Europäische Union

Beschluss (EU) 2019/62 der Kommission vom 19. Dezember 2018 über das branchenspezifische Referenzdokument für bewährte Umweltmanagementpraktiken, branchenspezifische Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte für die Automobilindustrie gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS)Text von Bedeutung für den EWR.

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ert und erforschen weiterhin neue Felder, um die Recyclingfähigkeit ihrer Fahrzeuge zu erhöhen. Anwendbarkeit Die besten Praktiken gibt es sowohl im Rahmen der Pre-Schredder- als auch der Post-Schredder-Recyclingwege. Zugehörige Umweltleistungsindikatoren und Leistungsrichtwerte Umweltleistungsindikatoren Leistungsrichtwerte (i62) Berücksichtigung von Lebenszyklusanalyse-Studien zur Ermittlung optimaler Materialwege entsprechend den lokalen Faktoren (J/N) (i63) Anteil der nach dem optimalen Lebenszyklusanalyse-Weg behandelten Komponenten (%) — 5.   EMPFOHLENE BRANCHENSPEZIFISCHE SCHLÜSSELINDIKATOREN FÜR DIE UMWELTLEISTUNG Die folgende Tabelle enthält eine Auswahl zentraler Umweltleistungsindikatoren für die Automobilindustrie samt den entsprechenden Richtwerten und einem Hinweis auf die jeweiligen bewährten Umweltmanagementpraktiken (BUMP). Sie bilden eine Untergruppe aller in den Kapiteln 3 und 4 genannten Indikatoren. # Empfohlener Indikator Übliche Einheit Hauptzielgruppe Kurzbeschreibung Empfohlene Mindestebene für die Überwachung Zugehöriger EMAS-Kernindikator (18) Leistungsrichtwert Die jeweils beste Umweltmanagementpraxis (BUMP) (19) AUTOMOBILINDUSTRIE 1 Standorte mit einem hoch entwickelten Umweltmanagementsystem % der Anlagen/ Betriebsvorgänge Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Anzahl der Standorte mit einem hoch entwickelten Umweltmanagementsystem (z. B. EMAS-registriert oder ISO 14001-zertifiziert und wie in den bewährten Umweltmanagementpraktiken beschrieben), dividiert durch die Gesamtzahl der Standorte Unternehmensebene Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen An allen Produktionsstandorten weltweit wurde ein hoch entwickeltes Umweltmanagementsystem eingeführt. BUMP 3.1.1 2 Anzahl der Standorte mit detaillierten Energieüberwachungssystemen Zahl der Anlagen/Betriebsvorgänge % der Anlagen/Betriebsvorgänge Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Zahl der Standorte mit detaillierten Energieüberwachungssystemen Diese kann auch als ein Teil einer Gesamtzahl von Produktionsstandorten des Unternehmens ausgedrückt werden Unternehmensebene Energieeffizienz An allen Standorten wurden spezifische Energiemanagementpläne eingeführt Am Standort wurde eine detaillierte Überwachung pro Prozess eingeführt Für die Anlage werden Energiemanagementkontrollen durchgeführt, etwa bei Standorten mit detaillierter Überwachung, um Bereiche der Anlage bei Nicht-Betrieb abzuschalten BUMP 3.2.1 3 Globaler Energieverbrauch pro Betriebseinheit kWh/Betriebseinheit/Jahr Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Jährlicher Energieaufwand (Wärme, Kälte und Elektrizität) die am Produktionsstandort eingesetzt wird, dividiert durch die jeweils gewählte Betriebseinheit (z. B. produzierte Fahrzeuge) Unternehmensebene Energieeffizienz — BUMP 3.2.2 4 Anteil der Produktionsstandorte, die auf ihr Potenzial und auf Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen geprüft wurden % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Produktionsstandorte, die auf ihr Potenzial und auf Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen geprüft wurden, dividiert durch die Gesamtzahl der Produktionsstandorte Unternehmensebene Emissionen Alle Produktionsstandorte sind auf ihr Potenzial und auf Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen geprüft worden Es gilt eine Politik, deren Ziel eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien ist BUMP 3.2.3 5 Anteil der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch der Standorte % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Die Menge der eingesetzten erneuerbaren Energie (einschließlich der am Standort produzierten und der zugekauften Energie), dividiert durch die gesamte am Standort eingesetzte Energie. Unternehmensebene Emissionen Über den Energieverbrauch wird Bericht erstattet, dabei werden die Anteile an fossiler und nicht-fossiler Energie angegeben BUMP 3.2.3 6 Energieverbrauch der Lichttechnik kWh/Jahr Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Jährlicher Energieverbrauch der Lichttechnik, gemessen auf der Werksebene Werksebene Energieeffizienz Emissionen — BUMP 3.2.4 7 Einsatz von besser platzierten energieeffizienten Beleuchtungen % der beleuchteten Bereiche an einem Standort % an allen Standorten Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Bessere Positionierungen und energieeffiziente Beleuchtungssysteme werden im Werk implementiert Werksebene Energieeffizienz Emissionen Die energieeffizientesten und an die speziellen Anforderungen am Arbeitsplatz angepassten Beleuchtungslösungen kommen an allen Standorten zum Einsatz BUMP 3.2.4 8 Implementierung von bereichsbezogenen Strategien der Beleuchtung % der beleuchteten Bereiche an einem Standort % an allen Standorten Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Das Beleuchtungs-Management wird bereichsbezogen implementiert, Licht wird nach den Erfordernissen und der Anwesenheit in den jeweiligen Bereichen des Standorts ein- und ausgeschaltet Werksebene Energieeffizienz Emissionen An allen Standorten werden entsprechend der jeweils bewährten Praxis Bereichsmodelle eingeführt BUMP 3.2.4 9 Elektrizitätsverbrauch des Druckluftsystems pro Volumeneinheit am Endverbrauchspunkt kWh/Nm3 der gelieferten Druckluft, mit dem festgelegten Betriebsdruck des Druckluftsystems Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Verbrauchte Elektrizität für jeden am Endverbrauchspunkt mit einem gegebenen Druckniveau gelieferten Standard-Kubikmeter Druckluft Werksebene Energieeffizienz Emissionen Das Druckluftsystem mit einem Betriebsdruck von ungefähr 6,5  bar weist einen Energieverbrauch von weniger als 0,11 kWh/Nm3 auf BUMP 3.2.5 10 Anteil installierter Elektromotoren mit drehzahlvariablen Antrieben % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Anzahl der installierten Motoren mit drehzahlvariablen Antrieben dividiert durch die Gesamtzahl der Motoren. Alternativ kann dieser Indikator über die elektrische Leistung der installierten Motoren mit drehzahlvariablen Antrieben dividiert durch die elektrische Gesamtleistung aller Elektromotoren berechnet werden. Werksebene Energieeffizienz Emissionen — BUMP 3.2.6 11 Abfallerzeugung pro Betriebseinheit kg/Betriebseinheit Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Produzierte Abfallgesamtmenge (gefährlich und ungefährlich), dividiert durch die gewählten Betriebseinheiten (z. B. hergestellte Automobile) Werksebene Abfall — BUMP 3.2.7 12 Erarbeitung und Umsetzung einer übergreifenden Abfallstrategie mit Überwachung und Verbesserungszielen J/N Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Es wurde eine überwachte Abfallmanagement-Strategie auf Standortebene eingeführt, für die auch Verbesserungsziele gelten Werksebene Abfall Abfallwirtschaftspläne eingeführt [an allen Standorten] BUMP 3.3.1 13 Abfälle werden in spezifische Ströme geleitet, einschließlich Recycling, Energierückgewinnung und Verfüllung in Deponien kg/Betriebseinheit Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Der produzierte Abfall wird überwacht und die verschiedenen ins Recycling, in die Energierückgewinnung und auf Deponien geleiteten Mengen werden aufgezeichnet Werksebene Abfall Keinerlei Deponierung von Abfällen aus Standorten oder Fertigungen BUMP 3.3.1 14 Wasserverbrauch pro Betriebseinheit L/Betriebseinheit Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Gesamtwasserverbrauch auf der Ebene eines einzelnen Werks, dividiert durch die jeweils gewählte Betriebseinheit (z. B. produzierte Fahrzeuge) Werksebene Wasser Einführung einer Wassermanagement-Strategie nach einem anerkannten Instrument wie dem CEO Water Mandate, das eine Bewertung von Wasserknappheit einschließt. Der Wasserverbrauch im Betrieb wird pro Standort und Prozess und eventuell mit einer automatisierten Software gemessen. Die Schwellenwerte für die Reduzierung von Schadstoffen in Abwässern werden unterhalb der gesetzlichen Anforderungen angesetzt BUMP 3.4.1, 3.4.2, 3.4.3 15 Anteil der Betriebsvorgänge an bestehenden Standorten, die mit wassersparenden Geräten und Verfahren nachgerüstet sind % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Anzahl der Betriebsvorgänge an den existierenden Standorten im Verhältnis zu ihrer Gesamtzahl, die mit wassersparenden Geräten und Verfahren nachgerüstet sind Werksebene Wasser Alle neuen Standorte sind mit wassersparenden Sanitäreinrichtungen ausgestattet, und alle bestehenden Standorte werden schrittweise mit wassersparenden Einrichtungen nachgerüstet. BUMP 3.4.2 16 Anteil neuer Standorte mit wassersparenden Geräten und Verfahren % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Anzahl der neuen Standorte mit wassersparenden Geräten und Verfahren im Verhältnis zur Gesamtzahl der neuen Standorte Werksebene Wasser Alle neuen Standorte sind mit wassersparenden Sanitäreinrichtungen ausgestattet, und alle bestehenden Standorte werden schrittweise mit wassersparenden Einrichtungen nachgerüstet. BUMP 3.4.2 17 Anteil der Wassernutzung durch Recyceltes Regen- oder Abwasser am Gesamtwasserverbrauch. % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Die im Werk verbrauchte Wassermenge, bei der es sich um in Produktionsprozessen zurückgewonnenes Wasser oder um zurückgehaltenes Regenwasser handelt Werksebene Wasser Wasserrecycling im „geschlossenen Kreislauf“ wird soweit möglich mit einer Rückgewinnungsrate von mindestens 90 % umgesetzt 30 % des Wasserbedarfs wird durch zurückgehaltenes Regenwasser gedeckt (in Regionen mit genügendem Niederschlag) BUMP 3.4.3 18 Anwendung von Vorgehensweisen, um Ökosystemleistungen für die Wertschöpfungskette zu bewerten J/N % Abdeckung der Wertschöpfungskette Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Es erfolgt eine Bewertung der Ökosystemleistungen für die Wertschöpfungskette. Außerdem kann der Anteil der Wertschöpfungskette berechnet werden, für den die Bewertung der Ökosystemleistungen erfolgt Unternehmensebene Biologische Vielfalt Entlang der Wertschöpfungskette erfolgt eine Ökosystem-Überprüfung auf hohem Niveau, gefolgt von einer detaillierteren Ökosystemüberprüfung in identifizierten risikoreichen Bereichen In Zusammenarbeit mit lokalen Interessenträgern und externen Experten werden Strategien entwickelt, um Probleme in den identifizierten prioritären Abschnitten der Lieferkette zu minimieren BUMP 3.5.1 19 Die Zahl der Projekte und Partnerschaften mit Interessenträgern, die Probleme mit der biologischen Vielfalt lösen sollen # Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Die Zahl der laufenden Projekte der Zusammenarbeit mit lokalen Interessenträgern und Experten, die sich um Biodiversitätsfragen kümmern, kann beobachtet werden Werksebene Biologische Vielfalt Es gibt einen umfassenden Biodiversitätsplan für eine systematische Einbeziehung von Biodiversitätsaspekten durch Messung, Überwachung und Berichterstattung Eine Zusammenarbeit mit Experten und lokalen Interessenträgern ist gewährleistet BUMP 3.5.2 20 Anteil der erstrangigen Lieferanten (direkte), die den geforderten Standards nach internen oder externen Audits entsprechen % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Anteil der erstrangigen Lieferanten (direkte), die den geforderten Standards nach internen oder externen Audits entsprechen Unternehmensebene Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen Alle wichtigen Lieferanten müssen über ein Umweltmanagementsystem verfügen, um sich für Einkaufsvereinbarungen zu qualifizieren Für Einkaufsvereinbarungen werden über alle umweltkritischen Bereiche hinweg Umweltkriterien festgelegt Alle direkten Lieferanten erhalten Fragebögen zur Selbsteinschätzung, Lieferanten mit besonderen Risiken werden von Dritten auditiert. Für direkte Lieferanten werden Förderungen und Schulungen durchgeführt Für den Fall von Regelverstößen wurden Durchsetzungsverfahren definiert BUMP 3.6.1 21 Abfallproduktion pro Betriebseinheit kg/Betriebseinheit Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Produzierter Verpackungsmüll dividiert durch die gewählten Betriebseinheiten (z. B. hergestellte Automobile) Werksebene Abfall — BUMP 3.6.2 22 Durchführung von Lebenszyklusanalysen der wichtigsten Produktlinien zur Unterstützung von Design- und Entwicklungsentscheidungen J/N Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Zur Unterstützung von Design- und Entwicklungsentscheidungen werden Lebenszyklusanalysen der wichtigsten Produktlinien durchgeführt Unternehmensebene Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen Die Lebenszyklusanalyse wird für die Hauptproduktlinien nach ISO 14040:2006 oder einer gleichwertigen Norm durchgeführt BUMP 3.6.3 23 Verbesserung der Umweltindikatoren (CO2, Energieverbrauch, Umweltverschmutzung usw.) für neue Modelle in den Hauptproduktlinien im Vergleich zu den Vorgängermodellen % Hersteller von Automobilen, Einzelteilen und Komponenten Für neue Modelle in den Hauptproduktlinien werden im Vergleich zu den Vorgängermodellen Verbesserungen der Umweltindikatoren eingeführt (CO2, Energieverbrauch, Umweltverschmutzung usw.). Dieser Indikator überwacht, wie oft verschiedene Indikatoren für Produkte verbessert wurden Unternehmensebene Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen Um Fahrzeugkonzepte hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verbessern, wurden Ziele definiert BUMP 3.6.3 ALTFAHRZEUGVERWERTUNG 24 Rate spezifischer über Altfahrzeugnetzwerke rückgewonnener Produkte oder Materialien % (extrahierte/wieder auf den Markt gebrachte Produkte oder Materialien) Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Die Menge spezifischer Produkte oder Materialien, die über Altfahrzeugnetzwerke rückgewonnen werden, dividiert durch die von Altfahrzeugnetzwerken verarbeitete Gesamtmaterialmenge Unternehmensebene Abfall Materialeffizienz Es wurden Partnerschaften und Zusammenarbeit mit nationalen und lokalen Organisationen vereinbart BUMP 4.1.1 25 Einführung eines Qualitätsmanagementsystems J/N Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge In mit der Altfahrzeugverwertung befassten Organisationen wurden zertifizierte Qualitätsmanagement-Systeme eingeführt Unternehmensebene Abfall Materialeffizienz In der Organisation gibt es ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem BUMP 4.2.1 26 Installation einer gewerblichen Schadstoffbeseitigungsmaschine oder einer gleichwertigen Anlage J/N Zugelassene Verwertungsstandorte für Altfahrzeuge Im Werk wurde eine gewerbliche Schadstoffbeseitigungsmaschine oder eine gleichwertige Anlage installiert Werksebene Summe der jährlich produzierten Abfallmenge — BUMP 4.2.1 27 Berücksichtigung von Lebenszyklusanalyse-Studien zur Ermittlung optimaler Materialwege entsprechend den lokalen Faktoren J/N ATFs Lebenszyklusanalyse-Studien werden verwendet, um optimale Materialwege festzulegen (Zerlegen und Recycling der Komponenten gegenüber dem Post-Schredder-Recycling), je nach den lokalen Bedingungen Unternehmensebene Energieeffizienz Materialeffizienz Wasser Abfall Biologische Vielfalt Emissionen — BUMP 4.2.2 (1)  Der Wissenschafts- und Politikbericht kann über folgende JRC-Website abgerufen werden: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/documents/BEMP_CarManufacturing.pdf. Die im vorliegenden branchenspezifischen Referenzdokument enthaltenen Schlussfolgerungen zu bewährten Umweltmanagementpraktiken und deren Anwendbarkeit, zu ermittelten branchenspezifischen Indikatoren für die Umweltleistung und zu Leistungsrichtwerten beruhen auf den im Wissenschafts- und Politikbericht dokumentierten Feststellungen. Alle Hintergrundinformationen und technischen Einzelheiten finden sich ebenfalls in diesem Bericht. (2)  Verordnung (EWG) Nr. 1836/93 des Rates vom 29. Juni 1993 über die freiwillige Beteiligung gewerblicher Unternehmen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (ABl. L 168 vom 10.7.1993, S. 1). (3)  Verordnung (EG) Nr. 761/2001 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. März 2001 über die freiwillige Beteiligung von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) (ABl. L 114 vom 24.4.2001, S. 1). (4)  Gemäß Anhang IV Abschnitt B Buchstabe e der EMAS-Verordnung muss die Umwelterklärung Folgendes enthalten: „Zusammenfassung der verfügbaren Daten über die Umweltleistung, gemessen an den Umweltzielsetzungen und -einzelzielen der Organisation und bezogen auf ihre bedeutenden Umweltauswirkungen. Die Informationen beziehen sich auf die Kernindikatoren und andere bereits vorhandene einschlägige Indikatoren für die Umweltleistung gemäß Abschnitt C.“ Anhang IV Abschnitt C besagt: „Jede Organisation erstattet zudem alljährlich Bericht über ihre Leistung in Bezug auf die spezifischeren der in ihrer Umwelterklärung genannten Umweltaspekte, wobei sie — soweit verfügbar — die branchenspezifischen Referenzdokumente gemäß Artikel 46 berücksichtigt.“ (5)  Eine ausführliche Beschreibung jeder bewährten Praxis mit praktischen Empfehlungen für deren Anwendung ist im „Bericht über bewährte Praktiken“ der JRC zu finden: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/documents/BEMP_CarManufacturing.pdf. Leser, die mehr über die in diesem Referenzdokument beschriebenen bewährten Praktiken erfahren möchten, sollten diesen Bericht konsultieren. (6)  Verordnung (EG) Nr. 1893/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 zur Aufstellung der statistischen Systematik der Wirtschaftszweige NACE Revision 2 und zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 3037/90 des Rates sowie einiger Verordnungen der EG über bestimmte Bereiche der Statistik (ABl. L 393 vom 30.12.2006, S. 1). (7)  Referenzdokumente: BVT-Merkblätter. Für weitere Informationen über den Inhalt der BVT-Merkblätter und eine umfassende Erläuterung der Begriffe und Abkürzungen, siehe die Website der Europäischen Dienststelle zur integrierten Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung: http://eippcb.jrc.ec.europa.eu/ (8)  Die BUMP für den Herstellungssektor für Metallprodukte werden zurzeit identifiziert und mehr Informationen und Neuerungen werden auf folgender Seite veröffentlicht: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/fab_metal_prod.html. (9)  Die BUMP für den Produktionssektor für Elektrische und Elektronische Geräte werden zurzeit identifiziert, weitere Informationen und Aktualisierungen werden auf folgender Seite veröffentlicht: http://susproc.jrc.ec.europa.eu/activities/emas/eeem.html. (10)  Richtlinie 2006/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. September 2006 zu Batterien und Akkus und Altbatterien und zur Aufhebung der Richtlinie 91/157/EWG (ABl. L 266, 26.9.2006, S. 1), bekannt als die Batterien-Richtlinie. (11)  OEM = Erstausrüster, d. h. Fahrzeughersteller im Automobilbereich. (12)  ZVA = Zugelassene Verwertungsanlagen gemäß der Richtlinie 2000/53/EG über Altfahrzeuge. (13)  In diesem und mehreren anderen Indikatoren verweist der Begriff „Betriebseinheit“ auf eine Output-Einheit, eine Aktivität oder Ressource, die von jeder Organisation je nach Relevanz für ihren speziellen Fall ausgewählt wurde (sie kann je nach Anlage, Umweltaspekt usw. angepasst werden). Typische von der Industrie als Betriebseinheiten benutzte Metriken (meist über einen Bezugszeitraum von 1 Jahr erfasst) können sein: — die Anzahl der produzierten Einheiten (Fahrzeuge, Motoren, Getriebe, Teile …), — der Umsatz in EUR, — der Mehrwert in EUR, — die Produktion gemessen in kg, — die Mitarbeiterzahl auf der Basis von Vollzeitäquivalenten, — geleistete Arbeitsstunden. (14)  Bei Messung im Detail. (15)  Richtlinie 2008/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über Abfälle und zur Aufhebung bestimmter Richtlinien (ABl. L 312 vom 22.11.2008, S. 3), bekannt als Abfallrahmenrichtlinie, führt eine Rangfolge von Maßnahmen zur Verringerung und Bewirtschaftung von Abfällen ein. Dies wird als Abfallhierarchie bezeichnet. Höchste Priorität hat die Abfallvermeidung, gefolgt von der Wiederverwendung, dem Recycling und der (energetischen) Verwertung von Abfallfraktionen, die nicht vermieden, wiederverwendet oder recycelt werden können. Schließlich ist die Abfallentsorgung nur dann in Betracht zu ziehen, wenn keiner der vorhergehenden Wege möglich ist. (16)  Diese bewährte Umweltmanagementpraxis richtet sich nicht speziell an Lackieranlagen (wo erhebliche Wassereinsparungen erzielt werden können), da die bestehenden Leitlinien in den entsprechenden Referenzdokumenten (STS, STM) enthalten sind. (17)  Siehe Kapitel 3.3.1. (18)  EMAS-Kernindikatoren sind in Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 (Abschnitt C Nummer 2) aufgeführt. (19)  Die Nummern beziehen sich auf die Abschnitte in diesem Dokument.

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.