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Als Selbstständiger verlieren Sie nach einer Verletzung Aufträge.
Maßgeblich ist nicht automatisch der entgangene Umsatz, sondern der wirtschaftliche Schaden unter Berücksichtigung ersparter Kosten. Frühere Ergebnisse, konkrete Aufträge und betriebliche Entwicklung können die Prognose stützen. Dokumentieren Sie Absagen und notwendige Ersatzkräfte. Trennen Sie allgemeine Geschäftsschwankungen von verletzungsbedingten Folgen. Eine belastbare Berechnung braucht häufig steuerliche Unterlagen und eine klare zeitliche Zuordnung. Reine Erwartungen ohne greifbare Grundlage reichen regelmäßig nicht.
Bei einem ausgefallenen Auftrag können etwa Material- oder Fremdleistungskosten erspart bleiben. Gleichzeitig können Kosten einer notwendigen Vertretung entstehen. Solche Positionen dürfen nicht doppelt angesetzt werden. Eine nachvollziehbare Darstellung zeigt deshalb getrennt, welche Einnahmen ausgefallen, welche Ausgaben weggefallen und welche Kosten zusätzlich angefallen sind. Das macht die wirtschaftlichen Folgen überprüfbar.
Eine gute Vorbereitung beginnt mit einer übersichtlichen Zusammenstellung: Auftragsbestand, Auswertungen und Ersatzpersonalkosten. Ergänzen Sie die wichtigsten Daten und kennzeichnen Sie, welche Punkte noch unklar sind. Das erleichtert eine gezielte rechtliche Einschätzung.
Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.
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