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Es wurde an der falschen Körperseite operiert.
Neben dem fehlerhaften Eingriff müssen dessen konkrete Folgen vollständig erfasst werden. Dazu können zusätzliche Behandlung, Arbeitsausfall, Schmerzen und bleibende Einschränkungen gehören. Auch die weiterhin notwendige Behandlung der ursprünglich betroffenen Seite ist zu berücksichtigen. Sichern Sie Planung, Einwilligung und Operationsdokumentation. Ein offensichtlicher Fehler beantwortet nicht automatisch die Höhe sämtlicher Ansprüche. Für eine tragfähige Regulierung braucht es eine nachvollziehbare medizinische und wirtschaftliche Schadensübersicht.
Ein Eingriff muss medizinisch eingeordnet und mit dem vereinbarten Behandlungsziel verglichen werden. Technische Durchführung, Aufklärung und Nachsorge können unterschiedliche Fehlerfragen aufwerfen. Weitere notwendige Versorgung sollte nicht allein wegen der Beweissicherung verzögert werden. Dokumentation vor Veränderungen hilft dennoch. Für den Anspruch sind schließlich die zusätzlichen Folgen vom ursprünglichen Behandlungsbedarf abzugrenzen.
Für das Beratungsgespräch sind vor allem diese Angaben hilfreich: Operationsunterlagen und Übersicht sämtlicher Folgen. Schreiben Sie dazu Ihre wichtigsten Fragen auf. Auch die bisherige Korrespondenz kann zeigen, welche Punkte bereits geklärt sind und wo Streit besteht.
Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.
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