Europäische Union

2009/178/EG: Entscheidung der Kommission vom 16. Juli 2008 über die staatliche Beihilfe C 42/06 (ex NN 52/06), die die Italienische Republik mit der Vergütung der von der Poste Italiane SpA auf Girokonten beim Schatzamt (Tesoreria dello Stato) gehaltenen Einlagen gewährt hat (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2008) 3492) (Text von Bedeutung für den EWR)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32009D0178. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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Jahre 1997 und 1998. Darüber hinaus waren die Zinssätze für 2005 im Februar 2006, d. h. zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung, durchaus bekannt. (86)  Die italienischen Behörden weisen darauf hin, dass die vom Schatzamt aufgrund der Parameter der Vereinbarung gewährte durchschnittliche Rendite bei 4,94 % liegt — anstatt der in der Analyse […] genannten 5,15 % — unter der Annahme, dass die Erlöse nicht wieder neu investiert werden und die Berechnung der Jahresrendite anhand des Zeitraums von Januar bis Januar und nicht von August bis August vorgenommen wird. (87)  Der Sharpe-Index misst die Schwankungen der Rendite einer Anlage oder einer Trading strategy pro Risikoeinheit (Risikoprämie). Er wird eingesetzt, um deutlich zu machen, in welchem Maß die Rendite einer Anlage das vom Anleger eingegangene Risiko kompensiert. Beim Vergleich von zwei Anlagen mit einer gewissen erwarteten Rendite bezogen auf eine bestimmte Benchmark weist die Anlage mit dem höheren Sharpe-Index bei gleichem Risiko eine höhere Rendite auf. Man rät den Anlegern häufig, die Anlage mit einem hohen Sharpe-Index zu wählen. (88)  Die Rendite wurde bereits um die bei einer aktiven Anlagestrategie entstehenden Transaktionskosten korrigiert (12 Bp). (89)  Die Rendite beinhaltet lediglich die Zinskomponente und damit keine Kapitalwertgewinne/-verluste und ist bereits um die Transaktionskosten in Höhe von (laut […])12 Bp im Fall einer aktiven Anlagestrategie korrigiert. (90)  Das Risiko eines Refixing bezieht sich auf die Tatsache, dass die kontinuierliche Erneuerung der kurzfristigen Anlagen ein höheres Zinsrisiko als eine langfristige Anlage mit sich bringt, bei der der Zeithorizont der Anlage identisch mit seiner Restlaufzeit ist und die Rendite der durchschnittlichen Gesamtrendite entspricht. (91)  In der Analyse […] heißt es auf Seite 15: „2006 cannot be considered for the comparison since La Banque Postale (the new entity after the transformation of Efiposte in a commercial bank) started the lending activity to the private sector.“ (92)  Bilanz 2006 der CDP SpA. In der Bilanz der CDP SpA für das Jahr 2005 heißt es: „Die Giroguthaben der CDP SpA werden auf dem zinsbringenden Girokonto Nr. 29814 auf den Namen ‚Cassa DP SpA — Gestione separata‘ eingelegt, das bei der zentralen Finanzverwaltung des Staates (Schatzamt) eröffnet wurde. Auf die Einlagen auf diesem Girokonto werden im Sinne von Artikel 6 Absatz 2 des Erlasses des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen vom 5. Dezember 2003 halbjährlich Zinsen zu einem variablen Zinssatz in Höhe des einfachen arithmetischen Mittelwerts zwischen der Bruttorendite der normalen italienischen Schatzanweisungen mit Fälligkeit nach 6 Monaten (6-Monats-BOT) und der Entwicklung des Rendistato-Index gutgeschrieben.“ (93)  Aus der Bilanz 2005 der CDP SpA geht hervor, dass die durchschnittlichen Costs of funding bei 2,3 % lagen und der Unterschied zwischen dem Kredit- und Einlagezinssatz 1,5 Prozentpunkte ausmachte. (94)  Vgl. Beschluss 2007/C 31/05 der Kommission vom 26. November 2006 „Vergütungszahlungen für den Vertrieb von Postspar-Finanzprodukten“ (ABl. C 31 vom 13.2.2007, S. 11). (95)  Vgl. Unterlage „Le emissioni del Tesoro“ der Jahre 2005, 2006 und 2007, unter folgenden Internetadressen abrufbar: http://www.tesoro.it/publicdebt und http://www.dt.tesoro.it (96)  Bei einer Bilanzsumme der CDP in Höhe von 150 Mrd. EUR entfielen 2005 122 Mrd. EUR auf Postspareinlagen. 2006 entfielen bei einer Bilanzsumme der CDP von 181 Mrd. EUR 145 Mrd. EUR auf Postspareinlagen (Quelle: Bilanz der CDP von 2005 und 2006).

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.