Nordrhein-Westfalen

Verordnung über die Jagdzeiten (Landesjagdzeitenverordnung - LJZeitVO)1

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Stammnorm Ausfertigungsdatum 28.05.2015 Fassung Gültig ab 29.03.2024

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Stammnorm Ausfertigungsdatum 28.05.2015 Fassung Gültig ab 29.03.2024 Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Vom 28. Mai 2015   Auf Grund des § 24 Absatz 1 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 1994 (GV. NRW. 1995 S. 2, ber. 1997 S. 56), der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12. Mai 2015 (GV. NRW. S. 448) geändert worden ist, verordnet das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen: Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 1 Jagdzeiten Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Fußnoten § 1: Absatz 1 neu gefasst und Absatz 3 angefügt sowie durch Verordnung vom 14. März 2019 (GV. NRW. S. 187), in Kraft getreten am 30. März 2019; Absatz 2 und Absatz 3 geändert durch Verordnung vom 11. Juli 2019 (GV. NRW. S. 438), in Kraft getreten am 30. Juli 2019; Absatz 3 geändert durch Verordnung vom 26. Januar 2023 (GV. NRW. S. 62), in Kraft getreten am 1. Februar 2023. (1) Die Jagd darf ausgeübt werden auf:   1. Rotwild vom 1. August bis 31. Januar   Schmaltiere und Schmalspießer vom 1. Mai bis 31. Mai 2. Dam- und Sikawild vom 1. August bis 31. Januar   Schmaltiere und Schmalspießer vom 1. Mai bis 31. Mai 3. Rehwild     Kitze und Ricken vom 1. September bis 31. Januar   Schmalrehe vom 1. Mai bis 31. Mai und vom 1. September bis 31. Januar   Böcke vom 1. Mai bis 31. Januar 4. Muffelwild vom 1. August bis 31. Januar 5. Schwarzwild vom 1. August bis 31. Januar   Frischlinge (noch nicht einjährige Stücke) ganzjährig 6. Feldhasen vom 16. Oktober bis 31. Dezember 7. Wildkaninchen vom 16. Oktober bis 28. Februar   Jungkaninchen ganzjährig 8. Steinmarder vom 16. Oktober bis 28. Februar 9. Iltisse vom 16. Oktober bis 28. Februar 10. Hermeline vom 1. September bis 28. Februar 11. Dachse vom 1. September bis 31. Dezember   Jungdachse ganzjährig 12. Füchse vom 16. Juli bis 28. Februar   Jungfüchse ganzjährig 13. Minke vom 16. Oktober bis 28. Februar 14. Waschbären vom 1. August bis 28. Februar   Jungwaschbären ganzjährig 15. Marderhunde vom 1. September bis 28. Februar   Jungmarderhunde ganzjährig 16. Rebhühner mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 1 vom 1. September bis 15. Dezember 17. Fasanen vom 16. Oktober bis 15. Januar 18. Wildtruthähne vom 16. März bis 30. April 19. Ringeltauben vom 1. November bis 20. Februar 20. Höckerschwäne vom 1. November bis 20. Februar 21. Grau-, Kanada- und Nilgänse mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 2 Juvenile Nilgänse mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 2 vom 16. Juli bis 31. Januar   ganzjährig 22. Stockenten vom 16. September bis 15. Januar 23. Waldschnepfen vom 16. Oktober bis 15. Januar 24. Rabenkrähen vom 1. August bis 10. März 25. Elstern vom 1. August bis 28. Februar.   (2) Soweit die Schonzeit für Wildkaninchen, Ringeltauben und Rabenkrähen zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden von der unteren Jagdbehörde aufgehoben worden ist (§ 24 Absatz 2 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom 7. Dezember 1994 (GV. NRW. 1995 S. 2, ber. 1997 S. 56)), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Februar 2019 (GV. NRW. S. 153) geändert worden ist, ist die Jagd auch in den Setz- und Brutzeiten zulässig (§ 22 Absatz 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September 1976 (BGBl. I S. 2849), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. November 2018 (BGBl. I S. 1850) geändert worden ist.   (3) Unbeschadet des Absatzes 1 Nummer 5 darf die Jagd auf Schwarzwild bis zum 31. Januar 2028 vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes das ganze Jahr ausgeübt werden. Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 2 Schonzeiten Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Fußnoten § 2 geändert durch Verordnung vom 14. März 2019 (GV. NRW. S. 187), in Kraft getreten am 30. März 2019; geändert durch Verordnung vom 8. März 2024 (GV. NRW. S. 186), in Kraft getreten am 29. März 2024. Unbeschadet der Zuständigkeit der unteren Jagdbehörde, die Schonzeit für bestimmte Gebiete oder einzelne Jagdbezirke nach § 24 Absatz 2 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen aufzuheben, sind folgende Tierarten von der Jagd zu verschonen: 1. Rebhühner bis zum 31. Dezember 2027,   2. Grau-, Kanada- und Nilgänse vom 15. Oktober bis 31. Januar innerhalb der Grenzlinien folgender Gebiete: a) Unterer Niederrhein Schnittpunkt Bahnlinie (außer Betrieb) / Staatsgrenze Bundesrepublik Deutschland / Königreich der Niederlande bei Kranenburg, Staatsgrenze bis B 8, B 8 bis B 220, B 220 bis Staatsgrenze, Staatsgrenze bis Gemeindegrenze Stadt Rees / Stadt Isselburg, Gemeindegrenze bis B 67, B 67 bis L 459, L 459 bis L 468, L 468 bis B 8, B 8 bis L 396, L 396 bis B 8, B 8 bis L 287, L 287 bis A 42, A 42 bis Bahnlinie, Bahnlinie bis Xanten, Bahnlinie (außer Betrieb) über Kleve, Kranenburg bis Staatsgrenze;   b) Weseraue Schnittpunkt B 61 / Landesgrenze Nordrhein-Westfalen / Niedersachsen, Landesgrenze bis Bahnlinie, Bahnlinie bis K 39, K 39 bis B 482, B 482 bis Wehr bei Lahde, Wehr, linkes Weserufer bis L 770, L770 bis B 61, B 61 bis Landesgrenze. Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 3 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Fußnoten § 3 Absatz 1 geändert durch Verordnung vom 11. Juli 2019 (GV. NRW. S. 438), in Kraft getreten am 30. Juli 2019. (1) Diese Verordnung tritt am Tag nach Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesjagdgesetzes und zur Änderung anderer Vorschriften in Kraft.   (2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Jagdzeiten und die Jagdabgabe vom 31. März 2010 (GV. NRW. S. 237), die durch Artikel 3 des Gesetzes vom 1. April 2014 (GV. NRW. S. 254) geändert worden ist, außer Kraft.     ----------------------- 1 Mit dieser Verordnung wird durch § 1 von § 22 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes abgewichen.     Der Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.