Europäische Union

2012/134/EU: Durchführungsbeschluss der Kommission vom 28. Februar 2012 über Schlussfolgerungen zu den besten verfügbaren Techniken (BVT) gemäß der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Industrieemissionen in Bezug auf die Glasherstellung (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2012) 865) Text von Bedeutung für den EWR

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ichten). Selektive nicht-katalytische Reduktion (SNCR) Diese Technik beruht auf der Reduktion von NOX zu Stickstoff in einer Reaktion mit Ammoniak oder Harnstoff bei hohen Temperaturen. Für den Prozess muss eine Betriebstemperatur von 900– 1 050 °C aufrechterhalten werden. Minimierung der Verwendung von Nitraten in der Gemengerezeptur Durch die Minimierung des Nitratgehalts werden die NOX-Emissionen, die aus der Zersetzung der entsprechenden Rohstoffe resultieren, reduziert, wenn diese bei der Herstellung sehr hochwertiger Produkte, bei denen ein besonders durchsichtiges (klares) Glas benötigt wird, oder der Herstellung sonstiger Gläser mit besonderen Eigenschaften Nitrate als Oxidationsmittel verwendet werden. Folgende Möglichkeiten kommen in Betracht: — Reduzierung von Nitraten in der Gemengerezeptur so weit möglich, um mit dem jeweiligen Produkt und den jeweiligen Schmelzanforderungen vereinbar zu sein; — Ersetzung von Nitraten durch sonstige Materialien; Einsatz wirksamer Alternativmaterialien (Sulfate, Arsenoxide und Ceroxid); — Einführung von Prozessmodifikationen (z. B. besondere oxidierende Bedingungen bei der Verbrennung). 1.10.3.   SOX-Emissionen Technik Beschreibung Trocken- oder Halb-Trockensorption in Kombination mit einem Filtersystem Ein alkalisches Reagenz wird in Form eines trockenen Pulvers oder einer Suspension/Lösung in den Abgasstrom eingesprüht und im Abgasstrom verteilt; das Material bildet mit den gasförmigen Schwefelverbindungen feste Partikel, die durch Filtration abgetrennt werden müssen (mit Gewebefiltern oder mit einem Elektrofilter). In Allgemeinen verbessert der Einsatz eines Reaktionsturms den Wirkungsgrad der Sorption. Minimierung des Schwefelgehalts in der Gemengerezeptur und Optimierung der Schwefelbilanz Durch die Minimierung des Schwefelgehalts in der Gemengerezeptur sollen die SOX-Emissionen reduziert werden, die aufgrund der Zersetzung der als Läuterungsmittel eingesetzten schwefelhaltigen Rohstoffe (in der Regel Sulfate) entstehen. Die wirksame Reduktion von SOX-Emissionen hängt von der Aufnahmefähigkeit der Schwefelverbindungen im Glas ab, die je nach Glastyp und Optimierung der Schwefelbilanz sehr unterschiedlich sein kann. Verwendung von Brennstoffen mit geringem Schwefelgehalt Durch die Verwendung von Erdgas oder von Heizölen mit niedrigem Schwefelgehalt wird der Anteil der SOX-Emissionen, die durch die Oxidation des Schwefels im Brennstoff hervorgerufen wird, reduziert. 1.10.4.   HCl- und HF-Emissionen Technik Beschreibung Auswahl von Rohstoffen mit geringem Chlor- und Fluorgehalt für die Gemengerezeptur Die Technik beruht auf einer sorgfältigen Auswahl der potenziell mit Chloriden und mit Fluoriden verunreinigten Rohstoffe (z. B. synthetisches Soda, Dolomit, Fremdscherben, rezyklierter Filterstaub), um HCl- und HF-Emissionen infolge der Zersetzung dieser Erzeugnisse während des Schmelzvorgangs bereits an der Quelle zu reduzieren. Minimierung der Fluor- und/oder Chlorverbindungen in der Gemengerezeptur und Optimierung der Fluor- und/oder Chlor-Massenbilanz Zur Minimierung der Fluor- und/oder Chloremissionen vom Schmelzprozess kann der Anteil der betreffenden Stoffe in der Gemengerezeptur so weit wie mit den Anforderungen an die Qualität des jeweiligen Erzeugnisses vereinbar auf ein Minimum reduziert werden. Fluorverbindungen (z. B. Flussspat, Kryolit, Fluorosilikat) werden eingesetzt, um speziellen Gläsern (z. B. Opalglas oder optischem Glas) besondere Eigenschaften zu verleihen. Chlorverbindungen können als Läuterungsmittel eingesetzt werden. Trocken- oder Halb-Trockensorption in Kombination mit einem Filtersystem Ein alkalisches Reagenz wird Form eines trockenen Pulvers oder einer Suspension/Lösung in den Abgasstrom eingesprüht und im Abgasstrom verteilt; das Reagenz bildet mit den gasförmigen Chlor- und Fluorverbindungen feste Partikel, die durch Filtration abgetrennt werden müssen (mit Gewebefiltern oder mit einem Elektrofilter). 1.10.5.   Metallemissionen Technik Beschreibung Auswahl von Rohstoffen mit geringem Metallgehalt für die Gemengerezeptur Diese Technik beruht auf der sorgfältigen Auswahl von potenziell mit Metallen verunreinigten Gemengestoffen (z. B. Fremdscherben), um Metallemissionen infolge der Zersetzung dieser Materialien im Schmelzprozess bereits an der Quelle zu reduzieren. Minimierung der Verwendung von Metallverbindungen in der Gemengerezeptur, wenn Gläser gefärbt oder entfärbt werden sollen, abhängig von den Anforderungen der Verbraucher an die Glasqualität Metallemissionen aus dem Schmelzprozess werden wie folgt minimiert: — Minimierung des Anteils an Metallverbindungen in der Gemengerezeptur (z. B. Eisen-, Chrom-, Kobalt-, Kupfer- und Manganverbindungen) bei der Herstellung von farbigen Gläsern; — Minimierung des Anteils an Selenverbindungen und an Ceroxid, die bei der Herstellung von Klargläsern als Entfärbemittel eingesetzt werden; Minimierung der Verwendung von Selenverbindungen in der Gemengerezeptur durch geeignete Auswahl der Rohstoffe Selenemissionen vom Schmelzprozess können wie folgt minimiert werden: — Minimierung/Reduzierung des Selengehalts in der Gemengerezeptur auf ein Minimum — soweit mit dem jeweiligen Produkt und den jeweiligen Produktspezifikationen vereinbar; — Auswahl weniger flüchtiger selenhaltiger Rohstoffe; um die Verflüchtigungen während des Schmelzprozesses zu reduzieren. Einsatz eines Filtersystems Staubfiltersysteme (Gewebefilter und Elektrofilter) können sowohl Stäube als auch Metallemissionen mindern, weil bei Schmelzprozessen in der Glasherstellung Metallemissionen in die Luft hauptsächlich in Form von Partikeln erfolgen. Bei einigen Metallen, die auch als besonders flüchtige Verbindungen (z. B. Selen) vorliegen können, kann der Abscheidegrad je nach Filtertemperatur sehr unterschiedlich sein. Trocken- oder Halb-Trockensorption in Kombination mit einem Filtersystem Gasförmige Metalle können durch trockene oder Halb-trockene Sorption mit einem alkalischen Reagenz in erheblichem Umfang entfernt werden. Das alkalische Reagenz reagiert mit den gasförmigen Verbindungen und bildet einen Feststoff, die durch Filtration abgetrennt werden müssen (mit Gewebefiltern oder mit einem Elektrofilter). 1.10.6.   Kombinierte gasförmige Emissionen (z. B. SOX, HCl, HF, Borverbindungen) Nasswäscher Beim Nasswäscher werden gasförmige Verbindungen in einer geeigneten Flüssigkeit (in Wasser oder in alkalischen Lösungen) gelöst. Im Anschluss an den Nasswäscher sind die Abgase mit Wasser gesättigt; vor der Freisetzung der Abgase müssen die Tröpfchen abgetrennt werden. Die abgetrennte Flüssigkeit muss einem Verfahren zur Abwasserbehandlung unterzogen werden -die nicht löslichen Bestandteile werden durch Sedimentation oder Filtration abgeschieden und gesammelt. 1.10.7.   Kombinierte Emissionen (feste und gasförmige) Technik Beschreibung Nasswäscher Im Nasswäscher (unter Verwendung einer geeigneten Flüssigkeit, d. h. von Wasser oder einer alkalischen Lösung) können feste und gasförmige Verbindungen gleichzeitig abgetrennt werden. Für die Abtrennung von Feststoffen und von gasförmigen Verbindungen sind die betreffenden Anlagen allerdings jeweils unterschiedlich auszulegen, daher stellt die Auslegung der Anlagen häufig einen Kompromiss zwischen beiden Möglichkeiten dar. Die entstehende Flüssigkeit muss einem Verfahren zur Abwasserbehandlung unterzogen werden und die nicht löslichen Bestandteile (emittierte Feststoffe und Produkte von den chemischen Reaktionen) werden durch Sedimentation oder Filtration abgeschieden. Bei der Herstellung von Mineralwolle und von Endlosglasfasern kommen meist die folgenden Techniken zum Einsatz: — Nasswäscher unter Anwendung eines Füllkörperwäschers und mit vorgeschalteten Wasserstrahlreinigern — Venturi-Wäscher Nass-Elektrofilter Die Technik beruht auf dem Einsatz eines Nass-Elektrofilter, in dem das gesammelte Material durch Spülen mit einer geeigneten Flüssigkeit (in der Regel Wasser) von den Kollektorplatten entfernt wird. Die entsprechenden Anlagen enthalten gewöhnlich gewisse Systeme zur Abtrennung von Wassertröpfchen vor der Freisetzung der Abgase (z. B. indem ein Tropfenabscheider eingesetzt oder das letzte Feld trocken betrieben wird). 1.10.8.   Emissionen vom Schneiden, Schleifen und Polieren Technik Beschreibung Durchführung staubender Verfahren (z. B. Schneiden, Schleifen oder Polieren) unter Wassereinsatz Im Allgemeinen wird beim Schneiden, Schleifen und Polieren Wasser zum Kühlen und zum Verhindern von Staubemissionen eingesetzt. Unter Umständen ist ein Extraktionssystem mit einem Tröpfchenabscheider erforderlich. Einsatz eines Gewebefilters Der Einsatz eines Gewebefilters kommt zur Reduzierung von Stäuben und von Metallemissionen in Betracht, da Metalle aus Weiterverarbeitungsprozessen hauptsächlich in Form von festen Partikeln vorliegen. Minimierung der Poliermittelverluste durch Gewährleistung einer guten Abdichtung des Anwendungssystems Beim Säurepolieren werden die Glaserzeugnisse in ein Polierbad aus HF- und Schwefelsäure eingetaucht. Die Freisetzung von Dämpfen kann durch entsprechende Auslegung und Wartung des jeweiligen Systems reduziert und die Emissionen minimiert werden. Anwendung einer Sekundärtechnik, z. B. Nasswäscher Nasswäscher mit Wasser kommen bei der Behandlung von Abgasen zum Einsatz, wegen der sauren Eigenschaften der Emissionen und wegen der hohen Löslichkeit der zu entfernenden gasförmigen Emissionen. 1.10.9.   H2S, Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) Thermische Nachverbrennung Bei dieser Technik wird eine thermische Nachverbrennung eingesetzt, in dem der Schwefelwasserstoff (der infolge der stark reduzierenden Bedingungen in der Schmelzwanne entsteht) in Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid in Kohlendioxid umgewandelt wird. Die flüchtigen organischen Verbindungen werden verbrannt, wobei eine vollständige Oxidation zu Kohlendioxid, Wasser und sonstigen Verbrennungsprodukten (z. B. NOX oder SOX) erfolgt. (1)  Sonderfälle sind weniger günstige Fälle (z. B. kleine Spezialwannen mit einem Produktionsvolumen unter 100 t/Tag und einem Scherbenanteil unter 30 %). Diese Kategorie macht nur 1 % bzw. 2 % der Behälterglasproduktion aus. (2)  Als Sonderfälle gelten weniger günstige Fälle und/oder Nicht-Kalknatron-Glasarten: Borosilikate, Glaskeramik, Kristallglas und, seltener, Bleikristallglas. (3)  Die höheren Werte beziehen sich auf die höheren NOX-Rohgaskonzentrationen, die höheren Minderungsraten und die Alterung des Katalysators. (4)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.1, 1.10.4 und 1.10.6 zu entnehmen. (5)  Die Relevanz der in der Tabelle genannten Schadstoffe hängt von der Teilbranche der Glasindustrie und von den verschiedenen in der Anlage durchgeführten Prozessen ab. (6)  Die Werte beziehen sich auf eine Mischprobe, die über einen Zeitraum von zwei Stunden oder 24 Stunden entnommen wurde. (7)  Der BVT-assoziierte Emissionswert für die Endlosglasfaser-Branche beträgt < 200 mg/l. (8)  Der Wert bezieht sich auf behandeltes Wasser aus Prozessen, die eine Säurepolitur umfassen. (9)  Die Gesamt-Kohlenwasserstoffemissionen sind im Allgemeinen auf Mineralöle zurückzuführen. (10)  Der höhere Wert bezieht sich auf die Weiterverarbeitungsprozesse für die Herstellung von Bleikristallglas. (11)  Eine Beschreibung von Filtersystemen (z. B. Elektrofilter, Gewebefilter) ist Abschnitt 1.10.1 zu entnehmen. (12)  Die Umrechnungsfaktoren 1,5 × 10–3 und 3 × 10–3 wurden für die Ermittlung der genannten Mindest- bzw. Höchstwerte verwendet. (13)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (14)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (15)  Der in Tabelle 2 für allgemeine Fälle genannte Umrechnungsfaktor (1,5 × 10–3) wurde angewandt, außer bei der Elektroschmelze (Sonderfälle: 3 × 10–3). (16)  Der niedrigere Wert bezieht sich gegebenenfalls auf die Verwendung von Spezialausführungen von Wannen. (17)  Diese Werte sollten bei einer normalen oder vollständigen Erneuerung der Schmelzwanne überdacht werden. (18)  Die erreichbaren Werte hängen von der Qualität des verfügbaren Erdgases und des Sauerstoffs (Stickstoffgehalt) ab. (19)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (20)  Der in Tabelle 2 für Sonderfälle genannte Umrechnungsfaktor (3 × 10–3) wurde angewandt. (21)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.3 zu entnehmen. (22)  Bei Bedenken in Bezug auf die erreichbaren Emissionswerte in Bezug auf spezielle Arten von farbigem Glas (z. B. reduziertem Grünglas) kann eine Untersuchung der Schwefelbilanz erforderlich sein. Die in der Tabelle genannten Werte sind in Kombination mit einer Filterstaub-Recycling und dem jeweiligen Fremdscherben-Recyclinganteil unter Umständen schwer zu erreichen. (23)  Die niedrigeren Werte beziehen sich auf Bedingungen, bei denen der SOX-Minderung eine höhere Priorität eingeräumt wird als einem geringeren Abfallanfall einhergehend mit sulfatreichem Filterstaub. (24)  Der in Tabelle 2 für allgemeine Fälle genannte Umrechnungsfaktor (1,5 × 10–3) wurde angewandt. (25)  Die assoziierten Emissionswerte beziehen sich auf die Verwendung von Heizöl mit 1 %igem Schwefelgehalt in Kombination mit Sekundärmaßnahmen. (26)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.4 zu entnehmen. (27)  Der in Tabelle 2 für allgemeine Fälle genannte Umrechnungsfaktor (1,5 × 10–3) wurde angewandt. (28)  Die höheren Werte gelten für die gleichzeitige Behandlung von Abgasen aus Prozessen zur Heißendvergütung. (29)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.5 zu entnehmen. (30)  Die Werte beziehen sich auf die in den Abgasen in Form fester oder gasförmiger Emissionen enthaltene Gesamt-Metallmenge. (31)  Die geringeren Werte sind die BVT-assoziierten Emissionswerte, wenn Metallverbindungen in der Gemengerezeptur nicht beabsichtigt verwendet werden. (32)  Die höheren Werte gelten für die Verwendung von Metallen für die Färbung oder Entfärbung des Glases sowie für den Fall, dass die Abgase aus Prozessen zur Heißendvergütung zusammen mit den Emissionen aus der Schmelzwanne behandelt werden. (33)  Der in Tabelle 2 für allgemeine Fälle genannte Umrechnungsfaktor (1,5 × 10–3) wurde angewandt. (34)  In Sonderfällen, wenn hochwertiges Flintglas hergestellt wird, das (je nach Rohstoffen) größere Mengen Selen für die Entfärbung benötigt, werden höhere Werte — bis zu 3 mg/Nm3 — berichtet. (35)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.4 und 1.10.7 zu entnehmen. (36)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.6 zu entnehmen. (37)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (38)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (39)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (40)  Höhere Emissionswerte sind zu erwarten, wenn gelegentlich Nitrate für die Herstellung von speziellem Glas verwendet werden. (41)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (42)  Die niedrigeren Werte des genannten Bereichs beziehen sich auf die Anwendung des FENIX-Prozesses. (43)  Die erreichbaren Werte hängen von der Qualität des verfügbaren Erdgases und des Sauerstoffs (Stickstoffgehalt) ab. (44)  Die höheren Werte des genannten Bereichs beziehen sich auf bestehende Anlagen vor einer normalen oder vollständigen Erneuerung der Schmelzwanne. Die niedrigeren Werte beziehen sich auf neuere/umgerüstete Anlagen. (45)  Eine Beschreibung der Technik ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (46)  Der in Tabelle 2 für Sonderfälle genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (47)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.3 zu entnehmen. (48)  Die niedrigeren Werte beziehen sich auf Bedingungen, bei denen der SOX-Minderung eine höhere Priorität eingeräumt wird als einem geringeren Abfallanfall einhergehend mitsulfatreichem Filterstaub. (49)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (50)  Die assoziierten Emissionswerte beziehen sich auf die Verwendung von Heizöl mit einem 1 %igen Schwefelgehalt in Kombination mit Sekundärmaßnahmen. (51)  Bei großen Flachglaswannen kann bei Bedenken hinsichtlich der erreichbaren Emissionswerte eine Untersuchung der Schwefelbilanz erforderlich sein. Die in der Tabelle genannten Werte sind in Kombination mit einer Filterstaub-Recycling unter Umständen schwer zu erreichen. (52)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.4 zu entnehmen. (53)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (54)  Die höheren Werte des genannten Bereichs gelten für das Recycling des Filterstaubs in der Gemengezubereitung. (55)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.5 zu entnehmen. (56)  Die Wertebereiche beziehen sich auf die in den Abgasen in Form fester oder gasförmiger Emissionen enthaltene Gesamt-Metallmenge. (57)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (58)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.5 zu entnehmen. (59)  Die Werte beziehen sich auf die Gesamt-Selenmenge, die in den Abgasen in fester Form oder gasförmig vorliegt. (60)  Die niedrigeren Werte gelten für Bedingungen, bei denen der Minderung der Se-Emissionen gegenüber einem geringeren Festabfallvolumen aus Filterstaub eine höhere Priorität eingeräumt wird. In diesem Fall wird ein hohes stöchiometrisches Verhältnis (Reagenzmittel/Schadstoff) angewandt und ein erhebliches Festabfallvolumen erzeugt. (61)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (62)  Eine Beschreibung der Sekundärtechniken ist den Abschnitten 1.10.3 und 1.10.6 zu entnehmen. (63)  Eine Beschreibung der sekundären Behandlungssysteme ist den Abschnitten 1.10.1 und 1.10.7 zu entnehmen. (64)  Für borfreie Rezepturen kombiniert mit der Anwendung von Primärtechniken sind Werte von < 30 mg/Nm3 (< 0,14 kg/t geschmolzenen Glases) berichtet worden. (65)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (4,5 × 10–3) wurde angewandt. (66)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (67)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (4,5 × 10–3) wurde angewandt. (68)  Die erreichbaren Werte hängen von der Qualität des verfügbaren Erdgases und des Sauerstoffs (Stickstoffgehalt) ab. (69)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.3 und 1.10.6 zu entnehmen. (70)  Die höheren Werte des genannten Bereichs gelten für die Verwendung von Sulfaten in der Gemengerezeptur zur Läuterung des Glases. (71)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (4,5 × 10–3) wurde angewandt. (72)  Bei Brennstoff-Sauerstoff-Wannen (Oxyfuel) mit Einsatz eines Nasswäschers wird der BVT-assoziierte Emissionswert für SOX (ausgedrückt als SO2) mit < 0,1 kg/t geschmolzenen Glases genannt. (73)  Die assoziierten Emissionswerte beziehen sich auf die Verwendung von Heizöl mit einem 1 %igen Schwefelgehalt in Kombination mit Sekundärmaßnahmen. (74)  Die niedrigeren Werte beziehen sich auf Bedingungen, bei denen der SOX-Minderung eine höhere Priorität eingeräumt wird als einem geringeren Abfallanfall einhergehend mit sulfatreichem Filterstaub. In diesem Fall beziehen sich die niedrigeren Werte auf den Einsatz eines Gewebefilters. (75)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.4 und 1.10.6 zu entnehmen. (76)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (4,5 × 10–3) wurde angewandt. (77)  Die höheren Werte des genannten Bereichs beziehen sich auf die Verwendung von Fluorverbindungen in der Gemengerezeptur. (78)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.5 und 1.10.6 zu entnehmen. (79)  Die Werte beziehen sich auf die in den Abgasen in Form fester oder gasförmiger Emissionen enthaltene Gesamt-Metallmenge. (80)  Der in Tabelle 2 genannte Umrechnungsfaktor (4,5 × 10–3) wurde angewandt. (81)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.7 und 1.10.8 zu entnehmen. (82)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.5 und 1.10.7 zu entnehmen. (83)  Es wurde ein Umrechnungsfaktor von 3 × 10–3 angewandt (siehe Tabelle 2). Für spezifische Produktionsläufe muss der Umrechnungsfaktor jedoch unter Umständen im Einzelfall bestimmt werden. (84)  Es wurden Überlegungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Vertretbarkeit für das Erreichen der BVT-assoziierten Emissionswerte bei Wannen mit einer Kapazität von < 80 t/Tag, die Kalknatronglas produzieren, berichtet. (85)  Dieser BVT-assoziierte Emissionswerte gilt für Gemengerezepturen, die erhebliche Mengen von Bestandteilen enthalten, welche die Einstufungskriterien für gefährliche Stoffe gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 erfüllen. (86)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (87)  Für Modifikationen des Verbrennungsprozesses und für Spezialausführungen von Wannen wurde der Umrechnungsfaktor 2,5 × 10–3 angewandt, und für Elektroschmelzen wurde der Umrechnungsfaktor 3 × 10–3 angewandt (siehe Tabelle 2). Für spezifische Produktionsläufe muss der Umrechnungsfaktor jedoch unter Umständen im Einzelfall bestimmt werden. (88)  Die erreichbaren Werte hängen von der Qualität des verfügbaren Erdgases und des Sauerstoffs (Stickstoffgehalt) ab. (89)  Eine Beschreibung der Technik ist Abschnitt 1.10.2 zu entnehmen. (90)  Der in Tabelle 2 für Natronkalkglas genannte Umrechnungsfaktor (2,5 × 10–3) wurde angewandt. (91)  Eine Beschreibung der Techniken ist Abschnitt 1.10.3 zu entnehmen. (92)  Es wurde ein Umrechnungsfaktor von 2,5 × 10–3 angewandt (siehe Tabelle 2). Für spezifische Produktionsläufe muss der Umrechnungsfaktor jedoch unter Umständen im Einzelfall bestimmt werden. (93)  Die Werte beziehen sich auf die Verwendung von Heizöl mit einem 1 %igen Schwefelgehalt in Kombination mit Sekundärmaßnahmen. (94)  Eine Beschreibung der Techniken ist den Abschnitten 1.10.4 und 1.10.6 zu entnehmen. (95)  Es wurde ein Umrechnungsfaktor von 3 × 10–3 angewandt (siehe Tabelle 2). Für spezifische Produktionsläufe muss der Umrechnungsfaktor jedoch unter Umständen im Einzelfall bestimmt werden. (96)  Die niedrigeren Werte beziehen sich auf den Einsatz der Elektroschmelztechnik. (97)  Wenn KCl oder NaCl als Läuterungsmittel verwendet werden, liegt der BVT-assoziierte Emissionswert bei < 30 mg/Nm3 oder < 0,09 kg/t geschmolzenen Glases. (98)  Die niedrigeren Werte gelten für den Einsatz der Elektroschmelztechnik.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.