Erbverzicht unterschreiben – Welche Folgen Sie vorher verstehen sollten

Erbrecht · 1:20 Min.

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Sie sollen einen Erb- oder Pflichtteilsverzicht unterschreiben.

Beides hat unterschiedliche Reichweite und bedarf grundsätzlich notarieller Beurkundung. Prüfen Sie, welche Rechte entfallen und ob die Wirkung auch Ihre Nachkommen betrifft. Eine Abfindung sollte zur wirtschaftlichen Bedeutung passen. Spätere Vermögensänderungen können die Entscheidung besonders folgenreich machen. Lassen Sie sich nicht allein von einem familiären Wunsch nach schneller Einigung leiten. Der genaue Vertrag muss erkennen lassen, was endgültig geregelt wird.

Nachfolgeplanung sollte nicht nur den gewünschten Empfänger nennen. Ersatzfälle, Pflichtteile und die spätere Durchsetzung müssen mitbedacht werden. Eine Regelung kann heute passend wirken und bei Vorversterben oder veränderten Familienverhältnissen anders greifen. Stimmen Sie Testament, Vollmachten und Verträge aufeinander ab. Die Gestaltung sollte verständlich erkennen lassen, wer welche Rechte und Pflichten erhält.

Für das Beratungsgespräch sind vor allem diese Angaben hilfreich: Verzichtsentwurf und Vermögensübersicht. Schreiben Sie dazu Ihre wichtigsten Fragen auf. Auch die bisherige Korrespondenz kann zeigen, welche Punkte bereits geklärt sind und wo Streit besteht.

Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.

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