Europäische Union

2004/124/EG: Entscheidung der Kommission vom 30. Oktober 2001 über die Unvereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt und dem EWR-Abkommen (Sache COMP/M.2416 — Tetra Laval/Sidel) (Text von Bedeutung für den EWR.) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2001) 3345)

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Quellenkennung: 32004D0124. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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90, S. 13. (2) ABl. L 180 vom 9.7.1997, S. 1. (3) ABl. C 39 vom 13.2.2004. (4) ABl. C 39 vom 13.2.2004. (5) Die Umsatzberechnung erfolgte gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Fusionskontrollverordnung und der Mitteilung der Kommission über die Berechnung des Umsatzes (ABl. C 66 vom 2.3.1998, S. 25). Sofern die Zahlen vor dem 1. Januar 1999 erwirtschaftete Umsätze beinhalten, wurden für die Berechnung die durchschnittlichen ECU-Wechselkurse zugrunde gelegt und im Verhältnis 1:1 in Euro umgerechnet. (6) Bestimmte Passagen in dem Text wurden herausgestrichen, um die Vertraulichkeit der Information zu wahren. Die betreffenden Textstellen wurden in eckige Klammern gesetzt und mit einem Sternchen versehen. (7) Das zur Herstellung von Vorformlingen erforderliche Polyesterharz stammt von großen Chemieunternehmen wie DuPont, Dow Chemical, Eastman Chemical, ICI Chemicals & Polymers und Shell Chemical. (8) Die keimfreie Flaschenabfuellung ist ein Verfahren, bei dem vorab sterilisierte behandelte Produkte in von innen sterile Flaschen abgefuellt werden und dann mit ebenfalls sterilen Verschlüssen verschlossen werden. Das Abfuellverfahren findet in einer sterilen Kammer innerhalb der Abfuellmaschine statt. (9) Das Problem der Gaspermeabilität stellt sich insbesondere bei Bier, da hier der Geschmack besonders anfällig für den Verlust an CO2 und den Eintritt von Sauerstoff ist. Bis vor kurzem gab es deshalb auf dem Biermarkt überhaupt keine PET-Flaschen. (10) [...]*. (11) Rechtssache C-333/94 TetraPak gegen Kommission [1996] Slg. I-5951 ("Tetra Pak II (EuGH)"), Rdnr. 11. Bei Tetra Pak II handelte es sich um einen Einspruch gegen das Urteil des Gerichts erster Instanz in der Rs. T-83/91, Tetra Pak gegen Kommission [1994], II 755 ("Tetra Pak II (EuGeI)"), eine Klage auf Aufhebung der Entscheidung 92/163/EWG der Kommission in der Sache IV/31.043, ABl. L 72 vom 18.3.1992, S. 1 ("Tetra Pak II (Kommission)"). (12) Siehe unter anderem Entscheidung der Kommission vom 6. Juni 1991 in der Sache IV/M.81 - VIAG/Continental Can, Rdnrn. 10-14; Entscheidung der Kommission vom 19. Juli 1991 in der Sache IV/M.68 - Tetra Pak/Alfa-Laval, ABl. L 290, S. 35 ("Tetra Pak/Alfa Laval"); Entscheidung der Kommission vom 14. April 1993 in der Sache IV/M.322 - Alcan/Inespal/Palco, Rdnr. 15; Entscheidung der Kommission vom 14. November 1995 in der Sache IV/M.603 - Crown Cork & Seal/CarnaudMetalbox, ABl. L 75, S. 38; Entscheidung der Kommission vom 21. April 1998 in der Sache IV/M.1109 - Owens-Illinois/BTR Packaging, Rdnrn. 8-22; Entscheidung der Kommission vom 1. Februar 1999 in der Sache IV/M.1400 - Rexam/PLM, Rdnrn. 8-19; Entscheidung der Kommission vom 5. Juli 1999 in der Sache IV/M.1539 - CVC/Danone/ Gerresheimer, Rdnrn. 6-14; Entscheidung der Kommission vom 23. September 1999 in der Sache IV/M.1656 - Huhtamäki Oyj/ Packaging Industries Van Leer, Rdnrn. 7-20; Entscheidung der Kommission vom 12. Juli 2000 in der Sache COMP/M.1813 - Industri Kapital-Nordkem/Dyno, Rdnrn. 50-52; Entscheidung der Kommission vom 30. Mai 2000 in der Sache COMP/M.1948 - Techpak International/Valois, Rdnrn. 17-20; Entscheidung der Kommission vom 11. Juni 2001 in der Sache COMP/M.2441 - Amcor/Danisco/Ahlstrom, Rdnrn. 8-13. (13) Siehe Entscheidungen der Kommission unter anderem in den Sachen IV/M.81 - VIAG/Continental Can, IV/M.322 - Alcan/Inespal/Palco, IV/M.1400 - Rexam/PLM, IV/M.1539 - CVC/Danone/ Gerresheimer, IV/M.1656 - Huhtamäki Oyj/ Packaging Industries Van Leer, COMP/M.1948 - Techpak International/Valois, COMP/M.2441 - Amcor/Danisco/Ahlstrom. (14) Siehe Entscheidungen der Kommission unter anderem in den Sachen IV/M.81 - VIAG/Continental Can, IV/M.68 - Tetra Pak/Alfa-Laval, IV/M.603 - Crown Cork & Seal/CarnaudMetalbox, IV/M.1109 - Owens-Illinois/BTR Packaging, IV/M.1400 - Rexam/PLM, IV/M.1539 - CVC/Danone/ Gerresheimer, IV/M.1656 - Huhtamäki/Packaging Industries Van Leer Oyj, COMP/M.1813 - Industri Kapital-Nordkem/Dyno, COMP/M.1948 - Techpak International/Valois, COMP/M.2441 - Amcor/Danisco/Ahlstrom. (15) Mitteilung an die Kommission vom 30. August 2001. (16) So verfuhr die Kommission auch im Fall Tetra Pak/Alfa Laval, (zitiert in Fußnote 11). Diese Herangehensweise wurde auch durch den Tetra Pak II (EuGH) in der Sache (zitiert in Fußnote 10) bestätigt. In beiden Fällen befanden die Kommission und der Gerichtshof, dass Kartonverpackungssysteme nicht mit Verpackungssystemen konkurrieren, die andere Materialien wie Glas oder Plastikflaschen verwenden. Diese Entscheidungen basierten auf einer Einschätzung der Marktbedingungen in den achtziger und den frühen neunziger Jahren. Bei der vorliegenden Überprüfung des Zusammenschlusses wird die Kommission selbstverständlich die Funktionsweise des Marktes und die angemessene Definition des relevanten Marktes basierend auf der derzeitigen und wahrscheinlichen künftigen Situation in Betracht ziehen. (17) Bekanntmachung der Kommission über die Definition des relevanten Marktes im Sinne des Wettbewerbsrechts der Gemeinschaft, ABl. C 372 vom 9.12.1997, Seite 13, Rdnr. 7. (18) Die anmeldende Partei scheint dieser Analyse zuzustimmen (obgleich sie zu dem Schluss kommt, dass die beiden Materialien nicht miteinander konkurrieren), wenn sie argumentiert, dass "kein Getränkehersteller die beiden Arten von Verpackungsausrüstungen jemals als direkt substituierbar für einen ganz bestimmten Verpackungszweck erachten würde." Vorlage der anmeldenden Partei vom 21. Juni 2001. (19) Die Segmentierung nach dem Verwendungszweck zur Prüfung der Märkte für keimfreie und nicht keimfreie Kartonverpackungsausrüstungen wurde vom Gericht erster Instanz in der Sache Tetra Pak II (EuGeI) (zitiert in Fußnote 10) angewandt. (20) Siehe Warrick Research, "Aseptic Packaging Markets" (Märkte für keimfreie Verpackung) (2000), auf Seite 1. (21) Siehe Entscheidung der Kommission Tetra Pak/AlfaLaval (zitiert in Fußnote 11). (22) Siehe TetraPak II (EuGH) und Tetra Pak II (EuGeI) (zitiert in Fußnote 10). (23) Die am schnellsten wachsenden PET-Segmente waren Wasser und kohlensäurehaltige Getränke, hauptsächlich als Alternative zur Glasverpackung. PET ist bei Verbrauchern und Herstellern wegen seiner Durchsichtigkeit, Formbarkeit (viele verschiedene Flaschenformen), "Unzerbrechlichkeit", Wiederverschließbarkeit, guten Recyclingeigenschaften, der Möglichkeit, Markenlogos auf Plastiketiketten zu integrieren, usw. beliebt. (24) Zahlen für 1999. Quelle: Canadean Forschungsgesellschaft und die anmeldende Partei. (25) Die Kommission schließt aus ihrer Analyse der gemeinsamen Produkte das Segment Wasser aus, hier gilt Karton nicht als zukunftsträchtige Technik, auch wenn er in einigen EWR-Staaten zur Verpackung von Wasser verwendet wird. Das gleiche gilt für Wein, bei dem sowohl PET als auch Karton künftig geringe Aussichten auf Verwendung haben. (26) Sidel Jahresbericht 1999, Seite 20. (27) Die von der anmeldenden Partei vorgelegten Zahlen beruhen auf einer Studie der Consultant-Firma Canadean, die speziell die Getränke- und Flüssignahrungsmittelverpackungsbranche berät. Die Studie wurde der Kommission am 24. August 2001 vorgelegt. (28) Antwort der anmeldenden Partei vom 26. Juli 2001 (Seite 6) auf das Auskunftsverlangen gemäß Artikel 11. (29) American Dairy Science Association, "Effectiveness of Poly and HDPE in protection of milk flavor", ["Wirksamkeit von Polyethylen und HDPE für den Schutz des Milchgeschmacks"], M. van Aard, S. Duncan und J. Marcy, 2001. (30) In der Studie wird der Ausdruck PETE anstatt des gebräuchlicheren PET für Polyethylentephthalat verwendet. (31) Bei Tetra befindet sich eine Abfuellmaschine in der Entwicklung, die LFA-20 ON, mit der die keimfreie Abfuellung sowohl von HDPE- als auch PET-Flaschen möglich sein wird. (32) PET strategies 2000: "Aseptic packaging into plastic bottles" ["Keimfreie Verpackung in Plastikflaschen"] von Thomas Szemplenski. Es ist nicht klar, ob sich die Studie auf HDPE- oder PET-Flaschen oder auf beides bezieht. Die Bezugnahme auf die Heißabfuellung suggeriert, dass sich die Studie auf die Abfuellung von PET-Flaschen bezieht; HDPE-Flaschen werden nicht mittels des Heißabfuellverfahrens abgefuellt. (33) Lehman Brothers France, "Sidel", 24. Februar 2000. (34) Warrick Research Report Packaging Markets (2000): "Aseptic Packaging Markets World & Western Europe" [Märkte für keimfreie Verpackung Welt & Westeuropa]. (35) Ebd., auf Seite 25. (36) Ebd., auf Seite 18. (37) Siehe www.elopak.com/innovation/pet/break.shtml. (38) Siehe www.elopak.com/newsroom. (39) PCI (PET Packaging, Resin & Recycling) Limited: "The Potential For PET in the Packaging of Liquid Dairy Products" [Möglichkeiten für PET bei der Verpackung fluessiger Molkereierzeugnisse], 2001, auf Seite 12. (40) Ebd., auf Seite 12. (41) Ein solches Wachstum wurde jedoch von einigen Marktteilnehmern vorhergesagt (42) Parmalat führte die PET-Flasche für Milch 1998 auf dem italienischen Markt ein. (43) Canadean-Studie, die der Kommission am 24. August 2001 vorgelegt wurde. (44) Der Marktanteil stieg im Zeitraum von 1994 bis 2000 von rund 10 % auf knapp über 21 %. (45) Antwort von Sidel vom 4. September 2001. (46) Siehe www.elopak.com/innovation/pet/break.shtml. (47) PCI (PET Packaging, Resin & Recycling) Limited: "The Potential For PET in the Packaging of Liquid Dairy Products" [Möglichkeiten für PET bei der Verpackung fluessiger Molkereierzeugnisse], 2001, auf Seite 26. (48) Canadean: "The Growth of PET Bottles for Selected Beverages in Western Europe" [Die Zunahme von PET-Flaschen für bestimmte Getränke in Westeuropa], eine Sonderstudie für Tetra, die der Kommission am 24. August 2001 vorgelegt wurde. (49) Es wurde ein univariantes Prognosemodell unter Einsatz einer standardmäßigen exponentiellen Bereinigungsmethode angewandt. Es wurden verschiedene Hypothesen aufgestellt, darunter die, dass das Verhältnis Preis/Abfuellkosten zwischen verschiedenen Packungstypen konstant bleibt, dass gegenwärtige Trends bei der Substitution von Verpackungen entweder anhalten werden oder aber bestimmte Verpackungsarten eine bestimmte "Obergrenze" erreichen und dass in den jeweiligen Ländern oder in deren Nachbarschaft die entsprechenden Produktionskapazitäten zur Herstellung der anderen Verpackung in den prognostizierten Mengen bestehen. (50) PCI-Studie, Seite 8. (51) PCI-Studie, Seite 12, Hervorhebung hinzugefügt. (52) Hierzu gehören u. a. aromatisierte Milch, Milchdrinks, Trinkjoghurts usw. (53) PCI-Studie, Seite 33. (54) PCI-Studie, Seite 13. (55) Warrick Research Report Packaging Markets: "Aseptic Packaging Markets World & Western Europe" [Märkte für keimfreie Verpackung Welt & Westeuropa], 2000. (56) Warrick Report, Seiten 16, 25. (57) Warrick Report, Seite 20. (58) Warrick Report, Seite 21. (59) Warrick Report, Seite 18. (60) Warrick Report, Seite 11. (61) Warrick Report, Seite 12. (62) Warrick Report, Seite 16. (63) Warrick Report, Seite 6. (64) Warrick Report, Seite 32. (65) Pictet Report, Seite 5. (66) Pictet Report, Seite 5, Hervorhebung hinzugefügt. (67) Pictet Report, Seite 5. (68) Pictet Report, Seite 11. (69) Pictet Report, Seite 11. (70) Pictet Report, Seite 15. (71) Pictet Report, Seite 15. (72) Dossier de Présentation SIDEL, Communication SIDEL, 2000. (73) Présentation SIDEL, Jahreshauptversammlung, Mai 2000. (74) PET Planet Insider Band 2 N04+5/01 Francis Olivier, President von Sidel France: "Innovation ist mein Mehrwert für das Unternehmen." (75) Rdnr. 68 der Anmeldung. (76) Dies wird von Canadean in ihrer der Kommission am 24. August 2001 vorgelegten Studie für Tetra eingeräumt. Canadean kommt zu dem Schluss: "Ja, PET (und HDPE) werden [im FFD-Segment] in den Karton- und Glasanteil vordringen." Canadean kommt zu dem Schluss: "PET stellt eine Bedrohung für Karton dar" im Tee-/Kaffeegetränke-Segment. (77) Pictet Report, Seite 5. In der Analyse geht es um Massenverbrauchsmärkte bei CSDs und Wasser; die Analyse macht jedoch auch deutlich, dass das zukünftige PET-Wachstum auch auf der Verwendung von PET-Flaschen mit verbesserten Barriereeigenschaften für sauerstoffempfindliche Produkte basieren werde. (78) Bei Streckblasmaschinen mit niedrigem Durchsatz kann die lineare Technik zum Einsatz kommen, bei der eine Serie von PET-Vorformlingen in aufeinander folgenden Schubbewegungen durch die SBM-Maschine geschickt wird. Die Rundlauftechnik ermöglicht einen schnellen und fluessigen Durchlauf der Flaschen aufgrund der computergesteuerten Umlaufbewegung um einen komplizierten Karussellradmechanismus. (79) Rdnr. 45 der Antwort. (80) Rdnr. 43 der Bekanntmachung der Kommission über die Definition des relevanten Marktes im Sinne des Wettbewerbsrechts der Gemeinschaft (ABl. C 372/03). (81) Rdnr. 47, Seite 18 der Anmeldung. (82) The World of PET, Veröffentlichung von Sidel, Seite 8, Hervorhebung hinzugefügt. (83) Siehe Rdnr. 69, Seite 28 der Anmeldung. (84) In dem Vertrag mit der Graham Machinery Group über den Verkauf von EBM-Maschinen zur Herstellung von HDPE-Flaschen konnten Tetra und Graham exakt die zulässige Endverwendungszwecke der EBM-Maschinen angeben. [...]*. (85) Mitteilung der Wirtschaftsberater der anmeldenden Partei vom 30. August 2001. (86) Die Eignung des Modells war insgesamt gering, da wichtige Variablen wie z. B. die Kapazität der Maschinen in der Regressionsanalyse nicht berücksichtigt wurden. Die Regression ergab, dass die Gewinnspannen zufällig sind, was eindeutig nicht realistisch ist. Angesichts der Auslassung von Parametern könnte die Fehlervariable mit verwendeten Variablen korreliert werden, was eine mögliche Ursache für fehlende Stichhaltigkeit sein kann. (87) Kapazität, Zeittrend, fiktive Variablen für Öl, CSD oder Bier, Wasser, Firmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. (88) Antwort, Seite 27. (89) Oxidationsmittel sind aktive chemische Substanzen, die in PET-Flaschen gemeinsam mit Barrierematerialien verwendet werden. Während Barrierematerialien als passiver Schutz gegen Gase von außen fungieren, binden Oxidationsmittel bereits in der Flasche vorhandenen Sauerstoff. (90) Die Parteien haben argumentiert, dass andere Materialien, z. B. PEN (Polyethylennaphtalat) oder Barex (ein modifiziertes Co-Polymer), mit zu dieser Kategorie gezählt werden sollten. Diese Materialien sind wesentlich teurer als PET; außerdem kann Barex nicht auf PET-SBM-Maschinen verarbeitet werden. Die Kommission kommt daher zu dem Schluss, dass sie nicht in den relevanten Produktmarkt miteinbezogen werden sollten. (91) Tetra hat kürzlich den Einsatz der Sealica-Technik eingestellt. (92) Ob jedoch Techniken für andere Kunststoffe als PET (d. h. die HDPE-Mehrschichtanwendungen und verbesserte Werkstofftechniken wie Barex und die PEN-Techniken) zum selben Markt gehören, wie die Parteien meinen, ist allerdings fraglich, weshalb die Kommission beschlossen hat, sie vom relevanten Produktmarkt auszunehmen. Ein Ausschluss dieser Materialien führt zu einer Vergrößerung des Marktanteils der Parteien, ändert jedoch nichts an der wettbewerbsrechtlichen Würdigung. (93) Siehe Tetra Pak/Alfa-Laval (zitiert in Fußnote 11). (94) Das Gericht erster Instanz befand, dass der Markt für Kartonverpackungsmaschinen sich über die gesamte Gemeinschaft erstreckt (siehe Fall Tetra Pak II (EuGeI), (zitiert in Fußnote 11), Rdnrn. 86-99). Die Marktuntersuchung der Kommission hat bestätigt, dass es keine wesentlichen Veränderungen innerhalb des Marktes gab und dass deshalb die Einschätzung des Gerichtshofes weiterhin relevant bleibt. (95) Jahresbericht der Tetra Laval Gruppe (2000), Seiten 6, 14 und 15. (96) Tetra Pak II (Kommission) (zitiert in Fußnote 10). (97) Tetra Pak II (EuGeI) (zitiert in Fußnote 10). (98) Tetra Pak II (EuGH) (zitiert in Fußnote 10). (99) Tetra Pak/Alfa-Laval (zitiert in Fußnote 11). (100) Tetra Pak/Alfa-Laval, (zitiert in Fußnote 11). (101) Tetra Pak II (EuGeI) (zitiert in Fußnote 10), Rdnr. 118, bestätigt vom Gerichtshof im Fall Tetra Pak II (EuGH), (zitiert in Fußnote 10), Rdnrn. 28-29. (102) Antwort von Tetra, Rdnr. 41. (103) Siehe Tetra Pak II (EuGeI), Rdnr. 120, und Tetra Pak II (EuGH), Rdnr. 29 (beide zitiert in Fußnote 10). (104) Siehe Tetra Pak II (EuGH), Rdnr. 31 (zitiert in Fußnote 10). (105) Siehe Tetra Pak II (EuGeI), Rdnr. 119 (zitiert in Fußnote 10). (106) Jahresbericht von Sidel (1999), S. 19. (107) Equity Research von BNP Paribas über Sidel vom 9. Oktober 2000. (108) Jahresbericht von Sidel (1999), S. 3. (109) Jahresbericht von Sidel (1999), S. 8 u. 27; The World of PET, S. 32. (110) Rdnr. 43 der Antwort. (111) Im französischen Original: "nous placent loin devant nos principaux concurrents", Interview vom 13.4.1999. (112) Insbesondere Sidels 8100-er, 8200-er und 8300-er Serien. Siehe The World of PET, S. 21. (113) Sidels jüngsten Schätzungen zufolge (August 2001) lag Sidels Marktanteil im unteren SBM-Maschinensegment höher: [40-50 %]* auf der Grundlage des Umsatzes 2001. Nach Schätzungen von Tetra und der eigenen Analyse der Kommission zufolge bleibt Tetras Marktanteil auf der Grundlage des Umsatzes im Jahr 2001 bei [20-30 %]*. (114) Den Zahlen der Parteien zufolge sind die Maschinen von Sidel tatsächlich durchweg teurer als die von Tetra. Der Preisunterschied ist jedoch nicht so hoch, als dass die beiden Maschinen allein deshalb an entgegengesetzten Enden des unteren Maschinensegments eingeordnet werden müssten. (115) Rdnr. 59 der Antwort. (116) Siehe JP Morgan London, 20. Februar 2001, Company Update Sidel, Seite 12. (117) Ebd., Seite 13. (118) Zum Beispiel legte Sidel in seiner Antwort auf das Auskunftsverlangen nach Artikel 11 vom 17. August 2001 neue Zahlen zum weltweiten Markt für keimfreie Abfuellung vor. Sidels Berechnungen zufolge wurden im Jahr 2001 weltweit [20-30]* Maschinen verkauft. Sidel verkaufte davon [...]*, Serac [...]* und Procomac [...]* Maschinen. Gemessen an diesen wenigen Verkäufen in 2001 ist Procomac mit [20-30 %]* klarer Marktführer, während Sidel und Tetra über Anteile von [10-20 %]* bzw. [0-10 %]* verfügen (Tetra hat in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2001 noch überhaupt keine Maschinen verkauft). (119) Internes Dokument von Tetra, der Anmeldung gemäß Rdnr. 5.4 des Formblattes CO als Anhang 3 beigefügt. (120) Tetra Lavals Jahresbericht 2000, auf Seite 15. (121) Bei länger haltbarer Milch (extended shelf life (ESL)) handelt es sich um frische pasteurisierte Milch, deren Haltbarkeit bei zirka 90 Tagen liegt. Sie liegt damit zwischen (keimfreier) H-Milch und Frischmilch mit kurzer Haltbarkeit. (122) Im Verlauf der Marktuntersuchung der Kommission wies eine große Molkerei darauf hin, dass die Parteien im EWR die einzige Bezugsquelle für EBM-Maschinen zur Herstellung von HDPE-Flaschen mit Griffen sind, die insbesondere für Großpackungen bei Milch verwendet werden. Die Untersuchung der Kommission ergab, dass mit den Graham-Maschinen, für die Tetra die einzige Bezugsquelle im EWR darstellt, [...]*, und der neuen Sidel [...]* tatsächlich keimfreie HDPE-Flaschen mit Griffen hergestellt werden können. Die Untersuchung ergab jedoch auch, dass zwei weitere Anbieter, Bekum und Techne, ebenfalls Maschinen für die Herstellung keimfreier HDPE-Flaschen mit Griffen anbieten können. Die Kommission beschloss am 24. September 2001, der anmeldenden Partei eine ergänzende Mitteilung mit Beschwerdepunkten unter anderem in Bezug auf EBM-Maschinen zu übermitteln. Die Mitteilung ergänzte die ursprüngliche Mitteilung durch eine genauere Beschreibung der Aktivitäten der Parteien im Bereich HDPE. Anhand von Tetras Antwort vom 1. Oktober 2001 und aufgrund ihrer eigenen Analyse gelangte die Kommission zu dem Schluss, dass die Stellung zweier weiterer auf dem Gebiet operierender Unternehmen so ist, dass die Bedenken hinsichtlich einer möglichen beherrschenden Stellung bei der Herstellung keimfreier HDPE-Flaschen mit Griffen als weitestgehend ausgeräumt gelten können. (123) In ihrer Antwort behauptet Tetra, dass ihr Marktanteil der Berechnungsmethode der Kommission zufolge (offener Markt) eher bei [0-10 %]* und bei Berücksichtigung der hausinternen Produktion sogar bei [0-10 %]* liege. (124) Rdnr. 172 der Anmeldung. (125) Verschlüsse sind luft-/wasserdichte Verschlüsse für verpackte Produkte, welche die Verschließ- und Wiederverschließbarkeit der Verpackung ermöglichen. Sie werden getrennt von der Verpackung hergestellt. (126) Antwort vom 8. Juni 2001 auf die Marktuntersuchung der Kommission. (127) Antwort eines Dritten vom 8. Juni 2001. (128) Antwort vom 8. Juni 2001 auf die Marktuntersuchung. (129) Die anmeldende Partei legte beispielsweise Belege dafür vor, dass Konverter keinen speziellen Bedarf an hochwertigen Maschinen mit hohem Durchsatz (z. B. mehr als 40000 Flaschen pro Stunde) hätten, der nur durch Sidel gedeckt werden könnte. (130) Antwort, Seite 34. (131) Internes Dokument von Tetra, das als Anhang 3 der Anmeldung beigefügt wurde. (132) Vorlage der anmeldenden Partei vom 8. Juni 2001. (133) Antwort eines Dritten, bei dem es sich um ein großes Unternehmen handelt, auf die Marktuntersuchung der Kommission. (134) Die Behauptung der anmeldenden Partei bezüglich der Herstellung von Vorformlingen ist zutreffend. Weder Tetra noch Sidel liefern Maschinen, mit denen Vorformling hergestellt werden. Diese werden von unabhängigen Unternehmen wie der kanadischen Gesellschaft Husky (das führende Unternehmen) geliefert. Deshalb sind Flaschenhersteller für ihre Produktion von Vorformlingen nicht von Sidel abhängig und werden auch künftig nicht von Tetra/Sidel abhängig sein. Dieser Bereich ist nicht Teil des "Versorgungskonflikts", der durch die gleichzeitige Präsenz der fusionierten Einheit auf dem Maschinenmarkt und dem Verpackungsmarkt, d. h. als Lieferant und Wettbewerber von Flaschenherstellern, entsteht. (135) Auch Karton ist ein Massengut, verbesserter mehrschichtiger Karton, der Aluminiumfolie als Sauerstoffbarriere enthält, jedoch nicht. Dies ist jedoch die Art Karton, die Tetra durchgehend an ihre Kunden verkauft. (136) Vorlage der anmeldenden Partei vom 21. Juni 2001 und andere Vorlagen, einschließlich der Antwort der anmeldenden Partei auf das Auskunftsverlangen, Rdnr. 77 ff. (137) Rdnr. 5 der Antwort. (138) Rdnrn. 77-81 der Antwort. (139) Rdnrn. 38-39 der Antwort. (140) Vorlage der Wirtschaftsberater der anmeldenden Partei vom 26. September 2001. (141) Es sei angemerkt, dass Canadean in der für Tetra angefertigten, der Kommission am 24. August 2001 vorgelegten Studie behauptet, dass auf dem Markt für FMEs "Glas der Hauptverlierer ist, während Dosen ihren Abwärtstrend fortsetzen". (142) Elopak stellt keine PET-Ausrüstungen her, ist jedoch aufgrund der Einsicht, seinen Kunden sowohl Karton als auch PET anbieten zu müssen, Allianzen mit Herstellern von PET-Ausrüstungen eingegangen, um so den Bedürfnissen ihrer Kunden entgegenzukommen. (143) Rdnrn. 95-99 der Antwort. (144) Vorlage der anmeldenden Partei vom 18. Juli 2001. (145) Internes als Anhang 3 der Anmeldung beigefügtes Tetra-Dokument. (146) Canadean-Studie, die der Kommission am 24. August 2001 vorgelegt wurde: "The Growth of Pet Bottles for Selected Beverages in Western Europe" (Die Zunahme von PET-Flaschen für bestimmte Getränke in Westeuropa), S. 66-67. (147) PET Planet Insider Bd. 2 N04+5/01. Francis Oliver, Vorsitzender von Sidel France: "Innovation is my added value to the company." (148) Zirka [...]* Kunden, die etwa [...]* aller Sidel-Kunden in sämtlichen Endproduktsegmenten ausmachen. (149) Vorlage der anmeldenden Partei vom 21. Juni 2001. (150) Laut Canadean verwenden (bereits im Jahr 2000) die folgenden Unternehmen sowohl PET als auch Karton. Im Saftsegment: Del Monte; Pepsi; Joker; Eckes Granini; Coca-Cola; Gerber; Emig; Conserve Italia; Parmalat. FFDs: Britvic; Schweppes; Garcia Carron; Chaudfontaine; Glaxo (Ribena); Parmalat. Eistee: Liptons; San Benedetto; Nestle/Coca-Cola; Migros. FME: Campina; Parmalat; Granarolo; Cooperlat; Friesland; NOM; Bergland Milch. (151) Antwort eines Dri

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