Europäische Union

Beschluss (EU) 2021/104 der Kommission vom vom 24. Januar 2020 über SA.39182 (2017/C) (ex 2017/NN) (ex 2014/CP) — Mutmaßlich rechtswidrige Beihilfe an AS Tartu Agro (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen C(2020) 252) (Nur der estnische Text ist verbindlich)

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Quellenkennung: 32021D0104. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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Voraussetzungen erfüllten, sind bis zur maximalen für die jeweilige Beihilfeart zulässigen Beihilfeintensität mit dem Binnenmarkt vereinbar. Artikel 4 (1)   Die Republik Estland fordert die in Artikel 1 genannten Beihilfen von AS Tartu Agro zurück. (2)   Der Rückforderungsbetrag umfasst Zinsen, die von dem Tag, an dem die Beihilfen AS Tartu Agro zur Verfügung gestellt wurden, bis zur tatsächlichen Rückzahlung berechnet werden. (3)   Die Zinsen auf den Rückforderungsbetrag werden gemäß Kapitel V der Verordnung (EG) Nr. 794/2004 und gemäß Verordnung der Kommission (EG) Nr. 271/2008 der Kommission (40) zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 794/2004 nach der Zinseszinsformel berechnet. Artikel 5 (1)   Die Beihilfen, die im Rahmen der in Artikel 1 genannten Regelungen gewährt wurden, werden sofort in wirksamer Weise zurückgefordert. (2)   Die Republik Estland stellt sicher, dass dieser Beschluss innerhalb von vier Monaten nach seiner Bekanntgabe umgesetzt wird. Artikel 6 (1)   Die Republik Estland übermittelt innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe dieses Beschlusses die folgenden Informationen: Den Gesamtbetrag (Kapital und Zinsen), der von dem Unternehmen AS Tartu Agro zurückgefordert werden muss, das eine Beihilfe erhalten hat, die nicht unter die De-minimis-Regel, die Verordnung (EU) Nr. 702/2014 oder eine andere genehmigte Beihilferegelung fällt. (2)   Die Republik Estland unterrichtet die Kommission über den Fortgang ihrer Maßnahmen zur Umsetzung dieses Beschlusses, bis die Rückzahlung der in Artikel 1 genannten Beihilfen abgeschlossen ist. Auf Anfrage der Kommission legt Estland unverzüglich Informationen über die Maßnahmen vor, die getroffen wurden bzw. beabsichtigt sind, um diesem Beschluss nachzukommen. Artikel 7 Dieser Beschluss ist an die Republik Estland gerichtet. Brüssel, den vom 24. Januar 2020 Für die Kommission Margrethe VESTAGER Exekutiv-Vizepräsidentin (1)  Aufforderung zur Stellungnahme nach Artikel 108 Absatz 2 AEUV, Staatliche Beihilfe SA.39182 (2017/C) (ex 2017/NN) (ex 2014/CP) — Mutmaßlich rechtswidrige Beihilfe an AS Tartu Agro (ABl. C 103 vom 1.4.2017, S. 4). (2)  Siehe Fußnote 1. (*1)  Vertrauliche Informationen. (3)  Beschluss des Obersten Rates der Republik Estland, RT 1992, 36, 475. (4)  Protokoll des Bewertungsgremiums vom 27. Juli 2000. (5)  https://ec.europa.eu/eurostat/cache/metadata/en/apri_lpr_esms.htm (6)  Urteil des Gerichtshofs vom 7. Dezember 2000, Telaustria, C-324/98, ECLI:EU:C:2000:669, Rn. 62; Urteil des Gerichtshofs vom 3. Dezember 2001, Bent Mousten Vestergaard, C-59/00, ECLI:EU:C:2001:654, Rn. 20. Siehe auch Mitteilung der Kommission zu Auslegungsfragen in Bezug auf das Gemeinschaftsrecht, das für die Vergabe öffentlicher Aufträge gilt, die nicht oder nur teilweise unter die Vergaberichtlinien fallen (ABl. C 179 vom 1.8.2006, S. 2). (7)  Rechtssache C-156/98, Deutschland/Kommission, ECLI:EU:C:2000:467, Rn. 30; verbundene Rechtssachen C-71/09 P, C-73/09 P und C-76/09 P, Comitato „Venezia vuole vivere“/Kommission, ECLI:EU:C:2011:368, Rn. 136; Rechtssache T-459/93, Siemens/Kommission, EU:T:1995:100, Rn. 48. (8)  Gesetz über Staatsvermögen, RT I 1995, 22, 327. (9)  Verordnung Nr. 285 der Regierung der Republik vom 1. August 1995 zur Billigung der Vorschriften für den Nießbrauch staatlicher Vermögenswerte, RT I 1995, 65, 1091. (10)  Gesetz über Bodenverbesserung, RT I 1994, 34, 534,https://www.riigiteataja.ee/akt/24638 (11)  Grundsteuergesetz, RT I 1996, 41, 797. (12)  Schuldrechtsgesetz, RT I vom 31.12.2016, 7, abrufbar unter: https://www.riigiteataja.ee/akt/võs (13)  Grundsteuergesetz, RT I vom 10.11.2016, 10, abrufbar unter: www.riigiteataja.ee/akt/110112016010 (14)  Siehe auchhttps://kls.pria.ee/kaart/. (15)  Siehehttp://www.eramets.ee/metsa-ja-puidumuuk/hinnainfo-2/. (16)  Seehttp://rmk.ee/organisatsioon/aastaaruanded. (17)  Siehe auchhttps://www.maaamet.ee/et/uudised/moodunud-aastal-solmitud-rendilepingute-aastatasu-kokku-402-572-eurot. (18)  In Artikel 345 AEUV heißt es: „Die Verträge lassen die Eigentumsordnung in den verschiedenen Mitgliedstaaten unberührt.“ (19)  Urteil des Gerichtshofs vom 11. Juli 1996, SFEI u. a., C-39/94, ECLI:EU:C:1996:285, Rn. 60; Urteil des Gerichtshofs vom 29. April 1999, Spanien gegen Kommission, C-342/96, ECLI:EU:C:1999:210, Rn. 41. (20)  Urteil des Gerichtshofs vom 11. Juli 1996, SFEI u. a., C-39/94, ECLI:EU:C:1996:285, Rn. 60 und 61. (21)  Urteil des Gerichts vom 28. Februar 2012, Land Burgenland und Österreich gegen Kommission, verbundene Rechtssachen T-268/08 und T-281/08, ECLI:EU:T:2012:90. (22)  Urteil des Gerichtshofs vom 7. Dezember 2000, Telaustria, C-324/98, ECLI:EU:C:2000:669, Rn. 62; Urteil des Gerichtshofs vom 3. Dezember 2001, Bent Mousten Vestergaard, C-59/00, ECLI:EU:C:2001:654, Rn. 20. Siehe auch Mitteilung der Kommission zu Auslegungsfragen in Bezug auf das Gemeinschaftsrecht, das für die Vergabe öffentlicher Aufträge gilt, die nicht oder nur teilweise unter die Vergaberichtlinien fallen (ABl. C 179 vom 1.8.2006, S. 2). (23)  Rn. 89 der Bekanntmachung der Kommission zum Begriff der staatlichen Beihilfe im Sinne des Artikels 107 Absatz 1 AEUV (im Folgenden „Bekanntmachung zum Begriff der staatlichen Beihilfe“) (ABl. C 262 vom 19.7.2016, S. 1). (24)  Rn. 94 der Bekanntmachung zum Begriff der staatlichen Beihilfe. (25)  https://data.oecd.org/agrland/agricultural-land.htm (26)  Urteil des Gerichts vom 28. Februar 2012, Land Burgenland und Österreich gegen Kommission, verbundene Rechtssachen T-268/08 und T-281/08, ECLI:EU:T:2012:90, Rn. 72. (27)  http://www.fao.org/3/w7224e/w7224e05.htm (28)  Siehe Urteil des Gerichtshofs vom 4. Juni 2015, Kommission gegen MOL, C-15/14 P EU:C:2015:362, Rn. 60. (29)  Eurostat:https://ec.europa.eu/eurostat/web/international-trade-in-goods/data/database. (30)  Verordnung (EU) 2015/1589 des Rates vom 13. Juli 2015 über besondere Vorschriften für die Anwendung von Artikel 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ABl. L 248 vom 24.9.2015, S. 9). (31)   ABl. L 236 vom 23.9.2003, S. 17. (32)   ABl. C 119 vom 22.5.2002, S. 22. (33)   ABl. C 28 vom 1.2.2000, S. 2. (34)   ABl. C 319 vom 27.12.2006, S. 1. (35)   ABl. C 204 vom 1.7.2014, S. 1. Geändert durch die im ABl. C 390 vom 24.11.2015, S. 4. im ABl. C 139 vom 20.4.2018, S. 3 und im ABl. C 403 vom 9.11.2018, S. 10 veröffentlichten Mitteilungen. (36)  Rechtssache C-156/98, Deutschland gegen Kommission, EU:C:2000:467, Rn. 30, verbundene Rechtssachen C-71/09 P, C-73/09 P und C-76/09 P, Comitato „Venezia vuole vivere“ gegen Kommission, ECLI:EU:C:2011:368, Rn. 136 und Rechtssache T-459/93, Siemens gegen Kommission, EU:T:1995:100, Rn. 48. (37)  Verordnung (EG) Nr. 794/2004 der Kommission vom 21. April 2004 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 659/1999 des Rates über besondere Vorschriften für die Anwendung von Artikel 93 des EG-Vertrags (ABl. L 140 vom 30.4.2004, S. 1). (38)  Verordnung (EG) Nr. 994/98 des Rates vom 7. Mai 1998 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf bestimmte Gruppen horizontaler Beihilfen (ABl. L 142 vom 14.5.1998, S. 1). (39)  Verordnung (EU) Nr. 702/2014 der Kommission vom 25. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Arten von Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ABl. L 193 vom 1.7.2014, S. 1). (40)  Verordnung (EG) Nr. 271/2008 der Kommission vom 30. Januar 2008 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 794/2004 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 659/1999 des Rates über besondere Vorschriften für die Anwendung von Artikel 93 des EG-Vertrags (ABl. L 82 vom 25.3.2008, S. 1).

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.