Europäische Union

Beschluss (EU) 2026/241 der Kommission vom 14. Juli 2025 über die von Dänemark durchgeführte Staatliche Beihilfe SA.21143 — Sache C 41/08 (ex NN 35/08) Öffentliche Dienstleistungsverträge zwischen dem dänischen Verkehrsministerium und Danske Statsbaner (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2025) 4676)

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4. (2)  Von Dänemark am 1. Juni 2004, 31. Oktober 2006, 19. Dezember 2006, 3. Januar 2007, 2. Februar 2007, 1. März 2007, 8. Juni 2007, 27. Juli 2007, 31. Oktober 2007, 16. Januar 2008, 28. Februar 2008 und 17. April 2008 übermittelte Informationen. (3)  Konsolidierte Fassung des Vertrags über die Europäische Union (ABl. C 326 vom 26.10.2012, S. 13). (4)  Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (konsolidierte Fassung 2002) (ABl. C 325 vom 24.12.2002, S. 33). (5)   ABl. C 309 vom 4.12.2008, S. 14. (6)  Beschluss des Gerichts vom 25. November 2009, Andersen/Kommission, T-87/09, ECLI:EU:T:2009:468. (7)  Verordnung (EWG) Nr. 1191/69 des Rates vom 26. Juni 1969 über das Vorgehen der Mitgliedstaaten bei mit dem Begriff des öffentlichen Dienstes verbundenen Verpflichtungen auf dem Gebiet des Eisenbahn-, Straßen- und Binnenschiffsverkehrs (ABl. L 156 vom 28.6.1969, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/1969/1191/oj; Berichtigung in ABl. L 169 vom 29.6.1991, S. 1) (im Folgenden „Verordnung (EWG) Nr. 1191/69“). (8)  Verordnung (EWG) Nr. 1107/70 des Rates vom 4. Juni 1970 über Beihilfen im Eisenbahn-, Straßen- und Binnenschiffsverkehr; (ABl. L 130 vom 15.6.1970, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/1970/1107/oj) (im Folgenden „Verordnung (EWG) Nr. 1107/70“). (9)   ABl. L 315 vom 3.12.2007, S. 1 , ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2007/1370/oj. (10)  Von Dänemark am 19. Januar 2009, 16. Februar 2009, 3. Juli 2009, 17. September 2009, 2. November 2009 und 24. November 2009 sowie von der DSB am 12. Dezember 2009 und 30. Dezember 2009 übermittelte Informationen. (11)  Beschluss 2011/3/EU der Kommission vom 24. Februar 2010 über die öffentlichen Verkehrsdienstleistungsverträge zwischen dem dänischen Verkehrsministerium und Danske Statsbaner (Staatliche Beihilfe C 41/08 (ex NN 35/08)) (ABl. L 7 vom 11.7.2011, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/dec/2011/3(1)/oj). (12)  Im Jahr 2015 wurde AnsaldoBreda von Hitachi Rail übernommen und in Hitachi Rail Italy S.p.A. umbenannt. Für die Zwecke dieses Beschlusses wird der frühere Name des Unternehmens, d. h. AnsaldoBreda, verwendet, wie er zum Zeitpunkt des Erlasses des Beschlusses von 2010 gebräuchlich war. (13)  Der Fall wurde als Rechtssache T-92/11 registriert. (14)  Urteil des Gerichts vom 20. März 2013, Andersen/Kommission, T-92/11, ECLI:EU:T:2013:143. (15)  Urteil des Gerichtshofs vom 6. Oktober 2015, Andersen/Kommission, C-303/13 P, ECLI:EU:C:2015:647. (16)  Urteil des Gerichts vom 18. Januar 2017, Andersen/Kommission, T-92/11 RENV, ECLI:EU:T:2017:14. (17)  Ebenda, Rn. 43. (18)  Ebenda, Rn. 37 und 46. (19)  Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat, die Europäische Zentralbank, die Europäische Investitionsbank und die Euro-Gruppe — Die koordinierte wirtschaftliche Reaktion auf die COVID-19-Pandemie (COM(2020) 112 final vom 13.3.2020, Abschnitt 5). (20)  Eine Liste aller Beschlüsse, die die Kommission während der COVID-19-Pandemie nach Artikel 107 Absatz 2 Buchstabe b AEUV, Artikel 107 Absatz 3 Buchstabe b AEUV erlassen hat sowie die Mitteilung der Kommission — Befristeter Rahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft angesichts des derzeitigen Ausbruchs von COVID-19 (ABl. C 91 I vom 20.3.2020, S. 1) sind auf folgender Website abrufbar: https://competition-policy.ec.europa.eu/state-aid/coronavirus_en (zuletzt abgerufen am 4. Juli 2025). (21)  Mitteilung der Kommission — Befristeter Krisenrahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine (ABl. C 131 I vom 24.3.2022, S. 1). (22)  Eine Liste aller Beschlüsse, die die Kommission auf der Grundlage des Befristeten Krisenrahmens für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine im Jahr 2022 erlassen hat, ist auf folgender Website abrufbar: https://competition-policy.ec.europa.eu/state-aid/temporary-crisis-and-transition-framework_en (zuletzt abgerufen am 4. Juli 2025). (23)  Verordnung Nr. 1 zur Regelung der Sprachenfrage für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (ABl. 17 vom 6.10.1958, S. 385/58, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/1958/1(1)/oj). (24)   ABl. L 237 vom 24.8.1991, S. 25, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/1991/440/oj. (25)  Richtlinie 2001/12/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2001 zur Änderung der Richtlinie 91/440/EWG des Rates zur Entwicklung der Eisenbahnunternehmen der Gemeinschaft (ABl. L 75 vom 15.3.2001, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2001/12/oj). (26)  Richtlinie 2001/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2001 zur Änderung der Richtlinie 95/18/EG des Rates über die Erteilung von Genehmigungen an Eisenbahnunternehmen (ABl. L 75 vom 15.3.2001, S. 26, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2001/13/oj). (27)  Richtlinie 2001/14/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2001 über die Zuweisung von Fahrwegkapazität der Eisenbahn, die Erhebung von Entgelten für die Nutzung von Eisenbahninfrastruktur und die Sicherheitsbescheinigung (ABl. L 75 vom 15.3.2001, S. 29, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2001/13/oj). (28)  Dieses Paket umfasste die Richtlinie 2004/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft und zur Änderung der Richtlinie 95/18/EG des Rates über die Erteilung von Genehmigungen an Eisenbahnunternehmen und der Richtlinie 2001/14/EG über die Zuweisung von Fahrwegkapazität der Eisenbahn, die Erhebung von Entgelten für die Nutzung von Eisenbahninfrastruktur und die Sicherheitsbescheinigung (ABl. L 164 vom 30.4.2004, S. 44, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2004/49/oj); die Richtlinie 2004/50/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 96/48/EG des Rates über die Interoperabilität des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems und der Richtlinie 2001/16/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Interoperabilität des konventionellen transeuropäischen Eisenbahnsystems (ABl. L 164 vom 30.4.2004, S. 114, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2004/50/oj); die Richtlinie 2004/51/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Änderung der Richtlinie 91/440/EWG des Rates zur Entwicklung der Eisenbahnunternehmen der Gemeinschaft (ABl. L 164 vom 30.4.2004, S. 164, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2004/51/oj) und die Verordnung (EG) Nr. 881/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Errichtung einer Europäischen Eisenbahnagentur (ABl. L 164 vom 30.4.2004, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2004/881/oj). (29)  Richtlinie 2007/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 zur Änderung der Richtlinie 91/440/EWG des Rates zur Entwicklung der Eisenbahnunternehmen der Gemeinschaft sowie der Richtlinie 2001/14/EG über die Zuweisung von Fahrwegkapazität der Eisenbahn und die Erhebung von Entgelten für die Nutzung von Eisenbahninfrastruktur (ABl. L 315 vom 3.12.2007, S. 44, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2007/58/oj). (30)  Auf Ebene der Europäischen Union wurde der Schienenpersonenverkehr zum 1. Januar 2010 für den Wettbewerb auf dem Markt in Bezug auf den grenzüberschreitenden Verkehr geöffnet (Richtlinie 2007/58/EG) und zum 1. Januar 2019 in Bezug auf den Zugang zu den nationalen Schienennetzen (Richtlinie (EU) 2016/2370 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2016 zur Änderung der Richtlinie 2012/34/EU bezüglich der Öffnung des Marktes für inländische Schienenpersonenverkehrsdienste und der Verwaltung der Eisenbahninfrastruktur (ABl. L 352 vom 23.12.2016, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/dir/2016/2370/oj). Gemäß Artikel 3 der Richtlinie 2016/2370 gelten die Bestimmungen dieser Richtlinie über den Zugang zu Schienennetzen erst für die ab dem 14. Dezember 2020 geltenden Netzfahrpläne, auch wenn die Richtlinie selbst am 1. Januar 2019 in Kraft tritt. In Bezug auf den Wettbewerb auf dem Markt ist in Artikel 8 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 Folgendes festgelegt: „Öffentliche Dienstleistungsaufträge werden nach Maßgabe dieser Verordnung vergeben.“ Gemäß Artikel 8 Absatz 3 der genannten Verordnung in Verbindung mit Artikel 4 Absatz 3 können Verträge für Schienenpersonenverkehrsdienste, die im Einklang mit dem Gemeinschaftsrecht und dem nationalen Recht vergeben und zwischen dem 26. Juli 2000 und dem 3. Dezember 2009 nach einem anderen Verfahren als einem fairen wettbewerblichen Vergabeverfahren abgeschlossen wurden, für ihre vorgesehene Laufzeit gültig bleiben, sofern die Laufzeit des Vertrags 15 Jahre nicht überschreitet. Mit der Verordnung (EU) 2016/2338 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Dezember 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 hinsichtlich der Öffnung des Marktes für inländische Schienenpersonenverkehrsdienste (ABl. L 354 vom 23.12.2016, S. 22, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2016/2338/oj) wurde die Verpflichtung zur wettbewerblichen Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge im Schienenpersonenverkehr ab dem 3. Dezember 2019 eingeführt, wobei der Übergangszeitraum am 24. Dezember 2023 endete (Artikel 1 Absatz 9 Buchstabe a der genannten Verordnung). (31)  Gesetz Nr. 386 vom 6. Juni 1991. (32)  Urteil des Gerichtshofs vom 24. Juli 2003, Altmark Trans GmbH und Regierungspräsidium Magdeburg/Nahverkehrsgesellschaft Altmark GmbH, C-280/00, ECLI:EU:C:2003:415, Rn. 108. (33)  Urteil des Gerichts vom 16. März 2004, Danske Busvognmænd/Kommission (Combus), T-157/01, ECLI:EU:T:2004:76, Rn. 100. (34)  Eisenbahnunternehmensgesetz (Dänisch: Lov om jernbanevirksomhed m.v.) Nr. 289 vom 18. Mai 1998 in der geänderten Fassung. Anfang 2010 war die jüngste konsolidierte Fassung des Eisenbahnunternehmensgesetzes das Gesetz Nr. 1171 vom 2. Dezember 2004. Das Eisenbahnunternehmensgesetz Nr. 289 vom 18. Mai 1998 in seiner geänderten Fassung regelt den Schienenverkehr in Dänemark und unterscheidet zwischen kommerziellem und gemeinwirtschaftlichem Verkehr. Es enthält Vorschriften für die Erteilung von Genehmigungen, den Betrieb der Infrastruktur sowie die Vergabe und Finanzierung von öffentlichen Dienstleistungsaufträgen, um sicherzustellen, dass staatliche Ausgleichsleistungen den Wettbewerb nicht verzerren. (35)  Dies gilt nicht für Strecken, die von bestimmten kleinen regionalen Unternehmen betrieben werden. (36)  Im Laufe der Jahre sind zunehmend Aufträge im Rahmen von Ausschreibungsverfahren vergeben worden. Im Jahr 2002 hat Arriva den Zuschlag für einen Teil des öffentlichen Regionalverkehrs in Westdänemark erhalten. Im Jahr 2007 hat ein gemeinsames Unternehmen von DSB und First Group den Zuschlag für einen Teil des öffentlichen Regionalverkehrs für Ostdänemark und Südschweden einschließlich der grenzüberschreitenden öffentlichen Regionalverbindungen erhalten. (37)  Siehe den DSB-Vertrag für den Zeitraum 2000-2004 und die wettbewerbsrechtlichen Leitlinien für die DSB aus dem Jahr 2000. (38)  Das Frachtgeschäft der DSB wurde im Jahr 2001 an die Deutsche Bahn AG veräußert. (39)  Die Umrechnung erfolgte anhand eines durchschnittlichen Wechselkurses für das Jahr 2008. (40)  Gesetz Nr. 485 vom 1. Juli 1998 zur Gründung des eigenständigen öffentlichen Unternehmens DSB SV und DSB Cargo zum 1. Januar 1999 (im Folgenden „DSB-Gesetz“). (41)  Siehe Fußnote 5. (42)  Siehe Erwägungsgrund 129 des Einleitungsbeschlusses. (43)  Siehe Erwägungsgründe 81 sowie 128 und 129 des Einleitungsbeschlusses. (44)  Siehe Erwägungsgründe 91 bis 100 des Einleitungsbeschlusses. (45)  Siehe Erwägungsgründe 100 bis 103 des Einleitungsbeschlusses. (46)  Siehe Erwägungsgründe 104 und 107 des Einleitungsbeschlusses. (47)  Siehe Erwägungsgründe 124 und 131 des Einleitungsbeschlusses. (48)  Siehe Erwägungsgründe 128 und 129 des Einleitungsbeschlusses. (49)  Siehe Erwägungsgründe 88 bis 90 des Einleitungsbeschlusses. (50)  Siehe Fußnote 11. (51)  Urteil des Gerichts vom 20. März 2013, Andersen/Kommission, T-92/11, ECLI:EU:T:2013:143. (52)  Ebenda, Rn. 46. (53)  Ebenda, Rn. 45 bis 50, 55 und 58. (54)  Urteil des Gerichtshofs vom 6. Oktober 2015, Kommission/Andersen, C-303/13 P, ECLI:EU:C:2015:647. (55)  Ebenda, Rn. 54. (56)  Urteil des Gerichts vom 18. Januar 2017, Andersen/Kommission, T-92/11 RENV, ECLI:EU:T:2017:14. (57)  Soweit dieses Urteil vom Gerichtshof in der Rechtssache C-303/13 P bestätigt wurde, d. h., soweit damit Artikel 1 Absatz 2 des Beschlusses von 2010 in Bezug auf vor dem 3. Dezember 2009 gezahlte Beihilfen für nichtig erklärt wurde. (58)  Entscheidung 2005/842/EG der Kommission vom 28. November 2005 über die Anwendung von Artikel 86 Absatz 2 EG-Vertrag auf staatliche Beihilfen, die bestimmten mit der Erbringung von Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse betrauten Unternehmen als Ausgleich gewährt werden (ABl. L 312 vom 29.11.2005, S. 67, ELI: http://data.europa.eu/eli/dec/2005/842/oj); siehe insbesondere Artikel 5 Absatz 4. (59)  Urteil des Gerichts erster Instanz vom 12. Februar 2008, British United Provident Association Ltd (BUPA), T-289/03, ECLI:EU:T:2008:29, Rn. 214. (60)  Auf der Grundlage des Jahresberichts der DSB für 2009 (siehe Seiten 80 bis 83) und der Erläuterungen der dänischen Behörden aus dem Jahr 2024, wonach die Zahlen im Jahresbericht 2009 den DSB-Konzern einschließlich der nicht mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen verbundenen Tätigkeiten und der verbundenen und assoziierten Unternehmen umfassen: https://ipaper.ipapercms.dk/DSB/DSBEnglish/Reports/2009Annual/?page=1 (zuletzt abgerufen am 4. Juli 2025). (61)  Gemeinwirtschaftliche Verpflichtung. (62)  Siehe Erwägungsgründe 119 und 120 des Einleitungsbeschlusses. (63)  Siehe insbesondere die Entscheidung der Kommission vom 25. Januar 2006 in der Sache N 604/2005 — Deutschland — Staatliche Unterstützung für die Busbetreiber im Landkreis Wittenberg (ABl. C 209 vom 31.8.2006, S. 7), Erwägungsgründe 78 ff. (64)  Siehe Erwägungsgründe 118 bis 124 des Einleitungsbeschlusses. (65)  Siehe Erwägungsgründe 126 bis 130 des Einleitungsbeschlusses und 176 bis 181 des Beschlusses von 2010. (66)   ABl. C 297 vom 29.11.2005, S. 4. (67)  Entscheidung der Kommission vom 23. Oktober 2007, C 47/07 — Deutschland — Öffentlicher Dienstleistungsvertrag zwischen Deutsche Bahn Regio und den Ländern Berlin und Brandenburg (ABl. C 35 vom 8.2.2008, S. 13). (68)  Mitteilung der Kommission — Rahmen der Europäischen Union für staatliche Beihilfen in Form von Ausgleichsleistungen für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (2011) (ABl. C 8 vom 11.1.2012, S. 15). (69)  Siehe Erwägungsgrund 215 des Beschlusses von 2010. (70)  Siehe Erwägungsgrund 3 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007. (71)  Siehe Erwägungsgrund 17 der Mitteilung der Kommission — Gemeinschaftliche Leitlinien für staatliche Beihilfen an Eisenbahnunternehmen (ABl. C 184 vom 22.7.2008, S. 13). (72)  Siehe Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (73)  Siehe Artikel 2 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (74)  Siehe Artikel 2 Absatz 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (75)  Verordnung (EWG) Nr. 1893/91 des Rates vom 20. Juni 1991 zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69 über das Vorgehen der Mitgliedstaaten bei mit dem Begriff des öffentlichen Dienstes verbundenen Verpflichtungen auf dem Gebiet des Eisenbahn-, Straßen- und Binnenschiffsverkehrs (ABl. L 169 vom 29.6.1991, S. 1, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/1991/1893/oj). (76)  Artikel 1 Absatz 5 in der geänderten Verordnung (EWG) Nr. 1191/69 sieht hierzu Folgendes vor: „Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten können jedoch im Stadt-, Vorort- und Regionalpersonenverkehr Verpflichtungen des öffentlichen Dienstes im Sinne des Artikels 2 beibehalten oder auferlegen. Die diesbezüglichen Bedingungen und Einzelheiten, einschließlich der Ausgleichsmethoden, sind in den Abschnitten II, III und IV festgelegt.“ (77)  Siehe Artikel 14 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (78)  Verordnung (EWG) Nr. 1107/70. Diese Verordnung gilt unbeschadet der Bestimmungen der Verordnung (EWG) Nr. 1192/69 des Rates vom 26. Juni 1969 über gemeinsame Regeln für die Normalisierung der Konten der Eisenbahnunternehmen (ABl. L 156 vom 28.6.1969, S. 8, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/1969/1192/oj) und der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (79)  Im Rahmen der Definition der Tarifpflichten in Artikel 2 Absatz 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. (80)  Urteil vom 24. Juli 2003, Altmark, zitiert in Fußnote 32, Rn. 108. (81)  Urteil vom 16. März 2004, Combus, zitiert in Fußnote 33, Rn. 100. (82)  Urteil des Gerichtshofs vom 6. Oktober 2015, Kommission/Andersen, C-303/13 P, ECLI:EU:C:2015:647, Rn. 54; Urteil vom 11. Juli 2018, Buonotourist Srl/Kommission, T-185/15, ECLI:EU:T:2018:430, Rn. 216; Urteil vom 11. Juli 2018, CSTP Azienda della Mobilità SpA/Kommission, T-186/15, ECLI:EU:T:2018:431, Rn. 216; Urteil vom 29. November 2018, Aziende riunite filovie ed autolinee S.r.l. (ARFEA)/Kommission, T-720/16, ECLI:EU:T:2018:853, Rn. 132. (83)  Urteil vom 6. Oktober 2015, Kommission/Andersen, zitiert in Fußnote 15, Rn. 51 bis 55. (84)  Urteil vom 29. November 2018, Aziende riunite filovie ed autolinee Srl (ARFEA)/Kommission, zitiert in Fußnote 82, Rn. 158. (85)  Urteil des Gerichtshofs vom 6. Oktober 2015, Kommission/Andersen, C-303/13 P, ECLI:EU:C:2015:647, Rn. 52. (86)  Siehe Artikel 14 Absatz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. „[…] Ein Vertrag über Verkehrsdienste kann insbesondere folgendes umfassen: — Verkehrsdienste, die bestimmten Anforderungen an die Kontinuität, Regelmäßigkeit, Leistungsfähigkeit und Qualität genügen, — zusätzliche Verkehrsdienste, — Verkehrsdienste zu besonderen Tarifen und Bedingungen, vor allem für bestimmte Personengruppen oder auf bestimmten Verkehrsverbindungen, — eine Anpassung der Dienste an den tatsächlichen Bedarf“. (87)  Siehe Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69. „In einem Vertrag über Verkehrsdienste aufgrund von Verpflichtungen des öffentlichen Dienstes werden unter anderem folgende Punkte geregelt: a) die Einzelheiten des Verkehrsdienstes, vor allem die Anforderungen an Kontinuität, Regelmäßigkeit, Leistungsfähigkeit und Qualität; b) der Preis für die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen, der die Tarifeinnahmen ergänzt oder die Einnahmen miteinschließt, sowie die Einzelheiten der finanziellen Beziehungen zwischen den beiden Parteien; c) Vertragszusätze und Vertragsänderungen, um insbesondere unvorhersehbare Veränderungen zu berücksichtigen; d) die Geltungsdauer des Vertrages; e) die Sanktionen bei Nichterfüllung des Vertrages.“ (88)  Urteil des Gerichtshofs vom 17. September 1998, Kainuun Liikenne Oy, C-412/96, ECLI:EU:C:1998:415, Rn. 33 und 34. (89)  Urteil des Gerichtshofs vom 24. Juli 2003, Altmark Trans GmbH und Regierungspräsidium Magdeburg/Nahverkehrsgesellschaft Altmark GmbH, C-280/00, ECLI:EU:C:2003:415, Rn. 108. (90)  Urteil des Gerichtshofs vom 7. Mai 2009, Antrop, C-504/07, ECLI:EU:C:2009:290, Rn. 32. (91)  Entscheidung der Kommission vom 24. April 2008, N 332/08 — Dänemark — Ausgleichszahlungen für Fernbusbetreiber für Rabatte für bestimmte Arten von Fahrgästen, die Fernbusdienste nutzen (ABl. C 46 vom 25.2.2009, S. 8); Entscheidung der Kommission vom 17. April 2008, N 409/2008, N 410/2008 und N 411/2008 — Tschechische Republik — Erwerb und Modernisierung von Schienenfahrzeugen, Fahrzeugen für den Stadtverkehr und Fahrzeugen für den Regionalverkehr (ABl. C 106 vom 8.5.2009, S. 17); Entscheidung der Kommission vom 26. November 2008, C 3/08 — Tschechische Republik — Ausgleich für Busunternehmen in Südmähren für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen (ABl. L 97 vom 16.4.2009, S. 14); Entscheidung der Kommission vom 26. November 2008, C 16/2007 — Österreich — Öffentlicher Dienstleistungsauftrag von Postbus im Kreis Lienz (ABl. L 306 vom 20.11.2009, S. 26); Entscheidung der Kommission vom 25. Juni 2008, N 495/707 — Tschechische Republik — Programm zur Beschaffung und Modernisierung von Schienenfahrzeugen (ABl. C 152 vom 18.6.2008, S. 21); Entscheidung der Kommission vom 30. April 2008, N 350/707 — Tschechische Republik — Erwerb von Bussen (ABl. C 140 vom 6.6.2008, S. 2). (92)  Für eine parallele Anwendung im Zusammenhang mit Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse siehe Mitteilung der Kommission — Rahmen der Europäischen Union für staatliche Beihilfen in Form von Ausgleichsleistungen für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen („DAWI-Rahmen“) (ABl. C 8 vom 11.1.2012, S. 15), Nummer 8. (93)  Im Urteil des Gerichtshofs vom 21. März 1974, BRT und Société belge des auteurs, compositeurs et éditeurs, Rechtssache C-127/73, ECLI:EU:C:1974:25, Rn. 22, hat der Gerichtshof nämlich entschieden, dass ein Unternehmen, das sich auf Artikel 106 Absatz 2 AEUV beruft, um eine vom Vertrag abweichende Regelung für sich in Anspruch zu nehmen, von dem Mitgliedstaat tatsächlich mit Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse betraut worden sein muss. (94)  Die Betrauung steht in beiden Verträgen im Einklang mit dem Urteil des Gerichtshofs vom 20. Dezember 2017, Comunidad Autónoma del País Vasco u. a./Kommission, C-66/16 P bis C-69/16 P, ECLI:EU:C:2017:999, Rn. 56, und dem Urteil des Gerichtshofs vom 17. September 1998, Kainuun Liikenne Oy, C-412/96, ECLI:EU:C:1998:415, Rn. 33 und 34. (95)  Aus dem Wortlaut von Artikel 1 Absatz 5 der Verordnung (EWG) Nr. 1191/69 lässt sich nicht ableiten, dass jede Bestimmung der Abschnitte II bis IV sowohl für die Aufrechterhaltung als auch für die Auferlegung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen gilt (vgl. Urteil vom 3. April 2014, CTP — Compagnia Trasporti Pubblici SpA, C-516/12 bis C-518/12, ECLI:EU:C:2014:220, Rn. 33). Die Bezugnahme auf die Abschnitte II, III und IV kann sich nur auf die Bestimmungen beziehen, die auf die fraglichen Verpflichtungen anwendbar sind. (96)  Der Zeitraum 2000-2009 wurde gewählt, um den Zeitraum widerzuspiegeln, für den die Analyse des Beschlusses von 2010 für nichtig erklärt wurde, einschließlich der letzten Zahlung im Dezember 2009. (97)  Siehe Erwägungsgrund 81 des Einleitungsbeschlusses. (98)  Siehe Erwägungsgründe 333 ff. des Beschlusses von 2010. (99)  Wie in den Erwägungsgründen 132 und 133 dargelegt, wird sowohl für öffentliche Dienstleistungsaufträge als auch für die zugrunde liegenden Finanzpläne eine Eigenkapitalrendite von 6 % als angemessener Gewinn angenommen. Im Einklang mit dem in Erwägungsgrund 265 erläuterten Ex-post-Ansatz zur Beurteilung einer möglichen Überkompensation hat die Kommission die von der DSB erzielten Ex-post-Gewinne im Vergleich zu ihren Wettbewerbern in verschiedenen Jahren (sofern verfügbar) üb

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.