Europäische Union

Beschluss (EU) 2015/1402 der Kommission vom 15. Juli 2015 zur Festlegung des Standpunkts der Europäischen Union in Bezug auf einen Beschluss der nach dem Abkommen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union über die Koordinierung von Kennzeichnungsprogrammen für stromsparende Bürogeräte eingesetzten Verwaltungsorgane über die Änderung der Spezifikationen für Computer in Anhang C des Abkommens (Text von Bedeutung für den EWR)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32015D1402. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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ie Bedienung einer Taste am Gehäuse und im Fall externer Ereignisse Impulse, die per Fernbedienung, Netz, Modem usw. übertragen werden. 6.   Wake-on-LAN (WOL): Funktion, durch die ein Computer mittels eines per Ethernet über das Netz übertragenen Weck-Ereignisses aus dem Ruhe- oder Aus-Zustand in einen aktiven Betriebszustand übergehen kann. 7.   Umschaltbare Grafik: Funktion, die es erlaubt, diskrete Grafikprozessoren, die nicht benötigt werden, abzuschalten und durch integrierte Grafik zu ersetzen. Hinweis: Im Batteriebetrieb oder zur Darstellung nicht allzu komplizierter Bildinhalte kann mit dieser Funktion die Bildaufbereitung für die Anzeige durch eine integrierte Grafiklösung, die eine niedrigere Leistungsaufnahme oder einen geringeren Funktionsumfang aufweist, erfolgen, während der diskrete Grafikprozessor (GPU), der mehr Strom verbraucht aber leistungsfähiger ist, dann zur Bildaufbereitung eingesetzt wird, wenn der Benutzer dies tatsächlich benötigt. F) Absatz- und Vertriebskanäle: 1.   Firmenkundenvertrieb: Vertriebswege, die in der Regel von großen und mittleren Unternehmen, staatlichen Stellen, Bildungseinrichtungen oder anderen Organisationen genutzt werden, um Computer zum Einsatz in verwalteten Client/Server-Umgebungen zu erwerben. 2.   Modellbezeichnung: eine Handelsbezeichnung mit der Modellnummer des Computers, einer Produktbeschreibung oder anderen Markenangaben. 3.   Modellnummer: eine eigene Handelsbezeichnung oder Bezugskennung für eine spezifische Hardware/Software-Konfiguration (d. h. Betriebssystem, Prozessortyp, Speicher, GPU usw.), die entweder im Voraus festgelegt oder vom Kunden gewählt wird. G) Produktfamilie: eine übergeordnete Bezeichnung für eine Reihe von Computern mit der gleichen Gehäuse/Hauptplatinen-Kombination, die oftmals Hunderte von möglichen Hardware/Software-Konfigurationen umfasst. Produktmodelle innerhalb einer Produktfamilie unterscheiden sich voneinander durch eine oder mehrere Eigenschaften oder Funktionen, die sich entweder 1) nicht auf die Produktleistung im Sinne der ENERGY-STAR-Einstufungskriterien auswirken oder 2) darin als akzeptable Abweichungen innerhalb der Produktfamilie aufgeführt sind. Für Computer sind u. a. folgende Abweichungen akzeptabel: 1. Farbe, 2. Gehäuse und 3. andere elektronische Komponenten als Gehäuse/Hauptplatinen, z. B. Prozessor, Speicher, GPU usw. 2.   Anwendungsbereich 2.1.   Einbezogene Produkte 2.1.1. Für eine ENERGY-STAR-Kennzeichnung infrage kommen Produkte, die der Begriffsbestimmung eines Computers und der Definition einer der folgenden Produktarten dieser Spezifikation entsprechen, mit Ausnahme der in Abschnitt 2.2 aufgeführten Produkte: i. Desktop-Computer und integrierte Desktop-Computer, ii. Notebook-Computer, iii. Slates/Tablets, iv. tragbare All-in-One-Computer, v. Workstations, vi. Small-Scale-Server, die für den Einsatz außerhalb von Rechenzentren beworben und verkauft werden, und vii. Thin-Clients. 2.2.   Ausgeschlossene Produkte 2.2.1. Produkte, die unter andere ENERGY-STAR-Produktspezifikationen fallen, kommen für eine Einstufung nach dieser Spezifikation nicht infrage. Die Liste der jeweils geltenden Spezifikationen ist abrufbar unter www.energystar.gov/products. 2.2.2. Folgende Produkte kommen für eine Einstufung nach dieser Spezifikation nicht infrage: i. Dockingstationen, ii. Videospielkonsolen, iii. E-Reader, iv. Handheld-Videospielgeräte, üblicherweise batteriegetrieben und zur Benutzung mit einem integrierten Display als Hauptanzeigegerät, v. mobile Thin-Clients, die nicht der Begriffsbestimmung eines Notebook-Computers entsprechen, vi. PDA-Geräte (Personal Digital Assistant), vii. Produkte für den Verkaufsort (POS), die keine internen Komponenten enthalten, die üblicherweise in Notebook-Computern, Desktop-Computern oder integrierten Desktop-Computern eingesetzt werden (z. B. Prozessor, Hauptplatine und Arbeitsspeicher), viii. Small-Scale-Server, die für den Einsatz in Rechenzentren beworben und verkauft werden, ix. Handheld-Computer mit Mobilfunk-Sprachtelefonfunktion und x. Ultra-Thin-Clients. 3.   Einstufungskriterien 3.1.   Maßgebliche Kommastellen und Rundung 3.1.1. Alle Berechnungen werden mit direkt gemessenen (ungerundeten) Messwerten durchgeführt. 3.1.2. Soweit in dieser Spezifikation nicht anders festgelegt, wird die Einhaltung der Spezifikation aufgrund direkt gemessener oder berechneter Werte ohne jeglichen Rundungsvorteil beurteilt. 3.1.3. Direkt gemessene oder berechnete Werte, die zwecks Berichterstattung an die ENERGY-STAR-Website übermittelt werden, sind entsprechend der Angabe in den betreffenden Spezifikationsanforderungen auf die nächste maßgebliche Dezimalstelle zu runden. 3.2.   Allgemeine Anforderungen 3.2.1. Anforderungen an interne Netzteile (IPS): Interne Netzteile in Computern, die für eine Einstufung nach dieser Spezifikation infrage kommen, müssen bei der Prüfung gemäß dem Generalized Internal Power Supply Efficiency Test Protocol, Rev. 6.6 (Allgemeines Prüfprotokoll für die Effizienz interner Netzteile, abrufbar unter http://www.plugloadsofischaxlutions.com/docs/collatrl/print/Generalized_Internal_Power_Supply_Efficiency_Test_Protocol_R6.6.pdf) die folgenden Anforderungen erfüllen und sind für jeden Markt, in dem sie als ENERGY-STAR-gerecht verkauft und beworben werden sollen, mit der betreffenden Netzspannungs-/Frequenzkombination zu prüfen. i. Interne Netzteile mit einer maximalen Nennleistung von weniger als 75 W müssen den in Tabelle 1 aufgeführten Mindestanforderungen an den Wirkungsgrad entsprechen. ii. Interne Netzteile mit einer maximalen Nennleistung von mindestens 75 W müssen sowohl den Mindestanforderungen an den Wirkungsgrad als auch den in Tabelle 1 aufgeführten Mindestanforderungen an den Leistungsfaktor entsprechen. Tabelle 1 Anforderungen an interne Netzteile Lastbedingung (Prozentsatz der Ausgangsleistung laut Typenschild) Mindest-Wirkungsgrad Mindest-Leistungsfaktor 20 % 0,82 — 50 % 0,85 — 100 % 0,82 0,90 3.2.2. Anforderungen an externe Netzteile (EPS): Externe Einzel- und Mehrspannungsnetzteile müssen bei der Prüfung nach der Uniform Test Method for Measuring the Energy Consumption of External Power Supplies, Appendix Z to 10 CFR Part 430 (Einheitliche Prüfmethode für die Messung des Stromverbrauchs externer Netzteile) mindestens die Leistungsanforderungen der Stufe V des International Efficiency Marking Protocol (Internationales Protokoll zur Effizienzkennzeichnung) erfüllen. — Externe Einzelspannungsnetzteile müssen mindestens die ‚Stufe V‘-Kennzeichnung aufweisen. — Weitere Informationen zum Kennzeichnungsprotokoll: www.energystar.gov/powersupplies 3.3.   Anforderungen an die Energiemanagementfunktionen 3.3.1. Die Produkte müssen im Auslieferungszustand Energiemanagementfunktionen gemäß Tabelle 2 umfassen, wobei folgende Bedingungen gelten: i. Bei Thin-Clients gilt die Anforderung in Bezug auf Wake-on-LAN (WOL) nur für Produkte, die bestimmungsgemäß Software-Updates aus einem zentral verwalteten Netz erhalten, während das Gerät sich im Ruhe- oder Aus-Zustand befindet. Thin-Clients, bei denen standardmäßig keine Software-Aktualisierungen außerhalb der Betriebszeiten erfolgen, sind von der WOL-Anforderung ausgenommen. ii. Bei Notebook-Computern kann die WOL-Funktion automatisch deaktiviert werden, wenn das Produkt vom Wechselstromnetz getrennt wird. iii. Bei allen Produkten mit WOL-Funktion müssen gezielte Paketfilter aktiviert und auf eine dem Industriestandard entsprechende Werkskonfiguration eingestellt sein. iv. Für Produkte, die werkseitig keinen Ruhezustand haben, gelten nur die Anforderungen an den Ruhezustand des Anzeigegerätes. Tabelle 2 Anforderungen an die Energiemanagementfunktionen Zustand oder Übergang Anforderung Desktop-Computer Integrierte Desktop-Computer Tragbare All-in-One-Computer Notebook-Computer Small-Scale-Server Slates/Tablets Thin-Clients Workstations Ruhezustand des Systems (1) 1) Der Ruhezustand wird so eingestellt, dass er spätestens nach 30 Minuten Inaktivität des Benutzers aktiviert wird. 2) Die Geschwindigkeit aktiver 1-Gbit/s-Ethernet-Netzverbindungen wird beim Übergang in den Ruhe- oder Aus-Zustand reduziert. Ja Ja Ja Ja Nein k. A. Ja Ja Ruhezustand des Anzeigegeräts Der Ruhezustand des Anzeigegeräts wird so eingestellt, dass er spätestens nach 15 Minuten Inaktivität des Benutzers aktiviert wird. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Wake-on-LAN (WOL) (1) 1) Ethernetfähige Computer müssen den Benutzern die Möglichkeit bieten, die WOL-Funktion für den Ruhezustand zu aktivieren und zu deaktivieren. 2) Im Firmenkundenvertrieb ausgelieferte ethernetfähige Computer müssen entweder a) werkseitig so eingestellt sein, dass die WOL-Funktion für den Ruhezustand aktiviert ist, wenn das System mit Wechselstrom betrieben wird, oder b) den Benutzern die Möglichkeit bieten, die WOL-Funktion zu aktivieren, wobei diese sowohl von der Benutzeroberfläche des Client-Betriebssystems als auch über das Netz zugänglich sein muss. Ja Ja Ja Ja Ja k. A. Ja Ja Weck-Management (1) Im Firmenkundenvertrieb ausgelieferte ethernetfähige Computer müssen a) im Ruhemodus auf (über das Netz) ferngesteuerte und planmäßig (per Echtzeituhr) ausgelöste Weck-Ereignisse reagieren können und b) den Kunden die Möglichkeit bieten, in der Hardwarekonfiguration vorgenommene Weckeinstellungen (mit Werkzeugen des Herstellers) zentral zu verwalten, sofern der Hersteller Zugriff auf solche Funktionen hat. Ja Ja Ja Ja Ja k. A. Ja Ja 3.4.   Anforderungen bezüglich der Benutzerinformationen 3.4.1. Die Produkte müssen mit Informationsmaterial ausgeliefert werden, dem die Verbraucher Folgendes entnehmen können: i. eine Beschreibung der werkseitig vorgenommenen Energiemanagementeinstellungen, ii. eine Beschreibung der Zeiteinstellungen für verschiedene Energiemanagementfunktionen und iii. Hinweise, wie das Produkt ordnungsgemäß aus dem Ruhezustand geweckt wird. 3.4.2. Die Produkte müssen mit einem oder mehreren der folgenden Elemente ausgeliefert werden: i. Liste der werkseitigen Energiemanagementeinstellungen, ii. Hinweis, dass die werkseitigen Energiemanagementeinstellungen so gewählt wurden, dass sie den ENERGY-STAR-Anforderungen entsprechen (15 Minuten Inaktivität des Benutzers für das Anzeigegerät und 30 Minuten Inaktivität des Benutzers für den Computer, soweit nach Tabelle 2 zutreffend), und dass diese vom ENERGY-STAR-Programm für die optimale Energieeinsparung empfohlen werden, iii. Informationen über ENERGY-STAR und die Vorteile von Energiemanagementfunktionen, und zwar am Anfang des gedruckten oder elektronischen Benutzerhandbuchs oder in einer Paket- oder Verpackungsbeilage. 3.4.3. Die Bestimmungen 3.4.1 und 3.4.2 können sowohl durch eine elektronische als auch durch eine gedruckte Produktinformation erfüllt werden, sofern diese allen folgenden Voraussetzungen genügt: i. Die Dokumentation wird mit dem Produkt ausgeliefert (z. B. in einem gedruckten Handbuch oder einer Beilage oder auf einem optischen Datenträger, in einer Datei, die zusammen mit der werkseitig an den Kunden gelieferten Software installiert wird) oder kann elektronisch von der Website des Herstellers abgerufen werden. Im letzteren Fall muss die Produktverpackung oder der Desktop bzw. Startbildschirm eine Anleitung für den Zugang zu den Informationen auf der Website enthalten; ii. die Dokumentation wird zudem entweder a) nur mit ENERGY-STAR-gerechten Computern ausgeliefert oder ist b) als Teil der Standard-Dokumentation enthalten, was jedoch nur zulässig ist, wenn vom US-EPA genehmigte Kundenhinweise beigefügt sind, die erklären, wie die Benutzer feststellen können, ob ihre Computerkonfiguration ENERGY-STAR-gerecht ist. 3.5.   Anforderungen an Desktop-Computer, integrierte Desktop-Computer und Notebook-Computer 3.5.1. Der nach Gleichung 1 berechnete typische Stromverbrauch (ETEC) für Desktop-Computer, integrierte Desktop-Computer und Notebook-Computer muss unter folgenden Bedingungen kleiner oder gleich der maximalen TEC-Anforderung (ETEC_MAX) gemäß Gleichung 2 sein: i. Der Toleranzwert für zusätzlichen internen Speicher (TECSTORAGE) gilt für Produkte, die mehr als ein internes Speichergerät enthalten, und darf in diesem Fall nur einmal angewandt werden. ii. Der Toleranzwert für ein integriertes Anzeigegerät (TECINT_DISPLAY) gilt nur für integrierte Desktop-Computer und Notebook-Computer und kann für alle Anzeigegeräte angewandt werden. Für leistungserweiterte integrierte Displays wird der Zusatzwert gemäß Tabelle 7 und Gleichung 3 berechnet. iii. Damit ein Produkt für die Gewichtungen bezüglich der vollständigen Netzschaltung in Betracht kommen kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: — Die Produkte müssen einer nicht herstellereigenen Norm für die vollständige Netzschaltung wie z. B. ECMA 393 oder einer anderen Norm entsprechen, die vom US-EPA oder von der Europäischen Kommission als mit den ENERGY-STAR-Zielen übereinstimmend anerkannt wurde. Diese Anerkennung muss vor der Einreichung von Produktdaten zur Einstufung erfolgt sein. — Das beantragte Funktionsniveau muss in den Produkten werkseitig bei Auslieferung aktiviert und konfiguriert sein. Sind die Merkmale der vollständigen Netzschaltung nicht werkseitig aktiviert, wird das System mit konventionellen TEC-Gewichtungen geprüft und bewertet. — Die Produkte müssen einen Ruhezustand oder alternative Zustände mit niedriger Leistungsaufnahme bis höchstens 10 Watt haben. — Hinweis: Die vollständige Netzschaltung ist ein vom Hersteller angegebener Parameter. Bei Mac-Computern entspricht die in den Energiespareinstellungen des Netzteils aktivierte Option ‚Ruhezustand bei Netzwerkzugriff beenden‘ mindestens der Grundfunktion. Bei Windows-Computern entspricht die in den erweiterten Eigenschaften der Netzwerkschnittstellenkarte aktivierte Option ‚ARP-Abladung‘ oder ‚NS-Abladung‘ oder ähnlich (erreichbar über den Geräte-Manager) mindestens der Grundfunktion. Bei Systemen mit Dual-Netzwerkschnittstellenkarte (NIC), braucht nur eine NIC-Konfiguration die Anforderungen zu erfüllen. Der Hersteller kann weitere Hinweise dafür geben, wie die Proxy-Unterstützung überprüft werden kann. iv. Bei Notebook-Computern, Desktop-Computern und integrierten Desktop-Computern, die einen alternativen Zustand mit niedriger Leistungsaufnahme anstelle des Ruhezustands haben, kann die Leistungsaufnahme im langen Leerlauf (PLONG_IDLE) anstelle der Leistungsaufnahme im Ruhezustand (PSLEEP) in Gleichung 1 verwendet werden, wenn die Leistungsaufnahme im alternativen Zustand mit niedriger Leistungsaufnahme höchstens 10 Watt beträgt. In solchen Fällen wird (PSLEEP × TSLEEP ) durch (PLONG_IDLE × TSLEEP ) ersetzt; Gleichung 1 bleibt ansonsten unverändert. v. Der in Tabelle 7 angegebene Toleranzwert für diskrete Grafik (TECGRAPHICS) in Gleichung 2 gilt nicht für Notebook-Computer, Desktop-Computer und integrierte Desktop-Computer mit umschaltbarer Grafik. Bei Desktop- und integrierten Desktop-Systemen mit werkseitig aktivierter umschaltbarer Grafik kann jedoch eine Toleranz von 50 % der für die Produktart (Desktop-Computer oder integrierter Desktop-Computer) geltenden G1-Grafiktoleranz angewandt werden. Dieser Zuschlag für umschaltbare Grafik gilt nur für die automatische Umschaltung, die werkseitig aktiviert sein muss. Diese Funktion wird vom Hersteller angegeben. Gleichung 1: Berechnung des typischen Stromverbrauchs (ETEC) für Desktop-Computer, integrierte Desktop-Computer, Thin-Clients und Notebook-Computer Dabei sind: — POFF = gemessene Leistungsaufnahme im Aus-Zustand (W); — PSLEEP = gemessene Leistungsaufnahme im Ruhezustand (W); — PLONG_IDLE = gemessene Leistungsaufnahme im langen Leerlaufzustand (W); — PSHORT_IDLE = gemessene Leistungsaufnahme im kurzen Leerlaufzustand (W) und — TOFF, TSLEEP, TLONG_IDLE , und TSHORT_IDLE sind Zustandsgewichtungen gemäß Tabelle 3 (für Desktop-Computer, integrierte Desktop-Computer und Thin-Clients) oder Tabelle 4 (für Notebook-Computer). Tabelle 3 Zustandsgewichtungen für Desktop-Computer, Thin-Clients und integrierte Desktop-Computer Zustandsgewichtung Konventionell (%) Vollständige Netzschaltung Grundfunktion (%) Fernwecken (%) Diensterkennung/Namensdienste (%) Vollfunktion (%) TOFF 45 40 30 25 20 TSLEEP 5 15 28 36 45 TLONG_IDLE 15 12 10 8 5 TSHORT_IDLE 35 33 32 31 30 Tabelle 4 Zustandsgewichtungen für Notebook-Computer Zustandsgewichtung Konventionell (%) Vollständige Netzschaltung Grundfunktion (%) Fernwecken (%) Diensterkennung/Namensdienste (%) Vollfunktion (%) TOFF 25 25 25 25 25 TSLEEP 35 39 41 43 45 TLONG_IDLE 10 8 7 6 5 TSHORT_IDLE 30 28 27 26 25 Gleichung 2: ETEC_MAX-Berechnung für Desktop-Computer, integrierte Desktop-Computer und Notebook-Computer ETEC_MAX = (1+ALLOWANCEPSU) × (TECBASE + TECMEMORY + TECGRAPHICS + TECSTORAGE + TECINT_DISPLAY + TECSWITCHABLE + TECEEE) Dabei gilt: — ALLOWANCEPSU ist eine Toleranz, die für Netzteile gewährt wird, welche die strengeren fakultativen Effizienzwerte in Tabelle 5 einhalten; Netzteile, welche die Anforderungen nicht erfüllen, erhalten den Toleranzwert 0; — TECBASE ist die Grundtoleranz gemäß Tabelle 6; — TECGRAPHICS ist die Toleranz für diskrete Grafik gemäß Tabelle 7 mit Ausnahme von Systemen mit integrierter Grafik, die keine Toleranz erhalten, und Desktop-Computern und integrierten Desktop-Computern mit werkseitig aktivierter umschaltbarer Grafik, die über TECSWITCHABLE eine Toleranz erhalten; — TECMEMORY, TECSTORAGE, TECINT_DISPLAY, TECSWITCHABLE und TECEEE sind Toleranzwerte für Zusätze gemäß Tabelle 7. Tabelle 5 Toleranzen für den Wirkungsgrad von Netzteilen Netzteilart Computerart Mindestwirkungsgrad beim angegebenen Anteil des Bemessungs-Ausgangsstroms (2) Durchschnittlicher Mindest-Wirkungsgrad (3) Toleranz für Netzteile (AllowancePSU) 10 % 20 % 50 % 100 % intern (IPS) Desktop 0,81 0,85 0,88 0,85 — 0,015 0,84 0,87 0,90 0,87 — 0,03 Integrierter Desktop 0,81 0,85 0,88 0,85 — 0,015 0,84 0,87 0,90 0,87 — 0,04 extern (EPS) Notebook oder Desktop 0,83 — — — 0,88 0,015 0,84 — — — 0,89 0,03 Integrierter Desktop 0,83 — — — 0,88 0,015 0,84 — — — 0,89 0,04 Tabelle 6 Grundtoleranzen für den typischen Stromverbrauch (TECBASE) Kategorie Grafikleistung (4) Desktop-Computer und integrierter Desktop-Computer Notebook-Computer Leistungszahl, P  (5) Grundtoleranz Leistungszahl, P v Grundtoleranz 0 Beliebige Grafik dGfx ≤ G7 P ≤ 3 69,0 P ≤ 2 14,0 I1 Integrierte oder umschaltbare Grafik 3 < P ≤ 6 112,0 2 < P ≤ 5,2 22,0 I2 6 < P ≤ 7 120,0 5,2 < P ≤ 8 24,0 I3 P > 7 135,0 P > 8 28,0 D1 Diskrete Grafik dGfx ≤ G7 3 < P ≤ 9 115,0 2 < P ≤ 9 16,0 D2 P > 9 135,0 P > 9 18,0 Tabelle 7 Toleranzwerte für Funktionszusätze bei Desktop-Computern, integrierten Desktop-Computern, Thin-Clients und Notebook-Computern Funktion Desktop Integrierter Desktop Notebook TECMEMORY (kWh) (6) 0,8 TECGRAPHICS (kWh) (7) Grafikkategorie (8) G1 (FB_BW ≤ 16) 36 14 G2 (16 < FB_BW ≤ 32) 51 20 G3 (32 < FB_BW ≤ 64) 64 26 G4 (64 < FB_BW ≤ 96) 83 32 G5 (96 < FB_BW ≤ 128) 105 42 G6 (FB_BW > 128; Bildspeicher-Datenbandbreite < 192 Bit) 115 48 G7 (FB_BW > 128; Bildspeicher-Datenbandbreite ≥ 192 Bit) 130 60 TECSWITCHABLE (kWh) (9) 0,5 × G1 k. A. TECEEE (kWh) (10) 8,76 × 0,2 × (0,15 + 0,35) 8,76 × 0,2 × (0,10 + 0,30) TECSTORAGE (kWh) (11) 26 2,6 TECINT_DISPLAY (kWh) (12) k. A. 8,76 × 0,35 × (1+EP) × (4 × r + 0,05 × A) 8,76 × 0,30 × (1 + EP) × (2 × r + 0,02 × A) Gleichung 3: Berechnung der Toleranz für leistungserweiterte integrierte Displays EP = 0, No Enhanced Performance Display 0,3, Enhanced Performance Display, d < 27 0,75, Enhanced Performance Display, d ≥ 27 Dabei gilt: — d ist die Bildschirmdiagonale in Zoll. 3.6.   Anforderungen an Slates/Tablets und tragbare All-in-One-Computer 3.6.1. Slates/Tablets müssen allen Anforderungen an Notebook-Computer in Abschnitt 3.5 entsprechen, einschließlich der Berechnung folgender Kennwerte: i. Berechneter typischer Stromverbrauch (ETEC) nach Gleichung 1 mit den Zustandsgewichtungen für Notebook-Computer aus Tabelle 4. ii. Berechneter maximal zulässiger typischer Stromverbrauch (ETEC_MAX) nach Gleichung 2 mit der geeigneten Grundtoleranz für Notebook-Computer aus Tabelle 6 und den anwendbaren Toleranzwerten für Funktionszusätze für Notebook-Computer aus Tabelle 7. 3.6.2. Tragbare All-in-One-Computer müssen allen Anforderungen an integrierte Desktop-Computer in Abschnitt 3.5 entsprechen, einschließlich der Berechnung folgender Kennwerte: i. Berechneter typischer Stromverbrauch (ETEC) nach Gleichung 1 mit den Zustandsgewichtungen für integrierte Desktop-Computer aus Tabelle 3. ii. Berechneter maximal zulässiger typischer Stromverbrauch (ETEC_MAX) nach Gleichung 2 mit der geeigneten Grundtoleranz für integrierte Desktop-Computer aus Tabelle 6 und den anwendbaren Toleranzwerten für Funktionszusätze für integrierte Desktop-Computer aus Ta

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.