Europäische Union

2000/117/EG: Entscheidung der Kommission vom 26. Oktober 1999 in einem Verfahren nach Artikel 81 EG-Vertrag Sache IV/33.884 - Nederlandse Federatieve Vereniging voor de Groothandel op Elektrotechnisch Gebied und Technische Unie (FEG und TU) (Bekanntgegeben unter Aktenzeichen K(1999) 3439) (Nur der niederländische Text ist verbindlich)

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3 Die TU hat eine Zuwiderhandlung gegen Artikel 81 Absatz 1 EG-Vertrag begangen, indem sie aktiv an den in den Artikeln 1 und 2 aufgeführten Zuwiderhandlungen teilgenommen hat. Artikel 4 (1) Die FEG hat die in den Artikeln 1 und 2 aufgeführten Zuwiderhandlungen unverzüglich abzustellen, sofern dies nicht bereits geschehen ist. (2) Die TU hat die in Artikel 3 aufgeführten Zuwiderhandlungen unverzüglich abzustellen, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Artikel 5 (1) Der FEG wird wegen der in den Artikeln 1 und 2 festgestellten Zuwiderhandlungen eine Geldbuße von 4,4 Mio. EUR auferlegt. (2) Der TU wird wegen der in Artikel 3 festgestellten Zuwiderhandlungen eine Geldbuße von 2,15 Mio. EUR auferlegt. Artikel 6 Die in Artikel 5 aufgeführten Geldbußen sind innerhalb von drei Monaten nach dem Zeitpunkt der Bekanntgabe dieser Entscheidung in EUR auf folgendes Konto einzuzahlen: Konto-Nr. 310-0933000-43 Europäische Kommission Bank Brussel Lambert Europees Agentschap Rondpunt Schuman 5 B - 1040 Brüssel Nach Ablauf dieser Frist sind Verzugszinsen fällig. Hierfür gilt der Satz, den die Europäische Zentralbank für Wertpapierpensionsgeschäfte in EUR berechnet. Stichtag ist der erste Arbeitstag des Monats, in dem die Entscheidung erging. Hinzu kommt ein Aufschlag von 3,5 Prozentpunkten. Insgesamt ergeben sich so 6 %. Artikel 7 Diese Entscheidung ist gerichtet an: 1. De Nederlandse Federatieve Vereniging voor de Groothandel op Elektrotechnisch Gebied (FEG) Reitseplein 1 NL - 5037 AA Tilburg 2. De Technische Unie BV Bovenkerkerweg 10-12 NL - 1185 XE Amstelveen Diese Entscheidung ist ein vollstreckbarer Titel gemäß Artikel 256 des EG-Vertrags. Brüssel, den 26. Oktober 1999 Für die Kommission Mario MONTI Mitglied der Kommission (1) ABl. 13 vom 21.2.1962, S. 204/62. (2) ABl. L 148 vom 15.6.1999, S. 5. (3) ABl. 127 vom 20.8.1963, S. 2268/63. Ersetzt mit Wirkung vom 1. Februar 1999 durch die Verordnung (EG) Nr. 2842/98 der Kommission (ABl. L 354 vom 30.12.1998, S. 18). (4) Artikel 2 Absatz 1 bzw. Artikel 2 Absatz 3 Buchstaben f) und g) der FEG-Satzung (Akte, S. 2639-2640). (5) Artikel 3 der FEG-Satzung zusammen mit Artikel 2 Absatz 2 Buchstaben e) und f) der FEG-Geschäftsordnung. Auf der Generalversammlung der FEG am 25. Mai 1989 wurde die bestehende Umsatzforderung von 3,2 Mio. NLG (1,44 Mio. EUR) auf 5 Mio. NLG (2,26 Mio. EUR) (Akte, S. 532) erhöht. (6) Am 23. Juni 1994 beschloß die allgemeine Mitgliederversammlung der FEG, offensichtlich infolge des Auskunftsverlangens der Kommission an Instalnet BV vom 10. Juni 1994 (Sache IV/35.011), auch den im Rest der Gemeinschaft erzielten Umsatz zu berücksichtigen (siehe das Protokoll der allgemeinen Mitgliederversammlung vom 23. Juni 1994 (Akte, S. I-1678) und das Schreiben der FEG an die CEF vom 23. Juni 1994) (Akte, S. 1955). (7) FEG-Kennzahlen 1994 (Akte, S. 2622). (8) Jahresbericht FEG 1993 (Akte, S. 2588-2608). (9) FEG-Notiz vom 3. Mai 1991 (Akte, S. I-5361-5362). (10) Siehe die schriftliche Antwort Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 10 (Akte, S. F-23-203) (11) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 10-11 (Akte, S. F-22-202/203). Die FEG unterscheidet die Produktgruppen Licht, Kabel, Installations- und Schaltmaterial, Verteileranlagen, industrielles Schaltmaterial, Kanal- und Tragsysteme, sonstiges Installationsmaterial sowie eine Restgruppe. (12) Vgl. die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 11 (Akte, S. F-22.203), wo dargelegt wird, daß der Großhandel an erster Stelle Konkurrenz von anderen Großhandelsunternehmen erfährt. Als weitere Konkurrenten werden unter anderem aufgeführt: Installationsbetriebe mit Handelsaktivitäten, Heimwerker- und Baumärkte sowie direkt liefernde Hersteller. (13) Siehe einen Artikel in dem Blatt "Installatie journaal" vom Oktober 1994 (Akte, S. I-4634) sowie ein Interview mit dem Sekretär der FEG vom 7. Februar 1989 (Akte, S. I-2144). (14) Siehe Entscheidung 97/227/EG der Kommission vom 20. November 1996, Kesko/Tuko (ABl. L 110 vom 26.4.1997, S. 53). (15) Vgl. die Richtlinien von Juli 1997 betreffend die Anwendung der Richtlinie 73/23/EWG des Rates (ABl. L 77 vom 26.3.1973, S. 29). (16) Antwort der FEG vom 21. Oktober 1991 auf ein Auskunftsverlangen der Kommission vom 16. September 1990 (Akte, S. 808). (17) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 11 (Akte, S. F-32-204). (18) Nur niederländische natürliche oder juristische Personen können Mitglied werden (Artikel 3 beziehungsweise Artikel 5 Absatz 1 der NAVEG-Satzung). Die NAVEG hat verschiedene Produktgruppen eingeführt, beispielsweise die Produktgruppen Draht und Kabel, Beleuchtung, Schaltmaterial und sonstiges Installationsmaterial. Nur die Produktgruppe Beleuchtung scheint derzeit noch aktiv zu sein (Akte, S. 28). (19) Antwort der NAVEG vom 28. August 1991 auf ein Auskunftsverlangen der Kommission (Akte, S. 517). (20) NAVEG-Umsatzstatistik (Akte, S. I-2767). Diese Berechnung des Umsatzes basiert auf den Daten von nur 15 der 30 NAVEG-Mitglieder. Die übrigen Mitglieder haben dem Begleitschreiben der Umsatzstatistik zufolge keine Daten zur Verfügung gestellt. Der tatsächliche Umsatz der NAVEG-Mitglieder ist deshalb höchstwahrscheinlich beträchtlich höher als der angegebene Betrag. (21) Antwort der FEG vom 13. August 1991 auf die Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. Juni und 25. Juli 1991 (Akte, S. 376). (22) Siehe die Antwort der NAVEG vom 28. August 1991 auf Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. Juni und 25. Juli 1991 (Akte, S. 519) sowie das Protokoll des Gesprächs zwischen dem FEG-Vorstand und der NAVEG vom 28. Februar 1989, aus dem hervorgeht, daß die NAVEG ausschließlich Mitglieder akzeptiert, deren Vertrieb über den Großhandel erfolgt (Akte, S. 1411). (23) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 17 (Akte, S. F-22-209). Der auf der Grundlage des Umsatzes von 185,5 Mio. NLG der NAVEG ermittelte Marktanteil ist geringer und liegt bei ± 5 %. Aus Fußnote 25 geht jedoch hervor, daß diese Zahl auf unvollständigen Daten beruht. Die Schätzung des Marktanteils der NAVEG-Mitglieder durch die FEG auf 10 % ist deshalb nicht unrealistisch. (24) Antwort der FEG vom 13. August 1991 auf die Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. Juni und 25. Juli 1991 (Akte, S. 377), der "strategische Plan der FEG" vom Februar 1993 (Akte, S. I-196-2000), der Bericht "Strategischer Rahmen", ohne Datum, von Bernard (Akte, S. I-5278-5282) sowie der Kernbericht "Elektrotechnisches Installationsmaterial" vom 4. Juni 1991 (Akte, S. I-3480 und I-3522). Einem Artikel in "Elan" von November 1991 zufolge vertritt die FEG ungefähr 60 der 70 Großhändler für elektrotechnisches Installationsmaterial in den Niederlanden (Akte, S. 981-982). (25) Vgl. die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 10 (Akte, S. F-22.202). (26) Siehe das Schreiben des Rechtsberaters der CEF vom 16. Februar 1996 (Akte, S. 2263). (27) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 10 (Akte, S. F-22.202). (28) Antworten verschiedener Hersteller von elektrotechnischen Installationsmaterialien auf Auskunftsverlangen der Kommission vom 15. Oktober 1991 (Akte, S. 890 ff.) und 27. April 1993 (Akte, S. 1614 ff.). (29) Antwort von Draka Kabel vom 15. Juni 1993 auf das Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. April 1993 (Akte, S. 1614.107). (30) Schreiben von Van Geel an die CEF vom 1. Mai 1990 (Akte, S. 53) und 28. März 1991 (Akte, S. 205) und die Antworten von Van Geel vom 1. November 1991 (Akte, S. 915) und 23. Juni 1993 (Akte, S. 1614.301) auf Auskunftsverlangen der Kommission vom 15. Oktober 1991 bzw. 27. April 1993. (31) Schreiben von Merlin Gerin vom 8. September 1988 an die TU und Schreiben der TU an Merlin Gerin vom 21. September 1988 (Akte, S. I-5162) und 10. Dezember 1990 (Akte, S. I-5164 - I-5165), sowie Schreiben von Merlin Gerin vom 2. Mai 1990 an die CEF (Akte, S. 60-61). (32) Vertraulicher Marketingplan für Peha-Installationsmaterial vom März 1992 (Akte, S. I-6094). (33) Akte, S. 2669. (34) Siehe den Bericht "Cijfers en Trends" (Zahlen und Trends) der Rabobank vom 1. Juli 1992 (Anlage zu der Antwort von Draka Polva vom 15. Juni 1993 auf das Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. April 1993, Akte, S. 1614.98). (35) Bericht Draka Polva vom 9. Juli 1993 (Akte, S. I-6342) und Bericht "Cijfers en Trends" (Zahlen und Trends) der Rabobank vom 1. Juli 1992 (siehe Fußnote 34). (36) Akte, S. 741. (37) Die Kontrollen wurden durchgeführt bei der FEG, den FEG-Mitgliedem TU und Bernard, der NAVEG, den NAVEG-Mitgliedern Hofte und Hemmink sowie dem Hersteller Draka Polva (Akte, S. I-6481). (38) FEG-Notiz 10219/A anläßlich der FEG-Vorstandssitzung vom 25. Juni 1991 (Akte, S. I-229). (39) Schreiben der FEG vom 15. August 1990 (Akte, S. 39) und 24. September 1990 (Akte, S. I-227). (40) Siehe Akte, S. F-29-313. (41) Schreiben der CEF vom 5. April 1995 (Akte, S. 2146). (42) Memorandum des Wirtschaftsministeriums vom 23. Februar 1959 betreffend die "Untersuchung bezüglich des ehemaligen 'Agenten-Grossiers-Contract' in der elektrotechnischen Branche" (Akte, S. F-27/259). (43) Siehe Fußnote 42. (44) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 29 (Akte, S. F-22.220), sowie die schriftliche Antwort der TU, S. 28 (Akte, S. F-23.221). (45) Siehe die Antwort der FEG vom 13. August 1991 auf die Auskunftsverlangen vom 27. Juni und 25. Juli 1991 (Akte, S. 378). Siehe ferner den strategischen Plan der FEG 1993 (Akte, S. I-1965). (46) Siehe Fußnote 42 (Akte, S. F-27/265). (47) Akte, S. I-2647. (48) Akte, S. 1377 bzw. S. 1412. (49) Akte, S. 2660. (50) Akte, S. I-5727. (51) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 23 (Akte, S. F-23/216). (52) Akte, S. I-2652. (53) Siehe beispielsweise das Protokoll der Zusammenkunft zwischen der FEG und der NAVEG vom 28. Februar 1989 (Akte, S. 1379a), das Protokoll der Besprechung zwischen der FEG und der NAVEG vom 25. Oktober 1991 (Akte, S. 1379b), ein Schreiben der FEG an die NAVEG vom 18. November 1991 (Akte, S. 2672), und das Schreiben der NAVEG an ihre Mitglieder vom 19. Juni 1992 (Akte, S. 5790). Siehe in bezug auf die FEG-Mitgliedschaft der CEF zum Beispiel ein Schreiben der FEG vom 5. Oktober 1989 an die NAVEG (Akte, S. 919), das Protokoll der internen TU-Versammlung vom 18. Oktober 1989 (Akte, S. I-3942). (54) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 21 (Akte, S. F-23/214). (55) Akte, S. I-2696. (56) Akte, S. 1379a und 1412. (57) Schreiben von Hateha an die CEF vom 24. Mai 1989 (Akte, S. 63). (58) Schreiben von Hateha vom 24. Mai 1989 (Akte, S. 63) und 12. März 1981 (Akte, S. I-87). (59) Protokoll einer internen Versammlung bei Hemmink vom 25. Februar 1994 (Akte, S. I-6250). (60) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 20 (Akte, S. F-22.212). (61) Akte, S. I-5727. (62) Akte, S. I-4936. (63) Akte, S. I-5172. (64) Akte, S. I-4933. (65) Akte, S. I-4940. (66) Siehe die Tabelle unter Punkt 6, aus der hervorgeht, daß viele FEG-Mitglieder einen Teil ihres Umsatzes durch den Verkauf von Konsumelektronik erzielen. (67) Schreiben vom 29. August 1989 (Akte, S. I-946). (68) Akte, S. 1614.17. (69) Siehe die schriftliche Antwort von Bernard auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 25 (Akte, S. F-23/116). (70) Akte, S. I-5134. (71) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 19 (Akte, S. F-23/212). (72) Protokoll einer Versammlung der TU am 13. März 1991 (Akte, S. I-4952). (73) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 26 (Akte, S. F-23/219). (74) Akte, S. I-5357. (75) Akte, S. I-5358. (76) Akte, S. I-5359. (77) Akte, S. I-5357-5360. (78) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 25 (Akte, S. F-23/218). (79) Nämlich: Alcoo BV, Bernard BV, Bolderheij BV, Brinkmann & Germeraad BV, Conelgro BV, Cammaert BV, Van Egmond BV, Ehrbecker, Elauma BV, Eltema BV, Electro Metaal BV, Elgro BV, Den Hollander BV, Kasdorp, Oscar Keip BV, De Koning, Polimex, Rolff BV, Schiefelbusch, Schotman Elektro, Schuurman BV, Smelt BV, TU, Vibo, Waagmeester BV und Wolff (Akte, S. I-287-289). (80) Siehe Anlage 4 zu dem Schreiben des Rechtsberaters der FEG vom 15. März 1996 (Akte, S. 2626). (81) Siehe die Antworten von Kasdorp vom 26. August 1991 (Akte S. 504), Bernard vom 27. August 1991 (Akte, S. 511) und TU vom 28. August 1991 (Akte, S. 525) auf das Auskunftsverlangen der Kommission vom 25. Juli 1991. (82) Akte, S. 1614.316. (83) Akte, S. I-1805. (84) Akte, S. I-229. (85) Siehe Anlage 4 zu dem Schreiben des Rechtsberaters der FEG vom 15. März 1996 (Akte, S. 2625). (86) Siehe Anlage 5 zu dem Schreiben des Rechtsberaters der FEG vom 15. März 1996 (Akte, S. 2628). (87) Siehe beispielsweise die Protokolle der FEG-NAVEG-Versammlungen vom 28. Februar 1989 (Akte, S. 1379a) sowie das Protokoll vom 24. April 1989 (Akte, S. I-2647) und das Protokoll vom 28. April 1986 (Akte, S. I-2660). (88) Siehe die Protokolle von TU-Versammlungen vom 13. Dezember 1989 (Akte, S. I-4940) und 13. März 1991 betreffend ABB (Akte, S. I-4952) sowie das TU-Protokoll vom 2. Juli 1991 betreffend Holec (Akte, S. I-5134) und das an Draka Polva gerichtete Schreiben der TU vom 16. Juli 1990 (Akte, S. I-5172). (89) Siehe Schreiben der FEG vom 4. Dezember 1991 an Smoka (Akte, S. I-2063). (90) Akte, S. 2668. (91) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 33 (Akte, S. F-22-224). (92) Siehe die Antwort der FEG vom 15. März 1996 auf das Auskunftsverlangen der Kommission vom 16. Februar 1996 (Akte, S. 2487). (93) Akte, S. 2667. (94) Siehe beispielsweise das "Schandblättchen von Schotman". Cegro (bestehend aus den FEG-Mitgliedern Brinkman & Germeraad, Elgro, Keip, Rolff, Schiefelbusch und Wolff) weist die FEG in einem Schreiben vom 16. Dezember 1991 auf das Schandblättchen hin und bittet die FEG, diesbezüglich an das betreffende Großhandelsunternehmen heranzutreten (Akte, S. I-2038), was die FEG mit Schreiben vom 3. Januar 1992 tut (Akte, S. I-2037). Cegro erkundigt sich dann mit Schreiben vom 3. Februar 1992 nach der Reaktion, die die FEG auf ihr Schreiben an Schotman vom 3. Januar erhalten hat (Akte, S. I-2041). Dabei geht Cegro zugleich ein auf die Frage der FEG, wie die FEG auf die "Schleuder- und Lockpreise" reagieren soll. In diesem Zusammenhang merkt Cegro an: "Sie würden gerne wissen, was konkret in einer Vorstandssitzung zu besprechen ist. Wenn Sie dabei an den bindenden Beschluß denken, der vor Jahren bezüglich der Verbreitung von 'Schandblättchen' gefaßt wurde, scheint mir die Antwort einfach zu sein: Das Besprechen von Maßnahmen, die ergriffen werden können, um die doch wieder vorkommende Veröffentlichung solcher 'Schandblättchen' zu verhindern. Eine 'Auffrischung' scheint hier angebracht zu sein." Darauf folgend sendet die FEG am 10. Februar 1992 ein Erinnerungsschreiben an Schotman (Akte, S. 2040). (95) Akte, S. I-800-808. (96) Akte, S. I-437. (97) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 33 (Akte, S. F-23-226). (98) Akte, S. I-3304. (99) Akte, S. 563. Die FEG bestreitet jedoch, daß die genannten Spielregeln jemals zustande gekommen sind. Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 35 (Akte, S. F-22-226). (100) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 34 (Akte, S. F-23-227). (101) Akte, S. I-1954. (102) Akte, S. I-5427. (103) Akte, S. 632. (104) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte. S. 34 (Akte, S. F-23-227). (105) Siehe die Schreiben der FEG vom 18. Juni 1990 (Akte, S. I-729), 12. Dezember 1990 (Akte, S. I-541) und 29. April 1994 (Akte, S. I-1881). (106) Akte, S. I-2089. In einem Schreiben vom 28. Februar 1990 empfiehlt die FEG ihren Mitgliedern anläßlich einer durch die Lieferanten vorgenommenen Preissenkung die Änderung der von ihnen zu berechnenden Nettopreise für Kunststoffrohr. Wenn die FEG-Mitglieder Nettokonditionen angeboten haben, wird ihnen empfohlen, diese um 3 % zu senken (Akte, I-2113). Nach dem Versand der Preisempfehlung wird dann durch die FEG kontrolliert, ob diese auch befolgt wird. In diesem Zusammenhang wird auf das Protokoll der am 22. März 1990 abgehaltenen regionalen FEG-Versammlung verwiesen, auf der im Anschluß an die FEG-Preisempfehlung vom 28. Februar 1990 durch den Vorsitzenden gefragt wird, wie es um die Befolgung der FEG-Preisempfehlung durch die Mitglieder bestellt ist. In der Versammlung wird festgestellt, daß sich die Mitglieder in der Praxis an die empfohlenen Bruttopreise halten. Die Nettopreisempfehlungen werden jedoch nicht in allen Fällen befolgt (Akte, I-689). (107) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 29 (Akte, S. F-23-222). (108) Siehe die Schreiben der FEG an ihre Mitglieder vom 18. Juni 1990 (Akte, S. I-729), 12. Dezember 1990 (Akte, S. I-541) und 29. April 1994 (Akte S. I-1881). (109) Akte, S. I-1813. (110) Siehe das Schreiben des Rechtsberaters der CEF vom 20. Juli 1993 (Akte, S. 1712). (111) Siehe die Preislisten von TU, Bernard und Wolff von Juli 1990 (Akte, S. 881 und 1712). (112) Siehe das Protokoll der Anhörung, S. 153 (Akte, S. F-29-432). (113) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 35 (Akte, S. F-23-228). (114) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 31 (Akte, S. F-23-224). (115) Siehe Fußnote 114. (116) Akte, S. I-4897. (117) Siehe die schriftliche Antwort der FEG auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 34 (Akte, S. F-22-225). (118) Siehe die NAVEG-Satzung in der Fassung vom 10. Juli 1990 (Akte, S. 28). (119) EuGH, Urteil vom 27. Januar 1987, Rs. 45/85, Verband der Sachversicherer/Kommission, Slg. 1987, S. 405, Randnrn. 29-33. (120) Vgl. den ersten Bericht über die Wettbewerbspolitik der Kommission von 1971, S. 38-39, Absatz 19; den dritten Bericht über die Wettbewerbspolitik der Kommission von 1973, S. 50-51, Absatz 53; Entscheidung 72/390/EWG der Kommission, Centrale verwarming, ABl. L 264 vom 23.11.1972, S. 327; Entscheidung 78/59/EWG der Kommission, Centraal Bureau voor de Rijwielhandel, ABl. L 20 vom 25.1.1978, S. 18, Erwägungsgrund 21; Entscheidung 82/123/EWG der Kommission, VBBB/VBVB, ABl. L 54 vom 25.2.1982, S. 36, Erwägungsgründe 39-40. (121) Siehe Erwägungsgrund 62. (122) Siehe Erwägungsgrund 26. (123) Siehe die Antwort der FEG vom 13. August 1991 auf Auskunftsverlangen der Kommission vom 27. Juni und 25. Juli 1991 (Akte, S. 379). (124) Siehe die Gewinn- und Verlustrechnung von 1990/1991 und 1986/1987 der FEG-Mitglieder Vilters und Slabbers (Akte, S. 1003-1005). (125) Protokoll der FEG-Vorstandssitzung vom 29. Juni 1993 (Akte, S. I-1628). (126) Als Illustration dient in diesem Zusammenhang die Diskussion über die Mitgliedschaft von Van de Meerakker, das offenbar alle Mitgliedschaftskriterien erfuellte, aber dennoch als Mitglied abgelehnt wurde. Siehe die Protokolle der FEG-Vorstandssitzungen vom 27. September 1994 und 15. November 1994 (Akte, S. I-1412 und I-1405). (127) Siehe beispielsweise das Protokoll der FEG-Vorstandssitzung vom 25. Juni 1990, betreffend Frigé. Erhellend ist auch das Protokoll der FEG-Vorstandssitzung vom 29. Juni 1993 (Akte, S. 1003-1005), dem zufolge der Vorsitzende der FEG auf die Frage, welches Problem sich gestellt hätte, wenn jeder, der die Mitgliedschaft beantragte, akzeptiert worden wäre, antwortete: "daß dann einige Mitglieder sehr verärgert gewesen wären". (128) Siehe Erwägungsgrund 4. (129) Siehe Erwägungsgrund 8. (130) Siehe Erwägungsgrund 80. (131) Siehe Erwägungsgrund 76. (132) Siehe Erwägungsgrund 62. (133) Vgl. EuGH, Urteil vom 11. Juli 1989, Rs. 246/86, Belasco/Kommission, Slg. 1989, S. 2181, Randnr. 15. (134) Siehe die schriftliche Antwort der TU auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte, S. 29 (Akte, S. F-23/222). (135) Vgl. die Entscheidung 82/367/EWG der Kommission, Hasselblad, ABl. L 161 vom 12.6.1982, S. 18, Erwägungsgründe 39, 65-66. (136) Vgl. EuGH, Urteil vom 15. Dezember 1975, verbundene Rs. 40/73 bis 48/73, 50/73, 54/73, 55/73, 56/73, 111/73, 113/73 und 114/73, Suiker Unie/Kommission, Slg. 1975, S. 1663, Erwägungsgründe 172 bis 174, und die Entscheidung 86/398/EWG der Kommission, Polypropylen, ABl. L 230 vom 18.8.1986, S. 1, Erwägungsgrund 87. (137) Entscheidung 86/398/EWG der Kommission, siehe Fußnote 136, insbesondere Erwägungsgrund 90. (138) Akte, S. I-4649. Siehe ferner den Artikel "Internationalisering raakt vooral producent en grossier" (Internationalisierung trifft vor allem Produzent und Großhändler) in der Zeitschrift "Installatie Journaal" von Oktober 1994, der besagt, daß niederländische Installateure im Grenzgebiet ihre Waren wegen der niedrigeren Preise beim deutschen Großhandel kaufen (Akte, S. 4634). (139) Siehe den Bericht über die Arbeiten des FEG-Produktausschusses Beleuchtung vom 30. Mai 1988 (Akte, S. 2046). (140) Anhang zum Schreiben der CEF an die Kommission vom 7. Oktober 1995 (Akte, S. 2173). (141) Siehe beispielsweise EuGH, Urteile vom 14. Juli 1972, Rs. 48/69, ICI/Kommission, Slg. 1972, S. 619, Randnrn. 115 und 116, vom 30. Januar 1985, Rs. 123/83, BNIC, Slg. 1985, S. 391, Randnr. 29, vom 3. Juli 1985, Rs. 243/83, Binon/Agence en messageries de la presse, Slg. 1985, S. 2015, Randnr. 44; sowie GEI, Urteil vom 22. Oktober 1997, verb. Rs. T-213/95 und T-18/96, SCK und FNK/Kommission, Slg. 1997, II-1739, Randnrn. 158-164. (142) Siehe den ersten allgemeinen Bericht der Kommission über die Wettbewerbspolitik von 1971, S. 39, Absatz 20; Entscheidung 78/59/EWG der Kommission, Centraal Bureau voor de Rijwielhandel, ABl. L 20 vom 25.1.1978, S. 18, Erwägungsgrund 30. (143) Siehe Erwägungsgrund 38. (144) Vgl. EuGH, Urteile vom 1. Februar 1978, Rs. 19/77, Miller/Kommission, Slg. 1978, S. 131, Randnr. 18, und vom 8. Februar 1990, Rs. C-279/87, Tipp-Ex/Kommission, Slg. 1990, I-261, sowie GEI, Urteile von 1995, Rs. T-29/92, SPO/Kommission, Slg. 1995, II-289, Randnrn. 356, 357 und 358, und vom 2. Juli 1992, Rs. T-61/89, Pelsdyarvlerforening/Kommission, Slg. 1992, II-1931, Randnr. 157. (145) Vgl. GEI, Urteil vom 22. Oktober 1997, verb. Rs. T-213/95 und T-18/96, SCK und FNK/Kommission, Slg. 1997, II-1739, Randnr. 56, und EuGH, Urteil vom 17. Dezember 1998, Rs. C-185/95 P, Baustahlgewebe GmbH/Kommission, Slg. 1998, I-8417. ANHANG Die wichtigsten Lieferanten für die verschiedenen Produktgruppen (Produktuntergruppen) von elektrotechnischem Installationsmaterial auf dem Großhandelsmarkt sind(1): >PLATZ FÜR EINE TABELLE> (1) Die Angaben basieren auf dem vertraulichen Bericht "Marktverkenning elektrotechnisch Installationsmaterial" (Marktforschung elektrotechnisches Installationsmaterial) vom 17. August 1994 der TU (Akte, S. I-4655-4656) sowie auf Antworten von diversen Herstellern/Zulieferern auf Auskunftsverlangen vom 15. Oktober 1991 und 27. April 1993.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.