Europäische Union

2001/463/EG: Entscheidung der Kommission vom 20. April 2001 in einem Verfahren nach Artikel 82 EG-Vertrag (Sache COMP D3/34493 — DSD) (Text von Bedeutung für den EWR.) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2001) 1106)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32001D0463. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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- 51145 Köln Brüssel, den 20. April 2001 Für die Kommission Mario Monti Mitglied der Kommission (1) ABl. 13 vom 21.2.1962, S. 204/62. (2) ABl. L 148 vom 15.6.1999, S. 5. (3) ABl. L 354 vom 30.12.1998, S. 18. (4) ABl. C 100 vom 27.3.1997, S. 4. (5) Siehe Landgericht Köln, Urteil vom 13. Januar 2000, Az. 31 0 991/99. (6) Vgl. § 6 Absatz 3, § 3 Absatz 1 Nr. 2 und Absatz 10, Anhang I Absatz 1 Satz 3 Verpackungsverordnung. (7) [Frage der Kommission:] "Lässt die VerpackVO zu, dass eine Verpackungslinie durchgängig gekennzeichnet wird, obwohl sie teilweise nach § 6 Abs. 3 VerpackVO entsorgt wird (z. B. im Fall des § 6 Abs. 1 Satz 9 VerpackVO), wobei zu berücksichtigen ist, dass es für den Vertreiber nicht vorhersehbar ist, welche konkrete Verpackung geschäftsnah und welche haushaltsnah entsorgt wird?" [Antwort Deutschlands:] "Die Kennzeichnung einer Verpackung mit dem System-Kennzeichen gemäß Anhang I Nr. 4 Absatz 2 ohne Beteiligung an dem System ist in der VerpackVO nicht bußgeldbewehrt. Sie kann aber möglicherweise nach anderen Rechtsvorschriften relevant sein; so können z. B. Regelungen des Warenzeichenrechts einschlägig sein." (8) [Frage der Kommission:] "Ist es richtig, dass nach der VerpackVO der Endverbraucher frei entscheiden kann, ob er die Verpackung im Geschäft lässt bzw. dorthin zurückbringt oder einer haushaltsnahen Entsorgung zuführt?" [Antwort Deutschlands:] "Die VerpackVO enthält keine ausdrückliche Bestimmung, die den Endverbraucher zu einer Rückgabe verpflichtet. Die in der Frage enthaltene Annahme trifft mithin zu." (9) Urteil vom 19. Februar 1979 in der Rs. 85/76, (Hoffmann-La Roche/Kommission), Slg. 1979, S. 461, Rn. 41. (10) Urteil vom 3. Juli 1991 in der Rs. C-62/86, (Akzo/Kommission), Slg. 1991, S. I-3439, Rn. 60. (11) Urteil vom 12. Dezember 1991 in der Rs. T-30/89, (Hilti/Kommission), Slg. 1991, S. II-1439 Rn. 92 (in der Berufung durch den Gerichtshof bestätigt mit Urteil vom 2. März 1994 in der Rs. C-53/92-P, Slg. 1994, S. I-667). (12) Urteil vom 9. November 1983 in der Rs. 322/81 (Michelin/Kommission), Slg. 1983, S. 3461, Rn. 57. (13) Vgl. Fußnote 9, Rn. 91. (14) Diese Entscheidung beschränkt sich auf die Betrachtung der Fallgruppen, in denen die Gesamtzahl der in Deutschland auf den Markt gebrachten einheitlich gestalteten Verpackungen dem DSD-System zugänglich ist. Die Fallgruppe, in der eine Teilmenge einheitlich gestalteter Verkaufsverpackungen von DSD gesammelt wird und eine andere Teilmenge aus rechtlichen Gründen dem DSD-System nicht zugänglich ist (vgl. Randnummern 55, 56 und 57), ist nicht Gegenstand dieser Entscheidung. (15) Urteil vom 14. Februar 1978 in der Rs. 27/76, (United Brands/Kommission), Slg. 1978, S. 207, Rn. 190. (16) Vgl. Fußnote 9, Rn. 111. (17) Urteil vom 19. März 1991 in der Rs. 202/88, (Frankreich/Kommission), Slg. 1991, S. I-1271, Rn. 51. (18) Entscheidung 95/489/EG der Kommission (GSM-Italia), ABl. L 280 vom 23.11.1995, S. 49, Rn. 15. (19) Entscheidung 98/531/EG der Kommission (Van den Bergh Foods Limited), ABl. L 246 vom 4.9.1998, S. 1, Rn. 262. (20) Urteile vom 5. Oktober 1988 in der Rs. 53/87, (CIRCA u. a./Renault), Slg. 1988, S. 6039 Rn. 16; und in der Rs. 238/87, (Volvo/Veng), Slg. 1988, S. 6211 Rn. 9; Urteil vom 10. Juli 1991 in der Rs. T-70/89, (BBC/Kommission), Slg. 1991, S. II-535, Rn. 59; Urteil vom 16. Dezember 1999 in der Rs. T-198/98, (Micro Leader/Kommission), Slg. 1999, S. II-3989. (21) Vgl. Fußnote 20, (BBC/Kommission), Rn. 61. (22) KG Berlin, Urteil vom 14. Juni 1994, BB 1994, 2299.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.