Europäische Union

2013/126/EU: Beschluss der Kommission vom 8. Mai 2012 über die staatliche Beihilfe SA.22668 (C 8/08 (ex NN 4/08)), die Spanien Ciudad de la Luz SA gewährt hat (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen C(2012) 3025) Text von Bedeutung für den EWR

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ussfolgerung ziehen, dass dies darauf beruht, dass die Methodik für die Bewertung des für die Hotels gedachten Grundstücks näher an den gesetzlich festgelegten Standards bleibt? Oder sollte es auf die größere Transparenz der Preise für eine Hotelnacht zurückgeführt werden? Es wird auch behauptet, dass die variablen Kosten 50 % der Einnahmen ausmachen (z. B. auf den Seiten 18 und 19 des Berichts von 2009). Wo kommt die Schätzung so großer Spannen her? Die Baukosten werden auf der Grundlage des Richtpreiselements geschätzt. Für die Berichte von 2000 und 2002 werden die richtigen Zahlen gewählt. Für den Bericht von 2009 wird jedoch die Zahl von 2006 herangezogen. Warum? 4.2.   Risikoprämien Wir merken auch an, dass die Berichte anerkennen, dass die Investition in Hotels riskanter ist als die Investition in Büroflächen (z. B. auf S. 12 und auf S. 26 des Berichts von 2000). Die spanischen Behörden haben stets und konsequent die Errichtung eines „Hotelkomplexes“ geplant. Ähnlich gibt der Bericht an, dass der Diskontsatz (tipo de actualización) anhand der folgenden Formel (S. 16 des Berichts von 2000) ermittelt wird: Auf derselben Seite werden in einer Tabelle die anzuwendenden Mindestrisikoprämien aufgeführt. Die entsprechenden Prämien liegen über der ex ante erwarteten Rendite für eine Investition in Ciudad de la Luz. Schließlich ist die Risikoprämie, die in den Berechnungen auf S. 21 des Berichts von 2000 (10 %) verwendet wird, niedriger als diejenige, die in der entsprechenden Tabelle auf S. 16 aufgeführt wird (11 %). 4.3.   Glaubwürdige Bewertungen Um eine glaubwürdige Bewertung des Landes zu erhalten, hätten Bewertungen aus der Zeit um das Jahr 2000 herum für Grundstücke ähnlicher Charakteristika in Bezug auf Größe und Lage (in der Nähe des Aguas Amargas Industriekomplexes), die für die „tertiäre Nutzung“ und die „Hotelnutzung“ bestimmt sind, vorgelegt werden müssen. (1)  Pablo Fernández (2009): The Equity Premium in 150 Textbooks. Arbeitspapier IESE Business School. (2)  Damodaran (Damodaran, Aswath (1994), Damodaran on Valuation. New York: John Wiley und Söhne) verdeutlicht diesen Punkt auch bei der Berechnung des Betas von Disney. Bei täglichen Daten erhält er 1,33; 1,38 bei wöchentlichen Daten; 1,13 bei monatlichen Daten; 0,44 bei vierteljährlichen Daten und 0,77 bei jährlichen Daten. Bei einem Zeitraum von 3 Jahren erhält er 1,04; 1,13 bei 5 Jahren und 1,18 bei 10 Jahren. Das Beta hängt auch von dem Index ab, der als Richtgröße gewählt wurde; das Beta beträgt in Bezug auf den Dow 30 0,99; in Bezug auf S&P 500 beträgt es 1,13 und in Bezug auf den Wilshire 5000 Index 1,05. (3)  Nach unseren Berechnungen betrug der WACC im Jahr 2004 unter Verwendung eines risikofreien Zinssatzes von 4,1 % und einer Markt-Risikoprämie von 6,8 14,91. (4)  Siehe die OECD-Statistiken. (5)  Der LECG-Bericht vom 25. April 2008 folgt denselben Überlegungen, wenn er am Anfang feststellt (Anfang von Abschnitt 2.1), dass die einschlägige Frage für die Anwendung des MEIP wie folgt lautet: „Bot das Projekt mit den Informationen, die zu dem Zeitpunkt verfügbar waren, als die Investition gemacht wurde, eine ausreichende Profitabilität, um einen privaten Kapitalgeber auch davon zu überzeugen, diese Investition zu tätigen? […] Die Investitionsentscheidung muss von einer Ex-ante-Perspektive aus analysiert werden.“

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.