Gegen Angehörige aussagen – Welche Rechte Sie prüfen sollten

Strafrecht · 1:28 Min.

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Sie sollen gegen einen Angehörigen aussagen.

Für bestimmte gesetzlich erfasste Beziehungen kann ein Zeugnisverweigerungsrecht bestehen. Nicht jede enge Freundschaft fällt darunter. Entscheidend sind Verwandtschaftsverhältnis und Verfahrensrolle. Die Entscheidung sollte bewusst getroffen werden; frühere Aussagen können zusätzliche Rechtsfragen auslösen. Auch wenn Sie aussagen möchten, dürfen Sie keine erfundenen Entlastungen schildern. Lassen Sie klären, welche Rechte bestehen und wie diese ordnungsgemäß geltend gemacht werden.

Zeugen sollen eigene Wahrnehmungen wahrheitsgemäß schildern. Vermutungen und Informationen anderer sollten als solche erkennbar bleiben. Gesetzliche Verweigerungsrechte schützen bestimmte Interessen, erlauben aber keine erfundenen Angaben. Prüfen Sie die konkrete Verfahrensrolle und lassen Sie Unklarheiten rechtzeitig klären. Ein Zeugenbeistand kann Rechte begleiten, ohne die Aussage durch eine vorgegebene Tatsachenversion zu ersetzen.

Sammeln Sie die Informationen zum konkreten Vorgang, insbesondere: Vorladung und genaue Familienbeziehung. Eine kurze zeitliche Übersicht hilft zusätzlich. Daraus sollte hervorgehen, was bereits geschehen ist und an welcher Stelle Sie eine Entscheidung treffen müssen.

Besprechen Sie mit STEINWACHS Zeugenrechte und mögliche eigene Risiken. Wir ordnen Ihren konkreten Fall ein und erklären, welche Wege rechtlich in Betracht kommen. So können Sie mit einer nachvollziehbaren Einschätzung über das weitere Vorgehen entscheiden.

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