlagen. (18) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998. (19) Antworten der Volkswagen AG vom 9. November 1998 und vom 21. Februar 2001 auf Auskunftsersuchen der Kommission. (20) Antworten der Volkswagen AG vom 9. November 1998 und vom 21. Februar 2001 auf Auskunftsersuchen der Kommission. (21) Antwort der Volkswagen AG vom 21. Februar 2001 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 7. Februar 2001; in die Auswertung einbezogen wurden die Länder Belgien, Frankreich, Niederlande, Spanien, Italien, Schweden und Dänemark. (22) Schreiben der Volkswagen AG an die Kommission vom 16. Dezember 1998. (23) Antwort der Volkswagen AG vom 21. Februar 2001 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 7. Februar 2001. (24) Anzeige vom 5. September 1996 (Bl. 60). (25) Schreiben der Volkswagen AG (gezeichnet Herren Giffhorn, Leiter Vertrieb Deutschland und Nolte, Vertrieb Deutschland/Händlerorganisation) an das Autohaus Binder vom 24. September 1996 (Bl. 59). (26) Anmerkung der Kommission: Im Betreff heißt es: VW und Audi/Händlervertrag/VW Nutzfahrzeugvertrag sowie Anschluss-Verträge ab 1.1.1998. (27) Schreiben des Autohauses Binder an die Volkswagen AG vom 27. September 1996 (Bl. 58). (28) Rundschreiben der Volkswagen AG, Leiter Vertrieb Deutschland, an alle Volkswagen Händler und Werkstätten vom 26. September 1996 (Bl. 21). (29) Anmerkung der Kommission: UPE = unverbindliche Preisempfehlung. (30) Rundschreiben der Volkswagen AG, Leiter Vertrieb Deutschland, an alle Volkswagen Händler und Werkstätten vom 17. April 1997 (Bl. 12). (31) Rundschreiben der Volkswagen AG, Leiter Vertrieb Deutschland, an alle Volkswagen Händler und Werkstätten vom 26. Juni 1997 (Bl. 19). (32) Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998 an die Volkswagen AG (Bl. 31). (33) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 2 (Bl. 48). (34) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 2 (Bl. 49). (35) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 2 (Bl. 51). (36) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 2 (Bl. 50). (37) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte, Punkt 6. (38) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 1 (Bl. 46). (39) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage 1 (Bl 47). (40) Telefax vom 1. Oktober 1996 an die Volkswagen AG, Region Köln (Bl. 72). (41) Schreiben der Volkswagen AG vom 2. Oktober 1996 an die Bernhard Rütz GmbH (Bl. 71). (42) Schreiben der Bernhard Rütz GmbH vom 2. Oktober 1996 an die Volkswagen AG, Vertrieb Deutschland (Bl. 70). (43) Telefax von Herrn Offermann vom 7. Oktober 1996 an die Volkswagen AG, Region Stuttgart (Bl. 53); Schreiben einschließlich Anlagen des Autohauses Morrkopf vom 7. Oktober 1996 an die Volkswagen AG, Leiter Vertrieb Deutschland (Bl. 54 bis 57). (44) Schreiben des Autohauses Morrkopf vom 7. Oktober 1996 an die Volkswagen AG, Leiter Vertrieb Deutschland (Bl. 54f). (45) Interne Mitteilung der Volkswagen AG, Regionalleitung Südwest/Franken, an den Leiter Vertrieb Deutschland vom 7. Oktober 1996 (Bl. 52). (46) Schreiben der Volkswagen AG, Vertrieb Deutschland, Region München, vom 16. Oktober 1996 an die Auto Hirschauer KG (Bl. 69). (47) Gesprächsprotokoll vom 10. April 1997 der Volkswagen AG, Region Süd (Bl. 68). (48) Dieser Prozentsatz findet sich in dem Gesprächsprotokoll, korrespondiert aber nicht mit den oben genannten absoluten Verkaufszahlen. (49) Anmerkung der Kommission: GW = Gebrauchtwagen. (50) Schreiben der Volkswagen AG, Vertrieb Deutschland, Region Süd, vom 18. April 1997 an die Auto Hirschauer KG (Bl. 66). (51) Schreiben der H. Tiemeyer KG vom 9. September 1998 an Kunden (Bl. 64f). (52) Schreiben der Volkswagen AG, Vertrieb Deutschland, Händlerorganisation, vom 13. Oktober 1998 (Bl. 62). (53) Schreiben der H. Tiemeyer KG vom 19. Oktober 1998 an die Volkswagen AG (Bl. 61). (54) Ein Teil des Zeitraums der Zuwiderhandlung liegt vor dem Inkrafttreten des Amsterdamer Vertrags am 1. Mai 1999, als der jetzige Artikel 81 EG-Vertrag noch Artikel 85 EG-Vertrag war. Im Folgenden wird lediglich auf Artikel 81 Bezug genommen, da sich der Inhalt der Vorschrift durch die Umnummerierung durch den Amsterdamer Vertrag nicht geändert hat. (55) Siehe Urteil vom 25. Oktober 1983, in der Rechtssache 107/82 AEG/Kommission, 107/82, Slg. 1983, S. 3151, S. 3195 und Urteil vom 17. September 1985. In den verbundenen Rechtssachen 25 und 26/84 Ford/Kommission, Slg. 1985, S. 2725, S. 2743. (56) Siehe Randnummern 2, 14 und insbesondere 15 bis 19 der Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte. (57) A.a.O., siehe Fußnote 55. (58) A.a.O., siehe Fußnote 55. (59) Gerichtshof, Urteil vom 24. Oktober 1995, in der Rechtsache C-70/93, BMW/BMW ALD Autoleasing, Slg. 1995 S. I-3439, 3467 f. (60) Gericht erster Instanz, Urteil vom 6. Juli 2000, in der Rechtsache T-62/98, Volkswagen/Kommission, Slg. 2000, S. II-2707, Rn. 236. (61) In der Fassung vom Januar 1989: die dort enthaltene Bestimmung wurde nahezu wörtlich in § 2 Ziffer 1 des Volkswagen Händlervertrags von September 1995 übernommen. (62) In der Fassung vom September 1995; ab 1. Januar 1998 galt eine neue Fassung, in der diese Bestimmung (weiterhin § 2 Ziffer 1) jedoch unverändert blieb. (63) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte, Randnummer 17. (64) Die Tatsache, dass der Händler Rütz gegen Ende 1997 aus dem Händlernetz ausgeschieden ist, ist ohne Belang, da der Verstoß danach weiterhin für alle (verbliebenen) Händler dieses Netzes galt. (65) Randnummer 21 der Antwort der Volkswagen AG auf die Beschwerdepunkte mit Hinweis auf ihre Antwort vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission (siehe Randnummer 22 dieser Entscheidung). (66) Siehe z. B. Urteil des Gerichts erster Instanz vom 6. April 1995, T-143/89, Ferriere Nord/Kommission, Slg. 1995, II-917; Urteil des Gerichts Erster Instanz vom 6. Juli 2000, T-62/98, Volkswagen/Kommission, Slg. 2000, S. II-2707, Randnummer 178; Urteil des Gerichts erster Instanz vom 19. Mai 1999, Accinauto/Kommission, in der Rechtssache T-176/95, Slg. 1999 S. II-1635, Randnummer 106; Mitteilung der Kommission, Leitlinien für vertikale Beschränkungen. ABl. C 291 vom 13.10.2000, S. 1, Randnummer 7. (67) ABl. L 145 vom 29.6.1995, S. 25. (68) Es ist richtig, dass zwischen Herstellern und Händlern geschlossene Vereinbarungen zur Preisfestsetzung (wie im vorliegenden Fall) bereits von Artikel 6 Absatz 1 Nummer 3 dieser Verordnung erfasst werden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass Nummer 6 dieser Vorschrift einen nützlichen Hinweis auf die besondere Bedeutung liefert, die der Freiheit der Händler auf dem Gebiet der Preise und dem entsprechenden Intrabrand-Wettbewerb zukommt. (69) Vergleiche auch die 10. Begründungserwägung sowie Artikel 4 Buchstabe a) der Verordnung (EG) Nr. 2790/1999 der Kommission vom 22. Dezember 1999 über die Anwendung von Artikel 81 Absatz 3 des Vertrags auf Gruppen von vertikalen Vereinbarungen und aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen (ABl. L 336 vom 29.12.1999, S. 21) und Randnummer 46 der Mitteilung der Kommission, Leitlinien für vertikale Beschränkungen (ABl. C 291 vom 13.10.2000, S. 1). Diese verdeutlichen, dass die Festsetzung von Wiederverkaufspreisen, gleich in welcher Form, einen besonders gravierenden Eingriff in das Funktionieren des Wettbewerbs darstellt. Siehe auch Grünbuch zur EG-Wettbewerbspolitik gegenüber vertikalen Wettbewerbsbeschränkungen, Randnummer 276, wo es heißt: "Die Einstufung der Preisbindung im Einzelhandel ... als schwere(n) (Verstoß) gegen die Wettbewerbsregeln soll bestehen bleiben." (70) Antwort der Volkswagen AG vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, Anlage (Bl. 41). (71) Antwort vom 9. November 1998 auf das Auskunftsersuchen der Kommission vom 8. Oktober 1998, S. 3. (72) ABI. C 372 vom 9.12.1997, S. 13 ff., Abschnitt II, Randnummer 11, Buchstabe b), erster Gedankenstrich. (73) Siehe Richtlinie 98/14/EG der Kommission vom 6. Februar 1998 zur Anpassung der Richtlinie 70/156/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Betriebserlaubnis für Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger an den technischen Fortschritt, (ABI. L 91 vom 25.3.1998, S. 1). (74) Ständige Rechtsprechung, siehe insbesondere Urteil des Gerichtshofs vom 21. Januar 1999, in den verbundenen Rechtssachen C-215/96 und C-216/96, Bagnasco, Slg. 1999, S. I-135, Randnummer 47; Gericht erster Instanz, Urteil vom 6. Juli 2000, siehe Fußnote 66, Randnummer 179 und die dort erwähnte Rechtsprechung. (75) Urteil des Gerichtshofs vom 13. Juli 1966, in den verbundenen Rechtssachen 56 und 58/64, Grundig/Consten, Slg. 1966, S. 321, 389 f.; Entscheidung 88/518/EWG der Kommission vom 18. Juli 1988, Sache Napier Brown/British Sugar, ABl. L 284 vom 19.10.1988, S. 41, S. 57, Randnummer 80. (76) Gericht erster Instanz, Urteil vom 6. Juli 2000, siehe Fußnote 66, Randnummer 179 und die dort erwähnte Rechtsprechung. (77) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte, Punkt 30. (78) Schreiben der Volkswagen AG an die Kommission vom 16. Dezember 1998. (79) Randnummern 26 bis 31 der Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte. (80) Urteile vom 17. Oktober 1972, in der Rechtssache 8/72, Vereniging van Cementhandelaren/Kommission, Slg. 1972 S. 977 ff, Randnummern 28/30; vom 24. Oktober 1995, C-70/93, BMW, Slg. 1995, S. I-3439, 3469; vom 11. Juli 1985 Rechtssache 42/84, Remia, Slg. 1985, S. 2545, 2572, Randnummer 22; vom 16.6.1981, in der Rechtssache 126/80, Salonia/Poidomani e Giglio, Slg. 1981, S. 1563. (81) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte, Randnummer 30. (82) Siehe Abschnitt I 1 der Bekanntmachung der Kommission zu ihrer Verordnung (EWG) Nr. 123/85 vom 12. Dezember 1984 über die Anwendung von Artikel 85 Absatz 3 des Vertrags auf Gruppen von Vertriebs- und Kundendienstvereinbarungen über Kraftfahrzeuge, ABl. C 17 vom 18.1.1985, S. 4. (83) Urteil des Gerichtshofs vom 11. Juli 1989, in der Rechtssache 246/86, Belasco u. a./Kommission, Slg. 1989, S. 2117, Randnummer 41. (84) Die dem Händler Binder gegenüber ausgesprochene konkretere Drohung, den Vertrag zu kündigen, blieb selbstverständlich bestehen. (85) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte (Punkt 32 f.) und Randnummer 22. (86) Diese Darstellung verschleiert freilich, dass es der Volkswagen AG in erster Linie um die Wahrung eigener Interessen ging (siehe Randnummer 123). (87) Studie von Taylor Nelson Sofres Consulting, angefertigt im Auftrag von Renault und PSA: Perception de la distribution automobile en Europe, Rapport Europe, Phase Quantitative, Abschnitt: 2. concurrence et prix dans le secteur automobile: b. Les pratiques de mise en concurrence, Dezember 2000. (88) Antwort der Volkswagen AG vom 10. September 1999 auf die Beschwerdepunkte, Punkt 33 f.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.