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ChemGiftInfoV

§ 3Ärztliche Mitteilungspflicht bei Vergiftungen (§ 16e Abs. 2 des Chemikaliengesetzes)

Verordnung über die Mitteilungspflichten nach § 16e des Chemikaliengesetzes zur Vorbeugung und Information bei Vergiftungen

(1) Die Mitteilung nach § 16e Abs. 2 des Chemikaliengesetzes hat unter Verwendung des Formblattes nach der Anlage zu erfolgen und muß zumindest die Angaben zu den Nummern 1 bis 4 des Formblattes umfassen. Sie hat
1.
bei akuten Erkrankungen nach Abschluß der Behandlung,
2.
bei chronischen Erkrankungen nach Stellung der Diagnose,
3.
bei einer Beratung im Zusammenhang mit einer Erkrankung nach Abschluß der Beratung,
4.
sofern im Falle einer Erkrankung mit Todesfolge eine Obduktion durchgeführt wird, nach deren Abschluß
unverzüglich zu erfolgen. Wenn zur Beratung ein Informations- und Behandlungszentrum für Vergiftungen hinzugezogen wird, ist eine Mitteilung nur von dem behandelnden Arzt vorzunehmen.
(2) Das Bundesinstitut für Risikobewertung kann die Übermittlung der Angaben nach Absatz 1 auch auf andere geeignete Weise zulassen.
Fassungsangaben der Quelle

Neuf: Neugefasst durch Bek. v. 31.7.1996 I 1198;

Stand: zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 18.7.2017 I 2774

Quelle: Gesetze im Internet · Abruf: 04.10.2026

Konsolidierter, nicht amtlicher Text. Maßgeblich ist die jeweilige Verkündung.

Herkunft und Textnachweis

Quellenkennung: BJNR014240990

Prüfsumme des Quellarchivs (SHA-256): 5e3cace878dbfc5dbc96315e339328f3c99874d7b59df8724d23432de0bad276

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