Europäische Union

Beschluss (GASP) 2025/889 des Rates vom 12. Mai 2025 zur Unterstützung des europäischen Netzes unabhängiger Reflexionsgruppen für Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen

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Quellenkennung: 32025D0889. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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en Vertreter der EU und der Mitgliedstaaten und nichtstaatliche Experten teilnehmen, werden Lösungen für kurz- und mittelfristige Herausforderungen für die Union in den Bereichen Nichtverbreitung und Abrüstung erörtert und gesucht, insbesondere bezüglich des Folgenden: MVW und ihre Trägersysteme, konventionelle Waffen einschließlich SALW sowie neue Arten von Waffen und Trägersystemen. In der Projektphase V wird diese Tätigkeit die Veranstaltung von einem Konsultationstreffen pro Jahr, das in zwei Teile, die Fragen der Nichtverbreitung und Abrüstung bzw. der Ausfuhr konventioneller Rüstungsgüter gewidmet sind, untergliedert ist, sowie die Ausarbeitung der entsprechenden Berichte und/oder Empfehlungen umfassen. Die Tagesordnungen dieser Veranstaltungen werden in enger Zusammenarbeit mit dem EAD und den GASP-Arbeitsgruppen des Rates in den Bereichen Nichtverbreitung und Abrüstung (CONOP) sowie Ausfuhr konventioneller Rüstungsgüter (COARM) erstellt. Erforderlichenfalls werden weitere Gremien (z. B. die Weltraum-Task-Force des EAD) konsultiert. Dies bedeutet konkret Folgendes: — Das jährliche Konsultationstreffen wird maximal zwei Sitzungstage umfassen, die zwischen den Sitzungen zu den Themen Nichtverbreitung und Abrüstung sowie Ausfuhr konventioneller Rüstungsgüter aufgeteilt werden. Vorgesehen ist die Präsenzteilnahme von maximal 50 Vertretern von europäischen Reflexionsgruppen, EU-Mitgliedstaaten und EU-Institutionen, die auf Fragen der Abrüstung und Nichtverbreitung von MVW und auf das Thema konventionelle Waffen, einschließlich SALW, sowie auf neue Technologien spezialisiert sind, die zu jedem der beiden auf die Themen Nichtverbreitung und Abrüstung sowie Ausfuhr konventioneller Rüstungsgüter ausgerichteten Sitzungstage entsandt werden. — Das Konsultationstreffen wird im Präsenzmodus stattfinden, um dem Austausch zwischen den Teilnehmern möglichst breiten Raum zu geben. Ergebnisse der Projektkomponente — Informationsaustausch und Analyse zu aktuellen Proliferationstrends zwischen politischen Akteuren und nichtstaatlichen Experten aus den Mitgliedstaaten sowie Fachpersonal des EAD und der Institutionen der Union; — Beratungen darüber, wie die Politik der Union zur Bekämpfung der Verbreitung am besten umgesetzt werden kann; — Bereitstellung von konstruktivem Feedback an die Union über ihre Strategien gegen die Verbreitung von MVW und SALW durch unabhängige europäische Reflexionsgruppen sowie an die Forscher gerichtete Vorschläge der einschlägigen Akteure zu den wichtigsten strategischen Themen im Hinblick auf künftige Forschungsarbeit; — Festlegung relevanter Themen in den Bereichen Nichtverbreitung, Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern und Abrüstung und Suche nach Lösungen für die damit verbundenen Herausforderungen; — Erstellung von politikorientierten Berichten zusammen mit maßnahmenorientierten Empfehlungen an die Vertreter der Hohen Vertreterin. 2.3   Veranstaltung von Ad-hoc-Seminaren, Nebenveranstaltungen und Expertenbriefings Ziel und Beschreibung der Projektkomponente Die Seminare dienen insbesondere zu Konsultationen zwischen dem Netz, der Union und ihren Mitgliedstaaten auf Ad-hoc-Basis, die sowohl der Früherkennung/Sensibilisierung als auch der Behandlung dringender Fragen auf der politischen Agenda gewidmet sind. Die Veranstaltungen bieten dem Netz, den Mitgliedstaaten und den Institutionen der Union die Gelegenheit, bestimmte Zielgruppen innerhalb und außerhalb der Union zu erreichen. Sie werden durch schriftliche und mündliche Expertenbriefings für die Vertreter der EU und die zuständigen EU-Gremien zu allen Fragen der Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung sowie durch Nebenveranstaltungen ergänzt, die in wichtigen internationalen Foren wie der Generalversammlung der Vereinten Nationen, bei Treffen der Vertragsstaaten internationaler Verträge oder auf großen Konferenzen über Nichtverbreitung und Abrüstung organisiert werden. Im Rahmen des Projektes ist die Veranstaltung von bis zu neun Ad-hoc-Expertenseminaren oder Nebenveranstaltungen mit Erstellung einschlägiger schriftlicher Vermerke vorgesehen. Projektphase V: — Die Seminare werden im Präsenzmodus, virtuellen Format oder Hybridformat veranstaltet. — Im Rahmen der Veranstaltung der Seminare werden einschlägige Experten, die mit dem Netz, dem Konsortium oder gegebenenfalls anderen Einrichtungen verbunden sind, damit beauftragt, einen schriftlichen Ad-hoc-Vermerk mit Schwerpunkt auf dem jeweiligen Thema des Seminars vorzulegen. Diese Vermerke werden entweder vor dem Seminar als Hintergrunddokument oder aber nach dem Seminar als Überblick über die wichtigsten Erkenntnisse verteilt. — Anstelle eines schriftlichen Vermerks mit Schwerpunkt auf dem Thema eines Ad-hoc-Seminars kann der EAD auch thematisch eigenständige Vermerke anfordern. — Zusätzlich sind im Rahmen des Projekts mündliche Briefings (im virtuellen Format oder Präsenzmodus) für die Vertreter der EU sowie die Gruppe „Nichtverbreitung und Ausfuhr von Rüstungsgütern“ (Nichtverbreitung und Abrüstung) (CONOP), der Gruppe „Nichtverbreitung und Ausfuhr von Rüstungsgütern“ (Ausfuhr konventioneller Rüstungsgüter) (COARM) und weiterer EU-Gremien entsprechend dem Bedarf vorgesehen; diese Briefings werden auf Ersuchen des EAD von mit Mitgliedern des Netzes oder des Konsortiums verbundenen Experten durchgeführt. — Nebenveranstaltungen in internationalen Foren werden vom Konsortium im Präsenzmodus oder Hybridformat organisiert. Ergebnisse der Projektkomponente — Austausch von Analysen und Suche nach Lösungen zu aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung zwischen politischen Akteuren und nichtstaatlichen Experten aus den Mitgliedstaaten sowie Fachpersonal des EAD und der Institutionen der Union; — Ermittlung der wichtigsten Fragen und Trends im Bereich Nichtverbreitung und Abrüstung; — Erstellung von politikorientierten Berichten zusammen mit maßnahmenorientierten Empfehlungen an die Vertreter der Hohen Vertreterin. Diese Berichte werden an die einschlägigen Einrichtungen der Union und die Mitgliedstaaten verteilt; — Kontaktaufnahme zu Zielgruppen innerhalb und außerhalb der Union; — Zusammenarbeit mit Regierungen und Forschungszentren außerhalb der Union. 2.4   Veröffentlichung von EU-Strategiepapieren zu Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen (federführend: SIPRI) Ziel und Beschreibung der Projektkomponente Im Rahmen des Projekts ist die Erstellung und Veröffentlichung von mindestens 15 Strategiepapieren vorgesehen. Die Strategiepapiere werden vom Konsortium in Auftrag gegeben und in erster Linie vom Konsortium oder dem Netz erstellt, wobei hinsichtlich der dargelegten Standpunkte Ausgewogenheit und Vielfalt in Bezug auf die thematische oder regionale Expertise und die Gleichstellung der Geschlechter angestrebt werden. Zudem werden Fachleute im Rahmen der Initiative „Next Generation“ um Beiträge zu den Strategiepapierserien ersucht. In den Strategiepapieren werden Themen aus dem Bereich des Mandats des Konsortiums behandelt. Jedes Papier wird Empfehlungen/Optionen für strategische Maßnahmen enthalten. Alle Strategiepapiere werden auf der Website des Konsortiums veröffentlicht. Ergebnisse der Projektkomponente — Intensivierung und Ausweitung des politischen und sicherheitspolitischen Dialogs über Maßnahmen zur Bekämpfung der Verbreitung von MVW und ihren Trägersystemen, zu Rüstungskontrolle und Abrüstung vorwiegend durch Experten, Forscher und Wissenschaftler sowie Regierungen; — Schärfung der Wahrnehmung sowie Steigerung der Kenntnisse und des Verständnisses bei Interessenträgern innerhalb und außerhalb der EU, einschließlich der Zivilgesellschaft, des europäischen Netzes unabhängiger Reflexionsgruppen für Nichtverbreitungsfragen, Forschern und Regierungen, bezüglich Fragen im Zusammenhang mit der Politik der Union in den Bereichen Nichtverbreitung, Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern und Abrüstung; — Bereitstellung politischer und/oder operativer strategischer Optionen für die Hohe Vertreterin, die Unionsorgane und die Mitgliedstaaten; — Beiträge zur Konzeption von Maßnahmen zu Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung auf Unionsebene, unterstützt durch Ideen, Informationen und Analysen unter Nutzung des breiten Spektrums an solider Expertise, die innerhalb des Netzes zur Verfügung steht. 2.5   Förderung und Verbesserung der Ausbildung in Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen Die Projektkomponente umfasst folgende Maßnahmen: 2.5.1    Kontinuierliche Aktualisierung der E-Learning-Infrastruktur und der E-Learning-Kurse zu Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen (federführend: PRIF) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt auf der weltweiten Verbreitung und Nutzung des E-Learning-Tools, das in den vorangegangenen Projektphasen entwickelt wurde. Der Kurs umfasst derzeit 20 Lerneinheiten zu allen relevanten Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen. In Projektphase V wird der Schwerpunkt auf der Aufrechterhaltung, Aktualisierung und Erweiterung der Reichweite der Lerneinheiten der E-Learning-Plattform der EU für Nichtverbreitung und Abrüstung liegen, indem verschiedene Sprachfassungen (durch menschliche Übersetzung oder KI-Übersetzung) gleichzeitig angeboten und die Wahrnehmungsmöglichkeiten z. B. durch Hinzufügung neuer grafischer oder interaktiver Elemente erweitert werden. Je nach technischer Verfügbarkeit werden alle Einheiten auf der Grundlage von KI-generierter Sprache in einer Audioversion bereitgestellt (zusätzlich zu den aktuellen animierten Podcasts, in denen nur ausgewählte Elemente vorgestellt werden). Alle 20 Lerneinheiten werden regelmäßig aktualisiert, um den Studierenden die neuesten Fakten und Zahlen an die Hand zu geben. Besondere Aufmerksamkeit gilt weiterhin der Barrierefreiheit, d. h. der Verbesserung des Angebots für Nutzer mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen. Die Kontaktaufnahme zu Bildungseinrichtungen und ihre Unterstützung werden fortgesetzt, wodurch eine einfache Integration des E-Learnings in Master-Studiengänge an Universitäten und andere Bildungsangebote ermöglicht und die weltweite Nutzung des E-Learning-Kurses gefördert werden. Ergebnisse der Projekttätigkeiten — Betrieb, Optimierung und Aktualisierung des bestehenden E-Learning-Kurses zu Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen, in dem sämtliche relevanten Aspekte der Nichtverbreitung und Abrüstung behandelt werden; — Erweiterung der Möglichkeiten für den Erhalt der Lernmaterialien. — Kontaktaufnahme zu Lehrkräften bezüglich der Nutzung des Lehrmaterials der EU zu Nichtverbreitung und Abrüstung sowie Unterstützung bei der Nutzung dieses Materials; — Kontaktaufnahme zu Journalisten und Nachwuchsdiplomaten bezüglich der Nutzung des Lehrmaterials der EU zu Nichtverbreitung und Abrüstung sowie Unterstützung bei der Nutzung dieses Materials; — Unterstützung bei der Unterrichtsgestaltung bei Universitätsseminaren zu den Themen Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung; — Unterstützung bei der Kombination von E-Learning und Präsenzlernen („Blended Learning“); — Ausweitung der fundierten Kenntnis der Politik der EU in den Bereichen Nichtverbreitung und Abrüstung in der Union und in Drittländern; — Bereitstellung von ständig aktualisierten, frei zugänglichen Lernmaterialien für alle in die Nichtverbreitungsforschung und in Nichtverbreitungsprogramme involvierten Akteure. 2.5.2    „Lehrmittel-Beratungsstelle“ (Lehrmittelhub) (federführend: PRIF) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten Mit dieser Tätigkeit wird die Arbeit fortgeführt, um den Ausbildungsstand in der EU in Fragen der Nichtverbreitung, der Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und der Abrüstung zu verbessern, indem die Wissensbasis zu diesen Fragen in Europa und der Welt ausgebaut und diversifiziert und die nächste Generation von Experten und politischen Entscheidungsträgern unterstützt wird. Bislang wurden durch intensive Internet-Recherchen 114 relevante Kurse ermittelt, die in jüngster Zeit an Universitäten in der EU gehalten wurden. Mit den jeweiligen Dozenten wurde individuell Kontakt aufgenommen. Daraufhin wurde 43 Lehrstoffzusammenstellungen eingereicht, von denen 21 zur Veröffentlichung freigegeben wurden. Diese 21 Lehrstoffzusammenstellungen sind auf der Website der Konsortiums zu finden. Darüber hinaus wurden zwei Hauptlehrstoffzusammenstellungen und kurze Zusammenfassungen wichtiger Texte bereitgestellt. In Projektphase V werden nicht nur zusätzliche Lehrstoffzusammenstellungen von Kursen europäischer und nordamerikanischer Universitäten kompiliert, sondern vor allem die Recherchen auf nicht-westliche Länder ausgeweitet. Die statistische Analyse wird ständig verfeinert und aktualisiert. Dozenten und Lehrkräften wird ergänzendes Material angeboten. Ergebnisse der Projekttätigkeiten — Veröffentlichung eines breiten Spektrums an Lehrplänen verfügbarer Kurse, die als Muster oder der Inspiration dienen können, auf der Website des Konsortiums; — Veröffentlichung einer statistischen Auswertung der bestehenden Kurse, beispielsweise in Bezug auf die behandelten Themen oder theoretischen Ansätze, u. a. zur Gleichstellung der Geschlechter, auf der Website des Konsortiums und Präsentation dieser Auswertung in Konferenzen und bei Workshops; — Aktualisierung – in Zusammenarbeit mit Universitätsprofessoren – von Hauptlehrstoffzusammenstellungen für Lehrkräfte, die die Thematik erstmals unterrichten; — Veröffentlichung von Kurzzusammenfassungen besonders relevanter Literatur auf der Website des Konsortiums. 2.5.3    Lehrgänge zur Sensibilisierung für Proliferationsaktivitäten (federführend: SIPRI) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten Ziel der Maßnahme ist die Veranstaltung von sechs Lehrgängen zur Sensibilisierung für Proliferationsrisiken und Forschungssicherheit unter Studierenden der Naturwissenschaften und von ingenieurwissenschaftlichen und technologischen Fachrichtungen. Sie wird auch die Verbindungen zwischen den Sozial- und den Naturwissenschaften stärken. Während der Projektphase V werden drei dieser Lehrgänge mit Präsenzteilnahme in Stockholm durchgeführt; drei werden in Form von Videokonferenzen abgehalten. Damit wird eine große Lücke geschlossen, da solche Lehrgänge nur sehr selten von Universitäten angeboten werden. Ergebnisse der Projekttätigkeiten — Verstärkte Kapazitäten in der nächsten Generation von Naturwissenschaftlern und Wissenschaftlern in anderen relevanten Bereichen betreffend Nichtverbreitungsmechanismen und -politik; — Beitrag zur Erreichung des Ziels der Nichtverbreitungspolitik der Union durch eine verstärkte Sensibilisierung für Proliferationsrisiken und Forschungssicherheit in Fachgebieten mit großen Proliferationsrisiken und technologischen Entwicklungen; ferner verstärkte Sensibilisierung für Möglichkeiten, Proliferationsrisiken durch technologische Entwicklungen abzumildern; — Kombination von Fernunterricht (E-Learning) und Schulung vor Ort („Blended Learning“). 2.6   Propagierung von Fragen im Zusammenhang mit Nichtverbreitung und Abrüstung im Rahmen der Initiative „Young Women And Next Generation“ Das Projekt umfasst folgende Maßnahmen: 2.6.1    Praktikumsprogramm (federführend: PRIF) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten Im Rahmen des Projekts sind Praktika auf dem Gebiet der europäischen Nichtverbreitung und Abrüstung für bis zu 28 Studierende oder Berufseinsteiger jeweils während eines Zeitraums von bis zu drei Monaten vorgesehen. Die Praktika werden von dem Konsortium eingerichtet und dokumentiert; sie kombinieren die Teilnahme an Veranstaltungen und Workshops, Pflichtlektüren und Schreibaufträge zu vorgegebenen Themen sowie Projektintegration. Alle Institute, die dem Netz angehören, kommen als Gasteinrichtungen in Frage. Die Praktikanten werden – soweit möglich – zur Teilnahme an den vom Konsortium organisierten Konferenzen und Seminaren, die während ihres Praktikumszeitraums stattfinden, eingeladen. Ergebnisse der Projekttätigkeiten — Verbesserung der Kapazitäten in der nächsten Generation von Wissenschaftlern und Angehörigen der einschlägigen Berufe im Bereich Nichtverbreitungspolitik und -programme; — Ausweitung der fundierten Kenntnis der Politik der Union in den Bereichen Nichtverbreitung und Abrüstung; — Besseres Verständnis von Strategien, Politiken und Ansätzen der Union zur Nichtverbreitung in Drittländern; — Aufbau von Netzen junger Angehöriger der einschlägigen Berufe und Wissenschaftler und Erleichterung der praktischen Zusammenarbeit. 2.6.2    Die Initiative „Young Women and Next Generation“ (federführend: VCDNP) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten In Anbetracht der unter Experten und Angehörigen der einschlägigen Berufe in den Bereichen Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung allgemein wahrgenommenen Missverhältnisse zwischen jüngeren und älteren Personen und zwischen Frauen und Männern zielt die Initiative darauf ab, im grundständigen, weiterführenden oder postgradualen Studium befindliche Studierende mit Fragen der Nichtverbreitung, der Rüstungskontrolle und der Abrüstung vertraut zu machen, sie stärker dafür zu sensibilisieren und sie zur Teilnahme an Veranstaltungen und Workshops zu einschlägigen Themen zu motivieren. Während der Projektphase V werden im Rahmen der Initiative weiterhin Outreach-Aufenthalte im Präsenzmodus und/oder virtuellen Format an Universitäten in Europa organisiert, um das Fachgebiet besser bekannt zu machen und jungen Wissenschaftlern bessere Chancen zu bieten. Ferner werden im Rahmen der Projektmaßnahme Webinare zu bestimmten Themen veranstaltet, die stets Informationen über Berufsmöglichkeiten oder Karrierewege für junge Menschen enthalten. Um die Präsenz von Frauen in diesem Fachbereich zu erhöhen, wird in Projektphase V das sehr erfolgreiche Mentoringprogramm fortgesetzt, in dessen Rahmen jährlich Kontakte zwischen 20 jungen Frauen und 20 Mentoren hergestellt werden, um die Teilnehmerinnen beim Ausbauen ihrer persönlichen Netzwerke zu unterstützen, die Kenntnisse der Teilnehmerinnen in diesem Fachbereich zu verbessern und ihnen Karriereberatung zu bieten. Das Mentoringprogramm wird durch Expertensitzungen, Zusammenkünfte, Workshops zum Aufbau fachlicher Kompetenzen und Möglichkeiten der persönlichen Begegnung ergänzt. Darüber hinaus werden in Projektphase V einige virtuelle Veranstaltungen zum Aufbau von Kompetenzen und Fertigkeiten Personen auf allen Laufbahnstufen offenstehen, wodurch das Zielpublikum über Angehörige der nächsten Generation hinaus erweitert werden soll. Ergebnisse der Projekttätigkeiten — Steigerung der Vielfalt, Inklusivität und Expertise im Nichtverbreitungs- und Abrüstungsektor und ein größeres und vielfältigeres Angebot an künftigen Experten für Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle (Kontrolle der Ausfuhr von Rüstungsgütern) und Abrüstung; — besseres Verständnis für die Thematik und die einschlägige Politik der EU bei Angehörigen der nächsten Generation; — Verbesserung der Kenntnisse bezüglich der sich jungen Wissenschaftlern und jungen Angehörigen der einschlägigen Berufe – insbesondere Frauen – bietenden Möglichkeiten, verstärkt in den Bereichen Nichtverbreitung, Rüstungskontrolle und Abrüstung tätig zu werden; — Verbesserung der Netzwerke der jungen Wissenschaftler/Angehörigen der einschlägigen Berufe untereinander sowie der Netzwerke zwischen jungen Wissenschaftlern/Angehörigen der einschlägigen Berufe und renommierten Experten; — Verbesserung der Kontakte zu jungen Wissenschaftlern und jungen Angehörigen der einschlägigen Berufe, die mehr über den Bereich erfahren und in ihm tätig werden möchten. 2.7   Studienbesuch in Brüssel im Rahmen des VN-Stipendienprogramms für Abrüstungsstudien (federführend: VCDNP) Ziel und Beschreibung der Projektkomponente Im Rahmen des Projekts ist für die Teilnehmenden des VN-Stipendienprogramms für Abrüstungsstudien ein zwei- bis dreitägiger Studienbesuch in Brüssel (Belgien) vorgesehen, durch den das Wissen der Stipendiaten über die EU, ihre Politik, ihre Funktionsweise und ihre Organe und Einrichtungen verbessert werden soll. Der Studienbesuch wird unter Berücksichtigung der europäischen Komponente des Stipendienprogramms geplant. Das Programm soll einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Organe, Einrichtungen und politischen Gremien der EU, insbesondere über ihre mit Nichtverbreitung und Abrüstung befassten Gremien, geben; ferner bietet es thematische Präsentationen zur Arbeit der EU in diesem Bereich, einschließlich der Unterstützungsprogramme für Drittländer. Ergebnisse der Projektkomponente — Verbesserung der Kenntnisse und der Wahrnehmung von der Funktionsweise der EU und ihren Organen sowie ihrer Politik und ihrer Unterstützungsprogramme zu Nichtverbreitung und Abrüstung in Drittländern; — Erweiterung von Fachwissen zu MVW- und SALW-Fragen in den Partnerländern und in Drittländern; — Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Abrüstungsfragen und Beitrag zu den Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen des VN-Stipendienprogramms für Abrüstungsstudien. 2.8   Outreach und Kommunikation (federführend: FRS) Die Projektkomponente umfasst folgende Maßnahmen: 2.8.1    Website, Netzwerk-Plattform und Outreach (federführend: FRS) Ziel und Beschreibung der Projekttätigkeiten Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Mittel für Webhosting, Webdesign sowie technische Pflege und kontinuierliche Aktualisierung der Website des Konsortiums (https://www.nonproliferation.eu/) und seiner Konten in den sozialen Netzwerken bereitgestellt. Die Mitglieder des Netzes werden sich stärker über die digitale Kooperationsplattform einbringen, indem sie im Forum interagieren, ihre Ressourcen austauschen, über anstehende Veranstaltungen informieren und aktuelle Informationen über ihre Experten und ihr Institut bereitstellen. Zudem sollen die Website, die Netzplattform und die sozialen Netzwerke die Außenwirkung der EU gewährleisten. In Projektphase V geht es vor allem darum, die verschiedenen Kommunikationsplattformen des Netzes zu harmonisieren und die Verbreitung von Ressourcen und Veröffentlichungen des Netzes und von Informationen über seine Tätigkeiten weiter zu verbessern, um die Außenwirkung in politischen Kreisen zu erhöhen und die Forschungszusammenarbeit zu fördern. Darüber hinaus gilt Folgendes: — Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Stellenangebote des Konsortiums und anderer Mitglieder des Netzes werden weiterhin auf den verschiedenen Plattformen verbreitet; — Die vom Konsortium veranstalteten Konferenzen werden weiterhin propagiert, und ihr Inhalt wird weiterhin auf die Website gestellt (Hintergrunddokumente, Tagesordnungen, Präsentationen, gegebenenfalls Videoaufzeichnungen öffentlicher Tagungen). — In einem speziellen Bereich der Website wird weiterhin über Ausbildungsmöglichkeiten im Konsortium, einschließlich des E-Learning-Lehrgangs, die Lehrmittel, die Initiative „Young Women and Next Generation“, Stipendienangebote und Praktikumsstellen informiert. — Betrieb einer Plattform, auf der Reflexionsgruppen für Nichtverbreitungs- und Abrüstungsfragen kontinuierlich ihre unabhängigen Meinungen und Analysen über die Verbreitung von MVW und über Fragen betreffend konv

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.