Europäische Union

2006/937/EG: Entscheidung der Kommission vom 5. Juli 2005 über die staatliche Beihilfe C 20/04 (ex NN 25/04) zugunsten des Stahlherstellers Huta Częstochowa S.A. (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2005) 1962) (Text von Bedeutung für den EWR)

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32006D0937. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

Zur amtlichen Quelle ↗

Originaldateien und Anlagen

Durchsuchbarer Text in vereinfachter Darstellung. Tabellen, Abbildungen und verbindliche Gestaltung bitte anhand der Originaldateien prüfen.

end „ BPH“ genannt, [...] Mio. PLN); — Citybank Handlowy S.A. ([...] Mio. PLN); — Bank Millenium S.A. ([...] Mio. PLN). e.   Festlegungen zur finanziellen Umstrukturierung (42) Der Umstrukturierungsplan sieht die finanzielle Umstrukturierung der vorerwähnten Forderungen vor, wobei die Vermögenswerte auf drei Gesellschaften aufgeteilt werden: (1) Majątek Hutniczy Sp. z o.o. (nachstehend „MH“ genannt) erhält Vermögenswerte, die mit der Stahlproduktion in Verbindung stehen. Im Austausch gegen die privatrechtlichen Forderungen werden Unternehmensaktien ausgegeben, die die Gläubiger dann an den strategischen Investor veräußern (eventuell zusammen mit dem Verkauf der HSCz durch die TFS). (2) Operator Sp. z o.o. (nachstehend „Operator“ genannt) erhält im Zusammenhang mit der Tilgung der öffentlich-rechtlichen Verbindlichkeiten, die der Umstrukturierung unterliegen, einige Vermögenswerte, die nicht mit der Stahlproduktion in Verbindung stehen. (3) Der Regionale Wirtschaftsfonds (Regionalny Fundusz Gospodarczy, nachstehend „RFG“ genannt) ist der Nachfolger der HCz unter neuem Namen. Zur Tilgung der verbleibenden Schulden (hauptsächlich Forderungen, die nicht der Umstrukturierung unterliegen) wird der größte Teil der Niederlassungen einschließlich der Rohrproduktion und der Kokerei an einen strategischen Investor verkauft. 1.   MH — Befriedigung der privatrechtlichen Forderungen (43) Entsprechend dem Umstrukturierungsplan haben die Gläubiger privatrechtlicher Forderungen die Möglichkeit, im Austausch gegen Forderungen Vermögenswerte zu erhalten, die mit der Stahlproduktion in Verbindung stehen. Das soll durch Umwandlung der Forderungen in Anteile an der neu gegründeten Niederlassung MH geschehen. MH wäre der Eigentümer sämtlicher Stahlproduktionsanlagen, zu denen das Stahlwerk und das Grobblechwalzwerk mit kompletter Ausstattung sowie das Verwaltungsgebäude gehören. (44) Der Wert der Aktiva wurde nach polnischem Recht, betreffend die staatlichen Betriebe, festgelegt, das eine Bewertung der Aktiva vor ihrem Verkauf vorschreibt. Im Zusammenhang damit nahm die Firma ATEST im August 2003 eine Bewertung des Hochofens (der Gießerei) (16) vor und ermittelte einen Betrag von [...] Mio. PLN. Die Firma PROFCEN in Częstochowa bewertete das Walzwerk mit [...] Mio. PLN. Da jedoch die Gläubiger privatrechtlicher Forderungen die angewandten Bewertungsmethoden anzweifelten und die Ergebnisse für allzu optimistisch hielten, führte ATEST im Dezember 2003 eine weitere Bewertung auf der Grundlage des diskontierten Cashflow der zusammengelegten Bereiche Walzwerk und Gießerei durch, in deren Ergebnis ein Betrag von [...] Mio. PLN ermittelt wurde. Außerdem wurde eine Bewertung nach der Schweizer Methode vorgenommen (2/3 diskontierter Cashflow, 1/3 Bewertung der Aktiva), die einen Betrag von [...] Mio. PLN erbrachte. Dieser Wert wurde durch das Angebot der LNM vom Dezember 2003 mehr oder weniger bestätigt, in dem die Aktiva mit [...] Mio. PLN bewertet wurden. Ende 2003 wurde das auf [...] Mio. PLN korrigiert (im März 2005 jedoch hatte sich dieser Wert wegen des beträchtlichen Anstiegs der Stahlpreise auf einen Betrag von […zwischen 600 und 650] Mio. PLN fast verdoppelt. (45) Am 13. Oktober 2003 unterzeichneten die Gläubiger privatrechtlicher Forderungen einen Vergleich über die Umstrukturierung der Verbindlichkeiten aus der Zeit vor Juni 2002 (nachstehend „Umstrukturierungsvergleich“ genannt), der am 9. Dezember 2003 in Kraft trat. Auf der Grundlage des Buchwertes der Vermögenswerte von MH, d. h. 320 Mio. PLN, wurde in diesem Vergleich zum einen festgelegt, dass die privatrechtlichen Forderungen dieser Gläubiger, die bis zum 30. Juni 2002 bestanden, durch die teilweise Umwandlung in 80,44 % der Anteile an dem Unternehmen MH befriedigt werden. 72,47 % dieses Anteilspools wurden im Verhältnis zu den bestehenden Ansprüchen der Gläubiger privatrechtlicher Forderungen abgegolten, und 7,97 % wurden im Verhältnis zu den vorhandenen Sicherheiten der Gläubiger zugeteilt. Das führte zu einem Schuldenerlass von ca. 60 % im Jahr 2003 und von ca. 30 % im Jahr 2005. (46) Zum zweiten wurde in dem Umstrukturierungsvergleich festgelegt, dass der RFG die verbleibenden 19,56 % der Anteile an MH zur vollständigen Tilgung der Zinsen auf die Verbindlichkeiten verwendet, die vor Juni 2002 bis zum Inkrafttreten des Vergleichs am 9. Dezember 2003 bestanden (danach werden sie durch den Umstrukturierungsvergleich ersetzt), wie auch zur Tilgung der nach Juni 2002 entstandenen Verbindlichkeiten sowie der entsprechenden Zinsen. (47) Der Umstrukturierungsvergleich wurde später mehrmals mit dem Ziel modifiziert, den endgültigen Termin, zu dem die an diesem Vergleich beteiligten Gläubiger die Anteile an MH erhalten, sowie den Zeitplan für die Angebote der strategischen Investoren für MH zu ändern. (48) Der Umstrukturierungsvergleich wurde zunächst von Gläubigern geschlossen, die 54 % der geforderten Verschuldungshöhe repräsentieren, d. h. den öffentlichen Gläubigern privatrechtlicher Forderungen: PSE, Energieversorgungsunternehmen, ARP, PKP, PGNiG sowie den Privatgläubigern: BPH Bank und BPK Logo. Die Kredyt Bank, ING BSK, Citibank Handlowy und Bank Millenium sowie CZW Węglozbyt und die Kohlegesellschaft stimmten dem Vergleich anfangs nicht zu. Nach Art. 23 Abs. 2 des Gesetzes vom 30.10.2002 ist der Vergleich jedoch für alle Gläubiger privatrechtlicher Forderungen bindend. (49) Im März 2004 willigten Bank Millennium, CZW Węglozbyt und die Kohlegesellschaft in den Umstrukturierungsvergleich ein. Inzwischen hatten auch die Kredyt Bank, ING BSK und die Citibank Handlowy ihre Zustimmung zu den ökonomischen Bedingungen des Umstrukturierungsprogramms signalisiert. (50) Die Kommission ist sich darüber im Klaren, dass MH zusammen mit den Pfandrechten an den Vermögenswerten des Unternehmens verkauft wird, weil die Erlöse aus dem Verkauf zur Befriedigung der verbleibenden privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Forderungen, die nicht der Umstrukturierung unterliegen, verwendet werden, was eine Pfandauslösung zur Folge hat. 2.   Operator — Befriedigung der öffentlich-rechtlichen Forderungen, die der Umstrukturierung unterliegen (51) Der mit dem Umstrukturierungsbeschluss bestätigte Umstrukturierungsplan legt fest, dass Operator für alle vor dem 30. Juni 2003 bestehenden, der Umstrukturierung unterliegenden öffentlich-rechtlichen Forderungen haftet. (52) Im Gegenzug überträgt die HCz gemäß Art. 32 Buchst. d) des Gesetzes vom 30.10.2002 Operator das Eigentum an einem Teil des nicht besicherten Vermögens, das den Gegenwert von mindestens 25 % der Operator übertragenen Forderungen darstellt. Diese Vermögenswerte sind im Umstrukturierungsplan festgelegt und umfassen das Grundstück, zu dem das Gelände des Gewerbeparks und das Stromversorgungsunternehmen Elsen gehören, sowie 10 Mio. PLN als Forderungen. Operator ist bestrebt, aus diesen Vermögenswerten einen möglichst hohen Geldbetrag zu erzielen. Die Veräußerung des größten Teils der betreffenden Vermögensbestandteile wird nicht vor Dezember 2005 abgeschlossen sein. (53) Der Wert des Grundstücks, das Operator erhält, wurde von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer mit 120,6 Mio. PLN veranschlagt. Zusammen mit den Anteilen der Firma Elsen, die mit ca. 25,4 Mio. PLN bewertet wurden, sowie den Forderungen in Höhe von 10 Mio. PLN beläuft sich das Vermögen von Operator auf 156 Mio. PLN (17). Die Bewertung wurde von BRE Corporate Finance, dem Bereich Investitionsbankwesen der Commerzbank in Polen, im Auftrag der ARP vorgenommen (18). (54) Mit der Übertragung der Forderungen auf Operator erfolgt für diese Verbindlichkeiten automatisch eine Sicherungsfreistellung. Da jedoch Forderungen bestehen, die nicht der Umstrukturierung unterliegen, bleiben einigen öffentlichen Gläubigern nach wie vor Sicherheiten, die so lange bestehen bleiben, bis die HCz bzw. der RFG in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten nach dem Verkauf von MH zu tilgen. (55) Die ZUS, die Stadtgemeinde Częstochowa, PFRON und die Woiwodschaft Schlesien haben ihre Zustimmung zu einer Sonderumstrukturierung signalisiert. Andererseits wurde diese Form der Umstrukturierung, wie Polen mitteilte, vom Finanzamt Częstochowa, vom FGŚP und der Gemeinde Poraj Anfang Juni 2005 abgelehnt, weil diese der Auffassung waren, dass sich mit dem Konkurs bessere Ergebnisse erzielen ließen. Die Verbindlichkeiten der HCz bzw. des RFG unterliegen daher nicht der Umstrukturierung und müssen getilgt werden. Wie die polnischen Behörden versicherten, werde das in vollem Umfang geschehen. 3.   RFG — Befriedigung der privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Forderungen, die nicht der Umstrukturierung unterliegen (56) Die HCz wird in RFG umbenannt. Der RFG wird Eigentümer einiger der verbliebenen Vermögensbestandteile, insbesondere der Mehrheit der Niederlassungen der HCz wie Rurexpol und der Kokerei, von denen der größte Teil an einen strategischen Investor verkauft wird. Außerdem werden einige der von der HSCz gepachteten Vermögensbestandteile einer anderen Niederlassung der HCz mit dem Namen Majątek Hutniczy Plus (nachstehend „MH Plus“ genannt) mit dem Ziel übertragen, sie zugunsten des RFG an einen strategischen Investor weiterzuverkaufen. (57) Das Vermögen des RFG wurde zum ersten Mal Ende 2003 von Sachverständigen bewertet, die für das Unternehmen arbeiteten („PROFCEN“ in Częstochowa). Diese Bewertung wurde den später von ATEST durchgeführten Bewertungen der Tochterunternehmen beigefügt. Der Wert von MH und MH Plus wurde dann durch die Angebote der strategischen Investoren dokumentiert. Eine weitere Grundlage für die Bewertung wurde Anfang 2005 nach Eingang des Angebots für den Erwerb von Anteilen bzw. Aktien der verschiedenen Niederlassungen festgelegt (siehe Pkt. 62), das von einem deutlichen Aufschwung auf dem Stahlmarkt zeugt. Der Wert der Niederlassungen ist nachstehender Tabelle zu entnehmen: Tabelle 1 Bewertung der zum Verkauf durch den RFG anstehenden Niederlassungen Wert in PLN Niederlassung 2003 2005 19,6  % MH [...] [...] MH Plus [...] [...] Kokerei Częstochowa Sp. z o.o. [...] [...] Übrige Niederlassungen der Huta Częstochowa (*2) [...] [...] Gesamt [...] [...] (58) Der RFG muss alle öffentlich-rechtlichen Verbindlichkeiten tilgen, die nicht der Umstrukturierung unterliegen (ca. [...] Mio. PLN) (19). Hinzu kommen die Zinsen auf die privatrechtlichen Forderungen, die in Anteile an MH umgewandelt wurden, für den Zeitraum vom 1. Juli 2002 bis 9. Dezember 2003 ([...] Mio. PLN) sowie sämtliche neuen privatrechtlichen Forderungen einschließlich der nach Juni 2002 angefallenen Zinsen (etwa [...] Mio. PLN) (20). Der RFG erhält demnach für den Verkauf der Niederlassungen [...] Mio. PLN, wovon [...] Mio. PLN für die Tilgung der nicht regulierten Schulden und [...] Mio. zur Deckung der Umstrukturierungskosten bestimmt sind; ca. [...] Mio. PLN verbleiben beim RFG. (4)   Verkauf der Unternehmen der Huta Częstochowa an einen strategischen Investor (59) HCz und TFS sowie die Gläubiger der HCz beabsichtigen, unter Aufsicht des Ministeriums der Finanzen Anteile von MH, MH Plus, der Kokerei, Rurexpol und einigen anderen Niederlassung einschließlich der Anteile der HSCz an einen strategischen Investor zu verkaufen. Ein Verhandlungsausschuss aus Vertretern von HCz, TFS und neun Gläubigern der HCz (BPH, Citibank Bank Handlowy, Bank Millennium, Kredyt Bank, ING BSK, PSE, PKP, PGNiG und ARP) wird dieses Verfahren überwachen. (60) Im Ergebnis des ersten Ausschreibungsverfahrens wurden die Holding LNM N.V. (die jetzt unter dem Namen Mittal Steel firmiert, nachstehend jedoch „LNM“ genannt wird) und der Industrieverband Donbass (nachstehend „Donbass“ genannt) von der TFS und der HCz als bevorzugte Bieter ausgewählt; sie erhielten das ausschließliche Verhandlungsrecht. Am 31. März 2004 wurde ein Vorvertrag geschlossen, der dann für ungültig erklärt wurde. Im Herbst 2004 gab es eine weitere Ausschreibung unter Beteiligung der bevorzugten Bieter. (61) Im Februar 2005 erhielt die LNM aufgrund des Angebotspreises den Zuschlag. Wegen des Aufschwungs auf dem Koks- und Stahlmarkt ist der Preis beträchtlich gestiegen. Am 15. April 2005 wurde der Vertrag mit der LNM unterzeichnet. Nach dem Fiasko der Verhandlungen der LNM mit den Gewerkschaften jedoch wurden am 16. Mai 2005 Verhandlungen mit Donbass aufgenommen. Den polnischen Behörden zufolge ist nun auch Donbass bereit, den von der LNM vorgeschlagenen Preis zu zahlen. Am 16. Juni 2005 wurde daher eine Vereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für den endgültigen Vertrag über den Verkauf der Unternehmen zugunsten von Donbass bildet (62) Im Rahmen des Pakets wird für MH ([… zwischen 600 und 650] Mio. PLN), MH Plus (ca. [...] Mio. PLN), die Kokerei (ca. [...] Mio. PLN), Rurexpol und acht weitere Niederlassungen der HCz (zusammen ca. [...] Mio. PLN) sowie HSCz (ca. [...] Mio. PLN — diesen Betrag erhält TFS) ein Preis in Höhe von ca. [...] Mio. PLN gezahlt. Von den Verkäufern waren Mindestpreise festgesetzt worden, die jedoch angesichts des für alle Transaktionsgegenstände angebotenen Preises proportional erhöht wurden (andernfalls hätte das Risiko bestanden, dass Bieter für die einzelnen Teile bessere Angebote vorgelegt hätten). (63) Im Oktober 2004 legte die TFS einen aktualisierten Geschäftsplan für die HSCz für den Zeitraum 2004 — 2006 (Indywidualny Biznes Plan — nachstehend „IBP“ genannt) mit der Maßgabe vor, dass Tätigkeit und Vermögenswerte der HSCz in einem Unternehmen zusammengefasst werden (in das MH, MH Plus und HSCz eingehen). Im IBP sind Investitionen in Höhe von 252,6 Mio. PLN in diesen Unternehmen vorgesehen. Darüber hinaus sind weitere Umstrukturierungsinstrumente wie Kostenreduzierung und ein Umweltschutzprogramm geplant. Im IBP wird auf der Grundlage dieser Instrumente für den Zeitraum 2004 — 2006 ein Investitionsrückfluss von über 10 % und ein Kapitalrückfluss von über 5 % veranschlagt. (64) Eine Bedingung der Ausschreibung bestand darin, dass der Investor innerhalb von 24 Monaten ab Übernahme der Kontrolle über HSCz, MH und MH Plus ein Investitionsprogramm umsetzt. Zudem verpflichtet der Kaufvertrag den Investor, die Produktionskapazitäten für Fertigprodukte bis zum 31. Dezember 2006 nicht zu erhöhen, was insbesondere durch Investitionen in eine neue Fertigungslinie für warmgewalztes Blech erreicht werden sollte. f.   Zusammenfassung von Forderungen und ihre Übertragung (65) Zur Beurteilung der Folgen der Umstrukturierung führte die Firma PriceWaterhouseCoopers im Auftrag Polens eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse durch (nachstehend „PWC-Analyse“ genannt), in der verglichen wurde, inwieweit Forderungen im Falle eines Umstrukturierungsverfahrens sowie im Falle eines Konkursverfahrens befriedigt werden. Die Feststellungen in Bezug auf die Umstrukturierung basieren auf dem Umstrukturierungsvergleich vom Oktober 2003 sowie auf dem Umstrukturierungsbeschluss vom August bzw. Dezember 2003, die Feststellungen bezüglich des Konkursverfahrens auf der hypothetischen Anwendung des Insolvenzrechts (21) sowie auf dem günstigsten Szenario für die öffentlichen Gläubiger öffentlich-rechtlicher Forderungen. (66) In der Analyse wird davon ausgegangen, dass der Konkurs am 31. Dezember 2003 (siehe Tabelle 2) und die Umstrukturierung am 31. März 2005 erfolgt (siehe Tabelle 3). Die Höhe der Forderungen und der Wert der Aktiva werden anhand des Zeitwertes ermittelt (so beträgt der Wert von MH im Jahr 2003 […(zwischen 325 und 375)] Mio. PLN, im Jahr 2005 bereits […zwischen 600 und 650] Mio. PLN). Die Analyse stützte sich deshalb auf zwei unterschiedliche Zeiträume, weil die Gläubiger privatrechtlicher Forderungen einer Umstrukturierung auf der Grundlage von Tabelle 2 bereits zu einen früheren Zeitpunkt zugestimmt hatten, während die Gläubiger öffentlich-rechtlicher Forderungen ihre endgültige Zustimmung nicht 2003, sondern — unter Berücksichtigung des Szenarios vom März 2005 — erst später gaben. In dieser Zeit jedoch haben sich die Zahlen grundlegend verändert, da zum einen die Forderungen der Gläubiger aufgrund der aufgelaufenen zusätzlichen Zinsen gestiegen sind und sich zum anderen die Einnahmen im Falle beider Szenarios, also des Konkurses und der Umstrukturierung, aufgrund des gestiegenen Wertes der betreffenden Aktiva erhöht haben. Tabelle 2 Vergleich der Einnahmen im Dezember 2003Analyse in Millionen Zł. Analyse 2003 Forderungen per 31.12.2003 Einnahmen aus Konkurs (PWC-Analyse 2003) Einnahmen aus der Umstrukturierung Einnahmen aus Umstrukturierung minus Einnahmen aus Konkurs Prozent. Anteil der Einnahmen aus Umstrukturierung an den Einnahmen aus Konkurs Abgeltung der Forderungen bei Konkurs in % Abgeltung der Forderungen bei Umstrukturierung in % Gesamt aus Majątek Hutniczy sp. z o.o. aus dem Regionalen Wirtschaftsfonds (RFG) aus Operator Sp. z o.o. ARP Öffentliche Gläubiger 875,7 405,1 531,0 […] […] […] 125,9 131 46 61 Gläubiger öffentlich-rechtlicher Forderungen: 470,1 234,9 315,4 […] […] […] 80,5 134 50 67 Sozialversicherungsanstalt (ZUS) […] […] […] — […] […] […] 136 53 72 Gemeinde Częstochowa […] […] […] […] […] […] […] 148 39 58 Finanzamt […] […] […] — […] […] […] 67 100 67 Fonds für garantierte Arbeitnehmerleistungen […] […] […] — […] […] […] 53 100 53 Staatlicher Fonds für die Rehabilitation von Behinderten […] […] […] — […] […] […] 178 30 53 Woiwodschaft Schlesien […] […] […] — […] […] […] 210 25 53 Gemeinde Poraj und andere Gemeinden […] […] […] — […] […] […] 165 42 69 Gläubiger privatrechtlicher Forderungen: 405,6 170,2 215,6 […] […] — 45,4 127 42 53 Polnische Energienetze AG […] […] […] […] […] — […] 139 38 54 Energieversorgungsunternehmen Częstochowa AG […] […] […] […] […] — […] 97 69 67 Agentur für industrielle Entwicklung AG […] […] […] […] […] — […] 116 42 49 Polnische Staatsbahnen AG (PKP S.A.) […] […] […] […] […] — […] 174 26 46 Polnische Erdölbergbau und Gasindustrie AG (PGNiG S.A.) […] […] […] […] […] — […] 104 51 53 Kohlegesellschaft AG […] […] […] […] […] — […] 198 23 45 Centrala Zbytu Węgla Węglozbyt S.A […] […] […] […] […] — […] 169 28 47 Größte Privatgläubiger: 520,5 312,3 265,91 […] […] — 46,4 85 60 51 Kredyt Bank […] […] […] […] […] — […] 80 70 56 ING Bank Śląski S.A. […] […] […] […] […] — […] 91 63 57 Bank BPH S.A. […] […] […] […] […] — […] 62 81 50 Citibank Handlowy […] […] […] […] […] — […] 99 46 46 Millenium Big Bank Gdanski S.A. […] […] […] […] […] — […] 65 78 50 Sonstige […] […] […] […] […] — […] 111 41 45 GESAMT   717,41 796,91 […] […]           Tabelle 3 Vergleich der Einnahmen im März 2005 in Millionen PLN 2003Analyse 2005 Forderungen per 31.03.2005 Einnahmen aus Konkurs (PWC-Analyse 2005) Einnahmen aus der Umstrukturierung Einnahmen aus Umstrukturierung minus Einnahmen aus Konkurs Prozent. Anteil der Einnahmen aus Umstrukturierung an den Einnahmen aus Konkurs Abgeltung der Forderungen bei Konkurs in % Abgeltung der Forderungen bei Umstrukturierung in % Gesamt aus Majątek Hutniczy sp. z o.o. aus dem Regionalen Wirtschaftsfonds (RFG) aus Operator Sp. z o.o. ARP Öffentliche Gläubiger 950,6 659,7 664,4 […] […] […]         Gläubiger öffentlich-rechtlicher Forderungen: 504,72 342,4 365,6 […] […] […] 23,2 107 68 72 Sozialversicherungsanstalt (ZUS) […] […] […] — […] […] […] 110 68 74 Gemeinde Częstochowa […] […] […] […] […] […] […] 110 69 75 Finanzamt […] […] […] — […] […] […] 62 100 62 Fonds für garantierte Arbeitnehmerleistungen […] […] […] — […] […] […] 49 100 49 Staatlicher Fonds für die Rehabilitation von Behinderten […] […] […] — […] […] […] 105 55 58 Woiwodschaft Schlesien […] […] […] — […] […] […] 122 47 57 Gemeinde Poraj und andere Gemeinden […] […] […] — […] […] […] 53 73 39 Gläubiger privatrechtlicher Forderungen : 445,9 317,3 306,3 […] […] — 11,0 97 71 69 Polnische Energienetze AG […] […] […] […] […] — […] 96 69 66 Energieversorgungsunternehmen Częstochowa AG […] […] […] […] […] — […] 90 85 76 Agentur für industrielle Entwicklung AG […] […] […] […] […] — […] 74 100 74 Polnische Staatsbahnen AG (PKP S.A.) […] […] […] […] […] — […] 142 47 67 Polnische Erdölbergbau und Gasindustrie AG (PGNiG S.A.) […] […] […] […] […] — […] 92 72 66 Kohlegesellschaft AG […] […] […] […] […] — […] 146 43 63 Centrala Zbytu Węgla Węglozbyt S.A               122 51 62 Größte Privatgläubiger:                     Banken: 411,4 346,2 295,9 […] […] — 50,3 85 84 72 Kredyt Bank […] […] […] […] […] — […] 82 89

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.