Europäische Union

2011/716/: Beschluss der Kommission vom 24. Mai 2011 über die staatliche Beihilfe C 16/10 (ex NN 22/10, ex CP 318/09) Griechenlands zugunsten bestimmter griechischer Kasinos (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2011) 3504) Text von Bedeutung für den EWR

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ember 2005, Italien/Kommission, Rechtssache C-66/02, Slg. 2005, I-10901, Randnr. 111. und 10. Januar 2006, Ministerio dell’Economia e delle Finanze/Cassa di Risparmio di Firenze, Rechtssache C-222/04, Slg. 2006, I-289, Randnr. 140. (63)  EuGeI 30. April 1998, Het Vlaamse Gewest/Kommission, Rechtssache T-214/95, Slg. 1998, II-717. (64)  EuGH 17. September 1980, Philip Morris/Kommission, Rechtssache 730/79, Slg. 1980, 2671, Randnrn. 11 und 12, und EuGeI 30. April 1998, Het Vlaamse Gewest/Kommission, Rechtssache T-214/95, Slg. 1998, II-717, Randnrn. 48-50. (65)  EuGeI, Het Vlaamse Gewest/Kommission, siehe Zitat weiter oben; EuGH 24. Juli 2003 Altmark Trans und Regierungspräsidium Magdeburg/Nahverkehrsgesellschaft Altmark GmbH, Rechtssache C-280/00, Slg. 2003, I-7747, Randnrn. 81 und 82, und 3. März 2005, Heiser/Finanzamt Innsbruck, Rechtssache C-172/03, Slg. 2005, I-1627, Randnrn. 32 und 33. (66)  Siehe insbesondere EuGH, Heiser/Finanzamt Innsbruck, Rechtssache C-172/03, und Altmark Trans und Regierungspräsidium Magdeburg/Nahverkehrsgesellschaft Altmark GmbH, Rechtssache C-280/00. (67)  Siehe insbesondere EuGH 8. September 2009, Liga Portuguesa de Futebol Profissional und Bwin International/Departamento de Jogos da Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, Rechtssache C-42/07, Slg. 2009, I-7633. (68)  Beispielsweise wird das Kasino Mont Parnes von dem privaten Unternehmen Athens Resort Casino Anonymi Etaireia Symmetochon als Lizenzinhaber betrieben. Nach der Teilprivatisierung im Jahr 2003 (das staatliche Unternehmen ETA behielt 51 % der Anteile) übernahm Athens Resort Casino 49 % der Anteile an dem Kasino. 70 % von Athens Resort Casino befinden sich im Besitz der Regency Entertainment Psychagogiki kai Touristiki AE (vormals Hyatt Regency Xenodocheiaki kai Touristiki (Thessaloniki) AE), die übrigen 30 % hält Ellaktor AE (vormals Elliniki Technodomiki AE). Hyatt Regency betreibt und kontrolliert in Griechenland außerdem das Regency Casino Thessaloniki. Zu den Geschäftsfeldern der multinationalen Gesellschaft Hyatt Hotels mit Sitz in Chicago, Illinois, USA, gehören die Verwaltung, Vergabe von Konzessionen, Besitz und Entwicklung von Hotels, Resorts sowie Wohnanlagen und Ferienwohnungsanlagen der Marke Hyatt weltweit. Am 31. Dezember 2010 umfasste das weltweite Portfolio des Unternehmens 453 Positionen: die Hotels mit vollem Hotelservice werden unter den Marken Hyatt®, Park Hyatt®, Andaz™, Grand Hyatt® und Hyatt Regency® betrieben; Serviceleistungen nach Wahl bieten die beiden Marken Hyatt Place® und Hyatt Summerfield Suites™; Ferienwohnungsanlagen werden unter der Marke Hyatt Vacation Club® entwickelt. Allein unter der Marke Hyatt Regency werden in Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Griechenland und Polen neun Hotels/Resorts betrieben. Unter der Marke Hyatt Regency unterhält Hyatt vier Spielkasinos, darunter das Kasino Thessaloniki und das Hotel-Kasino Hyatt Regency Warsaw in Warschau, Polen (die beiden anderen Kasinos befinden sich in Südkorea und in Wisconsin, USA). Diese Angaben sind der Website www.hyatt.com entnommen. Ein weiteres Beispiel bietet Loutraki: Das Club Hotel Casino Loutraki ist ein Joint Venture der Kommune Loutraki (durch die DAET Loutraki AE) und der multinationalen Holding Club Hotel Loutraki AE, Geschäftsführer und Hauptinvestor des Kasinos Loutraki. Nach den Angaben auf der Website http://www.clubhotelloutraki.gr gehören zu den Anteilseignern des Club Hotel Loutraki bedeutende Vertreter der griechischen und der internationalen Geschäftswelt wie z. B. Casinos Austria International (einer der international bedeutendsten Investoren im Spielkasino-Bereich mit 67 Spielkasinos in 15 Ländern), Trapeza Peiraios (Piräus-Bank), EFG Eurobank Ergasias sowie israelische Unternehmen, denen unter anderem sechs weitere Kasinos sowie Luxushotelketten gehören. Diese Angaben stammen vor der Website http://www.clubhotelloutraki.gr/. Das multinationale Unternehmen Queenco Leisure International, alleiniger Geschäftsführer des Kasinos Rhodos, ist außerdem als Anteilseigner und in der Geschäftsleitung folgender Kasinos beteiligt: Club Hotel Casino Loutraki, Loutraki, Griechenland (Anteilseigner und gemeinsame Geschäftsführung), Casino Palace, Bukarest, Rumänien (Hauptanteilseigner und alleinige Geschäftsführung) und Sasazu, Prag, Tschechische Republik (alleiniger Anteilseigner und alleinige Geschäftsführung). Diese Information sind verfügbar auf der Website http://www.casinorodos.gr/. (69)  Regierungskonsultation zur Gesetzesinitiative für die Regulierung des Glücksspielmarktes, Sommer 2010. (70)  Slg. 2006, I-10341. Siehe auch EuGH 4. Juni 2009, Kommission/Griechenland, Rechtssache C-109/08, Slg. 2009, I-4657. (71)  Beispiele für die frühere Entscheidungspraxis der Kommission siehe u. a. Entscheidung 2004/76/EG der Kommission vom 13. Mai 2003 über die Beihilferegelung, die Frankreich zugunsten von Verwaltungs- und Logistikzentren durchgeführt hat (ABl. L 23 vom 28.1.2004, S. 1), Erwägungsgrund 73. Ähnliche Argumentationslinien enthalten die Entscheidung 2003/515/EG der Kommission vom 17. Februar 2003 über die Maßnahme, die die Niederlande zugunsten von Unternehmen mit internationaler Finanzierungstätigkeiten durchgeführt haben (ABl. L 180 vom 18.7.2003, S. 52) Erwägungsgrund 105, und die Entscheidung 2004/77/EG der Kommission vom 24. Juni 2003 über die Beihilferegelung, die Belgien in Form einer Steuerregelung zugunsten US-amerikanischer Verkaufsgesellschaften (US Foreign Sales Corporations) durchgeführt hat (ABl. L 23 vom 28.1.2004, S. 14), Erwägungsgrund 70. (72)  EuGeI 4. September 2009 Italien/Kommission, Rechtssache T-211/05, Slg. 2009, II-2777, Randnr. 173; siehe auch EuGeI 8. Juni 1995, Siemens/Kommission, Rechtssache T-459/93, Slg. 1995, II-1675, Randnr. 48. (73)  Einreichung durch Griechenland am 6. Oktober 2010. (74)   ABl. L 83 vom 27.3.1999, S. 1. (75)  Siehe beispielsweise EuGeI 30. April 2002, Gibraltar/Kommission, verbundene Rechtssachen T-195/01 und T-207/01 (ABl. C 169 vom 13.7.2002, S. 30), Slg. 2002, II-2309, Randnr. 130. (76)  Entscheidung 2003/515/EG der Kommission vom 17. Februar 2003 über die Maßnahme, die die Niederlande zugunsten von Unternehmen mit internationalen Finanzierungstätigkeiten durchgeführt haben, ABl. L 180 vom 18.7.2003, S. 52. und Entscheidung 2004/76/EG der Kommission vom 13. Mai 2003 über die Beihilferegelung, die Frankreich zugunsten von Verwaltungs- und Logistikzentren durchgeführt hat (ABl. L 23 vom 28.1.2004, S. 1). (77)  EuGH 22. Juni 2006, Forum 187/Kommission, verbundene Rechtssachen C-182/03 und C-217/03, Slg. 2006, I-5479, Randnr. 147. Siehe auch EuGH 24. November 2005, Deutschland/Kommission, Rechtssache C-506/03, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 58, und 11. März 1987, Van den Bergh en Jurgens/Kommission, Rechtssache C-265/85, Slg. 1987, 1155, Randnr. 44. (78)  Siehe auch Erwägungsgrund 21. (79)  Veröffentlicht in FEK 904, 6.12.1994. (*1)  Geschäftsgeheimnis. (80)  Das Kasino Rhodos wurde im April 1999 privatisiert und erhob ab diesem Zeitpunkt nicht mehr den niedrigeren Eintrittspreis. Die vom Kasino Rhodos vor dem 21. Oktober 2009 erhaltene Beihilfe fällt unter die Verjährungsfrist. (81)  Der genaue Zeitpunkt im Jahr 2000, ab dem die ETA 80 % Steuer auf den niedrigeren Eintrittspreis von 6 EUR zahlte, muss von den griechischen Behörden noch bestätigt werden. (82)  Ausgehend davon, dass das Kasino Korfu ab dem Zeitpunkt seiner Privatisierung im August 2010, ab dem es 15 EUR Eintritt erhob, nicht mehr von der Beihilfe profitierte. (83)  Der Kommission liegen nur unvollständige Angaben für den Zeitraum vom 22. Oktober 1999 bis 22. Oktober 2009 und keine Angaben über die möglicherweise erfolgte Fortführung der Maßnahme nach dem 22. Oktober 2009 vor. (84)   ABl. L 140 vom 30.4.2004, S. 1.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.