Europäische Union

Beschluss (EU) 2019/63 der Kommission vom 19. Dezember 2018 über das branchenspezifische Referenzdokument für bewährte Umweltmanagementpraktiken, branchenspezifische Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für die Elektro- und Elektronikgeräteindustrie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS)Text von Bedeutung für den EWR.

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Quellenkennung: 32019D0063. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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39) In die Bewertung einbezogene Kategorien von Scope-3-Emissionen (i40) Periodische (z. B. jährliche) Offenlegung nachgewiesener tatsächlicher absoluter und/oder relativer Verringerungen der Treibhausgasemissionen (J/N) (b9) Treibhausgasemissionen (einschließlich Scope-1- und Scope-2- und die wichtigsten Scope-3-Emissionen) werden nach einem anerkannten Standardverfahren berechnet und regelmäßig veröffentlicht (b10) Absolute und/oder relative Senkungsziele für Treibhausgasemissionen werden öffentlich bekannt gegeben (b11) Absolute und/oder relative tatsächliche Senkungen der Treibhausgasemissionen werden nachgewiesen und regelmäßig veröffentlicht 3.2.3.   Anwendung von Lebenszyklusanalysen Die bewährte Umweltmanagementpraxis besteht in der Nutzung von Lebenszyklusanalysen (LCA) als Entscheidungsträgerunterstützung im Zusammenhang mit: strategischer Planung (Makroebene), Design und Planung von Produkten, Anlagen und Verfahren (Mikroebene) und Überwachung der Umweltleistung des Unternehmens (Rechnungswesen). Die Durchführung von Lebenszyklusanalysen von Produktbereichen zur Unterstützung ökologischer Verbesserungen ist der wichtigste Anwendungsbereich in der Industrie und ermöglicht die Festlegung von LCA-basierten Verbesserungszielen für Produktbereiche. Anwendbarkeit Diese bewährte Umweltmanagementpraxis ist allgemein anwendbar für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten, insbesondere in großen Unternehmen. Interne Ressourcen und die Komplexität von Lebenszyklusanalysen sind potenziell einschränkende Faktoren für die Durchführung einer LCA in kleinen und mittleren Unternehmen. Vereinfachte LCA-Instrumente und vorgefertigte Datenbanken können jedoch helfen, diese Schwierigkeiten zu bewältigen. Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i41) Aufnahme von LCA entsprechend ISO-Norm 14040 und 14044 in die Umweltstrategie des Unternehmens sowie Einsatz von LCA, sobald wichtige Entscheidungen für die Entwicklung neuer Produkte oder eine Produktüberarbeitung anstehen (J/N) (i42) Prozentsatz der Produktbereiche, für welche LCA-basierte Verbesserungsziele erreicht wurden (gewichtet nach Anzahl der Produktmodelle oder nach Umsatz) (b12) Die LCA wird entsprechend den internationalen Normen ISO 14040 und ISO 14044 durchgeführt (b13) Das Unternehmen führt LCA-Analysen für neue und überarbeitete Produkte aus, die Ergebnisse werden systematisch als Grundlage für Entscheidungen bei der Entwicklung neuer Produkte herangezogen 3.2.4.   Schutz und Steigerung der Biodiversität im Zusammenhang mit der Lieferkette von Elektro- und Elektronikgeräten Die bewährte Umweltmanagementpraxis besteht in der Entwicklung und Umsetzung eines Programms für die Bewältigung der Auswirkungen der Produkte und Aktivitäten der Lieferkette auf die Artenvielfalt. Basierend auf der Zuordnung von Produkten und Werkstoffen aus der Lieferkette und ihrer jeweiligen Auswirkung auf die Biodiversität können Leitlinien und Anforderungen für die Beschaffung sowie Zielsetzungsänderungen im Zusammenhang mit Produkten und Komponenten mit einem größeren Einfluss auf die Artenvielfalt formuliert werden. Anwendbarkeit Diese bewährte Umweltmanagementpraxis ist allgemein anwendbar für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten. Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i43) Implementierung einer regelmäßigen Bewertung der Auswirkungen der Produkte und Werkstoffe aus der Lieferkette auf die Artenvielfalt (J/N) (i44) Formulierung von Leitlinien und Anforderungen für die Beschaffung der wichtigsten Produkte und Werkstoffe, die in der Biodiversitätsbewertung identifiziert wurden (J/N) (i45) Für jede Produktgruppe (z. B. Holz- und Papierprodukte), für welche das Unternehmen Beschaffungsanforderungen erarbeitet hat: — Anteil der Produkte, die für die bevorzugte Beschaffung in Frage kommen (%) — Anteil der Produkte, die für die vertretbare Beschaffung in Frage kommen (%) — Anteil der Produkte, die bei der Beschaffung zu vermeiden sind (%) (i46) Anteil (nach Einkaufsvolumen) der Zulieferer, die einen anfänglichen Bericht bezüglich ihrer potenziellen Auswirkung auf die Artenvielfalt vorgelegt haben (%) (i47) Anteil (nach Einkaufsvolumen) der Zulieferer, die einen Managementplan zur Erhaltung der biologischen Vielfalt aufgestellt haben (%) (i48) Anteil (nach Einkaufsvolumen) der Zulieferer, die ihren Managementplan zur Erhaltung der biologischen Vielfalt anwenden (d. h. Fortschritte hinsichtlich der gesetzten Zielvorgaben erzielen) (%) (b14) Das Unternehmen implementiert ein Programm für die regelmäßige Bewertung der Auswirkungen der Produkte und Werkstoffe aus der Lieferkette auf die Artenvielfalt und nutzt die Ergebnisse der Bewertung zur Formulierung der Leitlinien für die Beschaffung der wichtigsten Produkte und Werkstoffe. 3.3.   Bewährte Praktiken im Umweltmanagement zur stärkeren Förderung der Kreislaufwirtschaft Dieser Abschnitt ist relevant für Produktionsfirmen für Elektro- und Elektronikgeräte und beschäftigt sich mit Management und strategischen Praktiken, die eine stärkere Kreiswirtschaft begünstigen. 3.3.1.   Strategische Anleitungen für die Entwicklung von Produkten für die Kreislaufwirtschaft Ziel der bewährten Umweltmanagementpraxis ist es, über einen Ansatz zu verfügen, der die Berücksichtigung aller unterschiedlichen Umweltaspekte gewährleistet, insbesondere einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft, und der systematisch in den Entwicklungsprozess für Produkte integriert wird. Ein solcher Ansatz basiert auf: — Festlegung von Zielen für die Verbesserung der Umweltleistung der Produkte auf Unternehmensebene (allgemeine Ziele für alle Produkte) oder auf Ebene eines spezifischen Produkts; die Zielsetzungen müssen klar sein, genau definiert und auf Unternehmensebene kommuniziert werden, damit alle Beschäftigten aller Ebenen ein Bewusstsein dafür entwickeln; es können abhängig vom jeweiligen Produkt Ziele im Zusammenhang mit der Kreislaufwirtschaft festgelegt werden, hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit, Reparatur-, Ausbau- und Recyclingfähigkeit, die alle zum großen Teil durch das Design bestimmt werden. — Integration von Eingaben und Rückmeldungen aus den verschiedenen am Prozess der Herstellung, Nutzung und Entsorgung beteiligten Einheiten sowie gegebenenfalls auch von externen Interessenträgern; — Schaffung des Gefühls einer kollektiven Anstrengung überall im Unternehmen für die Entwicklung der verschiedenen Designspezifikationen für die neuen Produkte. Dies kann durch einen oder beide der folgenden Ansätze umgesetzt werden: — Festlegung eines internen Umweltstandards für das Design neuer Produkte auf Unternehmensebene, mit festgelegten allgemeinen Zielsetzungen und mit obligatorischen Voraussetzungen, die kontinuierlich anhand der Rückmeldungen aus den verschiedenen Einheiten innerhalb des Unternehmens verbessert werden; zu Beginn der Entwicklung eines spezifischen Produkts werden diese in Designvorgaben für das spezifische Produkt umgewandelt; — Einrichtung eines interdisziplinären Designkomitees oder eines Lenkungsgremiums für jede Produktentwicklung, Einbeziehung von Vertreter/innen aller relevanten Einheiten, die direkt an den verschiedenen Phasen des tatsächlichen Produktentwicklungsprozesses beteiligt sind. Anwendbarkeit Diese bewährte Umweltmanagementpraxis ist allgemein anwendbar für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i49) Festlegung von kreislaufwirtschaftlichen Zielsetzungen für neue Produkte (J/N) (i50) Anzahl der unterschiedlichen Einheiten innerhalb des Unternehmens, die sich an Designprozessen beteiligt haben (Anz.) (i51) Anteil der Produkte oder Komponenten (nach Anzahl oder Umsatz), für welche Designzyklen oder Neugestaltungszyklen eingeführt wurden, die sich explizit auf die verschiedenen Aspekte der Kreislaufwirtschaft beziehen (%) (i52) Umweltvorteile, die erreicht wurden durch Produkte (während ihrer gesamten Lebensdauer), die in dem Jahr, in dem sie nach kreislaufwirtschaftlichen Grundsätzen entwickelt oder neugestaltet wurden, verkauft wurden, (kg CO2e für CO2-Emissionen, kg Materialeinsparung aufgrund von Ressourceneffizienz usw.) (b15) Das Unternehmen hat für neue Produkte kreislaufwirtschaftliche Ziele eingeführt sowie einen wirksamen Produktentwicklungsprozess, um zu gewährleisten, dass diese Ziele erreicht werden 3.3.2.   Integrierte Produkt-Dienstleistungsangebote Die bewährte Umweltmanagementpraxis für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten ist das Angebot integrierter Produktdienstleistungen sowohl im Firmenkunden- als auch im Endverbrauchergeschäft, eine Verlagerung von Entwicklung und Verkauf physischer Produkte zu einem Produkt-Dienstleistungssystem, das zu einer Verbesserung der funktionellen und ökologischen Leistung führt. So schaffen Produktdienstleistungsangebote Anreize für Hersteller, die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu gewährleisten oder die Möglichkeit der Rücknahme von Produkten anzubieten, um diese anderweitig zu nutzen oder um sie für eine weitere Verwendung zu überholen. Anwendbarkeit Das Modell eines integrierten Produktdienstleistungsangebots ist speziell für Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten mit hohen Kapitalkosten und langer Nutzungsdauer anwendbar. Die Anwendbarkeit im Bereich elektrischer Haushaltsgeräte mit begrenzten Anschaffungskosten, niedriger Materialrechnung oder erheblicher Größe und Gewicht ist eingeschränkt (z. B. ist die Rücknahme nicht machbar, wenn der wirtschaftliche/technische Wert im Vergleich zu den Transportkosten zu gering ist). Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i53) Implementierung eines integrierten Produktdienstleistungsangebots, das Umweltvorteile gewährleistet (J/N) (i54) Rücknahmequote von bei Kunden aufgestellten Produkten im Rahmen des Produktdienstleistungsangebots nach Produktkategorie (%) (i55) Anteil wiederverwendeter Geräte an der Gesamtanzahl der im Rahmen des Produktdienstleistungsangebots aufgestellten Geräte (%) (b16) Das Unternehmen führt Produktdienstleistungsangebote in seinem Betrieb ein und gewährleistet, dass dies eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung der angebotenen Produktdienstleistungen herbeiführt (b17) 100 % Rücknahmequote für Verbrauchergeräte aus Leasing-Verträgen und 30 % Sanierungsquote 3.3.3.   Aufbereitung oder hochwertige Sanierung gebrauchter Produkte Die bewährte Umweltmanagementpraxis besteht in der Vermeidung von Abfall durch Aufbereitung oder Sanierung gebrauchter Elektro- und Elektronikgeräte und deren Inverkehrbringen zur Wiederverwendung. Die aufbereiteten oder sanierten Produkte erreichen mindestens das Qualitätsniveau, das sie besaßen, als sie neu auf den Markt gebracht wurden und werden mit einer entsprechenden Garantie verkauft. Anwendbarkeit Diese Praxis ist besonders geeignet für mittel- oder hoch-kapitalintensive Ausrüstung. Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i56) LCA werden eingesetzt, um nachzuweisen, dass die Aktivitäten für Aufbereitung oder Sanierung einen ökologischen Nettovorteil haben, auch angesichts der Verbesserungen der Energieeffizienz neuer Produktmodelle (J/N) (b18) Einsatz von LCA um nachzuweisen, dass die Aktivitäten für Aufbereitung oder Sanierung einen ökologischen Nettovorteil haben, auch angesichts der Verbesserungen der Energieeffizienz neuer Produktmodelle 3.3.4.   Steigerung des Anteils recycelter Kunststoffe in Elektro- und Elektronikgeräten Die bewährte Umweltmanagementpraxis besteht darin, die Verwendung recycelter Kunststoffe für die Herstellung von Elektro- und Elektronikgeräten dort zu steigern, wo dies entsprechend den erforderlichen Materialeigenschaften anwendbar ist. Das kann erreicht werden durch einen geschlossenen Recycling-Kreis für Kunststoffabfälle aus der Produktion, geschlossene Recyclingsysteme für Verbraucher-Kunststoffe aus eigenen Produkten, sowie durch den Einkauf recycelter Kunststoffe aus Verbraucher-Kunststoffabfall (offener Recycling-Kreis). Anwendbarkeit Diese bewährte Umweltmanagementpraxis ist für zahlreiche Polymere anwendbar, die in der Herstellung von Elektro- und Elektronikgeräten verwendet werden. Recycelte Kunststoffe können fabrikneue Kunststoffe in den Fällen ersetzen, in denen die erforderlichen Materialspezifikationen erfüllt werden können. Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i57) Anteil recycelter Kunststoffe aus Produktionsabfällen bei der Herstellung eines spezifischen Produkts oder einer spezifischen Produktgruppe am gesamten Kunststoffverbrauch für dieses Produkt oder diese Produktgruppe (%) (i58) Anteil recycelter Kunststoffe aus Verbraucherabfällen bei der Herstellung eines spezifischen Produkts oder einer spezifischen Produktgruppe am gesamten Kunststoffverbrauch für dieses Produkt oder diese Produktgruppe (%) (i59) Gesamtmenge der in der Produktion verwendeten recycelten Kunststoffe aus Produktionsabfällen (Tonnen) (i60) Gesamtmenge der in der Produktion verwendeten recycelten Kunststoffe aus Verbraucherabfällen (Tonnen) (i61) Anteil von Produkten, die mit recycelten Kunststoffen hergestellt wurden, am Gesamtabsatz (%) Nicht anwendbar 4.   EMPFOHLENE BRANCHENSPEZIFISCHE SCHLÜSSELINDIKATOREN FÜR DIE UMWELTLEISTUNG Die folgende Tabelle enthält eine Auswahl zentraler Umweltleistungsindikatoren für den Produktionssektor für Elektro- und Elektronikgeräte samt den entsprechenden Richtwerten und Hinweisen auf die jeweiligen bewährten Umweltmanagementpraktiken (BUMP). Es handelt sich um eine Teilmenge der in Kapitel 3 genannten Indikatoren. Zentrale Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für den Produktionssektor für Elektro- und Elektronikgeräte Indikator Übliche Maßeinheiten Hauptzielgruppe Kurzbeschreibung Empfohlene Mindestebene für die Überwachung EMAS-Kernindikator (12) Leistungsrichtwert Bewährte Umweltmanagementpraxis (13) Bewährte Praktiken im Umweltmanagement für Herstellungsprozesse Energieverbrauch im Reinraum bei der Produktion von Leiterkarten kWh/m2 Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Energieverbrauch im Reinraum bei der Produktion von Leiterkarten pro Flächeneinheit der bearbeiteten Leiterkarten Anlage Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.1 Energieverbrauch im Reinraum bei der Produktion von Halbleitern und/oder integrierten Schaltungen kWh/cm2 Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Energieverbrauch im Reinraum bei der Produktion von Halbleitern und/oder integrierten Schaltungen pro Flächeneinheit der verarbeiteten Halbleiter und/oder integrierten Schaltungen Anlage Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.1 Luftwechselrate (LWZ) Anzahl/ Stunde Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Frequenz des Luftwechsels innerhalb des Reinraums Anlage Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.1 Anlagenleistungszahl (SCOP) kW gelieferte Kühlleistung/kW genutzte Leistung Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Verhältnis zwischen nutzbarer Kühlleistung durch ein Kühlsystem und der elektrischen Leistung, die für dieses Kühlsystem verbraucht wird. Die Leistung, die von zusätzlichen Geräten (z. B. Pumpen) verbraucht wird, wird in den Nenner dieser Verhältnisgröße aufgenommen. Standort Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.2 Gesamtenergiebedarf pro Flächeneinheit der bearbeiteten Leiterkarten kWh/m2 bearbeitete Leiterkarten Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Energieverbrauch bei der Bearbeitung von Leiterkarten pro Flächeneinheit der bearbeiteten Leiterkarten Anlage Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.3 Stickstoffverbrauch pro Flächeneinheit der bearbeiteten Leiterkarten kg Stickstoff/m2 bearbeitete Leiter-karten Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Menge des für das Lötverfahren verbrauchten Stickstoffs geteilt durch die Gesamtfläche der hergestellten Leiterkarten Anlage Materialeffizienz Nicht anwendbar 3.1.3 Menge des recycelten Kupfers aus Ätzmitteln t/Jahr Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Gewicht des innerhalb eines Jahres durch Vor-Ort-Kupferrecycling aus Ätzmitteln gewonnenen Kupfers Standort Materialeffizienz Nicht anwendbar 3.1.4 Gesamtwasserverbrauch in der Fabrikationsanlage l/m2 hergestellte Leiter-karten Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Gesamtwasserverbrauch in der Fabrikationsanlage geteilt durch die Gesamtfläche der hergestellten Leiterkarten Standort Wasser Mindestens 50 % der Spülanlagen sind mit Kaskadenspülsystemen mit mindestens vier Stufen ausgestattet 3.1.5 Normalisierte Emissionsrate für PFC-Emissionen kg CO2eq/cm2 Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Durch PFC-Emissionen verursachtes Treibhauspotenzial einer Produktionsstätte geteilt durch die Gesamtfläche der produzierten Platten Standort Emissionen Die normalisierte Emissionsrate für PFC-Emissionen in neu errichteten Produktionsanlagen für Halbleiter oder in Anlagen, die umfassend renoviert wurden, liegt unter 0,22  kg CO2eq/cm2 3.1.6 Stromverbrauch des Druckluftsystems pro Volumeneinheit an der Verwendungsstelle kWh/m3 Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Stromverbrauch des Druckluftsystems (einschließlich Stromverbrauch der Kompressoren, Trockner und Sekundärantriebe) pro Normkubikmeter gelieferter Druckluft mit einem bestimmten Druckniveau Standort Energieeffizienz Der Stromverbrauch des Druckluftsystems liegt unter 0,11 kWh/m3 gelieferter Druckluft, bei großen Anlagen, die mit einem Überdruck von 6,5  bar arbeiten und bei einem normierten Volumenstrom von 1 013 mbar und 20 oC sowie Druckschwankungen, die 0,2  bar nicht überschreiten 3.1.7 Luftleckindex Anzahl Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Der Luftleckindex wird berechnet, wenn alle Luftverbraucher abgeschaltet sind. Er errechnet sich für jeden einzelnen Kompressor als die Summe seiner Betriebszeit multipliziert mit der Kapazität des jeweiligen Kompressors, dividiert durch die Gesamt-Standby-Zeit und die Gesamtleistung des Kompressors in der Anlage und wird ausgedrückt in: wobei: ti(cr) ist der Zeitraum (min), in dem ein Kompressor in Betrieb ist, während alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind (Standby des Druckluftsystems); Ci(cr) ist die Kapazität (Nl/min) des Kompressors, der sich in dem Zeitraum t(sb) einschaltet, während alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind; ti(sb) ist die Gesamtdauer (min), während der sich das installierte Druckluftsystem im Standby-Modus befindet; C(tot) ist die Summe der Nennleistung im Druckluftsystem. Standort Energieeffizienz Nachdem alle Luftverbraucher ausgeschaltet sind, bleibt der Netzdruck stabil und die Kompressoren (im Standby-Betrieb) wechseln nicht in den Lastzustand 3.1.7 Umsetzung eines Aktionsplans zur Biodiversität am Standort in allen Produktionsanlagen J/N Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator betrifft die Frage, ob in allen Produktionsanlagen ein Aktionsplan zur Biodiversität eingeführt wurde Standort Biologische Vielfalt In allen Produktionsanlagen wurde ein Aktionsplan zur Biodiversität eingeführt, um den Zustand der Artenvielfalt (Flora und Fauna) am jeweiligen Standort zu schützen und zu verbessern 3.1.8 Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energieträgern (Eigenerzeugung oder Einkauf mit geprüfter Zusätzlichkeit) am gesamten Stromverbrauch % Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Strom aus erneuerbaren Energieträgern aus Eigenerzeugung oder Einkauf geteilt durch den Gesamtstromverbrauch innerhalb der Anlage. Wie eingekaufter Regenerativstrom wird er in diesem Indikator nur berechnet, sofern nachweislich zusätzlich (d. h. nicht bereits für ein anderes Unternehmen oder im Strommix des Netzes verrechnet). Standort Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.9 Anteil der Wärme aus erneuerbaren Quellen am gesamten Wärmeverbrauch % Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Wärme aus erneuerbaren Quellen (z. B. Solarthermie, Geothermie, Biomasse) geteilt durch den Gesamtwärmeverbrauch innerhalb der Anlage Standort Energieeffizienz Nicht anwendbar 3.1.9 Rate der Reduzierung der Deponieentsorgung der in Produktionsanlagen anfallenden Abfälle % Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Gewicht des Abfalls, der einer Vorbereitung für Wiederverwendung, Recycling oder Energierückgewinnung zugeführt wird, dividiert durch den gesamten in der Produktionsstätte generierten Abfall. Dieser Indikator kann separat berechnet werden nach gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen und/oder nach den wichtigsten Materialien im Abfallstrom, z. B. Metallabfälle, Polymere. Standort Abfall Das Unternehmen erreicht eine Abfalltrennungsrate von durchschnittlich 93 % in allen Produktionsanlagen zusammen 3.1.10 Anteil der Standorte mit einer Abfallmanagementstrategie % Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator wird ausgedrückt als die Anzahl der Standorte mit vorhandener Abfallmanagementstrategie, basierend auf den in der Beschreibung dieser bewährten Umweltmanagementpraxis aufgeführten Elementen, geteilt durch die Gesamtanzahl der Standorte des Unternehmens. Verfügt ein Unternehmen nur über einen einzigen Standort, kann dies als ja/nein-Indikator für den Standort ausgedrückt werden. Standort Abfall Das Unternehmen hat an allen Standorten eine Abfallmanagementstrategie umgesetzt 3.1.10 Bewährte Praktiken im Umweltmanagement für das Lieferkettenmanagement Anteil der Zulieferer, die vollständige Materialdeklarationen bereitstellen % Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator misst den Prozentsatz der Lieferkettenausgaben an den Gesamt-Lieferkettenausgaben für Zulieferer, die eine vollständige Materialdeklaration bereitstellen Standort Biologische Vielfalt Material-effizienz Obligatorische Anforderungen für alle großen Zulieferer (in Bezug auf den Anteil in % an den Lieferkettenausgaben) zur Vorlage einer vollständigen Materialdeklaration wurden eingeführt 3.2.1 Periodische (z. B. jährliche) Veröffentlichung der Treibhausgasemissionen errechnet nach anerkannten Standardverfahren J/N Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator betrifft die Frage, ob die Treibhausgasemissionen des Unternehmens (einschließlich Scope-1- und Scope-2- und die wichtigsten Scope-3-Emissionen) nach einem anerkannten Standardverfahren berechnet und regelmäßig veröffentlicht werden Unternehmen Emissionen Treibhausgasemissionen (einschließlich Scope-1- und Scope-2- und die wichtigsten Scope-3-Emissionen) werden nach einem anerkannten Standardverfahren berechnet und regelmäßig veröffentlicht 3.2.2 Periodische (z. B. jährliche) Offenlegung nachgewiesener tatsächlicher absoluter und/oder relativer Verringerungen der Treibhausgasemissionen J/N Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator bezieht sich auf die regelmäßige Offenlegung der tatsächlichen Verringerungen der Treibhausgasemissionen des Unternehmens Unternehmen Emissionen Absolute und/oder relative tatsächliche Senkungen der Treibhausgasemissionen werden nachgewiesen und regelmäßig veröffentlicht 3.2.2 Aufnahme von LCA entsprechend ISO-Norm 14040 und 14044 in die Umweltstrategie des Unternehmens sowie Einsatz von LCA, sobald wichtige Entscheidungen für die Entwicklung neuer Produkte oder eine Produktüberarbeitung anstehen J/N Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten Dieser Indikator betrifft die Frage, ob Lebenszyklusanaly

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.