Sturz während des Klinikaufenthalts – Betreuung und Sicherung nachvollziehen

Arzthaftungsrecht · 1:23 Min.

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Ein Patient stürzt im Krankenhaus.

Welche Sicherung erforderlich war, hängt unter anderem von Mobilität, Orientierung, Medikamenten und erkennbaren Risiken ab. Eine Klinik muss nicht jeden denkbaren Sturz verhindern. Freiheitsbeschränkende Maßnahmen sind zudem nicht beliebig zulässig. Prüfen Sie Risikoeinschätzung, Hilferufe und angebotene Unterstützung. Sichern Sie Pflegeberichte und Beobachtungen von Angehörigen. Entscheidend ist, ob zumutbare, fachlich gebotene Maßnahmen unterblieben sind und der Sturz darauf zurückzuführen ist.

Organisation und Überwachung müssen zum erkennbaren Risiko passen. Nicht jedes unerwünschte Ereignis lässt sich vollständig verhindern. Entscheidend ist, welche Maßnahmen fachlich geboten und praktisch zumutbar waren. Pflege-, Arzt- und Übergabedokumentation können sich ergänzen. Eine konkrete Beschreibung des Ablaufs hilft, individuelle Behandlungsfehler von organisatorischen Versäumnissen zu unterscheiden und die richtigen Verantwortlichen zu bestimmen.

Für das Beratungsgespräch sind vor allem diese Angaben hilfreich: Sturzprotokoll und Pflegeplanung. Schreiben Sie dazu Ihre wichtigsten Fragen auf. Auch die bisherige Korrespondenz kann zeigen, welche Punkte bereits geklärt sind und wo Streit besteht.

Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.

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