Europäische Union

2002/364/EG: Entscheidung der Kommission vom 7. Mai 2002 über Gemeinsame Technische Spezifikationen für In-Vitro-Diagnostika (Text von Bedeutung für den EWR) (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2002) 1344)

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Konsolidierungsdatum: 2021-03-02

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ven Tests; Quantifizierungsgrenze: Verdünnungen (halb-log. 10 oder weniger) kalibrierter Referenzpräparate, Festlegung der unteren/oberen Quantifizierungsgrenze, Präzision, Genauigkeit, „linearer“ Messbereich, „dynamischer Bereich“. Reproduzierbarkeit bei verschiedenen Konzentrationsstufen ist nachzuweisen. Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1): mehrere Verdünnungsreihen bis zur Grenzkonzentration, statistische Analyse (z. B. Probitanalyse) ausgehend von mindestens 24 Replikaten, Berechnung des Cut-Off-Wertes (95 %)   Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1): mehrere Verdünnungsreihen bis zur Grenzkonzentration, statistische Analyse (z. B. Probitanalyse) ausgehend von mindestens 24 Replikaten, Berechnung des Cut-Off-Wertes (95 %)   Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1): mehrere Verdünnungsreihen bis zur Grenzkonzentration, statistische Analyse (z. B. Probitanalyse) ausgehend von mindestens 24 Replikaten, Berechnung des Cut-Off-Wertes (95 %)     Genotyp/Subtyp-Bestimmung/Effizienz der quantitativen Bestimmung Mindestens 10 Proben je Subtyp (sofern vorhanden) Verdünnungsreihen aller relevanten Genotypen/Subtypen, vorzugsweise von Referenzmaterialien, sofern vorhanden Mindestens 10 Proben je Genotyp (sofern vorhanden)   Sofern kalibrierte Referenzmaterialien für den Genotyp vorhanden sind   Sofern kalibrierte Referenzmaterialien für den Genotyp vorhanden sind     Zellkulturüberstände (könnten seltene HIV-1-Subtypen ersetzen) Mit geeigneten Verfahren quantifizierte Transkripte oder Plasmide dürfen verwendet werden.               Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1) soweit kalibrierte Subtyp-Referenzmaterialien vorhanden, In-vitro-Transkripte mögliche Alternative   Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1) soweit kalibrierte Subtyp-Referenzmaterialien vorhanden, In-vitro-Transkripte mögliche Alternative   Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1) soweit kalibrierte Subtyp-Referenzmaterialien vorhanden, In-vitro-Transkripte mögliche Alternative   Gemäß EP-Validierungsleitlinie (1) soweit kalibrierte Subtyp-Referenzmaterialien vorhanden, In-vitro-Transkripte mögliche Alternative     Diagnostische Spezifität negative Proben 500 Blutspender 100 Blutspender 500 Blutspender   500 Blutspender   500 einzelne Blutspenden     Marker mit möglicher Kreuzreaktion Durch Nachweis eines geeigneten Testdesigns (z. B. Sequenzvergleich) und/oder Tests an mindestens 10 Proben, die für humane Retroviren (z. B. HTLV) positiv sind Wie bei qualitativen Tests Durch Testdesign und/oder Tests an mindestens 10 Proben, die für humane Flaviviren (z. B. HGV, YFV) positiv sind   Durch Nachweis geeigneter Versuchskonzeption und/oder Tests an mindestens 10 Proben, die für andere DNA-Viren positiv sind   Durch Testdesign und/oder Tests an mindestens 10 Proben, die für humane Retroviren (z. B. HIV-) positiv sind     Robustheit   Wie bei qualitativen Tests               Kreuzkontaminierung Mindestens 5 Reihen mit abwechselnd hoch positiven (bekanntlich natürlich vorkommenden) und negativen Proben   Mindestens 5 Reihen mit abwechselnd hoch positiven (bekanntlich natürlich vorkommenden) und negativen Proben   Mindestens 5 Reihen mit abwechselnd hoch positiven (bekanntlich natürlich vorkommenden) und negativen Proben   Mindestens 5 Reihen mit abwechselnd hoch positiven (bekanntlich natürlich vorkommenden) und negativen Proben     Inhibition Interne Kontrolle, vorzugsweise während des gesamten NAT-Verfahrens   Interne Kontrolle, vorzugsweise während des gesamten NAT-Verfahrens   Interne Kontrolle, vorzugsweise während des gesamten NAT-Verfahrens   Interne Kontrolle, vorzugsweise während des gesamten NAT-Verfahrens     Zu falsch negativen Befunden führende Fehlerrate des Gesamtsystems Mindestens 100 mit der dreifachen Virenkonzentration des positiven Cut-Off-Wertes (95 %) angereicherte Proben   Mindestens 100 mit der dreifachen Virenkonzentration des positiven Cut-Off-Wertes (95 %) angereicherte Proben   Mindestens 100 mit der dreifachen Virenkonzentration des positiven Cut-Off-Wertes (95 %) angereicherte Proben   Mindestens 100 mit der dreifachen Virenkonzentration des positiven Cut-Off-Wertes (95 %) angereicherte Proben   99/100 Tests sind positiv (1)    Leitlinie des Europäischen Arzneibuchs. Anmerkung: Als Akzeptanzkriterium für die „zu falsch negativen Befunden führende Fehlerrate des Gesamtsystems“ gilt 99 positive Befunde bei 100 Tests. Für quantitative NATs ist an mindestens 100 positiven Proben eine Studie durchzuführen, die den Routinebedingungen der Anwender entspricht (z. B. keine Vorauswahl der Proben). Parallel dazu sind Vergleichsdaten mit einem anderen NAT-Testsystem zu gewinnen. Für qualitative NATs ist die diagnostische Sensitivität an mindestens 10 Serokonversionspanels zu untersuchen. Parallel sind Vergleichsdaten von anderen NAT-Testsystemen zu erzeugen. ▼M5 Tabelle 3 Schnelltests für Anti-HIV 1/2, HIV 1/2 Ag/Ak, Anti-HCV, HCV Ag/Ak, HBsAg, Anti-HBc, Anti-HTLV I und II     Anti-HIV 1/2, HIV 1/2 Ag/Ak Anti-HCV, HCV Ag/Ak HBsAg Anti-HBc Anti-HTLV-I und II Akzeptanzkriterium Diagnostische Sensitivität Positive Proben Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Serokonversionspanels Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Kriterien wie in Tabelle 1 Diagnostische Spezifität Negative Proben 1 000 Blutspenden 1 000 Blutspenden 1 000 Blutspenden 1 000 Blutspenden 1 000 Blutspenden ≥ 99 % (Anti-HBc: ≥ 96 %) 200 klinische Proben 200 klinische Proben 200 klinische Proben 200 klinische Proben 200 klinische Proben 200 Proben von Schwangeren 200 Proben von Schwangeren 200 Proben von Schwangeren   200 Proben von Schwangeren 100 potenziell störende Proben 100 potenziell störende Proben 100 potenziell störende Proben 100 potenziell störende Proben 100 potenziell störende Proben Tabelle 4 Bestätigungs- und Ergänzungstests für Anti-HIV 1/2, HIV 1/2 Ag/Ak, Anti-HTLV I und II, Anti-HCV, HCV Ag/Ak, HBsAg     Anti-HIV 1/2-, HIV 1/2 Ag/Ak-Bestätigungstests Anti-HTLV-I und II-Bestätigungstests Anti-HCV-, HCV Ag/Ak-Bestätigungstests HBsAg-Bestätigungstests Akzeptanzkriterium Diagnostische Sensitivität Positive Proben 200 HIV-1 und 100 HIV-2 darunter Proben aus verschiedenen Infektionsstadien und Proben, die verschiedene Antikörpermuster widerspiegeln 200 HTLV-I und 100 HTLV-II 300 HCV (positive Proben) darunter Proben aus verschiedenen Infektionsstadien und Proben, die verschiedene Antikörpermuster widerspiegeln Genotypen 1 – 4: > 20 Proben (einschließlich Nicht-A-Subtypen von Genotyp 4); Genotyp 5: > 5 Proben; Genotyp 6: sofern vorhanden 300 HBsAg darunter Proben aus verschiedenen Infektionsstadien 20 hoch positive Proben (> 26 IE/ml); 20 Proben im Cut-Off-Bereich Korrekte Bestimmung als positiv (oder unbestimmt), nicht negativ Serokonversionspanels 15 Serokonversionspanels/Niedrigtiterpanels   15 Serokonversionspanels/Niedrigtiterpanels 15 Serokonversionspanels/Niedrigtiterpanels   Analytische Sensitivität Standards       Dritter Internationaler Standard für HBsAg, Subtypen ayw1/adw2, HBV-Genotyp B4, NIBSC-Code: 12/226   Diagnostische Spezifität Negative Proben 200 Blutspenden 200 Blutspenden 200 Blutspenden 10 falsch positive Befunde aus der Leistungsbewertung des erstmaligen Tests (1) Keine falsch positiven Befunde/ (1) keine Neutralisierung 200 klinische Proben, darunter auch von Schwangeren 200 klinische Proben, darunter auch von Schwangeren 200 klinische Proben, darunter auch von Schwangeren 50 potenziell störende Proben, darunter auch Proben mit unbestimmten Befunden aus anderen Bestätigungstests 50 potenziell störende Proben, darunter auch Proben mit unbestimmten Befunden aus anderen Bestätigungstests 50 potenziell störende Proben, darunter auch Proben mit unbestimmten Befunden aus anderen Bestätigungstests 50 potenziell störende Proben (1)    Akzeptanzkriterium: keine Neutralisierung bei HBsAg-Bestätigungstest. ▼M4 Tabelle 5 HIV-1-Antigen, HIV-Ag/Ak, HCV-Antigen, HCV Ag/Ak   HIV-1-Antigen und HIV-Ag/Ak-Tests HCV-Antigen und HCV-Ag/Ak-Tests Akzeptanzkriterien Diagnostische Sensitivität Positive Proben 50 HIV-1-Antigen-positive Proben 50 Zellkulturüberstände, darunter auch verschiedene HIV-1-Subtypen und HIV-2 25 HCV-Kernantigen- und/oder HCV-RNA-positive aber Anti-HCV-negative Proben, einschließlich HCV-Genotypen 1-6 (sofern ein Genotyp nicht verfügbar ist, ist eine Begründung zu liefern) Siehe den allgemeinen Grundsatz in Nummer 3.1.8. Serokonversionspanels (1) 20 Serokonversionspanels/Niedrigtiterpanels 20 Serokonversionspanels/Niedrigtiterpanels   Analytische Sensitivität Standards HIV-1-p24-Antigen, erstes Internationales Referenzreagens, NIBSC-Code: 90/636 Die HCV-Kernantigen-Nachweisgrenze ist mit Hilfe von Verdünnungen des internationalen HCV-Kernantigen-Standards der WHO zu untersuchen: (HCV-Kern-Antigen-Produktcode: PEI 129096/12) Für das HIV-1-p24-Antigen: ≤ 2 IE/ml Diagnostische Spezifität   200 Blutspenden 200 klinische Proben 50 potenziell störende Proben 200 Blutspenden, 200 klinische Proben, 50 potenziell störende Proben ≥ 99,5 % nach Neutralisierung oder, wenn kein Neutralisationstest vorliegt, nach Klärung des Probenstatus gemäß den allgemeinen Grundsätzen in Nummer 3.1.5 (1)    Die Gesamtzahl der Serokonversionspanels bei kombinierten Ag-/Ak-Tests (aus Tabellen 1 und 5) muss nicht größer als 30 sein. ▼M2 Tabelle 6 Serotypisierungs- und Genotypisierungstest: HCV   HCV-Serotypisierungs- und Genotypisierungstest Akzeptanzkriterium Diagnostische Sensitivität Positive Proben 200 (positive Proben) darunter Proben aus verschiedenen Infektionsstadien und Proben, die verschiedene Antikörpermuster widerspiegeln Genotypen 1-4: > 20 Proben (einschließlich nicht-A-Subtypen von Genotyp 4); 5: > 5 Proben, 6: sofern vorhanden ≥ 95 % Übereinstimmung zwischen Serotypisierung und Genotypisierung > 95 % Übereinstimmung zwischen Genotypisierung und Sequenzierung Diagnostische Spezifität Negative Proben 100   Tabelle 7 HBV-Marker: Anti-HBs, Anti-HBc IgM, Anti-HBe, HBeAg   Anti-HBs Anti-HBc IgM Anti-HBe HBeAg Akzeptanzkriterium Diagnostische Sensitivität Positive Proben 100 Impflinge 200 200 200 ≥ 98 % 100 natürlich infizierte Personen darunter auch Proben aus verschiedenen Infektionsstadien (akut/chronisch usw.) Das Akzeptanzkriterium sollte nur auf Proben aus dem akuten Infektionsstadium angewandt werden. darunter auch Proben aus verschiedenen Infektionsstadien (akut/chronisch usw.) darunter auch Proben aus verschiedenen Infektionsstadien (akut/chronisch usw.) Serokonversionspanels 10 Verläufe oder Anti-HBs-Serokonversionen Sofern verfügbar       Analytische Sensitivität Standards 1. internationales WHO-Referenzpräparat 1977; NIBSC, Vereinigtes Königreich     HBe-Referenzantigen 82; PEI, Deutschland Anti-HBs: < 10 mIE/ml Diagnostische Spezifität Negative Proben 500 Blutspenden 200 Blutspenden 200 Blutspenden 200 Blutspenden ≥ 98 % darunter auch klinische Proben 200 klinische Proben 200 klinische Proben 200 klinische Proben 50 potenziell störende Proben 50 potenziell störende Proben 50 potenziell störende Proben 50 potenziell störende Proben Tabelle 8 HDV-Marker: Anti-HDV, Anti-HDV-IgM, Delta-Antigen   Anti-HDV Anti-HDV-IgM Delta-Antigen Akzeptanzkriterium Diagnostische Sensitivität Positive Proben 100 50 10 ≥ 98 % Spezifizierung HBV-Marker Spezifizierung HBV-Marker Spezifizierung HBV-Marker Diagnostische Spezifität Negative Proben 200 200 200 ≥ 98 % darunter auch klinische Proben darunter auch klinische Proben darunter auch klinische Proben 50 potenziell störende Proben 50 potenziell störende Proben 50 potenziell störende Proben Tabelle 9 Blutgruppen-Antigene in den Blutgruppensystemen AB0, Rh und Kell   1 2 3 Spezifizität Anzahl der Tests je empfohlenes Verfahren Für ein neues Produkt zu testende Gesamtprobenzahl Für eine neue Formulierung zu testende Gesamtprobenzahl, oder Verwendung klar charakterisierter Reagenzien Anti-AB01 (Anti-A), Anti-AB02 (Anti-B), Anti-AB03 (Anti-A,B) 500 3 000 1 000 Anti-RH1 (Anti-D) 500 3 000 1 000 Anti-RH2 (Anti-C), Anti-RH4 (Anti-c), Anti-RH3 (Anti-E) 100 1 000 200 Anti-RH5 (Anti-e) 100 500 200 Anti-KEL1 (Anti-K) 100 500 200 Akzeptanzkriterien: Alle vorstehenden Reagenzien müssen hinsichtlich der behaupteten Reaktivität des Produkts Testergebnisse aufweisen, die mit etablierten Reagenzien mit akzeptabler Leistung vergleichbar sind. Bei etablierten Reagenzien, deren Anwendungsbereich oder Verwendungsart geändert oder erweitert wurde, sind weitere Tests gemäß den in Spalte 1 (s. o.) aufgeführten Anforderungen durchzuführen. Die Leistungsbewertung von Anti-D-Reagenzien muss auch Tests an einer Reihe von schwachen und partiellen RH1-Proben (D) umfassen, je nach Verwendungszweck des Produkts. Eigenschaften: Klinische Proben : 10 % der Testpopulation Proben von Neugeborenen : > 2 % der Testpopulation ABNull-Proben : > 40 % von A, B positiv „D schwach“ : > 2 % von RH1 (D) positiv Tabelle 10 Chargenfreigabekriterien für Reagenzien und Reagenzprodukte zur Bestimmung der Blutgruppen-Antigene in den Blutgruppensystemen ABO, Rh und Kell Testanforderungen an die Spezifität jedes Reagens 1.    Testreagenzien Blutgruppenreagenzien Mindestanzahl der zu testenden Kontrollzellen   Positive Reaktionen   Negative Reaktionen   A1 A2B Ax     B 0   Anti-ABO1 (Anti-A) 2 2 2  (*1)   2 2     B A1B     A1 0   Anti-ABO2 (Anti-B) 2 2     2 2     A1 A2 Ax B 0     Anti-ABO3 (Anti-A,B) 2 2 2 2 4       R1r R2r D schwach   r’r r’r rr Anti-RH1 (Anti-D) 2 2 2  (*1)   1 1 1   R1R2 R1r r’r   R2R2 r’r rr Anti-RH2 (Anti-C) 2 1 1   1 1 1   R1R2 R1r r’r   R1R1     Anti-RH4 (Anti-c) 1 2 1   3       R1R2 R2r r’r   R1R1 r’r rr Anti-RH3 (Anti-E) 2 1 1   1 1 1   R1R2 R2r r’r   R2R2     Anti-RH5 (Anti-e) 2 1 1   3       Kk       kk     Anti-KEL1 (Anti-K) 4       3     (*1)    Nur mittels empfohlener technischer Verfahren, wenn Reaktivität auf diese Antigene angegeben ist. Anmerkung: Polyklonale Reagenzien sind an einem breiteren Zellpanel zu testen, um die Spezifität zu bestätigen und das Vorliegen einer unerwünschten Antikörperkontamination auszuschließen. Akzeptanzkriterium: Jede Charge eines Reagens muss im Einklang mit den Ergebnissen aus den Leistungsbewertungsdaten eindeutig positive oder negative Ergebnisse in allen empfohlenen technischen Verfahren aufweisen. 2.    Kontrollmaterialien (Erythrozyten) Der Phänotyp der Erythrozyten, die für die Kontrolle der vorstehenden Blutgruppenreagenzien verwendet werden, sollte unter Verwendung eines etablierten Produkts bestätigt werden. ▼M3 Tabelle 11 Tests zum Screening von Blutspenden zum Nachweis der Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK)   Material Zahl der Proben Akzeptanzkriterien Analytische Sensitivität Verdünnungen von vCJK-positivem Gehirnmaterial in Humanplasma (WHO-Bezugsnr. NHBY0/0003) 24 Replikate von je drei Verdünnungen des Materials mit der WHO-Nr. NHBY0/0003 (1×104, 1×105, 1×106) Nachweis in 23 der 24 Replikate mit der Verdünnung 1×104 Verdünnungen von vCJK-positivem Milzmaterial in Humanplasma (10 % Milzhomogenat — NIBSC-Bezugsnr. NHSY0/0009) 24 Replikate von je drei Verdünnungen des Materials mit NIBSC-Nr. NHSY0/0009 (1×10, 1×102, 1×103) Nachweis in 23 der 24 Replikate mit der Verdünnung 1×10 Diagnostische Sensitivität A)  Proben aus geeigneten Tiermodellen Höchstmögliche verfügbare Probenzahl, mindestens 10 Proben 90  % B)  Proben von Menschen mit bekannter klinischer vCJK Höchstmögliche verfügbare Probenzahl, mindestens 10 Proben 90  % Nur falls keine 10 Proben verfügbar sind: — 6-9 getestete Proben — Test aller verfügbaren Proben Höchstens ein falsch negatives Ergebnis Analytische Spezifität Potentiell kreuzreagierende Blutproben 100   Diagnostische Spezifität Normale Humanplasmaproben aus einem Gebiet mit geringer BSE-Exposition 5 000 Mindestens 99,5 %

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.