Europäische Union

Beschluss (GASP) 2025/1451 des Rates vom 15. Juli 2025 zur Unterstützung der Anstrengungen zur Verhütung und Bekämpfung der unerlaubten Verbreitung von Kleinwaffen und leichten Waffen (SALW) und dazugehöriger Munition sowie des unerlaubten Handels damit und ihrer Auswirkungen auf dem amerikanischen Kontinent — Phase III

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Quellenkennung: 32025D1451. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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IC, IATG und anderer Standards) enthält, auszufüllen und zu übermitteln. In Partnerschaft mit dem Institut der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung (UNIDIR) werden wir eine eingehende Analyse der staatlichen Kapazitäten für die Verwaltung des Lebenszyklus von SALW und Munition unter Anwendung der Methodik des UNIDIR durchführen. Diese Analyse wird es den Ländern ermöglichen, gezielte Strategien umzusetzen, um festgestellte Lücken zu schließen. 3.   Verbesserung der staatlichen Kapazitäten für die Verwaltung des Lebenszyklus von SALW und Munition, um das Risiko der Umlenkung auf den illegalen Markt zu verringern Auf operativer Ebene wird DPS/OAS die nationalen Kapazitäten für die Verwaltung der institutionellen Lagerbestände weiter ausbauen und das Risiko des Verlusts, des Diebstahls und der Umlenkung von Waffen und Munition verringern. Dazu gehören Schulungen und gezielte Unterstützung im Bereich PSSM, worunter Sicherheit, Sicherung, Bestandserfassung, Lagerung, Beförderung und Handhabung von Waffen und Munition sowie Vernichtung beschlagnahmter, überschüssiger oder veralteter Feuerwaffen und Munition fallen. Bezüglich PSSM werden wir weiterhin die in den vorangegangenen Phasen entwickelte Methodik anwenden, um nationale Betreiber darin zu schulen, den Zustand von Lagerbereichen zu bewerten. Auf der Grundlage des ermittelten Bedarfs werden wir kleinere Verbesserungen der Infrastruktur und der Sicherung dieser Lagerbereiche vornehmen. Darüber hinaus werden wir weiterhin umfassende Unterstützung bei den Vernichtungsprozessen leisten und Ausrüstung, Mentoring, Schulung und Zertifizierung anbieten, um die Einhaltung internationaler Normen sicherzustellen. Diese technische Hilfe wird in Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau (Schulungen, Seminare, Workshops) integriert, um die Verwaltung von Waffen und Munition über deren Lebenslauf hinweg immer nachhaltiger zu gestalten. 4.   Stärkung der nationalen Systeme für die systematische Rückverfolgung unerlaubter SALW Durch die Unterstützung in früheren Phasen, insbesondere bei der Kennzeichnung und Registrierung, wurden erhebliche Lücken bei systematischen Rückverfolgungsverfahren und Informationsmanagementsystemen festgestellt. Diese Lücken behindern die Fähigkeit der Strafverfolgungsbeamten, Muster des unerlaubten Handels aufzudecken, Umlenkungen zu verhindern und die Zusammenarbeit zwischen den Ländern zu stärken. Um dieses Problem zu beheben und unter Verwendung der aufgebauten Beziehungen zu den Behörden führt DPS/OAS eine neue Komponente in Phase III ein, mit der die nationalen Systeme für die systematische Rückverfolgung unerlaubter SALW gestärkt werden sollen. Diese Initiative wird in Partnerschaft mit Interpol durchgeführt, da Interpol bei diesem Thema mit Strafverfolgungsbehörden umfassende Erfahrungen gesammelt hat. Diese Komponente umfasst ein regionales Seminar zur Förderung des Informationsaustauschs zwischen den Ländern Lateinamerikas und der Karibik zum Thema systematische Rückverfolgung. Darüber hinaus werden wir einem ausgewählten Land als Pilotinitiative umfassende technische Hilfe leisten, einschließlich in Form der Entwicklung eines Protokolls über die Sicherstellung von Feuerwaffen mit Standardarbeitsanweisungen, Arbeitsabläufen und Prozessen, mit denen sichergestellt werden soll, dass sichergestellte Feuerwaffen (unter Berücksichtigung von Prioritätskriterien für die Rückverfolgung und Untersuchung) in Prioritätsstufen eingeteilt, rückverfolgt und untersucht werden, und durch die Entsendung einer Taskforce zur Unterstützung der nationalen Fachkräfte bei der Umsetzung des Protokolls und bei der Rückverfolgung von Feuerwaffen aus einer ausgewählten Stichprobe. Dazu gehört auch die Erzeugung nachrichtendienstlicher Informationen zur Unterstützung der Polizeiarbeit. 5.   Verringerung der Risikofaktoren im Zusammenhang mit bewaffneter Gewalt auf der Ebene der Gemeinschaft DPS/OAS wird weiterhin einen ganzheitlichen Ansatz zur Verhütung von Waffengewalt auf der Ebene der Gemeinschaft verfolgen, der fokussierte politische Maßnahmen enthält, im Rahmen derer besonders gefährdete Gruppen sowohl als Opfer als auch als Täter bewaffneter Gewalt betrachtet werden. Dazu gehören unter anderem die Umsetzung der OASIS-Methodik von DPS/OAS in einem Land, die auch Musikunterricht nach der Schule zur Entwicklung von Lebenskompetenzen gefährdeter Jugendlicher umfasst, die Bereitstellung psychosozialer Unterstützung und Förderung von Maßnahmen zur Sensibilisierung der Gemeinschaften durch ein Referenzzentrum für Opfer bewaffneter Gewalt und die Schulung von Interessenträgern der Gemeinschaften in der Verhütung bewaffneter Gewalt. Darüber hinaus wird ein weiterer Schwerpunkt der Phase III die Verhütung von Waffengewalt in Schulen sein, indem Lehrkräfte und Schulpersonal in Präventionsstrategien, Intervention und Unterstützung für Opfer von Waffengewalt geschult werden. Ergänzt wird dies durch Workshops, die auf Journalisten und Influencer abzielen, um die Berichterstattung über Waffengewalt zu verbessern, mit dem Ziel, die weiterführende Beteiligung an solchen Fällen und eine Wiederholung solcher Fälle zu verhindern. Wir werden auch weiterhin auf den Fortschritten der Phase II aufbauen, indem wir Ausbildungen der Ausbilder anbieten, um Wissen und bewährte Verfahren zur Verhütung geschlechtsspezifischer Gewalt mit Feuerwaffen zu verbreiten. Schließlich werden wir auf Grundlage der ersten Schritte von Phase II technische Hilfe für Sensibilisierungskampagnen und Programme zur freiwilligen Abgabe von Waffen anbieten, um den illegalen Umlauf von Feuerwaffen in stark betroffenen Gemeinschaften zu verringern. 6.   Stärkung der subregionalen Zusammenarbeit durch die Ausarbeitung und Umsetzung des subregionalen Fahrplans zur Eindämmung von Feuerwaffen In Phase II der Zusammenarbeit hat DPS/OAS in Abstimmung mit dem Regionalzentrum der Vereinten Nationen für Frieden, Abrüstung und Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik (UNLIREC) und dem zentralamerikanischen Integrationssystem (Sistema de Integración Centroamericana – SICA) erfolgreich den Fahrplan für Zentralamerika zur Verhütung der unerlaubten Verbreitung von Feuerwaffen und Munition sowie des unerlaubten Handels damit ausgearbeitet. In Phase III wird DPS/OAS gemäß dem Auftrag der Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten (4) einen Folgemechanismus einrichten, um die Umsetzung des Fahrplans für Zentralamerika zur Eindämmung von Feuerwaffen zu unterstützen. Die Struktur des Folgemechanismus wird gemeinsam mit den teilnehmenden Staaten festgelegt, wobei die gewonnenen Erkenntnisse und bewährten Verfahren aus den anderen Fahrplänen zu berücksichtigen sind, darunter: — Ausarbeitung eines Rahmens für die Überwachung und Bewertung des Fahrplans, einschließlich der Benennung von Kontaktstellen für die Überwachung und Bewertung und der Entwicklung einer webbasierten Plattform, auf der die Staaten über die Fortschritte bei der Umsetzung des Fahrplans Bericht erstatten können, — Unterstützung der Staaten bei der Erhebung der grundlegenden Beurteilungen, einschließlich technischer Hilfe bei der Schulung von Staaten bei der Nutzung des Rahmens für die Überwachung und Bewertung und einschließlich der Unterstützung bei der Erhebung der erforderlichen Daten, — Organisation jährlicher Tagungen der Staaten im Anschluss an die Annahme des Fahrplans, — Regelmäßige Treffen von Durchführungspartnern, Regierungsbehörden und Gebern (getrennt und gemeinsam), — Nationale Workshops und technische Hilfe für Länder bei der Ausarbeitung nationaler Aktionspläne unter Berücksichtigung der allgemeinen Ziele des Fahrplans, einschließlich Schulungen, Sensibilisierungsschulungen und 1:1-Mentoring für Länder. Durch Phase III wird DPS/OAS Schlüsselelemente des Folgemechanismus voranbringen, wie die Organisation einer jährlichen Tagung, die Schaffung des Rahmens für die Überwachung und Bewertung und die Unterstützung einiger Länder bei grundlegenden Beurteilungen und nationalen Aktionsplänen. DPS/OAS wird auch zusätzliche Geberbeiträge anstreben, um den Rahmen für die Umsetzung des Fahrplans für Zentralamerika zur Eindämmung von Feuerwaffen zu stärken. Darüber hinaus wird DPS/OAS angesichts des Interesses der Andenstaaten (Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru), das Problem des unerlaubten Handels mit Feuerwaffen mit einem kohärenteren und integrierteren Ansatz anzugehen, sowie angesichts der besonderen Bedürfnisse der Subregion (die von lokalen Dynamiken von Banden, Drogenströmen und illegalem Bergbau betroffen ist) in Phase III mit der Ausarbeitung eines Fahrplans für die Andenregion zur Eindämmung von Feuerwaffen beginnen. In dieser Anfangsphase werden wir die Bedürfnisse und Prioritäten der Länder erfassen und im Rahmen nationaler und regionaler Workshops mit Regierungsvertretern einen Entwurf des Fahrplans ausarbeiten. Wir werden auch darauf hinarbeiten, andere Finanzierungsquellen zu finden, um die Mittel der Europäischen Union zu ergänzen und die Annahme des Fahrplans in Phase III zu erreichen. Zusammenfassung und Umsetzungsansatz Durch die Befassung mit diesen zahlreichen Bereichen zielt die Maßnahme darauf ab, gleichzeitig den Bedürfnissen der Länder gerecht zu werden und langfristige, nachhaltige Veränderungen zu fördern. Maßnahmen zur Stärkung der Kontrolle von Feuerwaffen und zur Verringerung des Angebots an Feuerwaffen werden durch Präventivmaßnahmen ergänzt, um die Nachfrage in stark von bewaffneter Gewalt betroffenen Gemeinschaften zu verringern. DPS/OAS wird die Maßnahme durch PACAM in Zusammenarbeit mit anderen Agenturen und nationalen Behörden koordinieren und durchführen. Unter Nutzung der politischen Foren und Kommunikationskanäle der OAS wird DPS/OAS Länder ermitteln, die Unterstützung benötigen, und mit ihnen zusammenarbeiten, um maßgeschneiderte Unterstützungsplänen zu erstellen. Im Rahmen dieses Projekts wird für jedes Land ein spezifischer und maßgeschneiderter Ansatz verfolgt, der den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lücken Rechnung trägt. Nicht alle Länder werden im Rahmen aller Projektkomponenten Unterstützung erhalten. Stattdessen wird DPS/OAS weiterhin die erfolgreiche Methodik des PACAM verwenden: Bestandsaufnahme der Bedürfnisse, Einbeziehung der Behörden, Erstellung von Unterstützungsplänen und Entsendung der Missionen. DPS/OAS wird sich auch an Koordinierungsmechanismen beteiligen, um eine Dopplung der Arbeit zu vermeiden, etwa bei der Unterstützung der Länder der Karibik durch den Fahrplan für die Karibik-Region zur Eindämmung von Feuerwaffen. Geschlechts- und menschenrechtsspezifische Perspektive Angesichts der unterschiedlichen Auswirkungen bewaffneter Konflikte auf schutzbedürftige Personen wird in Phase III eine geschlechts- und menschenrechtsspezifische Perspektive beibehalten. Dazu gehört die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen der Projektdurchführung und die Förderung der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen an Projektaktivitäten. Die Maßnahmen zur Gewaltprävention werden sich auf die Sicherheits- und Schutzbedürfnisse von Frauen und Mädchen innerhalb ihrer Gemeinschaften und auf ihre Beteiligung an der Suche nach Lösungen für diese Herausforderungen konzentrieren. Darüber hinaus werden sich die Komponenten ausschließlich auf die Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt konzentrieren. 7.   Allgemeines Ziel Stärkung der Kapazitäten der Länder Lateinamerikas und der Karibik zur Bekämpfung bewaffneter Gewalt in der Region durch Kontrolle der Verbreitung von Feuerwaffen und zugehöriger Munition und des unerlaubten Handels damit und zur Verhinderung des Gebrauchs von Feuerwaffen in stark betroffenen Gemeinschaften. 8.   Beschreibung der Interventionsstrategien der Projekte Ziel 1: Stärkung der Rechtsrahmen zur Bekämpfung des unerlaubten Handels mit Feuerwaffen auf dem amerikanischen Kontinent Maßnahmen — technische Unterstützung für Länder bei der Überprüfung der Rechtsvorschriften und des normativen Rahmens unter Berücksichtigung internationaler Normen, interne Vereinheitlichung der Aufgaben und Einbeziehung einer geschlechtsspezifischen Perspektive; — Entwicklung von CIFTA-Leitlinien zur Entwicklung, Planung, Umsetzung und Evaluierung von Programmen zur freiwilligen Abgabe von Waffen; — Entwicklung von CIFTA-Leitlinien mit Empfehlungen für Schutz- und Sicherheitsstandards, die private Sicherheitsunternehmen einhalten müssen, um die Umlenkung von SALW und Munition auf den illegalen Markt zu verhindern; — Verbreitung der Wissensplattform zum Thema Feuerwaffen für die gesamte Hemisphäre, einschließlich eines optimierten Suchinstruments zur Erleichterung des Zugangs zu (den in Phase II entwickelten) CIFTA-Normen und -Leitlinien. Ergebnisse — Unterstützung für mindestens drei Länder der Region bei der Ausarbeitung von Rechtsvorschriften für die Verbesserung des nationalen Rechtsrahmens für Feuerwaffen unter Berücksichtigung internationaler Normen und einer geschlechtsspezifischen Perspektive; — höhere Verfügbarkeit regionaler Instrumente zur Unterstützung der Länder bei allen Aspekten der Feuerwaffenkontrolle (sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageebene) durch Entwicklung und Bereitstellung von: i) CIFTA-Leitlinien zur Entwicklung, Planung, Umsetzung und Evaluierung von Programmen zur freiwilligen Abgabe von Waffen und ii) CIFTA-Leitlinien zu Schutz- und Sicherheitsverfahren für private Sicherheitsunternehmen, die Feuerwaffen verwenden; — Erweiterung und Verbreitung der Wissensplattform zum Thema Feuerwaffen für die gesamte Hemisphäre für Interessenträger in der Region. Ziel 2: Verbesserung des Wissens- und Informationsaustauschs über den unerlaubten Handel mit Feuerwaffen und die unerlaubte Verbreitung von SALW auf dem amerikanischen Kontinent Maßnahmen — umfassende Bewertung der staatlichen Kapazitäten zur Verwaltung des Lebenszyklus von SALW und Munition (unter Berücksichtigung der UNIDIR-Methodik für die Ausgangsbewertung der Verwaltung von Waffen und Munition); — Umsetzung des CIFTA-Fragebogens zur Feststellung der staatlichen Kapazitäten für die Verwaltung, Verhütung, Kontrolle und Verfolgung des unerlaubten Handels mit Feuerwaffen; — Schulung des nationalen Personals in der Erhebung und Systematisierung von Daten über den unerlaubten Handel mit Feuerwaffen und die unerlaubte Verbreitung von SALW unter Berücksichtigung einer geschlechtsspezifischen Perspektive. Ergebnisse — UNIDIR-Ausgangsbewertung der Verwaltung von Waffen und Munition in einem Land der Region; — Einsatz des CIFTA-Fragebogens in der Region; mindestens 60 % der CIFTA-Vertragsparteien haben ihre Antworten übermittelt; — Ausarbeitung, Veröffentlichung und Verbreitung eines Berichts mit der wichtigsten Ergebnisse der Anwendung des CIFTA-Fragebogens; — drei virtuelle subregionale Seminare (Mesoamerika, Südamerika und Karibik) mit jeweils mindestens 20 Teilnehmern zur Sensibilisierung des hochrangigen nationalen Personals für Instrumente zur Datenerhebung in Bezug auf den unerlaubten Handel mit und die unerlaubte Verbreitung von Feuerwaffen sowie für Techniken und Strategien zur Verbesserung der Datenerhebung und -systematisierung. Ziel 3: Verbesserung der staatlichen Kapazitäten für die Verwaltung des Lebenszyklus von SALW und Munition, um das Risiko der Umlenkung auf den illegalen Markt zu verringern Maßnahmen — Entwicklung und Durchführung spezieller Schulungen für nationale Fachkräfte in Waffen- und Munitionsverwaltung, einschließlich der Bereiche physische Sicherung und Verwaltung von Lagerbeständen, Kennzeichnung und Aufzeichnung, Kampagnen zur freiwilligen Abgabe von Waffen, und Vernichtung von SALW und Munition, unter Berücksichtigung internationaler Normen und bewährter Verfahren; — internationale Zertifizierung in weiterführenden Schulungen zur Kampfmittelbeseitigung (EOD-3) für nationale Fachkräfte, in Zusammenarbeit mit dem spanischen Verteidigungsministerium; — technische und materielle Unterstützung sowie Zertifizierung der nationalen Vernichtungsverfahren für beschlagnahmte, veraltete oder überschüssige SALW und Munition; — technische und materielle Unterstützung bei der Bewertung und Verbesserung der Infrastruktur der nationalen Lager für SALW und Munition gemäß den CIFTA-Standards, MOSAIC und IATG. — Durchführung eines Workshops für Nutzer der Inventarkontrollsoftware für Waffen und Munition (Software for Arms and Munition, SAM), die in Phase I entwickelt und in Phase II erweitert wurde, um Herausforderungen und Anforderungen für verbesserte Versionen festzustellen; — Bereitstellung von SAM an nationale Einrichtungen der OAS-Mitgliedstaaten, die sie benötigen, einschließlich Schulungen und Helpdesk-Unterstützung der Nutzer; — Erprobung des ersten Konzepts der elektronischen Lösung des regionalen Kommunikationsmechanismus für den erlaubten Transfer von Waffen und Munition (MCTA), die in Phase II entwickelt wurde; — Entwicklung der optionalen Module des regionalen Kommunikationsmechanismus für den erlaubten Transfer von Waffen und Munition (MCTA) und der zusätzlichen Funktionen unter Berücksichtigung von Rückmeldungen der Pilotländer; — Unterstützung der Einführung des nationalen Genehmigungssystems für die Ausfuhr-/Einfuhrkontrolle in Ländern, das in Phase II entwickelt wurde, einschließlich der Anpassung an nationale Normen und Verfahren. Ergebnisse — Vernichtung von mindestens 50 000 SALW und 100 Tonnen Munition, die überschüssig, veraltet und/oder beschlagnahmt waren, mittels der Unterstützung und/oder Zertifizierung des Projekts; — Schulung von mindestens 400 nationalen Fachkräften aus zehn Ländern und Verbesserung ihrer Kenntnisse in Bezug auf die Anwendung bewährter Verfahren der Verwaltung von Waffen und Munition; — Zertifizierung mindestens 30 nationaler Fachkräfte aus zehn OAS-Mitgliedstaaten in EOD-3, in Partnerschaft mit dem spanischen Verteidigungsministerium; — Verbesserung der Sicherheit der institutionellen Lagerbestände in mindestens fünf nationalen Lagern/Magazinen für SALW und Munition in der Region; — erhöhte Kapazität für die Bestandsaufnahme und Rechenschaftspflicht für SALW und Munition in den Lagerbeständen der nationalen Institutionen durch Verbesserung und Verbreitung von SAM; — Ausbau der Kapazitäten von mindestens drei OAS-Mitgliedstaaten zur Kontrolle internationaler Transfers von SALW und Munition durch die Einrichtung des nationalen Genehmigungssystems; — vollständige Entwicklung und Erprobung des regionalen Kommunikationsmechanismus für den erlaubten Transfer von Waffen und Munition (MCTA) durch die OAS-Mitgliedstaaten. Ziel 4: Einrichtung oder Stärkung der nationalen Systeme für die systematische Rückverfolgung unerlaubter SALW Maßnahmen — Durchführung subregionaler Workshops für den Austausch von Informationen über bewährte Verfahren zur Rückverfolgung unerlaubter SALW; — Entwicklung nationaler Protokolle für die Sicherstellung von Feuerwaffen, um in Partnerschaft mit Interpol eine systematische Nachverfolgung und Untersuchung sichergestellter Feuerwaffen zu ermöglichen; — technische Unterstützung der nationalen Behörden bei der Identifizierung und Rückverfolgung sichergestellter Feuerwaffen und bei der Gewinnung nachrichtendienstlicher Informationen für die zuständigen Ermittlungseinheiten; — Bewertung der größten Lücken in den Aufzeichnungssystemen und der Datenerhebung, die die nationale und internationale Rückverfolgung sichergestellter Feuerwaffen behindern, sowie Bereitstellung von technischer Unterstützung und Ressourcen zur Stärkung oder Einrichtung dieser nationalen Systeme/Datenbanken unter Berücksichtigung der festgestellten Lücken; — technische und materielle Unterstützung bei der Kennzeichnung und Führung von Aufzeichnungen, insbesondere für die Mitgliedstaaten, die in früheren Phasen der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union unterstützt wurden. Ergebnisse — Ausbau der Kapazitäten in einem OAS-Mitgliedstaat für die Rückverfolgung sichergestellter SALW durch die Entwicklung eines Protokolls über die Sicherstellung von Feuerwaffen; Angebot technischer Hilfe für die Rückverfolgung von Feuerwaffen; und Verbesserung der Systeme und Ausrüstungen, die für die heimische und internationale Rückverfolgung erforderlich sind; — ein regionales Seminar mit mindestens 20 Teilnehmern zur Verbreitung bewährter Verfahren; CIFTA-Rückverfolgungsrahmen (einschließlich der Benennung von Kontaktstellen für die Rückverfolgung); und Informationsaustausch; — Unterstützung fünf nationaler Einrichtungen von OAS-Mitgliedstaaten bei der Verbesserung ihrer Kennzeichnungs- und Aufzeichnungskapazitäten. Ziel 5: Verringerung der Risikofaktoren im Zusammenhang mit Waffengewalt auf der Ebene der Gemeinschaft Maßnahmen — Bereitstellung täglicher außerschulischer Aktivitäten zur Verbesserung der Lebenskompetenzen gefährdeter Jugendlicher durch die OASIS-Methodik in einem OAS-Mitgliedstaat; — Einrichtung eines Referenzzentrums für psychosoziale Unterstützung von Opfern bewaffneter Gewalt in mindestens einer Brennpunkt-Gemeinschaft eines OAS-Mitgliedstaats; — Schulung von politischen Entscheidungsträgern auf lokaler Ebene, Regierungsbeamten, Dienstleistern, Lehrkräften, Eltern und Vertretern der Zivilgesellschaft zur Verhütung von Gewalt mit Feuerwaffen; — Entwicklung und Angebot eines regionalen Aus- und Fortbildungsprogramms (durch einen offenen Online-Kurs und einen Ausbildungskurs für Ausbilder) für Lehrkräfte, Schulbedienstete und andere Behörden über die Bekämpfung und Verhütung des Feuerwaffengebrauchs in Schulen; — Schulung nationaler öffentlicher Bediensteter (durch einen hybriden Ansatz mit Präsenzmodulen und einem offenen Online-Kurs) zur Verhütung geschlechtsspezifischer Gewalt mit Feuerwaffen; — Durchführung von Workshops mit Journalisten und digitalen Influencern, um für die Risikofaktoren der Waffengewalt zu sensibilisieren und zu Maßnahmen zur Unterbrechung und Verhütung von Gewalt aufzurufen; — technische und materielle Unterstützung eines OAS-Mitgliedstaats bei der Entwicklung und Umsetzung von Programmen zur Sensibilisierung für Risiken und zur freiwilligen Abgabe von Waffen in ausgewählten Gemeinschaften. Ergebnisse — Verbesserung der Lebenskompetenzen von mindestens 300 gefährdeten Jugendlichen (einschließlich Jugendlicher, die mit dem Gesetz in Konflikt stehen) aus begünstigten Gemeinschaften durch Schulungen und tägliche Aktivitäten nach der Schule; — Einrichtung eines Referenzzentrums für psychosoziale Unterstützung für Opfer von Waffengewalt in einer Gemeinschaft, das i) individuelle psychosoziale Unterstützung für mindestens 100 Überlebende von Gewalt und/oder Personen, die gefährdet sind, sich an bewaffneter Gewalt zu beteiligen oder sie zu erleben, und ii) thematische Workshops zur Gewaltprävention sowie Tätigkeiten der Öffentlichkeitsarbeit in der Schulgemeinschaft und an lokalen Teilhabeorten anbietet; — Schulung von mindestens 200 politischen Entscheidungsträgern auf lokaler Ebene, Regierungsbeamten, Dienstleistern, Lehrkräften, Eltern und Vertretern der Zivilgesellschaft in der Verhütung bewaffneter Gewalt; — Schulung von mindestens 150 Lehrkräften, Schulbediensteten und anderen einschlägigen nationalen Behörden in der Bekämpfung und Verhütung des Feuerwaffengebrauchs in Schulen; — Schulung von mindestens 150 Regierungsbeamten und Vertretern der Zivilgesellschaft in der Verhütung geschlechtsspezifischer Gewalt unter Missbrauch von Feuerwaffen, darunter 15 Personen als Wissensmultiplikatoren im Rahmen des Ausbildungskurses für Ausbilder; — Sensibilisierung von mindestens 25 Journalisten und digitalen Influencern für Risikofaktoren im Zusammenhang mit Waffengewalt durch ihre Teilnahme am Workshop zur Ve

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.