Europäische Union

Beschluss (GASP) 2023/2064 des Rates vom 25. September 2023 über die Unterstützung der Union für die Tätigkeiten der Vorbereitungskommission der Organisation des Vertrags für das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO) zur Stärkung ihrer Überwachungs- und Verifikationsfähigkeiten

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ente 4: Übersetzung des Mustertextes für den Entwurf des Arbeitshandbuchs für Vor-Ort-Inspektionen Wirkung Das Vorliegen einer aktualisierten Fassung des Entwurfs des Arbeitshandbuchs für Vor-Ort-Inspektionen in zwei weiteren Amtssprachen der Vereinten Nationen für die integrierte Feldübung 2025 fördert nicht nur die Mehrsprachigkeit innerhalb der CTBTO und trägt zum Aufbau von Fähigkeiten für Vor-Ort-Inspektionen bei, sondern stärkt auch die Fähigkeiten des Überwachungs- und Verifikationssystems des CTBT. Hintergrund Das Arbeitshandbuch für Vor-Ort-Inspektionen ist eines der Dokumente, das nach dem Inkrafttreten des CTBT genehmigt werden muss. Es enthält eine Anleitung für die Umsetzung der Bestimmungen des Vertrags und des dazugehörigen Protokolls über die Durchführung einer Vor-Ort-Inspektion und umfasst allgemeine Grundsätze und Leitlinien sowie technische, betriebliche und administrative Verfahren. Die Arbeitsgruppe B befindet sich im dritten Durchgang der Ausarbeitung des Entwurfs des Arbeitshandbuchs, wobei die noch offenen Fragen und die bei der integrierten Feldübung 2014 gewonnen Erfahrungen im Mittelpunkt stehen. Für 2025 ist eine groß angelegte integrierte Feldübung geplant; sie soll im Rahmen des Übungsprogramms für Vor-Ort-Inspektionen für den Zeitraum 2022-2025 (CTBT/PTS/INF.1613) stattfinden, das auf der 58. Tagung der Vorbereitungskommission (CTBT/PC-58/2) genehmigt wurde. Der Entwurf des Arbeitshandbuchs wird ein wichtiges Dokument sein, das im Rahmen der Übung erprobt wird. Als Reaktion auf die Forderung der Unterzeichnerstaaten nach Mehrsprachigkeit muss das Dokument in alle Sprachen der Vereinten Nationen übersetzt werden. So können technische Experten in allen Regionen der Welt ein genaues Verständnis des Dokuments entwickeln, und es wird ein Beitrag zum Ausbau der Fähigkeiten für Vor-Ort-Inspektionen geleistet. Erwartetes Resultat — Verbesserung der Mehrsprachigkeit der CTBTO und Beitrag zum Ausbau der Fähigkeiten für Vor-Ort-Inspektionen. Erwartete Ergebnisse — Übersetzung des Mustertextes für den Entwurf des Arbeitshandbuchs für Vor-Ort-Inspektionen in zwei CTBTO-Sprachen: Französisch, Spanisch. Maßnahmen Übersetzung der aktuellen Fassung des Mustertextes für den Entwurf des Arbeitshandbuchs aus dem Englischen in zwei CTBTO-Amtssprachen: Französisch und Spanisch; die Übersetzung wird im Rahmen der ständigen Regelung zwischen dem PTS und dem Büro der Vereinten Nationen in Wien in Auftrag gegeben. Die übersetzte Fassung des Mustertextes für den Entwurf des Arbeitshandbuchs für Vor-Ort-Inspektionen sollte spätestens Ende Mai 2024 vorliegen. Maßnahme 2: Integrierter Kapazitätsaufbau Komponente 1: Regionaler Einführungskurs zu Vor-Ort-Inspektionen (RIC) in der geografischen Region Afrika Wirkung Vermittlung grundlegender Kenntnisse über den Vertrag und seine Bestimmungen über Vor-Ort-Inspektionen sowie eines Überblicks über Maßnahmen und Ausrüstung, die mit diesen Inspektionen zusammenhängen; dazu werden in Entwicklungsländern praxisnahe Schulungen für Experten aus den Unterzeichnerstaaten durchgeführt, sodass die Zahl der Nominierungen und der Teilnehmer am laufenden linearen Schulungsprogramm zu Vor-Ort-Inspektionen wächst. Hintergrund Als Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau haben sich regionale Einführungskurse zu Vor-Ort-Inspektionen (RIC) als grundlegend für die Stärkung des Verifikationssystems des CTBT erwiesen, insbesondere bei der Ausarbeitung eines Ausbildungsprogramms für Inspektoren und bei der Nominierung von zu Ersatzinspektoren auszubildenden Kandidaten für dieses Programm aus den Unterzeichnerstaaten. Aus den Daten ergibt sich eine Korrelation zwischen der gestiegenen Zahl an Nominierungen aus einer geografischen Region und der Durchführung eines RIC. Die Kommission hat das lineare Schulungsprogramm zu Vor-Ort-Inspektionen (2022-2025) in die Wege geleitet, mit dem Schulungen für alle Schulungszyklen integriert und effektivere Schulungen für die Erhaltung von Kompetenzen angeboten werden sollen. Im Rahmen des Projekts soll ein RIC in der geografischen CTBT-Region Afrika durchgeführt werden, um über einen Pool an Auszubildenden zu verfügen, der in Bezug auf die geografische und geschlechtsspezifische Verteilung so vielfältig wie möglich ist. Der regionale Einführungskurs wird im März 2024 durchgeführt. Er wird über acht Tage als Präsenzveranstaltung stattfinden; dabei wird ein Blended-Learning-Ansatz verfolgt und es werden theoretische und zumeist praktische Einführungsschulungen zu Vor-Ort-Inspektionen angeboten, die den Protokollen des Vertrags, Ausrüstungs-, Technik- und Verfahrensfragen gewidmet sind. Die RIC enden mit einer abschließenden Feldübung, mit der die Wirksamkeit des Schulungsprogramms validiert wird. Erwartetes Resultat — Schulung der nationalen technischen Experten und des Personals der Unterzeichnerstaaten der Region in Bezug auf das Regelwerk für Vor-Ort-Inspektionen. — Erweiterung des Pools von Experten aus den Unterzeichnerstaaten der Region, die für die Teilnahme an Tätigkeiten im Zusammenhang mit Vor-Ort-Inspektionen zur Verfügung stehen, und Ermittlung von potenziellen Kandidaten für die Liste von Ersatzinspektoren des Provisorischen Technischen Sekretariats (PTS). Erwartete Ergebnisse — Quantitative Zunahme der Teilnahme von Experten aus dieser Region am laufenden linearen Schulungsprogramm zu Vor-Ort-Inspektionen. — Zur Verifikation wird eine Analyse durchgeführt, bei der die Liste von Ersatzinspektoren in der Datenbank für Vor-Ort-Inspektionen vom ersten bis zum dritten Schulungszyklus mit der Liste zur Halbzeit des linearen Schulungsprogramms zu Vor-Ort-Inspektionen verglichen wird. Maßnahmen — Der Einführungskurs RIC-26 wird Anfang 2024 in der Region Afrika stattfinden. Komponente 2: Kapazitätsaufbau bei nationalen Datenzentren Wirkung Stärkung und fortgesetzte Unterstützung des Verifikationssystems des Vertrags durch den Auf- und Ausbau von Kapazitäten bei nationalen Datenzentren in den Unterzeichnerstaaten, insbesondere in Entwicklungsländern, damit sie die durch das Verifikationssystem generierten Daten und Erzeugnisse in vollem Umfang nutzen können. Hintergrund Es hat sich herausgestellt, dass der Aufbau von Kapazitäten als Fundament für das CTBT-Verifikationssystem von grundlegender Bedeutung ist. Die Kommission unterstützt die Unterzeichnerstaaten weiterhin dabei, die Entwicklung von Fähigkeiten zur aktiven Teilnahme am CTBT-Verifikationssystem zu unterstützen und Mittel dafür bereitzustellen. Entwicklungsländer auf verschiedenen Kontinenten haben damit begonnen, die bereitgestellten IMS-Daten und IDC-Erzeugnisse zu nutzen, da diese nicht nur für Verifikationszwecke, sondern auch für zivile, wissenschaftliche und industrielle Anwendungen nützlich sind. Die Strategie der Kommission für den Kapazitätsaufbau wurde von der Arbeitsgruppe B zur Kenntnis genommen. Während der Laufzeit der Finanzierung durch die Europäische Union haben wissenschaftliche und technische Angestellte der Unterzeichnerstaaten an spezialisierten Schulungen teilgenommen, in denen es um die Nutzung des Softwarepakets für NDCs sowie um CTBT-bezogene Inhalte ging, was nationalen Behörden unmittelbar zugutekommt. Einrichtungen in Entwicklungsländern, die NDCs betreiben, haben ferner von der Bereitstellung grundlegender Ausrüstung für den Auf- und Ausbau ihrer Kapazitäten zur Datenverarbeitung profitiert. Erwartetes Resultat — Stärkung des CTBT-Verifikationssystems und stärkere Nutzung von IMS-Daten und IDC-Erzeugnissen durch NDCs von Entwicklungsländern. Erwartete Ergebnisse — Bereitstellung von Ausrüstungskomponenten für das Kapazitätsaufbausystem für NDCs, um den Auf- und Ausbau der nationalen Kapazitäten für eine aktive Beteiligung am Verifikationssystem durch den Zugang zu und die Analyse von IMS-Daten und IDC-Erzeugnissen zu unterstützen. — Technische Besuche der NDCs vor Ort, um technische Hilfe für die Installation und/oder Wartung von Kapazitätsaufbausystemen zu leisten. — Unterstützung von Experten aus Entwicklungsländern durch Vermittlung des erforderlichen Basiswissens und notwendige Schulungen, damit sie an von der CTBTO organisierten Workshops und Schulungskursen teilnehmen können. — Veranstaltung von regionalen Workshops und Schulungen. Maßnahmen — Zwei NDC-Schulungen und zwei regionale Workshops, — vier SeisComP-Schulungen, — sechs Anschluss-/Wartungsbesuche, — Erwerb von sechzehn CBS, einschließlich Hochleistungsservern mit hoher Speicherkapazität und Installation einer Standardsoftware, — Wartung von CBS. Komponente 3: Teilnahme technischer Experten aus Entwicklungsländern an technischen Sitzungen der CTBTO-Vorbereitungskommission (Projekt zur Unterstützung technischer Experten, kurz TESP  (1) ) Wirkung Stärkung des universellen Charakters der CTBTO-Vorbereitungskommission, Förderung der Inklusivität und Vielfalt durch verstärkte technische Kapazitäten von Experten in Entwicklungsländern, damit sinnvolle Beiträge zu den Entscheidungsprozessen der CTBTO geleistet werden können. Hintergrund Auf ihrer 27. Tagung vom 13.-17. November 2006 vereinbarte die Kommission die Einrichtung eines Pilotprojekts, um die Teilnahme technischer Experten aus Entwicklungsländern an der Arbeit der Arbeitsgruppe B (TESP) zu fördern. Das TESP wurde seitdem wiederholt verlängert. Vielen Entwicklungsländern fehlt es an finanziellen Mitteln, um ihren Experten die Teilnahme an der wissenschaftlichen und technischen Arbeit im Rahmen der offiziellen technischen Sitzungen der CTBTO-Vorbereitungskommission zu ermöglichen. Dadurch besteht, was die Beteiligung von Vertretern der Entwicklungsländer an Empfehlungen und Entscheidungen zu wichtigen technischen Fragen in Bezug auf das Verifikationssystem des Vertrags betrifft, ein deutliches, systemimmanentes Defizit. Dieses Defizit ist besonders problematisch, da sich zahlreiche Stationen des Internationalen Überwachungssystems des Vertrags im Hoheitsgebiet von Entwicklungsländern befinden oder befinden werden und von deren landeseigenen Institutionen verwaltet werden. Darüber hinaus sind zahlreiche Entwicklungsländer derzeit im Begriff, eigene NDCs einzurichten bzw. zu verbessern, um die durch das Verifikationssystem generierten Datenerzeugnisse nutzen zu können, die nicht nur für die Verifikation, sondern auch für zivile und wissenschaftliche Zwecke verwendet werden sollen. Durch die Finanzmittel wird es der CTBTO ermöglicht, mindestens zwölf führende technische Experten aus Entwicklungsländern, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit dem CTBT befassen, auszuwählen und ihre Teilnahme an den Sitzungen der Arbeitsgruppe B zu Verifikationsfragen zweimal jährlich am Sitz der CTBTO in Wien (Österreich) zu finanzieren. Wesentliche Kriterien, die bei der Teilnehmerauswahl berücksichtigt werden, sind eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter und geografische Ausgewogenheit. Erwartetes Resultat — Verbesserung der Kenntnisse und Fähigkeiten technischer Experten aus Entwicklungsländern in Bezug auf die Verifikationstechnologien der CTBTO und die umfassenderen zivilen und wissenschaftlichen Anwendungen, womit letztlich zu nationalen Ergebnissen im Bereich der langfristigen Entwicklung in einschlägigen Gebieten beigetragen wird. — Verbesserung des Geschlechterverhältnisses und der geografischen Vielfalt unter Experten aus Entwicklungsländern, die an politischen Diskussionen über das CTBT-Verifikationssystem teilnehmen. Erwartete Ergebnisse — Finanzierung der Teilnahme von mindestens 12 technischen Experten aus Entwicklungsländern an zwei Präsenzsitzungen der Arbeitsgruppe B pro Jahr in Wien (wobei der Anteil von Frauen und Männern gleich ist). — Schulung der Experten zu wissenschaftlichen und technischen Aspekten im Zusammenhang mit den CTBT-Verifikationstechnologien und zivilen und wissenschaftlichen Anwendungen. Maßnahme 3: Öffentlichkeitsarbeit Komponente 1: Öffentlichkeitsarbeit für den CTBT mit Blick auf die nächste Generation Wirkung Aufbau eines Pools künftiger Führungspersönlichkeiten in den Bereichen Abrüstung und Nichtverbreitung, indem ein Generationendialog, regionenübergreifende Synergien und dimensionenübergreifende Studien gefördert werden, wodurch schließlich zur Stärkung der Fähigkeiten der CTBT-Unterzeichnerstaaten beigetragen wird. Hintergrund Die Befähigung der nächsten Generation von Experten, die sowohl auf politischer als auch auf technischer Ebene für die Ziele des CTBT eintreten und die Universalisierung und das Inkrafttreten des Vertrags vorantreiben können, ist für die CTBTO eine bereichsübergreifende Verpflichtung. Seit 2016 steht die CTBTO bei den Bemühungen der Vereinten Nationen, ihre Foren für die Zivilgesellschaft zu öffnen und die nächste Generation aktiv einzubeziehen, an vorderster Front — insbesondere mit dem Leitprogramm ihrer Jugendgruppe im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Das Programm bietet der nächsten Generation von Experten (aus mehr als 125 Ländern) in dem typischerweise stark abgeriegelten Arbeitsumfeld Nichtverbreitung von Kernwaffen und Abrüstung einzigartige Möglichkeiten für Kapazitätsaufbau, Forschung und Bildung. Mit der Komponente wird ein nachhaltiges, skalierbares und gut gesteuertes Ökosystem von Jugendinitiativen gefördert, sodass unter jungen Menschen weltweit durch Vermittlung eines noch besseren Einblicks und mit größerer Wirkung Kapazitäten aufgebaut werden. Es geht darum, Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau aufzustellen, die auf bestimmte Zielgruppen wie junge Journalisten, Wissenschaftler und künftige Entscheidungsträger aus den Staaten, die den CTBT nicht unterzeichnet bzw. nicht ratifiziert haben, zugeschnitten sind. Durch diesen Ansatz wird die nächste Generation von Experten mit unterschiedlichstem Hintergrund für den CTBT sensibilisiert und ihr sachkundiges Engagement in diesem Bereich gefördert, womit letztlich die Universalisierung und das Inkrafttreten des Vertrags unterstützt werden. Erwartetes Resultat — Schaffung einer neuen Gruppe von jungen Fachkräften, die befähigt und eingebunden sind und in Bezug auf nukleare Abrüstung und den CTBT sowie die Universalisierung und das Inkrafttreten des Vertrags über großes Wissen verfügen. — Ausweitung und Diversifizierung (sowohl in Bezug auf die regionale Ebene als auch auf die Art der Profile) des Netzes junger Fachkräfte, die die Universalisierung und das Inkrafttreten des Vertrags unterstützen und gleichzeitig dazu beitragen, die internationale Sichtbarkeit des CTBT zu verbessern. — Verbesserung der Präsenz von Themen im Zusammenhang mit dem CTBT in den sozialen Medien. Erwartete Ergebnisse — Vortragsreihe mit führenden Kommunikationsexperten. — Aufbau der Kapazitäten der nächsten Generation von Journalisten im Bereich nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung, in deren Rahmen ein umfassender Eindruck vom CTBT und seiner Rolle im internationalen Friedens- und Sicherheitsbereich vermittelt wird. — Berichterstattung zur Wissenschafts- und Technologiekonferenz und zum Symposium für Wissenschaftsdiplomatie durch Absolventen der Veranstaltung „Citizen Journalism Academy“, wodurch der Bekanntheitsgrad des Vertrags bei jungen Menschen verbessert wird. — Mitglieder der CTBTO-Jugendgruppe arbeiten Beiträge für soziale Medien und Öffentlichkeitsarbeit aus und veröffentlichen diese online. Maßnahmen — Teilnahme von Mitgliedern der CTBTO-Jugendgruppe am Symposium für Wissenschaftsdiplomatie 2024 und 2026. — Teilnahme von Mitgliedern der CTBTO-Jugendgruppe an der Wissenschafts- und Technologiekonferenz 2025. — Veranstaltung „Citizen Journalism Academy“: — Durch die Veranstaltung „Citizen Journalism Academy“ werden die Kompetenzen der Mitglieder der Jugendgruppe in den Bereichen Kommunikation und soziale Medien gestärkt. Sachkundige Ausbilder auf dem Gebiet der sozialen Medien werden den Mitgliedern der Jugendgruppe praktische Workshops und Mentoring anbieten, wobei ihnen vermittelt wird, wie — wirksame Interviews mit verschiedenen Interessenträgern — Diplomaten, technischen Experten, anderen jungen Menschen — geführt werden und geeignete Fragestellungen ausgearbeitet, recherchiert und vorgetragen werden, — mit Canva und anderen mobilen Journalismuslösungen zur Erstellung von Tonaufnahmen und wirkungsvollem Bildmaterial professionelle Produkte ausgearbeitet werden, die dann auf Facebook, Twitter, YouTube usw. veröffentlicht werden können, — erfolgreiche Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden und — die sozialen Medien bestmöglich genutzt werden, um eine Botschaft wirkungsvoll zu vermitteln. Komponente 2: CTBTO-Mentoring-Programm Wirkung Schaffung einer Talentpipeline für zwölf Berufseinsteigerinnen für Positionen im Bereich Nichtverbreitung von Kernwaffen und Abrüstung, um die Fähigkeiten der Unterzeichnerstaaten des CTBT zur Erfüllung ihrer Verifikationspflichten nach dem CTBT zu stärken sowie die Unterzeichnerstaaten zur vollständigen Nutzung der Vorteile ihrer Teilnahme am Regelwerk des CTBT zu befähigen. Hintergrund Die CTBTO leitete 2022 anlässlich des Jahrestags des CTBT und des geplanten Symposiums für Wissenschaftsdiplomatie ein maßgeschneidertes Mentoring-Programm für zwölf Berufseinsteigerinnen in den MINT-Fächern ein. Die CTBTO setzt sich dafür ein, Kontakte zwischen Berufseinsteigerinnen in den MINT-Fächern und den technischen Experten des PTS herzustellen. Mit dem Mentoring-Programm wird Frauen ermöglicht, ein Netz aufzubauen, die gewünschten Kompetenzen zu stärken und Klarheit über ihre persönlichen und beruflichen Ziele zu gewinnen. Das Programm bietet allen Beteiligten — Mentoren und Mentees — die Gelegenheit, zu lernen und ihre Kompetenzen zu verbessern. Die Vorbereitungskommission der CTBTO ist sich jedoch bewusst, dass für echte Geschlechterparität und für die Beseitigung von Ungleichheiten auch die Einbeziehung von Männern wichtig ist. Daher sind sowohl Frauen als auch Männer PTS-Mentoren. Dieses virtuelle Mentoring-Programm für alle Berufseinsteigerinnen in MINT-Fächern (Vorrang haben Kandidatinnen aus Afrika, Lateinamerika und der Karibik, dem Nahen Osten und Südasien, Südostasien, dem pazifischen Raum und dem Fernen Osten) ist ein Beispiel für die Initiativen der CTBTO, mit denen eine Talentpipeline zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, der Vielfalt und der Befähigung der nächsten Generation geschaffen werden soll. Im Rahmen der Pilotversion des Mentoring-Programms 2022 haben die Mentees so unter anderem an individuellen Mentoring-Sitzungen, monatlichen thematischen Seminaren mit Kompetenzverstärkern sowie an Veranstaltungen zur Sensibilisierung für den Auftrag und die Tätigkeiten der CTBTO teilgenommen. Eines der Ziele bestand auch darin, Forschungsarbeiten zu schreiben und diese auf der Wissenschafts- und Technologiekonferenz vom 19.-23. Juni 2023 vorzulegen. Die Mentees konnten ferner am Symposium für Wissenschaftsdiplomatie 2022 teilnehmen. Eine weitere Initiative, die im Rahmen dieses Programms ausgearbeitet wurde, besteht darin, diesen Mentees bessere Karrieremöglichkeiten zu bieten. Eine der Mentees wurde von ihrer Ständigen Vertretung für die Teilnahme an Kapazitätsaufbaumaßnahmen der CTBTO benannt, um Ersatzinspektoren für die nachfolgenden Zyklen des Mentoring-Programms zu schulen. Die CTBTO ist bestrebt, den Beobachterstatus auf Mentees in anderen Kapazitätsaufbaumaßnahmen der CTBTO auszuweiten. Über das formale Einführungsprogramm hinaus erwartet die CTBTO, dass diese Frauen in die Talentpipeline für konkurrenzfähige und hochqualifizierte Kandidaten für künftige technische Positionen im Sekretariat aufgenommen werden. Vorteile für Mentoren: — Erfahrungen und Wissen austauschen, — ihre Kompetenzen anwenden und vertiefen, — auf professioneller und persönlicher Ebene lernen und wachsen, — unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und von Erfahrungen anderer Personen lernen, — neue Kontakte in einem breiten Netz an Fachkräften knüpfen, — zu einem förderlichen Arbeitsumfeld innerhalb und außerhalb der CTBTO beitragen, — die positive Erfahrung, zur Entwicklung und zum Erfolg anderer Personen beigetragen zu haben und dabei möglicherweise positive Veränderungen im Leben ihrer Mentees anzustoßen. Vorteile für Mentees: — Erfahrungen austauschen, lernen und maßgeschneiderte professionelle Beratung erhalten, — Vertrauen aufbauen, Kompetenzen entwickeln und stärken, — Motivation erhöhen, — in einem sicheren und förderlichen Umfeld Strategien für den Umgang mit beruflichen Erfordernissen entwickeln, — auf professioneller und persönlicher Ebene lernen und wachsen, — unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und von Erfahrungen anderer Personen lernen, — größere Selbstwirksamkeit erlangen, — neue Kontakte in einem großen Netz von Fachkräften knüpfen. — Vorteile für die Kommission und die Länder: — den Austausch von Informationen über Karrieremöglichkeiten und einschlägige Veranstaltungen erleichtern und durch gezielte Unterstützung darauf hinwirken, dass Zielgruppenvertreter sich auf offene Stellen bewerben, — einen Pool potenzieller technischer Experten, die die Organisation unterstützen, aufbauen, — sicherstellen, dass Berufseinsteiger sinnvolle Berufserfahrungen sammeln können, die sie dazu befähigen, einen Beitrag zum Auftrag internationaler Organisationen zu leisten, — ein förderliches Arbeitsumfeld innerhalb und außerhalb der CTBTO stärken. Erwartetes Resultat — Aufbau eines Pools potenzieller kompetenter Kandidatinnen für Einstiegspositionen im Bereich Nichtverbreitung von Kernwaffen und Abrüstung. — Unterstützung von Berufseinsteigerinnen mit Interesse am CTBT. — Sensibilisierung für das CTBT-Verifikationssystem. — Identifizierung technischer Expertinnen und Zusammenarbeit mit ihnen. — Ausweitung des Talentpools von Experten (auch von NDCs), die in Erwägung ziehen könnten, sich im Rahmen des regulären Einstellungsverfahrens um eine Stelle zu bewerben. — Verbesserung der Berichterstattung an die Arbeitsgruppe B zu bereichsübergreifenden Fragen, unter anderem zur Unterrepräsentation von Frauen bei Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Arbeitsgruppe B. Erwartete Ergebnisse — Identifizierung, Schulung und Unterstützung einer weiteren Gruppe von zwölf Berufseinsteigerinnen in MINT-Fächern aus unterrepräsentierten geografischen Regionen, die über ein besseres Verständnis des CTBT und seines Verifikationssystems verfügen und sich für die Teilnahme an Veranstaltungen der CTBTO und auf Stellen in der CTBTO bewerben könnten. — Einladung zu einem Besuch in Wien, um nach Ende des Mentoring-Programms am CTBTO-Hospitationsprogramm teilzunehmen und mehr über die Arbeit des Sekretariats zu erfahren. Die Mentees werden ihre im Rahmen des Mentoring-Programms erzielten Fortschritte vorstellen. — Nutzung der Plattform LinkedIn, um einen Bereich zur Anbahnung und Förderung von Kontakten zwischen Mentoren und Mentees zu schaffen, der ihnen ermöglicht, über Karriereentwicklungsmöglichkeiten und Maßnahmen der CTBTO auf dem Laufenden zu bleiben. Maßnahmen — Workshop zum Thema Karriere (online) mit drei Übungen (Kompetenzverstärker). — Workshop zum Thema Kommunikation (online) mit drei Übungen (Kompetenzverstärker). — Workshop des Internationalen Datenzentrums (online) mit drei Übungen (Kompetenzverstärker). — Workshop des Internationalen Überwachungssystems (online) mit drei Übungen (Komp

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.