Europäische Union

2005/163/EG: Entscheidung der Kommission vom 16. März 2004 über eine staatliche Beihilfe Italiens zugunsten der Seeverkehrsgesellschaften Adriatica, Caremar, Siremar, Saremar und Toremar (Tirrenia-Gruppe) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2004) 470) (Text von Bedeutung für den EWR)

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Quellenkennung: 32005D0163. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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 Jede Strecke wird zwischen 6 Uhr und 22 Uhr mit der Frequenz von durchschnittlich einer Abfahrt stündlich aus jedem Hafen bedient. (13)  Daten aus der Studie „Valutazione dei criteri di predisposizione dei conti economici gestionali per linea e stagionalità relativi agli esercizi 1992-1999“ von PricewaterhouseCoopers, ergänzt von den italienischen Behörden für die Jahre 2000 und 2001. Die Studie rekonstruiert die analytische Buchhaltung der Gesellschaften der Tirrenia-Gruppe durch Bewertung der Betriebskosten und -erträge für jede Strecke. (14)  1992 hat Saremar insgesamt 18 000 Fahrten auf vier von der Gesellschaft bedienten Strecken durchgeführt. Im Jahr 2000 betrug die Anzahl der Fahrten ca. 20 000. (15)  1992 wurden auf dem gesamten Linienstreckennetz der Gesellschaft 8 300 Fahrten gegenüber 9 097 im Jahr 2000 durchgeführt. (16)  Im Jahr 2000 hat Siremar auf allen Strecken insgesamt 11 910 Fahrten durchgeführt; 1992 betrug die Anzahl der Fahrten 11 919. (17)  Im Jahr 2000 wurden auf 18 Linienstrecken 11 900 Fahrten durchgeführt (1992 betrug die Zahl der Fahrten 11 700). (18)  Im Jahr 2000 wurden auf zwölf befahrenen Strecken 12 872 Fahrten durchgeführt (1992 betrug die Zahl der Fahrten 15 650). (19)  Siehe Fußnote 4. (20)   ABl. L 364 vom 12.12.1992, S. 7. (21)  Siehe Fußnote 3. (22)  Rechtssache C-280/00, noch nicht veröffentlicht. (23)  Urteil vom 20. Februar 2001, Rechtssache C-205/99, Analir u. a., Slg. 2001, I-1271. (24)   ABl. L 378 vom 31.12.1986, S. 1. Verordnung geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 3573/90 (ABl. L 353 vom 17.12.1990, S. 16). (25)  Urteil in der Rechtssache C-280/00, Altmark Trans, Randnummern 77-82, s. Fußnote 22. (26)  Vgl. in diesem Sinne Urteile vom 13. Juli 1988 in der Rechtssache 102/87, Frankreich/Kommission (Slg. 1988, 4067, Randnr. 19), vom 21. März 1991 in der Rechtssache C-305/89, Italien/Kommission (Slg. 1991, I-1603, Randnr. 26) und vom 14. September 1994, verbundene Rechtssachen C-278/92, C-279/92 und C-280/92, Spanien/Kommission (Slg. 1994, I-4103, Randnr. 40), Altmark Trans, a.a.O., Randnr. 78. (27)  Urteile des Gerichtshofs vom 5. August 2003 in den verbundene Rechtssachen T-116/01 und T-118/01, P&O European Ferries (Randnr. 118), vom 14. Februar 1990 in der Rechtssache C-301/87, Frankreich/Kommission (Slg. 1990, I-307, Randnr. 33) und vom 29. September 2000 in der Rechtssache T-55/99, CETM/Kommission (Slg. 2000, II-3207, Randnr. 103). (28)  Siehe Fußnote 20. (29)  2000/394/EG: Entscheidung der Kommission vom 25. November 1999 über die Maßnahmen, die Italien aufgrund der Gesetze Nr. 30/1997 und Nr. 206/1995 in Form von Sozialbeitragsermäßigungen und -befreiungen zugunsten der Unternehmen im Stadtgebiet von Venedig und Chioggia durchgeführt hat (ABl. L 150 vom 23.6.2000, S. 50). (30)  Urteil in der Rechtssache C-280/00, Altmark Trans, Randnr. 94, s. Fußnote 22. (31)   ABl. C 239 vom 25.9.1990, S. 10. (32)  Urteil vom 11. Dezember 1973, Rechtssache 120/73, Lorenz, Slg. 1973, S. 1471. (33)  Beschluss des Gerichtshofs vom 24. Juli 2003, Rechtssache C-297/01, Sicilcassa (noch nicht in der Slg. veröffentlicht). (34)   ABl. L 83 vom 27.3.1999, S. 1. Verordnung geändert durch die Beitrittsakte von 2003. (35)  Siehe letzten Satz von Punkt 2 der Leitlinien für staatliche Beihilfen mit regionaler Zielsetzung (ABl. C 74 vom 10.3.1998, S. 9). (36)  Punkt 4.15 der Leitlinien, s. Fußnote 35. (37)  Urteil des Gerichts Erster Instanz vom 27. Februar 1997, Rechtssache T-106/95, Fédération française des sociétés d'assurances (FFSA u. a.)/Kommission, Slg. 1997, II-229, Punkt 173 der Urteilsbegründung. (38)  Siehe Urteil des Gerichtshofs vom 10. Dezember 1991 in der Rechtssache C-179/90, Merci convenzionali Porto di Genua, Slg. 1999, I-5889, Randnr. 26. (39)  Mitteilung K(2004) 43 der Kommission — Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen im Seeverkehr (ABl. C 13 vom 17.1.2004, S. 3) und, für den vorherigen Zeitraum, Leitlinien von 1997 (ABl. C 205 vom 5.7.1997, S. 5) sowie, soweit anwendbar, jene von 1989 (SEC(89) 921 endg. vom 3. August 1989). (40)  Urteil in der Rechtssache Analir u. a., s. Fußnote 23. (41)  Verordnung (EWG) Nr. 4055/86 des Rates vom 22. Dezember 1986 (ABl. L 378 vom 31.12.1986, S. 1). (42)  Siehe Fußnote 39. (43)  So wurde beispielsweise 2001 eines der beiden Schiffe dieses Betreibers aus diesem Marktsegment abgezogen und auf rentableren Strecken eingesetzt. (44)  1999/271/EG: Entscheidung der Kommission vom 9. Dezember 1998 in einem Verfahren nach Artikel 85 EG-Vertrag (IV/34.466 — Griechische Fährschiffe) (ABl. L 109 vom 27.4.1999, S. 24), in Bezug auf Feststellung und Würdigung der Fakten bestätigt durch das Urteil des Gerichts erster Instanz vom 11. Dezember 2003 in der Rechtssache Adriatica di Navigazione/Kommission (noch nicht veröffentlicht). (45)  Urteil vom 15. Juni 1993, Rechtssache C-225/91, Matra/Kommission, Slg. 1993, I-3203, Randnrn. 41-43. (46)  1991 wurden 20 096 Fahrgäste und 24 205 laufende Meter an Gütern befördert; 2000 wurden 334 639 Fahrgäste und 235 542 laufende Meter an Gütern befördert. (47)  1994 wurden 9 866 Fahrgäste und 7 494 laufende Meter an Gütern befördert; 2000 wurden 48 281 Fahrgäste und 43 563 laufende Meter an Gütern befördert. (48)  Urteil in der Rechtssache Analir u. a., s. Fußnote 23. (*1)  Geschäftsgeheimnis. (49)  Entscheidung 2001/851/EG, s. Fußnote 5. (50)  Die Daten wurden der genannten Studie von PricewaterhouseCoopers (s. Fußnote 13) entnommen. (*2)  Offizieller Index des Italienischen Statistischen Zentralamts ISTAT. (51)  1998 wurde auf den Verbindungen nach Griechenland ein kumuliertes Defizit von 12 216 Mrd. ITL verzeichnet. (52)   ABl. C 205 vom 5.7.1997, S. 5. (53)  Urteil vom 19.5.93, Rechtssache C-320/91, Corbeau, Slg. 1993, I-2533. (54)  Zum Begriff der staatlichen Beihilfe s. Urteil in der Rechtssache C-280/00, Altmark Trans, Fußnote 22. (55)  Diese Strecke kann der von einem privatwirtschaftlichen Wettbewerber bedienten Strecke Genua–Palermo gleichgesetzt werden. (56)  1999 wurde beispielsweise die Anschaffung von zwei Schnellbooten vom Kreditinstitut Banco di Napoli mit einem Kredit über 160 Mrd. ITL zu folgenden Konditionen finanziert: variabler Euribor-Zinssatz (revidierbar alle 6 Monate) zuzüglich 0,40 %, Laufzeit 10 Jahre. Den von den italienischen Behörden übermittelten Informationen zufolge hat dasselbe Kreditinstitut zur gleichen Zeit anderen großen Unternehmen zu praktisch identischen Bedingungen Kredite gewährt. (57)  Siehe Mitteilung der Kommission über die Anwendung der Artikel 87 und 88 EG-Vertrag auf staatliche Beihilfen in Form von Haftungsverpflichtungen und Bürgschaften (ABl. C 71 vom 11.3.2000, S. 14). (58)  Siehe Fußnote 39. (59)  Siehe Fußnote 39. (60)  Siehe Urteile des Gerichtshofs vom 21. Mai 1980 in der Rechtssache C-73/79 Kommission/Italien (Slg. 1980, I-1533, Randnr. 11), vom 15. Juni 1993 in der Rechtssache C-225/91, Matra/Kommission (Slg. 1993, I-3203, Randnr. 41) und vom 19. September 2000 in der Rechtssache C-156/98, Deutschland/Kommission (Slg. 2000, I-6857, Randnr. 78). (61)  Urteil in der Rechtssache Matra, s. Fußnote 61, Randnrn. 42 und 43. (62)  Entscheidung 1999/271/EG der Kommission vom 9.12.1999 in einem Verfahren nach Artikel 85 EG-Vertrag (IV/34.466 — Griechische Fährschiffe) (ABl. L 109 vom 27.4.1999, S. 24), diesbezüglich bestätigt durch das Urteil des Gerichts erster Instanz vom 11. Dezember 2003 in der Rechtssache T-61/99, Adriatica di Navigazione/Kommission, (noch nicht veröffentlicht). (63)  Nach der Interpretation derselben durch die Kommission in der Mitteilung K(2004) 43 endg. — Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen im Seeverkehr, s. Fußnote 39.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.