Auszug trotz Härtefall – Wann persönliche Umstände wichtig werden

Mietrecht · 1:27 Min.

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Eine ordentliche Kündigung kann rechtlich begründet sein und für den Mieter trotzdem eine unzumutbare Härte bedeuten.

Schwere Erkrankungen, besondere familiäre Umstände oder fehlender angemessener Ersatzwohnraum können eine Rolle spielen. Alter allein entscheidet den Fall nicht. Beschreiben Sie konkret, was ein Umzug für Sie bedeuten würde, und dokumentieren Sie Ihre Wohnungssuche. Medizinische Unterlagen sollten die tatsächlichen Folgen erläutern. Für den Härtewiderspruch gelten Form und Frist; warten Sie damit nicht bis zur Räumungsklage.

Eine Kündigung ist von einer späteren Räumung zu unterscheiden. Selbst wenn der Vermieter die Beendigung behauptet, darf er die Wohnung grundsätzlich nicht eigenmächtig in Besitz nehmen. Umgekehrt sollten Sie Fristen und gerichtliche Schreiben ernst nehmen. Prüfen Sie deshalb Wirksamkeit, mögliche Einwendungen und eine realistische Wohnlösung gemeinsam, bevor eine abschließende Vereinbarung getroffen wird.

Die Prüfung lässt sich mit diesen Unterlagen und Angaben vorbereiten: ärztliche Unterlagen, Wohnungssuche und Kündigung. Markieren Sie strittige Punkte und ergänzen Sie, welche Lösung für Sie praktisch sinnvoll wäre. Das hilft bei der weiteren Abstimmung.

Lassen Sie uns bei STEINWACHS die Kündigung und Ihre Möglichkeiten zur Fortsetzung oder Einigung prüfen. So können wir Ihnen erläutern, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, worauf es bei den Nachweisen ankommt und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.

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