Grobe Fahrlässigkeit an Bord – Was der Versicherer konkret behauptet

Yachtrecht · 1:21 Min.

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Der Versicherer wirft Ihnen grobe Fahrlässigkeit vor.

Entscheidend ist das konkrete Verhalten, nicht nur die Schwere des Schadens. Vertragsbedingungen und die rechtliche Einordnung der Versicherung können beeinflussen, welche Folgen daraus entstehen. Gerade bei Seeversicherungen dürfen allgemeine Regeln nicht ungeprüft übertragen werden. Halten Sie Wetterinformationen, Wartungen und Entscheidungsgrundlagen fest. Eine pauschale Kürzung sollte nachvollziehbar begründet werden. Prüfen Sie außerdem, ob der Vertrag bestimmte Fälle grober Fahrlässigkeit ausdrücklich mitversichert.

Yachtversicherungen müssen anhand ihrer konkreten Bedingungen eingeordnet werden. Gerade bei Seeversicherungen lassen sich allgemeine versicherungsrechtliche Regeln nicht ungeprüft übertragen. Fahrtgebiet, Nutzung, Obliegenheiten und Ausschlüsse können entscheidend sein. Eine Schadenmeldung sollte vollständig und widerspruchsfrei sein. Prüfen Sie außerdem, ob parallel Ansprüche gegen einen Verantwortlichen bestehen und wie beide Wege zusammenwirken.

Sammeln Sie die Informationen zum konkreten Vorgang, insbesondere: Versicherungsbedingungen und Begründung des Vorwurfs. Eine kurze zeitliche Übersicht hilft zusätzlich. Daraus sollte hervorgehen, was bereits geschehen ist und an welcher Stelle Sie eine Entscheidung treffen müssen.

Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.

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