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Nach einer Zahnbehandlung bestehen Schmerzen oder Funktionsprobleme.
Lassen Sie notwendige Versorgung nicht aus Beweisgründen aufschieben, sichern Sie aber den Zustand vor weiteren Veränderungen möglichst sorgfältig. Röntgenbilder, Behandlungsplan und Befunde einer zweiten Praxis können helfen. Unterscheiden Sie normalen Heilungsverlauf, Mangel und Behandlungsfehler. Auch die Frage einer Nachbesserungsmöglichkeit kann relevant sein. Eine sofortige vollständige Neuversorgung ohne Dokumentation erschwert möglicherweise den späteren Nachweis, was an der ursprünglichen Behandlung fehlerhaft war.
Ein Eingriff muss medizinisch eingeordnet und mit dem vereinbarten Behandlungsziel verglichen werden. Technische Durchführung, Aufklärung und Nachsorge können unterschiedliche Fehlerfragen aufwerfen. Weitere notwendige Versorgung sollte nicht allein wegen der Beweissicherung verzögert werden. Dokumentation vor Veränderungen hilft dennoch. Für den Anspruch sind schließlich die zusätzlichen Folgen vom ursprünglichen Behandlungsbedarf abzugrenzen.
Stellen Sie für die Prüfung die wesentlichen Informationen zusammen: Behandlungsplan, Röntgenbilder und Zweitbefund. Halten Sie auch fest, welche Gespräche bereits geführt wurden und ob es dazu schriftliche Bestätigungen oder weitere nachvollziehbare Nachweise gibt.
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