Europäische Union

2009/174/EG: Entscheidung der Kommission vom 21. Oktober 2008 über die staatliche Beihilfe C 35/04 der Republik Ungarn zugunsten der Postabank és Takarékpénztár Rt./Erste Bank Hungary Nyrt. (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2008) 6023) (Text von Bedeutung für den EWR)

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Quellenkennung: 32009D0174. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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er entsprechenden Bankverbindlichkeiten, — 100 % des Mehrbetrags über 4 Mrd. HUF, deren Gesamtbetrag die 350 Mrd. HUF nicht übersteigt. Die Verpflichtungen des Verkäufers für allfällige rechtshängige Forderungen erlöschen fünf Jahre nach der Erfüllung der Vereinbarung über den Aktienerwerb in Bezug auf die Forderungen von Dritten, bei denen kein Gerichts- oder Schiedsverfahren eingeleitet wurde. Die Verpflichtung zum Ausgleich für allfällige rechtshängige Forderungen sind auf drei klar definierte Posten beschränkt. Die Kommission erklärte, dass diese Maßnahme nach dem Beitritt nicht anwendbar ist (siehe Entscheidung über die Einleitung des Verfahrens, ABl. C 68 vom 19.3.2005). (5)  Die nachstehenden, der Postabank és Takarékpénztár Rt./Erste Bank Hungary Nyrt Vorteil verschaffenden Maßnahmen wurden als nach dem Beitritt nicht anwendbar angesehen: „Nachrangige Anleihen, April 1995“, „Kapitalerhöhung, September 1995“, „Nachrangige Anleihen, März 1996“, „Nachrangige Anleihen, Juli 1996“, „Freistellung von Auflagen für obligatorische Rücklagen, März 1997“, „Direktsicherheit durch den Staat, April 1997“, „Aktiva-Swap, September 1997“, „Kapitalerhöhung, Juni 1997“, „Nachrangige Anleihen, Dezember 1997“, „Kapitalerhöhung, Mai 1998.“, „Kapitalumstrukturierung, Dezember 1998“, „Portfolio-Bereinigung, Dezember 1998“, „Freistellung von gesetzlichen Kreditvergabe- und Anlagebegrenzungen, April 1999“, „Verzicht auf Verbindlichkeiten aus Konsolidierungsvereinbarungen der PB, November 2001“, „Freistellung von der Begrenzung offener Devisenpositionen, Oktober 2001“, „Alleiniges Recht zur Eröffnung von Konten für Studenten für die Rückzahlung von Studentenkrediten, September 2001“, „ÁPV-Ausgleich (der „Ausgleich“), Oktober 2003“. (6)  In der ersten Runde der Ausschreibung wurden die Bewerber aufgefordert, ein Angebot über den Kaufpreis zu unterbreiten sowie detailliert alle Verpflichtungen zum Ausgleich aufzuführen, die sie vom Staat in Bezug auf die laufenden und aus den eventuellen Prozessen herrührenden Verbindlichkeiten der Bank verlangen. Nach Darstellung der ungarischen Behörden „musste jeder Bewerber das von ihm verlangte Sicherheitsniveau extra angeben, das er hinsichtlich der Verbindlichkeiten, die von den der Privatisierung vorangehenden Ereignissen und Tätigkeiten herrührten, genießen wollte, und die er als Bewerber nicht beeinflussen konnte. Anschließend wurde in der zweiten Runde den Bewerbern die Vereinbarung über den Aktienerwerb zur Verfügung gestellt, der die von den Bewerbern in den indikativen Angeboten gemachten Vorschläge hinsichtlich der laufenden und eventuellen rechtshängigen Forderungen und jeglicher Forderung der Entschädigung zugrunde lagen.“ (7)  Siehe Europa-Abkommen, Kapitel II Artikel 62 Absatz 1 Punkt iii. (8)  Állami Privatizációs és Vagyonkezelő Rt (Staatliche Vermögensverwaltung AG), deren gegenwärtige Rechtsnachfolgerin die Magyar Nemzeti Vagyonkezelő Zrt (Ungarische Nationale Vermögensverwaltung Geschlossene AG) ist. (9)  Siehe Entscheidung über die Einleitung des Verfahrens, ABl. C 68 vom 19.3.2005. (10)  Siehe Urteil in der Rs. T-11/95, BP Chemicals gegen Kommission (EuGH 1998, II S. 3235), Punkte 178–179. (11)  Hytasa (92/317/EWG) — Entscheidung der Kommission vom 25. März 1992 (ABl. L 171 vom 26.6.1992, S. 54.) — Centrale del Latte di Roma (2000/628/EG) — Entscheidung der Kommission vom 11. April 2000 (ABl. L 265 vom 19.10.2000, S. 15), Crédit Foncier de France (2001/89/EG) — Entscheidung der Kommission vom 23. Juni 1999 (ABl. L 34 vom 3.2.2001, S. 36), KataLeuna GmbH Catalysts (2001/685/EG) — Entscheidung der Kommission vom 13. Februar 2001 (ABl. L 245 vom 14.9.2001, S. 26), Entstaubungstechnik Magdeburg GmbH (ETM) (2000/395/EG) — Entscheidung der Kommission vom 22. Dezember 1999 (ABl. L 150 vom 23.6.2000, S. 64), Italstrade (1999/269/EG) — Entscheidung der Kommission vom 16. September 1998 (ABl. L 109 vom 27.4.1999, S. 1), TASQ (2000/647/EG) — Entscheidung der Kommission vom 3. Mai 2000 (ABl. L 272 vom 25.10.2000, S. 29), Gothaer Fahrzeugtechnik GmbH (2002/896/EG) — Entscheidung der Kommission vom 30. Januar 2002 (ABl. L 314 vom 18.11.2002, S. 62), Buna/Leuna (96/545/EG) — Entscheidung der Kommission vom 29. Mai 1996 (ABl. L 239 vom 19.9.1996, S. 1), InfraLeuna (1999/646/EG) — Enzscheidung der Kommission vom 25. November 1998 (ABl. L 260 vom 6.10.1999, S. 1), Head Tyrolia Mares (97/81/EG) — Entscheidung der Kommission vom 30. Juli 1996 (ABl. L 25 vom 28.1.1997, S. 26), Koninklijke Schelde Groep (2003/45/EG) — Entscheidung der Kommission vom 5. Juni 2002 (ABl. L 14 vom 21.1.2003, S. 56). (12)  Urteil in der Rs. C-390/98, H.J. Banks & Co. Ltd gegen The Coal Authority und Secretary of State for Trade and Industry. (13)  Urteil in der Rs. C-277/00, Bundesrepublik Deutschland gegen Kommission. (14)  Siehe Urteil in der Rs. C-334/99, Deutschland gegen die Kommission, Punkte 133-142. (15)  Siehe Schlussanträge des Generalanwalts Ph. Léger vom 14. Januar 2003 in der Rs. C-280/00, Altmark, Punkt 20 ff. (16)  Siehe Urteil in der verbundenen Rs. Nr. C-278/92–C-280/92, Spanien gegen Kommission, Punkt 22 sowie bereits oben angerufene Rs. Nr. C-334/99, Punkte 133 und 134. (17)  Siehe Urteil in der Rs. 730/79, Philip Morris gegen Kommission. (18)   ABl. C 244 vom 1.10.2004, S. 2. (19)   ABl. C 288 vom 9.10.1999, S. 2. (20)  Siehe Leitlinie 2004, Punkt 104.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.