Europäische Union

Beschluss (GASP) 2026/1896 des Rates vom 30. Juli 2026 zur Änderung des Beschlusses (GASP) 2020/1999 über restriktive Maßnahmen gegen schwere Menschenrechtsverletzungen und -verstöße

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Amtsblatt der Europäischen Union DE Reihe L 2026/1896 30.7.2026 BESCHLUSS (GASP) 2026/1896 DES RATES vom 30. Juli 2026 zur Änderung des Beschlusses (GASP) 2020/1999 über restriktive Maßnahmen gegen schwere Menschenrechtsverletzungen und -verstöße DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION — gestützt auf den Vertrag über die Europäische Union, insbesondere auf Artikel 29, auf Vorschlag der Hohen Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik, in Erwägung nachstehender Gründe: (1) Der Rat hat am 7. Dezember 2020 den Beschluss (GASP) 2020/1999 (1) angenommen. (2) In der Erklärung des Hohen Vertreters der Union für Außen- und Sicherheitspolitik im Namen der Europäischen Union zur weltweiten Sanktionsregelung der EU im Bereich der Menschenrechte haben die Union und ihre Mitgliedstaaten am 8. Dezember 2020 ihr starkes Engagement für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte in der ganzen Welt bekräftigt. Durch die weltweite Sanktionsregelung der EU im Bereich der Menschenrechte wird die Entschlossenheit der Union unterstrichen, ihre Rolle bei der Bekämpfung schwerer Menschenrechtsverletzungen und -verstöße weltweit zu stärken. Die wirksame Wahrnehmung der Menschenrechte durch alle ist ein strategisches Ziel der Union. Die Achtung der Menschenwürde, der Freiheit, der Demokratie, der Gleichheit, der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte ist ein Grundwert der Union und ihrer Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik. (3) Die Union hat beständig ihre tiefe Besorgnis über die Verbreitung von Scam-Centern in Südostasien zum Ausdruck gebracht, die von transnationalen organisierten kriminellen Netzen betrieben und mit Menschenhandel, Zwangskriminalität, willkürlicher Inhaftierung, Folter und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen und -verstößen in Verbindung gebracht werden. Die Union hat unterstrichen, dass diese kriminellen Netze zerschlagen, die Opfer geschützt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Die Union hat bereits restriktive Maßnahmen gegen diejenigen verhängt, die für Scam-Operationen, die den Frieden, die Sicherheit und die Stabilität in Myanmar/Birma und in der Region bedrohen, verantwortlich sind. (4) In diesem Zusammenhang sollten sieben Personen und drei Organisationen in die im Anhang des Beschlusses (GASP) 2020/1999 enthaltene Liste der natürlichen und juristischen Personen, Organisationen und Einrichtungen, die restriktiven Maßnahmen unterliegen, aufgenommen werden. (5) Der Beschluss (GASP) 2020/1999 sollte daher entsprechend geändert werden — HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN: Artikel 1 Der Anhang des Beschlusses (GASP) 2020/1999 wird gemäß dem Anhang des vorliegenden Beschlusses geändert. Artikel 2 Dieser Beschluss tritt am Tag seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Geschehen zu Brüssel am 30. Juli 2026. Im Namen des Rates Der Präsident T. BYRNE (1)  Beschluss (GASP) 2020/1999 des Rates vom 7. Dezember 2020 über restriktive Maßnahmen gegen schwere Menschenrechtsverletzungen und -verstöße (ABl. L 410 I vom 7.12.2020, S. 13, ELI: http://data.europa.eu/eli/dec/2020/1999/oj). ANHANG Der Anhang des Beschlusses (GASP) 2020/1999 wird wie folgt geändert: 1. Folgende Einträge werden der Liste der natürlichen und juristischen Personen, Organisationen und Einrichtungen unter der Überschrift „A. Natürliche Personen“ angefügt:   Namen (Transliteration in das lateinische Alphabet) Namen Angaben zur Identität Gründe für die Aufnahme in die Liste Datum der Aufnahme in die Liste „147. Chen ZHI alias Neak Oknha Chen Zhi 陈志 (Chinesisch) チェン・ジー (Japanisch) (Khmer) Position: Geschäftsführer der Prince Holding Group Staatsangehörigkeit: chinesisch, kambodschanisch Geburtsdatum: 16.12.1987 Geburtsort: China Geschlecht: männlich Chen Zhi ist Geschäftsführer der Prince Holding Group. Die Prince Holding Group ist ein in Kambodscha ansässiger Unternehmenskomplex mit Vermögen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar, über den im Wege verschiedener Scheinfirmen Scam-Center in Kambodscha und Myanmar/Birma aufgebaut werden. Chen Zhi ist aufgrund seiner Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar beteiligt. Die Prince Holding Group hat mindestens zehn Scam-Center in ganz Kambodscha aufgebaut und betrieben, in denen Betrug in Form von Investitions-Scams mit Kryptowährungen und anderen Betrugsprogrammen begangen wird. Zu diesen Scam-Centern gehören die Zentren ‚Jinbei Compound‘ in Kambodscha, ‚Golden Fortune Science Case and Technology Park‘ (auch bekannt als ‚Jinyun Compound‘) und ‚Mango Park‘ (auch bekannt als ‚Jinhong Park‘). In diesen Zentren werden zahlreiche Personen aus verschiedenen Ländern Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Zudem berichten Opfer, die in den Scam-Centern arbeiten, von Missbrauch, Folter, Entführung und Freiheitsberaubung in diesen Zentren. Opfer, die versuchen, zu fliehen, oder sich weigern, zusammenzuarbeiten, sind Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Weitere Beteiligte der Prince Holding Group haben auf Anweisung von Chen Zhi häufig Gewalt und Zwang eingesetzt, um Geschäftsergebnisse zu erreichen und ihren kriminellen Programmen Vorschub zu leisten. Zudem hat Chen Zhi Bilder verletzter Opfer der Gewaltanwendung durch die Prince Holding Group besessen. Wenngleich Chen Zhi im Januar 2026 festgenommen wurde, sind Scam-Center, die mit ihm im Zusammenhang stehen, nach wie vor in Betrieb. Daher ist Chen Zhi für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Chen Zhi ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich an der Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 148. Zhu ZHONGBAIO alias Zhu Jack 朱中彪 (Chinesisch) ジュ・チュオンビャオ (Japanisch) (Khmer) Position: Geschäftsführer der Jin Bei Group Staatsangehörigkeit: chinesisch, kambodschanisch Geburtsdatum: 23.12.1981 Geschlecht: männlich Anschrift: Village 4, Sangkat 4, Preah Sihanouk City, Cambodia Zhu Zhongbaio ist Geschäftsführer der Jin Bei Group. Die Jin Bei Group ist ein Unternehmenskomplex, das in Kambodscha Casinos und Scam-Center aufbaut. Zhu Zhongbaio ist aufgrund seiner Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Kambodscha beteiligt. Das Netzwerk der Jin Bei Group betreibt ein Netz von Casinos und entsprechenden Unternehmen in Sihanoukville in Kambodscha, unter anderem das ‚Jin Bei 4‘, ein Scam-Center, in dem Betrug in Form von Investitions-Scams mit Kryptowährungen und anderen Betrugsprogrammen begangen wird. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen aus verschiedenen Ländern Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Zudem berichten Opfer, die in den Scam-Centern arbeiten, von Missbrauch, Folter, Entführung und Freiheitsberaubung in diesen Zentren. Opfer, die versuchen, zu fliehen, oder sich weigern, zusammenzuarbeiten, sind Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Zudem sind die Jin Bei Group und die mit ihr im Zusammenhang stehenden Einrichtungen an der Prince Holding Group beteiligt, bei der es sich um einen in Kambodscha ansässigen Unternehmenskomplex mit Vermögen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar handelt, über den im Wege verschiedener Scheinfirmen Scam-Center in Kambodscha und Myanmar/Birma aufgebaut werden. Daher ist Zhu Zhongbaio für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. 30.7.2026 149. Saw San AUNG 索桑昂 (Chinesisch) ソー・サン・アウン (Japanisch) (Birmanisch/ Myanmarisch) Position: Stabschef der Democratic Karen Benevolent Army Staatsangehörigkeit: myanmarisch/ birmanisch Geburtsdatum: 28.7.1968 Geschlecht: männlich Saw San Aung ist einer der Anführer der Democratic Karen Benevolent Army (DKBA), einer myanmar/birmanischen bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar/Birma kontrolliert. Die DKBA ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Die DKBA hat zugelassen, dass Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Opfer berichten von Missbrauch, Folter und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Wer versucht, zu fliehen, oder sich weigert, zusammenzuarbeiten, ist Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Die DKBA unterstützt und schützt Cyberbetrugszentren, bietet Scam-Centern wie dem Zentrum ‚Tai Chang‘ Sicherheit, lässt zu, dass diese ihre Tätigkeit fortsetzen, und profitiert aktiv von Einnahmen aus diesen kriminellen Machenschaften. Daher ist Saw San Aung für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Saw San Aung ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 150. Sai Kyaw HLA alias Ko Sai 赛因乔拉 (Chinesisch) サイン・チョー・ラ (Japanisch) (Birmanisch/ Myanmarisch) Position: Generalmajor und Vorsitzender des Central Economic Committee (zentraler Wirtschaftsausschuss) der Democratic Karen Benevolent Army Staatsangehörigkeit: myanmarisch/ birmanisch Geburtsdatum: 6.9.1971 Geburtsort: Myanmar/Birma Geschlecht: männlich Sai Kyaw Hla ist Generalmajor und Vorsitzender des Central Economic Committee (zentraler Wirtschaftsausschuss) der Democratic Karen Benevolent Army (DKBA), einer myanmarischen/birmanischen bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar kontrolliert. Die DKBA ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Die DKBA hat zugelassen, dass Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Opfer berichten von Missbrauch, Folter und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Wer versucht, zu fliehen, oder sich weigert, zusammenzuarbeiten, ist Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Die DKBA unterstützt und schützt Cyberbetrugszentren, bietet Scam-Centern wie dem Zentrum ‚Tai Chang‘ Sicherheit, ermöglicht ihre fortgesetzte Tätigkeit und profitiert aktiv von Einnahmen aus diesen kriminellen Machenschaften. Daher ist Sai Kyaw Hla für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Sai Kyaw Hla ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 151. Saw STEEL 索斯蒂 (Chinesisch) ソー・スティー (Japanisch) (Birmanisch/ Myanmarisch) Position: Patron des Central Advisory Council (zentrales Beratungsgremium) der Democratic der Karen Benevolent Army; (ehemaliger Oberbefehlshaber der Democratic Karen Benevolent Army) Staatsangehörigkeit: myanmarisch/ birmanisch Geburtsdatum: 27.3.1961 Geschlecht: männlich Saw Steel ist Patron des Central Advisory Council (zentrales Beratungsgremium) der Democratic Karen Benevolent Army (DKBA) und ehemaliger Oberbefehlshaber der DKBA, einer myanmarischen/birmanischen bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar/Birma kontrolliert. Die DKBA ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Die DKBA hat zugelassen, dass Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Opfer berichten von Missbrauch, Folter und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Wer versucht, zu fliehen, oder sich weigert, zusammenzuarbeiten, ist Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Die DKBA unterstützt und schützt Cyberbetrugszentren, bietet Scam-Centern wie dem Zentrum ‚Tai Chang‘ Sicherheit, ermöglicht ihre fortgesetzte Tätigkeit und profitiert aktiv von Einnahmen aus diesen kriminellen Machenschaften. Daher ist Saw Steel für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Saw Steel ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 152. Saw Sein WIN 盛温 (Chinesisch) セイン・ウィン (Japanisch) (Birmanisch/ Myanmarisch) Position: Generaladjutant der Democratic Karen Benevolent Army Staatsangehörigkeit: myanmarisch/ birmanisch Geburtsdatum: 1956 Geschlecht: männlich Saw Sein Win ist Generaladjutant der Democratic Karen Benevolent Army (DKBA), einer myanmarischen/birmanischen bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar/Birma kontrolliert. Die DKBA ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Die DKBA hat zugelassen, dass Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Opfer berichten von Missbrauch, Folter und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Wer versucht, zu fliehen, oder sich weigert, zusammenzuarbeiten, ist Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Die DKBA unterstützt und schützt Cyberbetrugszentren, bietet Scam-Centern wie dem Zentrum ‚Tai Chang‘ Sicherheit, ermöglicht ihre fortgesetzte Tätigkeit und profitiert aktiv von Einnahmen aus diesen kriminellen Machenschaften. Daher ist Saw Sein Win für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Saw Sein Win ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 153. Saw Eh Le HTOO 索依李图 (Chinesisch) ソー・イリトゥー (Japanisch) (Birmanisch/ Myanmarisch) Position: Oberst in der Democratic Karen Benevolent Army und Betreiber des Scam-Center ‚Deeko Park‘. Staatsangehörigkeit: myanmarisch/ birmanisch Geschlecht: männlich Saw Eh Le Htoo ist Oberst in der Democratic Karen Benevolent Army (DKBA), einer myanmarischen/birmanischen bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar/Birma kontrolliert. Die DKBA ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Außerdem betreibt Eh Le Htoo Berichten zufolge das Scam-Center ‚Deeko Park‘. Die DKBA hat zugelassen, dass Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Opfer berichten von Missbrauch, Folter und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Wer versucht, zu fliehen, oder sich weigert, zusammenzuarbeiten, ist Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Die DKBA unterstützt und schützt Cyberbetrugszentren, bietet Scam-Centern wie dem Zentrum ‚Tai Chang‘ und ‚Deeko Park‘ Sicherheit, ermöglicht ihre fortgesetzte Tätigkeit und profitiert aktiv von Einnahmen aus diesen kriminellen Machenschaften. Daher ist Saw Eh Le Htoo für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Eh Le Htoo ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026“ 2. Folgende Einträge werden der Liste der natürlichen und juristischen Personen, Organisationen und Einrichtungen unter der Überschrift „B. Juristische Personen, Organisationen und Einrichtungen“ angefügt:   Namen (Transliteration in das lateinische Alphabet) Namen Angaben zur Identität Gründe für die Aufnahme in die Liste Datum der Aufnahme in die Liste „43. Democratic Karen Benevolent Army   Anschrift: Myanmar/Birma, hauptsächlich im Kayin-Staat (Karen-Staat) und entlang der thailändisch-myanmarischen/ birmesischen Grenze Art der Organisation: bewaffnete ethnische Miliz; historisch eine Splittergruppe der Karen National Union (KNU) Ort des Hauptgeschäftssitzes: Kayin-Staat (Karen-Staat), Myanmar/Birma Die Democratic Karen Benevolent Army (DKBA) ist eine myanmarische/birmanische bewaffneten Gruppe, die Gebiete um Myawaddy an der myanmarisch/birmanisch-thailändischen Grenze im Karen-Staat in Myanmar/Birma kontrolliert. Die DKBA begeht aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center schwere Menschenrechtsverletzungen in Myanmar, oder sie ist an diesen beteiligt. Die Gruppe hat zugelassen, dass diese Scam-Center unter ihrem Schutz betrieben werden und ermöglicht, dass kriminelle Netze in von ihr kontrollierten Gebieten operieren. In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Zudem berichten Opfer, die in den Scam-Centern arbeiten, von Missbrauch, Folter, und unmenschlicher Behandlung in diesen Zentren. Soldaten der DKBA waren Berichten zufolge auch an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel beteiligt, darunter das Schlagen von mit Handschellen gefesselten Opfern von Menschenhandel. Opfer, die versuchen, zu fliehen, oder sich weigern, zusammenzuarbeiten, sind Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Daher ist die DKBA für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Die DKBA ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 44. Prince Holding Group   Art der Organisation: Unternehmenskomplex Die Prince Holding Group ist ein in Kambodscha ansässiger Unternehmenskomplex mit Vermögen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar, der im Wege verschiedener Scheinfirmen Scam-Center in Kambodscha und Myanmar/Birma aufbaut. Die Prince Holding Group ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Myanmar/Birma beteiligt. Die Prince Holding Group hat mindestens zehn Scam-Center in ganz Kambodscha aufgebaut und betrieben, in denen Betrug in Form von Investitions-Scams mit Kryptowährungen und anderen Betrugsprogrammen begangen wird. Zu diesen Scam-Centern gehören die Zentren ‚Jinbei Compound‘ in Kambodscha, ‚Golden Fortune Science Case and Technology Park‘ (auch bekannt als ‚Jinyun Compound‘) und ‚Mango Park‘ (auch bekannt als ‚Jinhong Park‘). In diesen Scam-Centern werden zahlreiche Personen aus verschiedenen Ländern Opfer von Menschenhandel, oder sie werden mit falschen Versprechungen angelockt, gegen ihren Willen festgehalten und gezwungen, Online-Betrug zu verüben, der auf Opfer auf der ganzen Welt abzielt. Zudem berichten Opfer, die in den Scam-Centern arbeiten, von Missbrauch, Zwangsprostitution, Erpressung, Folter, Entführung und Freiheitsberaubung in diesen Zentren. Opfer, die versuchen, zu fliehen, oder sich weigern, zusammenzuarbeiten, sind Gewalt, Einschüchterung und anderen Formen schwerer Misshandlung ausgesetzt. Beteiligte der Prince Holding Group haben Berichten zufolge an Gewalt gegen Opfer von Menschenhandel teilgenommen, die in dem Zentrum festgehalten wurden, wobei dies vom Direktor des Unternehmens, Chen Zhi, gebilligt wurde. Wenngleich gegen die Gruppe hart vorgegangen wird, so ist sie doch noch nicht vollständig aufgelöst, und sie bestreitet die Vorwürfe und ist entschlossen, sich vor jedem Gericht zu verteidigen. Daher ist die Prince Holding Group für schwere Menschenrechtsverletzungen, darunter Menschenhandel, Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder Strafe, verantwortlich. Die Prince Holding Group ist auch an diesen schweren Menschenrechtsverletzungen beteiligt, einschließlich durch Begünstigung derartiger Handlungen. 30.7.2026 45. Jin Bei Group   Anschrift: St. 2 thnou, Phum 04, Sangkat 04, Krong Preah Sihanouk, Preah Sihanouk Province, Sihanoukville, Preah Sihanouk, Cambodia Art der Organisation: Unterhaltungsunternehmen Ort des Hauptgeschäftssitzes: Phnom Penh, Cambodia, Sihanoukville, Cambodia Website: www.jinbei-group.com Die Jin Bei Group ist ein Unternehmenskomplex, der in Kambodscha Casinos und Scam-Center aufbaut. Die Jin Bei Group ist aufgrund ihrer Rolle bei der Begünstigung groß angelegter Scam-Center an schweren Menschenrechtsverletzungen in Kambodscha beteiligt. Die Jin Bei Group betreibt ein Netz von Casinos und entsprechenden Unternehmen i

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.