Europäische Union

2003/667/EG: Entscheidung der Kommission vom 24. Juli 2002 zur Vereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt und mit dem EWR-Abkommen (Sache Nr. COMP/M.2706 — Carnival Corporation/P & O Princess) (Text von Bedeutung für den EWR) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2002) 2851)

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rch die Kreuzfahrtunternehmen darstellen. Eine Reihe der relevanten Schiffbauunternehmen, deren Hauptgeschäftsbereich Kreuzfahrtschiffe darstellen, sind zwar tatsächlich in der Lage, andere Arten von Schiffen wie Containerschiffe, Fähren, U-Boote, Marineschiffe, Gastanker und Küstenschiffe(106) zu erzeugen, konnten aber (zutreffendenfalls) aufgrund der Handelsbedingungen in diesen Segmenten keine ausreichende Anzahl von Aufträgen für diese Schiffe gewinnen. Folglich besteht eine gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Kreuzfahrtanbietern und den Werften für Kreuzfahrtschiffe. (274) Der Zusammenschluss könnte es der neuen Einheit erlauben, günstigere Bedingungen für die Lieferung verschiedener Güter, einschließlich der Schiffe, auszuhandeln. Allerdings erhielt die Kommission keine Beweise dafür, dass verhindert würde, dass die mit ihnen in Wettbewerb stehenden Kreuzfahrtanbieter Zugang zu den Werften haben oder ihre Lieferungen innerhalb der vereinbarten Fristen erhalten. Dies ist in der Vergangenheit nicht geschehen, und es gibt keine Belege dafür, dass es in der Zukunft dazu kommen wird. Daher hat die Untersuchung nicht ergeben, dass der Zusammenschluss zu Abschottungseffekten zum Nachteil anderer Käufer von Kreuzfahrtschiffen führen könnte. (275) Zu beachten ist, dass die Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen grundsätzlich von zwei Faktoren abhängen wird: von den Nachfragetrends und dem Wettbewerbsniveau auf dem Kreuzfahrtmarkt. In Bezug auf den ersten Faktor wurde, wie bereits in Erwägungsgrund 16 angegeben, ein bedeutendes Wachstumspotenzial festgestellt. Dieser Anstieg der Nachfrage wird zu einem Bedarf an zusätzlicher Tonnage, einschließlich neuer Schiffe und der Renovierung alter Schiffe führen, um die den Kunden angebotenen Leistungen zu verbessern. Hinsichtlich des zweiten Faktors wird in dieser Entscheidung festgestellt, dass durch dieses Zusammenschlussvorhaben keine beherrschende Stellung auf den nationalen Märkten für Hochseekreuzfahrten im EWR entsteht oder gestärkt wird. VII. ZUSAMMENFASSUNG (276) Daraus folgt, dass das Zusammenschlussvorhaben auf keinem Markt zur Begründung oder Verstärkung einer beherrschenden Stellung führt, durch die wirksamer Wettbewerb im Gemeinsamen Markt oder einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindert würde. Der Zusammenschluss ist daher gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Fusionskontrollverordnung sowie gemäß Artikel 57 des EWR-Abkommens mit dem Gemeinsamen Markt und dem EWR-Abkommen für vereinbar zu erklären - HAT FOLGENDE ENTSCHEIDUNG ERLASSEN: Artikel 1 Das angemeldete Vorhaben, dem zufolge Carnival 100 % von POPC erwirbt, wird für mit dem Gemeinsamen Markt und dem EWR-Abkommen vereinbar erklärt. Artikel 2 Diese Entscheidung ist gerichtet an: Carnival Corporation Carnival Place 3655 NW 87 Avenue Miami, Florida 33178 USA Brüssel, den 24. Juli 2002 Für die Kommission Mario Monti Mitglied der Kommission (1) ABl. L 395 vom 30.12.1989, S. 1, Berichtigung: ABl. L 257 vom 21.9.1990, S. 13. (2) ABl. L 180 vom 9.7.1997, S. 1. (3) ABl. C 233 vom 30.9.2003. (4) ABl. C 233 vom 30.9.2003. (5) Der Ausdruck "die Parteien" wird der einfachen Formulierung halber verwendet und bedeutet nicht, dass die Parteien gegenüber der Kommission gemeinsam auftraten. (6) Die Berechnung des Umsatzes erfolgte entsprechend Artikel 5 Absatz 1 der Fusionskontrollverordnung sowie gemäß der Mitteilung der Kommission über die Berechnung des Umsatzes im Sinne der Verordnung über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen (ABl. C 66 vom 2.3.1998, S. 25). Soweit in den Zahlen der Umsatz vor dem 1.1.1999 berücksichtigt wurde, erfolgte die Berechnung anhand der durchschnittlichen Wechselkurse für ECU, die im Verhältnis 1:1 in Euro umgerechnet wurden. (7) Teile dieses Textes wurden ausgelassen, um zu gewährleisten, dass keine vertraulichen Informationen bekannt gegeben werden; diese Teile sind durch eckige Klammern und ein Sternchen gekennzeichnet. (8) Was die deutsche Tochtergesellschaft von POPC anbelangt, betrifft das Vorhaben auch die Durchführung von Flusskreuzfahrten. (9) Die Zahlen geben das Verhältnis der jährlichen Kreuzfahrtpassagiere zur Gesamtbevölkerung an (G.P. Wild, Fleet Changes, S. 56). (10) ABl. C 204 vom 28.7.1993, Erwägungsgrund 19.5. (11) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (12) Die Kommission konnte allerdings keine Daten sammeln, die es ihr erlauben würden, quantitative Tests zu den Grenzen des relevanten Marktes durchzuführen. Wenn solche Daten verfügbar sind, können empirische Untersuchungen wie der SSNIP-Test vorgenommen werden, um zu versuchen herauszufinden, wie Kunden auf eine relative Veränderung der Preise für die fraglichen Produkte reagieren würden. SSNIP steht für "small but significant non-transitory increase in price" (kleine, aber signifikante und anhaltende Preiserhöhung). (13) Im Einklang mit den gängigen Annahmen in der Branche wird der Begriff "Kreuzfahrt" nur für See- oder Flussreisen mit mehreren Übernachtungen für Urlaubszwecke verwendet. (14) Siehe G. P. Wild (International) Limited, Maritime Tourism Competing in a World Market, September 2000, S. 71. (15) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (16) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (17) IRN Research, Investigation of Cruises in the UK Holiday Market, April 2002. (18) Mintel Consultancy, A report on the UK Cruise Sector, 10. April 2002. (19) Anschließend bestätigte IRN, dass der "wahre" Wert dieser Schätzung angesichts der kleinen Stichprobe zwischen 50 % und 80 % liegen könnte. (20) Bericht über eine zweite Erhebung von Conquest Research im Auftrag von RCCL, die am 8. Juli 2002 vorgelegt wurde. (21) Die Marktforscher führten über 1000 Befragungen durch und behaupten, dass die Stichprobe höchst repräsentativ war. (22) Diese Zahl bezieht sich spezifisch auf die für die Holland America Line durchgeführte Nationwide Tracking Survey vom Juni 2000. (23) The Mintel Group, All Inclusive Holidays, Leisure Intelligence, August 2001, S. 8. (24) Diese Kategorien entsprechen der 'Social Grade', der sozio-ökonomischen Einteilung, die in den Branchen Marktforschung und Marketing im Vereinigten Königreich am häufigsten für die Analyse von Kaufgewohnheiten und Verbrauchereinstellungen verwendet wird. Die einzelnen Kategorien sind folgendermaßen definiert: A - Akademiker (Angestellte); B - mittleres Management (Angestellte); C1 - alle anderen Angestellten; C2 - alle qualifizierten Arbeiter; D - alle gering qualifizierten und ungelernten Arbeiter sowie E - Sozialhilfeempfänger/Arbeitslose. (25) Cruise Information Service, Passenger Shipping Association, Annual Cruise Review 2000 (UK and Europe), S. 9. (26) The NOP Holiday Survey, 1999, von NOP Research Group Limited. (27) [Verweis auf die Studie im Auftrag von POPC]*. (28) Passenger Shipping Association/Cruise Information Service, Turning the Tide, Mai 2002. (29) NERA Economic Consulting, POPC/RCCL - Analysis of cruise yields and capacity by Destination, 2. April 2002. (30) In dieser Studie wurden die Erträge definiert als das (gewichtete) Mittel der aus dem Ticketverkauf erzielten Einnahmen pro Übernachtung für alle Kreuzfahrten von POPC, die in einem bestimmten Monat ein bestimmtes Reiseziel ansteuern. (31) NERA Economic Consulting, POPC/RCCL - Analysis of cruise yields and capacity by Destination, 2. April 2002, Seite 12. (32) Margaret E. Guerin-Calvert und Janusz Ordover, Profits and prices in evaluation of capacity expansion, 27. Juni 2002. (33) Die Autoren sammelten Angaben über die Einnahmen und Kosten für bestimmte Schiffe der Carnival Cruise Lines aus dem Zeitraum 1995-2001. Zwei Maße für den Gewinn wurden angeführt: der Bruttogewinn (Einnahmen von Kreuzfahrtpassagieren minus Vertriebskosten) und der Bruttobetriebsgewinn, bei dem auch die betrieblichen Aufwendungen abgezogen werden. (34) Ordover-Bericht, Abschnitt II. (35) Zu diesem Punkt übermittelte ein Wettbewerber Unterlagen, die zeigten, dass das Niveau des Service (gemessen am Personalstand) auf ein und demselben Schiff vor und nach der Umwandlung in ein Reiseveranstalter-Produkt erhebliche Unterschiede aufwies. Die Zahl der Mitarbeiter wurde um 18 % verringert. (36) Diese Informationen wurden auch der britischen Competition Commission vorgelegt und in ihren Bericht aufgenommen, sind aber nicht öffentlich zugänglich. (37) Antwort vom 26. Juni 2002; die Zahlen für die Kreuzfahrtlinien und die Reiseveranstalter weisen mit einem Koeffizienten von über 0,9 eine positive Korrelation auf. (38) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (39) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (40) Natürlich können auch zwei Produkte mit sehr unterschiedlichen Preisen miteinander in Wettbewerb stehen. Angesichts der Ähnlichkeiten bei den wesentlichen Merkmalen von Premium- und "Economy"-Kreuzfahrten ist eine unmittelbare Wettbewerbsbeziehung zwischen den beiden Segmenten umso wahrscheinlicher, je kleiner die Preisunterschiede sind. (41) Vor allem 7- und 14-tägige Kreuzfahrten zusammen mit 10-, 12- und 16-tägigen Angeboten. (42) Kreuzfahrten im Mittelmeer/Skandinavien und Karibikkreuzfahrten. (43) In dieser Erhebung sind auch von POPC angegebene Preise enthalten. (44) Die Erhebung erfasste drei Premiumprodukte (vier Sterne) und vier Angebote von allen drei großen Reiseveranstaltern im Vereinigten Königreich (European Stars von Festival, Costa Victoria, Splendour of the Seas von RCI; Carousel und Sunbird von Airtours, Topaz von Thomson und Island Escape von Island Cruise). Berücksichtigt wurden Preise aus den Buchungssystemen der Kreuzfahrtlinien am 13. März 2002. Die Kommission weist allerdings darauf hin, dass der wichtigste britische Anbieter von Premiumkreuzfahrten, P & O Cruises, in der Stichprobe für das Premiumsegment nicht enthalten ist, da dieses Unternehmen keine vergleichbaren Kreuzfahrten im Angebot hatte. (45) Die Stichprobe bestand aus einer Kreuzfahrt von P & O Cruises (auf der Oriana), einer von RCI (auf der Explorer of the Seas) und einer von Airtours (auf der Sundream). (46) Nach Berücksichtigung der Ausgaben für Trinkgelder beträgt der Unterschied 57 %. (47) Siehe Travel and Tourism Intelligence, World Cruise Market 2001. (48) DRV, Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2001, S. 13. (49) Diese Zahlen beziehen sich auf Deutschland, wo der Markt für Flusskreuzfahrten besonders gut entwickelt ist. Siehe Alf Pollak, Gaby Pollak-Lenke, The German Cruise Market, Census 2000, Februar 2001, S. 18ff. (50) Auf der Website dieses Unternehmens wird in einem Hinweis für deutsche Touristen über das Produkt Folgendes festgehalten: "Bitte bedenken Sie: Es handelt sich nicht um eine Kreuzfahrt" (http://www.hurtigruten.de/html/ 1abisz.htm.26). (51) Siehe auch Tabelle 10, in der angegeben wird, dass die Überschneidung bei Passagiertagen in Spanien im Jahr 2001 unter 1 % lag. (52) Siehe Passenger Shipping Association (PSA), Annual Cruise Market Digest UK (Europe) 2000, S. 32; G.P. Wild (International) Limited, Maritime Tourism Competing in a World Market, September 2000, S. 26; Schätzungen von Carnival, Anhang 7.2.3 des Formblatts CO. (53) G. P. Wild (International) Limited, Maritime Tourism Competing in a World Market, September 2000, S. 27. (54) Die Bezeichnung dieses Stils sollte nicht mit der Route verwechselt werden. Diese Kreuzfahrten können auch in der Karibik oder in Nordeuropa stattfinden. (55) Douglas Ward, Berlitz - Complete Guide to Cruising & Cruise Ships 2002, Princeton 2002. Die Bewertung in diesem Handbuch beruht auf dem gut bekannten Fünf-Sterne-System, wobei ein "Plus" (+) hinzugefügt werden kann, um anzugeben, dass ein bestimmtes Produkt nach Ansicht des Bearbeiters ein etwas höheres Niveau hat. Die Beurteilungen im Berlitz-Handbuch basieren auf der Vergabe einer bestimmten Punkteanzahl für fünf Aspekte aller Kreuzfahrtprodukte: Schiff (25 %), Unterbringung (15 %), Küche (15 %), Service (20 %) und Kreuzfahrterlebnis (25 %). Diese Bewertungen beziehen sich auf einzelne Schiffe. (56) In Bezug auf Entscheidungen aus der Hotelbranche siehe Sache Nr. IV/M.1133 - Bass Plc/Saison Holdings BV; Sache Nr. IV/M.1596 - Accor/Colony/Blackstone/Vivendi; Sache Nr. COMP/M.2197 - Hilton/Accor/Forte/Travel Services JV. Entscheidungen in Verbrauchsgüterbranchen: Sache Nr. COMP/M.2544 - Masterfoods/Royal Canin; Sache Nr. COMP/M.2569 - Interbrew/Beck's, Sache Nr. IV/M.794 - Coca Cola/Amalgamated Beverages; Sache Nr. IV/M. 623 - Kimberly-Clark/Scott. (57) G. P. Wild, Maritime Tourism, S. 73 und 57. (58) Cunard wird 2003 die "Queen Mary 2", das weltweit größte und teuerste Schiff, in seine Flotte aufnehmen. Ein weiteres Schiff, die [...]* kommt erst im Jahr 2005 hinzu und wurde in dieser Einschätzung nicht berücksichtigt. Selbst wenn man von einem gleichzeitigen Ausscheiden der Caronia aus der Flotte ausgeht, steigt durch die Inbetriebnahme der [...]* die Kapazität insgesamt, da die [...]* eine viel höhere Kapazität aufweist als die Caronia. [...]*. (59) Die folgenden Kapazitätsveränderungen wurden bei POPC berücksichtigt: Transfers von Princess innerhalb des Unternehmens: Oceana, ehemalige Sea Princess; Transfer zu Ocean Village: Arcadia. Für Princess: Zugang neuer Schiffe: Coral Princess, Star Princess, Diamond Princess, Island Princess, Sapphire Princess, Crown Princess (II); Transfers innerhalb des Unternehmens zu anderen Marken oder Außerbetriebnahme von Schiffen: Ocean Princess, Pacific Princess, Regal Princess, Crown Princess (I), Sea Princess. Für Swan Hellenic: Ersetzen der Minerva (I) durch die Minerva (II)..33 (60) Diese Zahlen ergeben insgesamt mehr als 100 %, da einige Befragte davon ausgingen, dass die dritte Gruppe sich mit den ersten beiden überschneidet, während andere die drei Gruppen als komplementär betrachteten. (61) [...]* (62) Conquest Research, Report on telephone interviews conducted among cruise guests in UK, 16. Mai 2002, S. 5f. Der Bericht wurde von Royal Caribbean in Auftrag gegeben. Die Befragten wurden gebeten anzugeben, welche Kreuzfahrtlinie sie anstelle derjenigen gewählt hätten, mit der sie tatsächlich ihre letzte Reise unternommen haben. Ein ziemlich hoher Prozentsatz (49 %) der Befragten gab keine der alternativen Linien an, was einem hohen Grad an Treue zu der zuletzt gewählten Linie entspricht. In der Tabelle werden die Befragten nicht berücksichtigt, die sagten, dass sie keine Alternative wählen würden. (63) Conquest Research, Report on telephone interviews conducted among cruise guests in UK, 16. Mai 2002, S. 6ff. (64) [...]* (65) [...]* (66) [...]* (67) [...]* (68) G.P. Wild (International) Limited, Implications of fleet changes for cruise market prospects to 2010, August 2001, und UBS Warburg Global Equity Research, It's high tide you looked at the Cruise Lines, 19. März 2002. (69) Im Winter etwas weniger, da Airtours eines seiner Schiffe nur im Sommer chartert. (70) Wie bei Airtours wird ein Schiff nicht in der Wintersaison gechartert. (71) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (72) Antwort auf den Fragebogen der Kommission vom 25. Juni, Seite 18. Die Zahlen wurden aus Anhang 24.1 abgeleitet. [...]*. (73) Antwort von Carnival auf den Fragebogen der Kommission vom 25. Juni, S. 15 und 18. (74) Laut G. P. Wild entfielen Ende 2000 52 % der Bestellungen neuer Schiffe auf die Parteien (Carnival: 32 %, POPC: 20 %), G. P. Wild, Maritime Tourism, S. 42. (75) [UBS Warburg Global Equity Research, It's high tide you looked at the Cruise Lines, 19. März 2002]*. (76) Der Anteil von Hurtigruten wird mit 5,1 % angegeben. Siehe Erwägungsgründe 107 und 108. In Tabelle 9 wurden die Anteile von Hurtigruten im Einklang mit der vorgeschlagenen Abgrenzung des Marktes nicht berücksichtigt. (77) DRV, Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2001, Eine Studie von Alf Pollak und Gaby Pollak-Lenke, im Auftrag des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalterverbandes e.V. Die Zahlen des DRV umfassen auch Norwegian Coastal Voyages/Hurtigruten, die mit 7 % berücksichtigt wurden. (78) Davon wurde der geschätzte Anteil von Hurtigruten abgezogen, das nicht auf dem von der Kommission abgegrenzten Markt tätig ist, aber in den Zahlen des DRV berücksichtigt wurde. Der Marktanteil von Norwegian Coastal Voyages/Hurtigruten (nach Passagieren) wurde von Carnival für das Jahr 2000 auf 5 % geschätzt. Diese 5 % wurden vom Marktvolumen laut dem DRV abgezogen. (79) Crystal, Radisson Seven Seas, Silver Sea, Sun Bay und Compagnie des Iles de Ponant. (80) African SafariiClub, Quark, ADAC, Club Valtur, American Classic Voyages. (81) Dies kann darauf zurückzuführen sein, dass diese Unternehmen keine Preisnachlässe gewähren und dass Hapag Lloyd und Peter Deilmann eine Reihe von Schiffen anbieten, die entweder zum Luxus- oder zum gehobenen Premiumsegment gehören und daher auch höhere Werte erzielen. (82) Carnival erläutert diese Nachfrageprognose in der Stellungnahme "An Assessment of the EC Commission's Article 6(1)(c) decision" (Eine Beurteilung der Entscheidung der Europäischen Kommission nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c)) vom 14. Mai 2002 und betont, dass der Anstieg um 8 % einer niedrig angesetzten Wachstumsprognose entspricht, die von G. P. Wild als "vorsichtig, ja sogar pessimistisch" bezeichnet wird. In der Stellungnahme von Carnival wird auch die mittlere und die hoch angesetzte Wachstumsprognose von G. P. Wild angeführt, die - bei Anwendung auf Deutschland (was als realistische Möglichkeit in der Stellungnahme von Carnival vorgestellt wird) - für die deutsche Nachfrage ein Wachstum von ungefähr 25 % jährlich ergibt (d. h. die gesamte deutsche Nachfrage steigt von 2001 bis 2004 um 100 % bzw. 156 %). (83) [...]*. (84) Ungeachtet dessen gelten die Argumente von Erwägungsgrund 238. (85) Siehe Tabelle 9: "nationale deutsche Anbieter" mit [30-40 %]* plus AIDA und Arkona von POPC mit [10-20 %]*. (86) Man könnte erwarten, dass dieses Wachstum in höherem Ausmaß auf "amerikanische" Reiseziele wie Alaska, Hawaii, die mexikanische Riviera, die Karibik, Barbados und Neuengland zutrifft. (87) In der Publikation "Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2001" des DRV wird das gehobene Premiumsegment als "Premiumsegment" bezeichnet, während das untere Premiumsegment "Standardsegment" genannt wird. In dieser Entscheidung werden daher die Kategorien "Premium" und "Standard" des DRV unter dem Begriff Premiumsegment zusammengefasst. In dieser Studie werden die folgenden Preise pro Tag angeführt (in DEM, EUR in Klammern): Budget: 150-249 DEM (77-127); Standard: 250-349 DEM (128-178); Premium: 350-499 DEM (179-255); Luxus: über 500 DEM (256). Ibid. S. 13. (88) Im Gegensatz dazu können "Economy"-Kreuzfahrten eine große Zahl insbesondere erstmaliger Kreuzfahrtpassagiere gewinnen, werden aber nur kleine Spannen aufweisen, während Luxuskreuzfahrten hohe Spannen erzielen, aber nur für eine kleine Kundengruppe attraktiv sind. (89) DRV, Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2001, S. 13. (90) Ibid. S. 13. Die Grenzen zwischen Luxus- und gehobenen Premiumkreuzfahrten können manchmal fließend sein. (91) Im Fall von Cunard jedoch nur mit der Kategorie Queen's Grill und Suiten auf der Queen Elizabeth II. (92) DRV: 68 %, wovon 23 % dem oberen Premiumsegment ("Premium") und 45 % dem unteren Premiumsegment ("Standard") zuzurechnen sind. Ibid. S. 13. (93) Das Schiff wird nun von Transocean Tours gechartert. (94) Nicht selten erzielen sie sogar eine höhere Auslastung, da die "oberen Betten", d. h. das dritte oder vierte Bett der Kabinen, bei der Messung der 100%igen Kapazitätsauslastung nicht berücksichtigt werden. (95) Die Zunahme der Passagiertage ist etwas geringer, da die durchschnittliche Dauer der Kreuzfahrten langsam sinkt. (96) Da der Marktanteil von RCCL in Deutschland unter 5 % liegt, und RCCL keine Marke im deutschen Stil und nicht einmal im europäischen Stil hat, kann man die Positionen von Carnival und RCCL in Deutschland nicht miteinander vergleichen. (97) Über dieses Datum hinaus verfügt die Kommission über keine Informationen. Siehe DRV, Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 1994, durchgeführt von Alf Pollak im Auftrag des Deutschen Reisebüroverbands, S. 6. CCL, Princess und HAL (Marktanteile unter 1 % im Jahr 2001) wurden von einem allgemeinen Verkaufsagenten vertreten. (98) Der Chartervertrag für ein weiteres Schiff lief 1998 aus. (99) Antwort von Carnival auf den Fragebogen der Kommission vom 25. Juni, S. 22. (100) Der Deutsche Reisebüro- und Reiseveranstalterverband (DRV) hat 4270 Mitglieder, auf die seinen Angaben zufolge drei Viertel des Umsatzes in dieser Branche entfallen (DRV, Fakten und Zahlen zum deutschen Reisemarkt, März 2002). Nur sechs Reiseveranstalter machen über 80 % des Reiseveranstaltermarkts aus. Ein Kreuzfahrtunternehmen gibt Folgendes an: "Der deutsche Reisebüromarkt umfasst rund 22000 Reisebüros, von denen die meisten zu Kooperationen gehören. Nur ein Drittel davon sind so genannte freie Büros, die die Produkte eigenständig auswählen." (101) Daten des britischen Verbraucherverbands Consumers' Association für das Jahr 2000. (102) Zwischen diesen Marktanteilen und den Schätzungen von Carnival (siehe Tabelle 6) bestehen einige Diskrepanzen. Zum Teil könnte dies auf die fehlende direkte Vergleichbarkeit der Marktanteile nach Passagierzahlen und nach Passagiertagen zurückzuführen sein. Ein anderer Grund könnten Veränderungen von 2000 auf 2001 sein. Der niedrigere Marktanteil von Carnival im Jahr 2001 in Spanien könnte zum Beispiel durch stärkeren Wettbewerb nationaler "Economy"-Anbieter verursacht worden sein. Bei beiden Annahmen für die Marktanteile von Carnival gilt das Hauptargument in Bezug auf die Stellung von POPC unverändert. (103) [Verweis auf die Stellungnahme von POPC]*. (104) Pressemeldungen zufolge hat Festival Verhandlungen zur Sicherung eines relevanten zusätzlichen Finanzierungspakets (private Platzierung von Aktienkapital und Anleihefinanzierung) abgeschlossen, um seine Finanzkraft durch eine breitere Aktionärsbasis des Unternehmens zu festigen und seine Flotte auszubauen. Überdies gab der Präsident von Festival an, dass man das Jahr 2002 aufgrund der Rekordbuchungen in den ersten Monaten des Jahres als das "beste in der Geschichte von Festival" bezeichnen könne. (105) Die folgenden Werften erzeugen große Kreuzfahrtschiffe: Chantiers de l'Atlantique (Frankreich), Meyer Werft (Deutschland), Fincantieri (Italien), Kvaerner-Masa (Finnland) und Aker MTW Werft (Deutschland). Die Lloyd-Werft (Deutschland) produziert nicht ganze Schiffe, sondern komplettiert wie Mariotti (Italien) zugekaufte Rümpfe. (106) Chantiers de l'Atlantique und Fincantieri erzeugen andere Arten von Schiffen wie Marineschiffe, Fähren, Gastanker bzw. U-Boote. Die Kvaerner Masa-Yards produziert Gastanker, die Meyer Werft stellt Gastanker und Fähren her, und die Aker MTW Werft baut unter anderem Containerschiffe.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.