Europäische Union

2004/138/EG: Entscheidung der Kommission vom 11. Juni 2002 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag in der Sache COMP/36.571/D-1 — Österreichische Banken ("Lombard Club") (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2002) 2091)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32004D0138. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

Zur amtlichen Quelle ↗

Originaldateien und Anlagen

Durchsuchbarer Text in vereinfachter Darstellung. Tabellen, Abbildungen und verbindliche Gestaltung bitte anhand der Originaldateien prüfen.

0 % als ausreichend für eine spürbare Beeinflussung erachtet wurde. (476) ZB 41.887 (Erste); gemeinsamer Vortrag bei Anhörung vom 18. Januar 2000 (43.443). (477) Entscheidung vom 8. September 1999, Sachen IV/34.010, 33.793, 34.234 und 34.888, Nederlandse Vereniging van Banken u. a.) (ABl. L 271 vom 21.10.1999, S. 28). (478) Supra, Rn. 126. (479) Gericht erster Instanz, Urteil vom 20. März 2002 in der Rs. T-17/99, KE KELIT Kunststoffwerk GmbH/Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 58 mwN. (480) Urteil vom 14. Juli 1981 in der Rs. 172/80, Züchner, Slg. 1981, S. 2021, Rn. 18. (481) Vgl. etwa 8166 f., wonach Auslandsumsätze mit internationalen Investmentfonds überproportional zunehmen. Deviseninländer überweisen Kleinbeträge direkt an ausländische Fondsanbieter. Diese ziehen auch via Lastschrifteinzugsverfahren Kleinbeträge ein. Beachte weiter 4660, 4663 über die Ergebnisse eines Kostenvergleichs mit der BRD, der zugunsten des Ferngiroverkehrs und zu ungunsten des österreichischen Giroverkehrs ausfiel. Daher sollen an Kunden keine Informationen weitergegeben werden, die auf die Begünstigung bei Nutzung dieses Fernverkehrs hinweisen. (482) Im Jahr 1998 kauften Ausländer österreichische Wertpapiere im Wert von 205 Mrd. ATS, und Österreicher ausländische Wertpapiere im Wert von 147 Mrd. ATS; Die Presse, 21. April 1999. (483) Im Jahr 1998 betrug sie 29,3 % des Bruttoinlandsprodukts; 64 % davon gingen in die Mitgliedstaaten; vgl. oben Fn. 482. (484) Der österreichische Kapitalmarkt spielt hingegen für die Kapitalaufnahme traditionell eine bloß untergeordnete Rolle. (485) Vgl. oben Fn. 482; "Der Standard", 27. April 1999, S. 21. (486) Vgl. oben Fn. 308; 37.685. (487) Vgl. bei Rn. 8 und ausführlicher in den Kapiteln 7 bis 12. (488) Aus ihren eigenen Dokumenten ergibt sich, dass die Banken den unbeschränkten - nach ihrem Verständnis "ruinösen" - Wettbewerb durch beschränkten - in ihrer Sprachregelung "kontrollierten", "vernünftigen", "disziplinierten", "gelinderten", "begrenzten", "gemäßigten" oder "geordneten" - Wettbewerb zu ersetzen trachteten. Für Nachweise siehe die oben in Kapitel 5.3 zitierten Dokumente. (489) Vgl. die folgenden Zitate aus den sichergestellten Dokumenten: Alle Großbanken hielten sich "an die abgestimmten Zinssätze" bzw. "im Wesentlichen an die getroffenen Vereinbarungen", "die Konditionenempfehlungen halten", man war mit der Umsetzung der gemeinsamen Beschlüsse "im Wesentlichen zufrieden", die vereinbarten "Mindestkonditionen [wurden] in keinem einzigen Fall unterschritten" und die "beschlossenen Senkungsmaßnahmen [wurden] in der Zwischenzeit durchgeführt" bzw. "die vereinbarten Zinssätze größtenteils eingehalten", was am Markt zu einem "sehr einheitliches Konditionenbild" führte. (490) Für Nachweise vgl. oben bei Rn. 274. (491) Vgl Fn. 470. (492) RLB hat (vor der Fusion) selbst nicht an den erwähnten Runden teilgenommen. (493) Vgl. jüngst Gericht erster Instanz, Urteil vom 13. Dezember 2001 in den verbundenen Rs. T-45/98 und T-47/98, Krupp Thyssen Stainless GmbH u. a./Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 298 mwN, und Urteil vom 20. März 2002 in der Rs. T-17/99, KE KELIT Kunststoffwerk GmbH/Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 101, mwN. (494) Gericht erster Instanz, Urteil vom 17. Dezember 1991 in der Rs. T-6/89, EnichemAnic Spa/Kommission, Slg. 1991, S. II-1623. (495) Vgl. Gerichtshof, Urteil vom 16. November 2000 in der Rs. C-279/98 P, Cascades SA/Kommission, Slg. 2000, S. I-9693, Rn. 79. (496) Gericht erster Instanz, Urteil vom 13. Dezember 2001 in den verbundenen Rs. T-45/98 und T-47/98, Krupp Thyssen Stainless GmbH u. a./Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 57, mwN zur Rechtsprechung. (497) Gericht erster Instanz, Urteil vom 1. April 1993, Rs. T-65/89, BPB Industries Plc. und British Gypsum Ltd/Kommission, Slg. 1993, S. II-389 Rn. 154; Gerichtshof, Urteil vom 6. März 1974 in den verbundenen Rs. 6/73 und 7/73, Instituto Chemioterapico Italiano SPA und Commercerial Solvents/Kommission, Slg. 1974, S. 223, Rn. 41; Urteil vom 16. November 2000, Rs. C-286/98 P, Stora/Kommission, Slg. 2000 S. I-9925, Rn. 26; Urteil vom 16. November 2000, Rs. C-297/98 P, SCA Holding/Kommission, Slg. 2000, S. I-10101, Rn. 11. (498) Vgl. etwa die oben in Rn. 431 zitierten Unterlagen. (499) Angesichts dieser Tatsache kann dahingestellt bleiben, ob BA selbst oder deren Anteilsverwaltungsgesellschaft - die Anteilsverwaltung-Zentralsparkasse Wien ("AVZ") - als Muttergesellschaft zu betrachten gewesen wäre. Zum relevanten Zeitpunkt hielt die AVZ a) einschließlich der von ihr beherrschten Unternehmen 49,8 % des stimmberechtigten Kapitals der BA und b) 56,1 % des stimmberechtigten Kapitals der GiroCredit. (500) Vgl. etwa die oben in Rn. 431 zitierten Unterlagen. (501) Vgl. Vorstandsprotokolle AS 3054 ff. (502) ABl. C 207 vom 18.7.1996, S. 4. (503) Gemeinsamer Vortrag zur Bonusregelung 1996 bei der Anhörung vom 18. Januar 2000. (504) Gericht erster Instanz, Urteil vom 20. Februar 2001, Rs. T-112/98, Mannesmannröhrenwerke AG/Kommission, Slg. 2001, S. II- 729 ("Mannesmannröhrenwerke"), Rn. 65 mit Nachweisen zur stRsp. (505) Mannesmannröhrenwerke, Rn. 70. (506) 42.470 (Bawag). (507) Gericht erster Instanz, Urteil vom 20. April 1999 in den verbundenen Rs. T-305/94 u. a., Limburgse Vinyl Maatschappij NV, Slg. 1999, S. II-931, Rn. 451 ff. (508) Vgl. Gericht erster Instanz, Urteil vom 6. Juli 2000, Rs. T-62/98, Volkswagen/Kommission, Slg. 2000, S. II-2707, Rn. 199. (509) Zur weder unklaren noch verwirrenden Rechtslage und Verwaltungspraxis siehe oben in Kapitel 14.1. (510) 43.460 (Schriftfassung der Anhörung vom 18. Januar 2000). (511) Vgl. oben Fn. 512. (512) Vgl. Gericht erster Instanz, Urteil vom 6. April 1995, Rs. T-143/89, Ferriere Nord/Kommission, supra, Rn. 41; Urteil vom 19. Mai 1999, Rs. T-176/95, Accinauto SA/Kommission, Slg. 1999, S. II-1635, Rn. 119; Urteil vom 12. Juli 2001 in den verbundenen Rs. T-202/98 u. a.,Tate & Lyle u. a./Kommission, Slg. 2001 S. II-2035, Rn. 127. (513) Beschluss des Gerichtshofs vom 25. März 1996, Rs. C-137/95 P, SPO u. a./Kommission, Slg. 1996, S. I-1611, Rn. 54; Urteil vom 17. Juli 1997, Rs. C-219/95 P, Ferriere Nord/Kommission, supra, Rn. 33. (514) Es ist in diesem Zusammenhang unerheblich, dass die gegenständlichen Verhaltensweisen nicht zusätzlich noch auf Marktaufteilung oder Mengenbeschränkung gerichtet waren. (515) Vgl. die Schlussanträge von Generalanwalt Mischo in der Rs. C-283/98 P, Mo och Domsjö AB/Kommission, Slg. 2000, S. I-9855, Rn. 101 sowie die Nachweise im Urteil vom 13. Dezember 2001 in den verbundenen Rs. T-45/98 und T-47/98, Krupp Thyssen Stainless GmbH u. a./Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 199. (516) Vgl. ausführlich oben in Rn. 430. (517) Vgl. Rn. 380 ff. (518) Vgl. Urteil vom 16. November 2000, Rs. C-279/98 P, Cascades SA/Kommission, Slg. 2000, S. I-9693, Rn. 62. (519) Nach Ansicht der Banken handele es sich bei der vorliegenden Zuwiderhandlung bloß um einen "minder schweren", höchstens um einen "schweren" Verstoß iSd. Leitlinien vom 14. Januar 1998 für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen, die gemäß Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung Nr. 17 festgesetzt werden (in der Folge stets "Leitlinien") (ABl. C 9 vom 14.1.1998, S. 3), vgl. 43.459 (Schriftfassung der Anhörung vom 18. Januar 2000). (520) Vgl. Rn. 374. (521) Vgl. dazu Rn. 58 ff. (522) Die Kommission greift hier auf Marktanteile für das Privat- und Firmenkundengeschäft (Aktiv- und Passivseite) zurück, die aus den öffentlichen Fassungen von Kommissionsentscheidungen, aus Geschäftsberichten, Publikationen und anderen öffentlich zugänglichen Quellen stammen. Das Privat- und Firmenkundengeschäft sind die wichtigsten Produktmärkte des Bankgeschäfts. Die diesbezüglichen Marktanteile geben daher ein repräsentatives Bild der allgemeinen Marktposition der betroffenen Banken und Bankengruppen und eignen sich somit für deren Einteilung in verschiedene Kategorien. (523) Vgl. oben Kapitel 14.1, 16.2.1. (524) 42.290 (RBW). (525) Vgl. Gericht erster Instanz vom 20. März 2002, Rs. T-9/99, HFB u. a./Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 596. (526) Urteil vom 20. März 2002, Rs. T-31/99, ABB Asea Brown Boveri Ltd/Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 213. (527) 42.405, 42.407, 42.411, 42.419, 42.426, 42.437 (BAWAG). (528) 42.294 (RLB). (529) Vgl. Rn. 58 ff. (530) Wiener und Bundes-Aktiv- und/oder Passivrunden (einschließlich Privatkredit- und Freiberuflerrunden), Minilombard- und Controller-Runden. (531) RZB und ÖVAG jedoch nie zu Wiener Aktiv- und/oder Passivrunden und BAWAG nie zu Bundes-Aktiv- und/oder Passivrunden. (532) Vgl. Urteil vom 14. Mai 1998, Rs. T-308/94, Cascades SA/Kommission, Slg. 1998, S. II-925, Rn. 230 ff. (533) Abschnitte B und C der Bonusregelung sind hier nicht einschlägig, da die Kommission bereits Nachprüfungen vorgenommen (Abschnitt B) und dabei ausreichende Beweise gefunden (Abschnitt C) hatte. (534) Vgl. Entscheidung der Kommission vom 18. Juli 2001, Graphitelektroden, ABl. L 100 vom 16.4.2002, S. 1, Rn. 230. (535) Gericht erster Instanz, Urteil vom 20. April 1999, Verb. Rs. T-305/94 u. a., Limburgse Vinyl Maatschappij NV, Slg. 1999,S. II-931, Rn. 451 ff. (536) In diesem Sinne Urteil vom 13. Dezember 2001 in den verbundenen Rs. T-45/98 und T-47/98, Krupp Thyssen Stainless GmbH u. a./Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 270; Urteil vom 20. März 2002, Rs. T-16/99, Lögstör Rör (Deutschland) GmbH/Kommission, noch nicht veröffentlicht, Rn. 351. (537) Gericht erster Instanz, Urteil vom 10. März 1992, Rs. T-13/89, ICI/Kommission, Slg. 1992, S. II-0121, Rn. 393. (538) Vgl. z. B. Entscheidung der Kommission vom 21. Oktober 1998, Fernwärmetechnik-Kartell, ABl. L 24 vom 30.1.1999, S. 1, Rn. 177. (539) 45.049. (540) Daran ändert auch der Umstand nichts, dass in der vorliegenden Entscheidung die in den ergänzenden Beschwerdepunkten erhobenen Vorwürfe nicht aufrecht erhalten werden. (541) Diese Beschreibung macht allein ein Drittel der gemeinsamen Sachverhaltsdarstellung aus. (542) Vgl. Gericht erster Instanz, Urteil vom 14. Mai 1998, Rs. T-347/94, Mayr-Melnhof/Kommission, Slg. 1998, S. II-1751, Rn. 331.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.