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Ein Bier am Steuer ist auch auf dem Wasser keine rechtlich harmlose Gewohnheit.
Es gelten je nach Revier Verbote und Grenzwerte; bereits eine tatsächliche Beeinträchtigung kann unabhängig von einer pauschalen Zahlenvorstellung relevant sein. Neben Bußgeld oder Strafverfahren können Versicherungsfolgen entstehen. Nach einem Vorfall sollten Messung, Zeitpunkt und Fahrtablauf sorgfältig geprüft werden. Spekulieren Sie gegenüber Ermittlern nicht über Trinkmengen oder Abbauwerte. Organisieren Sie vor dem Törn eine nüchterne verantwortliche Bootsführung.
Für die Fahrt zählen nicht nur deutsche Binnenregeln, sondern das tatsächlich befahrene Revier und gegebenenfalls ausländische Vorschriften. Private und gewerbliche Nutzung können unterschiedliche Anforderungen auslösen. Auch eine Charterfirma kann zusätzliche Bedingungen stellen. Eine rechtliche Prüfung sollte deshalb Boot, verantwortliche Person und konkrete Reise zusammen betrachten, statt nur einen vorhandenen Ausweis zu prüfen.
Eine gute Vorbereitung beginnt mit einer übersichtlichen Zusammenstellung: Messunterlagen und Angaben zum Fahrtablauf. Ergänzen Sie die wichtigsten Daten und kennzeichnen Sie, welche Punkte noch unklar sind. Das erleichtert eine gezielte rechtliche Einschätzung.
Bei STEINWACHS prüfen wir Ihre Unterlagen und besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte.
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