Europäische Union

2009/347/EG: Beschluss der Kommission vom 20. April 2009 zur Festlegung des Standpunkts der Gemeinschaft für einen Beschluss der nach dem Abkommen zwischen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Gemeinschaft über die Koordinierung von Kennzeichnungsprogrammen für Strom sparende Bürogeräte eingesetzten Verwaltungsorgane über die Änderung der Spezifikationen für bildgebende Geräte in Anhang C Teil VII des Abkommens

Amtliche Ursprungsfassung

Quellenkennung: 32009D0347. Spätere Änderungen sind nicht automatisch in dieser Fassung enthalten.

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ktgeschwindigkeit in der unten angegebenen Reihenfolge der Funktionen anzugeben: — Druckgeschwindigkeit, es sei denn, das Produkt verfügt über keine Druckfunktion, in diesem Fall: — Kopiergeschwindigkeit, es sei denn, das Produkt verfügt über keine Druck- oder Kopierfunktion, in diesem Fall: — Scan-Geschwindigkeit. 38. TSV-Ansatz („Typischer Stromverbrauch“): Ein Verfahren für die Prüfung und den Vergleich des Stromverbrauchs bildgebender Produkte, das den typischen Stromverbrauch eines Produkts im Normalbetrieb über einen repräsentativen Zeitraum bewertet. Das vom TSV-Ansatz verwendete Schlüsselkriterium ist ein in Kilowattstunden (kWh) gemessener Wert für den typischen wöchentlichen Stromverbrauch eines bildgebenden Geräts. Genauere Informationen über das Prüfverfahren für den typischen Stromverbrauch finden sich in Abschnitt D.2. B.   Anforderungsgerechte Produkte Die vorliegenden ENERGY STAR-Spezifikationen sollen bildgebende Produkte erfassen, die privat, in Unternehmen und zu kommerziellen Zwecken genutzt werden, nicht jedoch Produkte für Industrieanwendungen (z. B. Geräte mit Drehstromversorgung). Die Geräte müssen über einen Stromanschluss oder eine Daten- oder Netzwerkverbindung mit Strom versorgt werden können, wobei für die Versorgungsspannung die internationalen Normwerte gemäß Abschnitt D.4 gelten. Ein bildgebendes Produkt kommt für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage, wenn es der Definition in Abschnitt A und einer der in Tabelle 1 oder 2 unten angeführten Produktbeschreibungen entspricht. Tabelle 1 Anforderungsgerechte Produkte: TSV-Ansatz Produktart Druckverfahren Format Farbfähigkeit TSV-Tabelle Kopierer Thermodirektdruck Standard einfarbig TSV 1 Farbsublimationsdruck Standard Farbe TSV 2 Farbsublimationsdruck Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard Farbe TSV 2 Festtinte Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard einfarbig TSV 1 Digitalvervielfältiger Matrize Standard Farbe TSV 2 Matrize Standard einfarbig TSV 1 Faxgeräte Thermodirektdruck Standard einfarbig TSV 1 Farbsublimationsdruck Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard Farbe TSV 2 Festtinte Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard einfarbig TSV 1 Mehrzweckgeräte Hochleistungs-TS Standard einfarbig TSV 3 Hochleistungs-TS Standard Farbe TSV 4 Thermodirektdruck Standard einfarbig TSV 3 Farbsublimationsdruck Standard Farbe TSV 4 Farbsublimationsdruck Standard einfarbig TSV 3 Elektrofotografie Standard einfarbig TSV 3 Elektrofotografie Standard Farbe TSV 4 Festtinte Standard Farbe TSV 4 Thermotransferdruck Standard Farbe TSV 4 Thermotransferdruck Standard einfarbig TSV 3 Drucker Hochleistungs-TS Standard einfarbig TSV 1 Hochleistungs-TS Standard Farbe TSV 2 Thermodirektdruck Standard einfarbig TSV 1 Farbsublimationsdruck Standard Farbe TSV 2 Farbsublimationsdruck Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard einfarbig TSV 1 Elektrofotografie Standard Farbe TSV 2 Festtinte Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard Farbe TSV 2 Thermotransferdruck Standard einfarbig TSV 1 Tabelle 2 Anforderungsgerechte Produkte: Betriebsmodus-Ansatz Produktart Druckverfahren Format Farbfähigkeit BM-Tabelle Kopierer Thermodirektdruck groß einfarbig BM 1 Farbsublimationsdruck groß farbig und einfarbig BM 1 Elektrofotografie groß farbig und einfarbig BM 1 Festtinte groß Farbe BM 1 Thermotransferdruck groß farbig und einfarbig BM 1 Faxgerät Tintenstrahldruck Standard farbig und einfarbig BM 2 Frankiermaschinen Thermodirektdruck entfällt einfarbig BM 4 Elektrofotografie entfällt einfarbig BM 4 Tintenstrahldruck entfällt einfarbig BM 4 Thermotransferdruck entfällt einfarbig BM 4 Mehrzweckgeräte Thermodirektdruck groß einfarbig BM 1 Farbsublimationsdruck groß farbig und einfarbig BM 1 Elektrofotografie groß farbig und einfarbig BM 1 Tintenstrahldruck Standard farbig und einfarbig BM 2 Tintenstrahldruck groß farbig und einfarbig BM 3 Festtinte groß Farbe BM 1 Thermotransferdruck groß farbig und einfarbig BM 1 Drucker Thermodirektdruck groß einfarbig BM 8 Thermodirektdruck klein einfarbig BM 5 Farbsublimationsdruck groß farbig und einfarbig BM 8 Farbsublimationsdruck klein farbig und einfarbig BM 5 Elektrofotografie groß farbig und einfarbig BM 8 Elektrofotografie klein Farbe BM 5 Anschlagdruck groß farbig und einfarbig BM 8 Anschlagdruck klein farbig und einfarbig BM 5 Anschlagdruck Standard farbig und einfarbig BM 6 Tintenstrahldruck groß farbig und einfarbig BM 3 Tintenstrahldruck klein farbig und einfarbig BM 5 Tintenstrahldruck Standard farbig und einfarbig BM 2 Festtinte groß Farbe BM 8 Festtinte klein Farbe BM 5 Thermotransferdruck groß farbig und einfarbig BM 8 Thermotransferdruck klein farbig und einfarbig BM 5 Scanner entfällt groß, klein und Standard entfällt BM 7 C.   Energieeffizienz-Spezifikationen für anforderungsgerechte Produkte Nur die in Abschnitt B aufgeführten Geräte, die folgende Kriterien erfüllen, kommen für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage. Die Termine für das Inkrafttreten werden in Abschnitt F behandelt. Produkte, die mit externem Netzteil verkauft werden: Um nach den vorliegenden Spezifikationen (Version 1.1) als ENERGY STAR-gerecht eingestuft zu werden, benötigen bildgebende Produkte, die ab 1. Juli 2009 hergestellt und mit einem externen Einzelspannungs-Wechselstrom/Wechselstrom-Netzteil oder Wechselstrom/Gleichstrom-Netzteil betrieben werden, entweder ein ENERGY STAR-gerechtes externes Netzteil oder ein anderes Netzteil, das die ENERGY STAR-Spezifikation für externe Netzteile (Version 2.0) erfüllt, wenn eine Überprüfung anhand des ENERGY STAR-Prüfverfahrens erfolgt. Die ENERGY STAR-Spezifikation und das Prüfverfahren für externe Einzelspannungs-Wechselstrom/Wechselstrom- und Wechselstrom/Gleichstrom-Netzteile finden Sie unter der Adresse www.energystar.gov/products. Produkte für den Betrieb mit einem DFE Typ 1: Um nach den vorliegenden Spezifikationen (Version 1.1) als ENERGY STAR-gerecht eingestuft zu werden, benötigen bildgebende Produkte, die ab 1. Juli 2009 hergestellt und mit einem DFE Typ 1 verkauft werden, ein DFE, das die in Abschnitt C.3 aufgeführten ENERGY STAR-Anforderungen an die Energieeffizienz von Netzteilen digitaler Front-Ends für bildgebende Produkte erfüllt. Produkte für den Betrieb mit einem DFE Typ 2: Damit bildgebende Produkte, die ab 1. Juli 2009 hergestellt und mit einem DFE Typ 2 verkauft werden, nach den vorliegenden Spezifikationen (Version 1.1) als ENERGY STAR-gerecht eingestuft werden, muss der Hersteller bei TSV-Produkten den Stromverbrauch des DFE in Betriebsbereitschaft abziehen bzw. die Leistungsaufnahme im Fall von BM-Produkten bei der Messung des Ruhe- und des Standby-Modus außer Acht lassen. Abschnitt C.1 enthält nähere Angaben zur Anpassung der TSV-Werte von DFE für TSV-Produkte, und in Abschnitt C.2 wird dargelegt, wie bei der Messung des Ruhe- und des Standby-Modus von BM-Produkten DFE außer Acht zu lassen sind. Das US-EPA und die Europäische Kommission streben an, dass der Stromverbrauch bzw. die Leistungsaufnahme von DFE (Typ 1 oder Typ 2) bei der Messung des Stromverbrauchs von TSV-Produkten bzw. der Leistungsaufnahme von BM-Produkten nach Möglichkeit abgezogen oder außer Acht gelassen wird. Produkte, die mit zusätzlichem Schnurlostelefon verkauft werden: Faxgeräte oder Mehrzweckgeräte mit Faxfunktion, die ab 1. Juli 2009 hergestellt und mit zusätzlichem Schnurlostelefon verkauft werden, benötigen entweder ein ENERGY STAR-gerechtes Schnurlostelefon oder ein Schnurlostelefon, das die ENERGY STAR-Spezifikation für Telefonieprodukte erfüllt, wenn zu dem Zeitpunkt, zu dem das bildgebende Produkt als ENERGY STAR-gerecht eingestuft wird, eine Überprüfung anhand des ENERGY STAR-Prüfverfahrens erfolgt. Die ENERGY STAR-Spezifikation und das Prüfverfahren für Telefonieprodukte finden Sie unter der Adresse www.energystar.gov/products Duplex-Geräte: Kopierer, Mehrzweckgeräte und Drucker für Standardformate, die mit Elektrofotografie, Festtinte und Hochleistungs-TS-Druckverfahren arbeiten und für die der TSV-Ansatz laut Abschnitt C.1 gilt, müssen je nach Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck folgende Duplex-Anforderungen erfüllen: Farbkopierer, -Mehrzweckgeräte und -drucker Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck Duplex-Anforderung ≤ 19 ipm entfällt 20 - 39 ipm Ein Autoduplex-Modus muss zum Kaufzeitpunkt als Standardfunktion oder als optionales Zubehör verfügbar sein. ≥ 40 ipm Ein Autoduplex-Modus muss zum Kaufzeitpunkt als Standardfunktion verfügbar sein. Einfarbige Kopierer, Mehrzweckgeräte und Drucker Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck Duplex-Anforderung ≤ 24 ipm entfällt 25 - 44 ipm Ein Autoduplex-Modus muss zum Kaufzeitpunkt als Standardfunktion oder als optionales Zubehör verfügbar sein. ≥ 45 ipm Ein Autoduplex-Modus muss zum Kaufzeitpunkt als Standardfunktion verfügbar sein. 1.   ENERGY STAR-Einstufungskriterien — Typischer Stromverbrauch (TSV) Damit ein Gerät die ENERGY STAR-Kennzeichnung erhalten kann, darf der in Abschnitt B Tabelle 1 angegebene TSV-Wert für bildgebende Produkte die unten angegebenen Grenzwerte nicht überschreiten. Bei bildgebenden Produkten mit DFE Typ 2 ist der gemäß unten stehendem Beispiel berechnete Stromverbrauch des DFE abzuziehen, bevor der gemessene TSV-Wert des Produkts mit den unten aufgeführten Grenzwerten verglichen wird. Das DFE darf die Fähigkeit des bildgebenden Produkts nicht beeinträchtigen, in den oder aus dem Stromsparzustand zu wechseln. Um den oben beschriebenen Abzug vornehmen zu können, muss das DFE der Definition in Abschnitt A.32 entsprechen und es muss sich um eine separate Verarbeitungseinheit handeln, die über das Netzwerk Aktivitäten einleiten kann. Beispiel: Der TSV-Gesamtwert eines Druckers beträgt 24,5 kWh/Woche und sein internes DFE benötigt bei Betriebsbereitschaft 50 W. 50 W × 168 Stunden/Woche = 8,4 kWh/Woche. Diese Zahl wird nun vom gemessenen TSV-Wert abgezogen: 24,5 kWh/Woche - 8,4 kWh/Woche = 16,1 kWh/Woche. Die so errechneten 16,1 kWh/Woche werden dann mit den nachstehenden Kriterien verglichen. Anmerkung: Für alle nachstehenden Gleichungen gilt: × = Produktgeschwindigkeit (ipm). TSV-Tabelle 1 Produkte: Kopierer, Digitalvervielfältiger, Faxgeräte, Drucker Format: Standardformat Druckverfahren: TD, Einfarb-SD, Einfarb-EF, Einfarb-Matrize, Einfarb-TT, Hochleistungs-Einfarb-TS Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Maximaler TSV (kWh/Woche) ≤ 15 1 kWh 15 < x ≤ 40 (0,10 kWh/ipm)x - 0,5 kWh 40 < x ≤ 82 (0,35 kWh/ipm)x - 10,3 kWh > 82 (0,70 kWh/ipm)x - 39 kWh TSV-Tabelle 2 Produkte: Kopierer, Digitalvervielfältiger, Faxgeräte, Drucker Format: Standardformat Druckverfahren: Farb-SD, Farb-Matrize, Farb-TT, Farb-EF, FT, Hochleistungs-Farb-TS Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) ≤ 32 (0,10 kWh/ipm)x + 2,8 kWh 32 < x ≤ 58 (0,35 kWh/ipm)x - 5,2 kWh > 58 (0,70 kWh/ipm)x - 26 kWh TSV-Tabelle 3 Produkt: Mehrzweckgerät Format: Standardformat Druckverfahren: TD, Einfarb-SD, Einfarb-EF, Einfarb-TT, Hochleistungs-Einfarb-TS Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) ≤ 10 1,5 kWh 10 < x ≤ 26 (0,10 kWh/ipm)x + 0,5 kWh 26 < x ≤ 68 (0,35 kWh/ipm)x - 6 kWh > 68 (0,70 kWh/ipm)x - 30 kWh TSV-Tabelle 4 Produkt: Mehrzweckgerät Format: Standardformat Druckverfahren: Farb-SD, Farb-TT, Farb-EF, FT, Hochleistungs-Farb-TS Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) ≤ 26 (0,10 kWh/ipm)x + 3,5 kWh 26 < x ≤ 62 (0,35 kWh/ipm)x - 3 kWh > 62 (0,70 kWh/ipm)x - 25 kWh 2.   ENERGY STAR-Einstufungskriterien — Betriebsmodus (BM) Damit ein Gerät die ENERGY STAR-Kennzeichnung erhalten kann, dürfen die in Abschnitt C Tabelle 2 angegebene Stromverbrauchswerte für bildgebende Produkte die unten angegebenen Grenzwerte nicht überschreiten. Bei Produkten, die bereits im Zustand der Betriebsbereitschaft die Anforderungen für den Ruhezustand erfüllen, ist zur Einhaltung des Ruhezustands-Grenzwerts keine weitere automatische Verringerung des Stromverbrauchs notwendig. Zudem ist für die ENERGY STAR-Kennzeichnung von Produkten, die die Stand-by-Anforderungen in Betriebsbereitschaft oder im Ruhezustand erfüllen, keine weitere automatische Verringerung des Stromverbrauchs erforderlich. Bei bildgebenden Produkten, deren funktional integriertes DFE die Stromversorgung des bildgebenden Geräts benutzt, ist der Stromverbrauch des DFE abzuziehen, bevor der im Ruhezustand gemessene Verbrauch mit den addierten Werten für das Druckmodul und die Funktionszusätze und die gemessenen Standby-Werte mit den entsprechenden Grenzwerten (siehe unten) verglichen werden. Das DFE darf die Fähigkeit des bildgebenden Produkts nicht beeinträchtigen, in den oder aus dem Stromsparzustand zu wechseln. Um den oben beschriebenen Abzug vornehmen zu können, muss das DFE der Definition in Abschnitt A.32 entsprechen und es muss sich um eine separate Verarbeitungseinheit handeln, die über das Netz Aktivitäten einleiten kann. Anforderungen an voreingestellte Wartezeiten: Um die Kriterien für die ENERGY STAR-Kennzeichnung zu erfüllen, müssen BM-Produkte den Anforderungen an die voreingestellten Wartezeiten gemäß den Tabellen A bis C entsprechen. Diese Einstellungen müssen bei der Lieferung aktiviert sein. Darüber hinaus sind alle BM-Produkte mit einer maximalen Geräte-Wartezeit auszuliefern, die vier Stunden nicht überschreitet und nur vom Hersteller verändert werden kann. Diese maximale Geräte-Wartezeit darf nicht vom Benutzer selbst und üblicherweise nicht ohne interne, invasive Änderungen des Produkts angepasst werden können. Die Einstellungen der voreingestellten Wartezeiten gemäß den Tabellen A bis C können vom Benutzer geändert werden. Tabelle A Maximale voreingestellte Wartezeiten von BM-Produkten für Klein- und Standardformate (außer Frankiermaschinen) bis zum Übergang in den Ruhezustand (in Minuten) Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Faxgerät Mehrzweckgerät Drucker Scanner 0 - 10 5 15 5 15 11 - 20 5 30 15 15 21 - 30 5 60 30 15 31 - 50 5 60 60 15 51 + 5 60 60 15 Tabelle B Maximale voreingestellte Wartezeiten von BM-Produkten für Großformate (außer Frankiermaschinen) bis zum Übergang in den Ruhezustand (in Minuten) Produktgeschwindigkeit für den einfarbigen Druck (ipm) Kopierer Mehrzweckgerät Drucker Scanner 0 - 10 30 30 30 15 11 - 20 30 30 30 15 21 - 30 30 30 30 15 31 - 50 60 60 60 15 51 + 60 60 60 15 Tabelle C Maximale voreingestellte Wartezeiten von Frankiermaschinen bis zum Übergang in den Ruhezustand (in Minuten) Produktgeschwindigkeit Postsendungen pro Minute (mppm) Frankiermaschinen 0 - 50 20 51 - 100 30 101 - 150 40 151 + 60 Standby-Anforderungen: Um die Kriterien für die ENERGY STAR-Kennzeichnung zu erfüllen, müssen BM-Produkte die Anforderungen an den Stromverbrauch im Standby-Modus gemäß Tabelle D erfüllen. Tabelle D Maximale Leistungsaufnahme für BM-Produkte (in Watt) Produkttyp Standby Alle BM-Produkte 1 Die Kriterien für die ENERGY STAR-Kennzeichnung laut BM-Tabellen 1 bis 8 unten gelten für das Druckmodul des Produkts. Da davon auszugehen ist, dass Produkte mit einer oder mehreren Funktionen geliefert werden, die über die eines reinen Druckmoduls hinausgehen, sind die entsprechenden Werte für den Ruhezustand zu den Druckmodul-Kriterien zu addieren. Zur Ermittlung, ob das Produkt für die ENERGY STAR-Kennzeichnung in Frage kommt, ist der Gesamtwert des Grundprodukts samt den Funktionszusätzen heranzuziehen. Der Hersteller darf für jedes Produktmodell nicht mehr als drei primäre, jedoch so viele sekundäre Funktionszusätze geltend machen, wie vorhanden sind (dabei können primäre Funktionszusätze, wenn mehr als drei vorhanden sind, als sekundäre angerechnet werden). Es folgt ein Beispiel für das beschriebene Berechnungsverfahren: Beispiel: Wir gehen von einem TS-Drucker für Standardformate mit USB 2.0 und Speicherkarten-Eingang aus. Wenn der USB-Anschluss bei der Prüfung als Primärschnittstelle dient, darf das Druckermodell zusätzlich 0,5 W für die USB-Schnittstelle und 0,1 W für den Speicherkartenleser verbrauchen. Das ergibt insgesamt 0,6 W, die für die Funktionszusätze zusätzlich erlaubt sind. Da die BM-Tabelle 2 für den Ruhezustand des Druckmoduls 1,4 W als Grenzwert festlegt, muss der Hersteller bei der Feststellung der Energy-Star-Eignung zu diesem Wert den aufgrund der Funktionszusätze zusätzlich erlaubten Wert hinzu addieren, um die für die ENERGY STAR-Kennzeichnung maximal zulässige Leistungsaufnahme des Grundprodukts zu ermitteln: 1,4 W + 0,6 W. Wenn die Messung des Energieverbrauchs des Druckers im Ruhezustand 2,0 W oder weniger ergibt, erfüllt der Drucker das Energy-Star-Kriterium für den Ruhezustand. Tabelle 3 Anforderungsgerechte Produkte: BM-Funktionszusätze Art Einzelheiten Werte für Funktionszusätze (W) Primär Sekundär Schnittstellen A. mit Kabelanschluss < 20 MHz 0,3 0,2 Ein physischer Daten- oder Netzwerkanschluss am bildgebenden Produkt mit einer Transferrate < 20 MHz. Gilt u. a. für USB 1.x, IEEE488, IEEE 1284/Parallel/Centronics, RS232 und/oder Faxmodem. B. mit Kabelanschluss ≥ 20 MHz und < 500 MHz 0,5 0,2 Ein physischer Daten- oder Netzwerkanschluss am bildgebenden Produkt mit einer Transferrate ≥ 20 MHz und < 500 MHz. Gilt u. a. für USB 2.x, IEEE 1394/FireWire/i.LINK und 100 MB-Ethernet. C. mit Kabelanschluss ≥ 500 MHz 1,5 0,5 Ein physischer Daten- oder Netzwerkanschluss am bildgebenden Produkt mit einer Transferrate ≥ 500 MHz. Gilt u. a. für 1 GB-Ethernet. D. Drahtlos 3 0,7 Eine Daten- oder Netzwerkschnittstelle am bildgebenden Produkt, die zum drahtlosen Hochfrequenz-Datentransfer dient. Gilt u. a. für Bluetooth und 802.11. E. Speicherkarte/Kamera/Speichermedium mit Verbindungsleitungen 0,5 0,1 Ein physischer Daten- oder Netzwerkanschluss am bildgebenden Produkt, der den Anschluss externer Geräte, z. B. Flash-Speicherkarten-Lesegeräte, Chipkarten-Lesegeräte oder Kameraschnittstellen (einschließlich PictBridge) erlaubt. G. Infrarot 0,2 0,2 Eine Daten- oder Netzwerkschnittstelle am bildgebenden Produkt, die zur Übertragung von Daten via Infrarot-Technologie dient. Gilt u. a. für IrDA. Sonstige Speichermedien - 0,2 Interne Speicherlaufwerke des bildgebenden Produkts. Gilt nur für interne Laufwerke (z. B. Diskettenlaufwerke, DVD-Laufwerke, Zip-Laufwerke) und ist auf jedes Laufwerk einzeln anzuwenden. Gilt nicht für Schnittstellen zu externen Laufwerken (z. B. SCSI) oder internen Speichern. Scanner mit Kaltkathodenröhren und anderen Röhren - 0,5 Vorhandensein eines Scanners, der mit Kaltkathodenröhren-Technologie (CCFL) oder einer anderen Technologie arbeitet, z. B. Leuchtdioden (LED), Halogen, Glühkathodenröhren, Xenon oder Leuchtstoffröhren. Dieser Zusatz darf nur einmal geltend gemacht werden, unabhängig von der Röhrengröße und der Anzahl verwendeter Röhren/Lampen. PC-gestütztes System (kann ohne die Nutzung erheblicher PC-Ressourcen nicht drucken/kopieren/scannen) - –0,5 Dieser Zusatz bezieht sich auf bildgebende Produkte, die erhebliche Ressourcen, z. B. Speicher- und Datenverarbeitungskapazität, von einem externen Computer beziehen, um Grundfunktionen auszuführen, die von bildgebenden Produkten im Allgemeinen unabhängig ausgeführt werden, z. B. Seiten-Rendering. Dieser Zusatz ist nicht auf Produkte anzuwenden, die einen Computer nur als Quell- oder Zielort für die Ablage der Bilddaten verwenden. Schnurlostelefon - 0,8 Die Fähigkeit des bildgebenden Produkts, über ein Schnurlostelefon zu kommunizieren. Dieser Zusatz kann nur einmal geltend gemacht werden, unabhängig davon, mit wie vielen Schnurlostelefonen das Produkt genutzt werden kann. Dieser Zusatz bezieht sich nicht auf die Leistungsaufnahme des Schnurlostelefons selbst. Datenspeicher - 1,0 W pro 1 GB Die interne Kapazität des bildgebenden Produkts zur Speicherung von Daten. Dieser Zusatz bezieht sich auf alle Größen von internem Speicher und ist entsprechend anzupassen. Beispielsweise können für eine Speichereinheit mit 2,5 GB 2,5 W geltend gemacht werden, für eine Speichereinheit mit 0,5 GB analog 0,5 W. Netzteil, basierend auf der Nennleistung (Pn) Anmerkung: Dieser Zusatz gilt NUR für Produkte der BM-Tabellen 2 und 6. - Bei Pn > 10 W, 0,02 x (Pn — 10 W) Dieser Zusatz gilt nur für die bildgebenden Produkte der BM-Tabellen 2 und 6. Der Wert wird aufgrund der Gleichstrom-Nennleistung des internen oder externen Netzteils laut Angaben des Netzteil-Herstellers berechnet. (Es handelt sich nicht um eine gemessene Größe). Beispiel: Ein Gerät mit 3 A bei 12 V besitzt eine Nennleistung von 36 W. Aufgrund dessen ergibt sich ein Wert von 0,02 × (36-10) = 0,02 × 26 = 0,52 W, der für das Netzteil geltend gemacht werden kann. Für Netzteile, die über mehr als eine Spannung verfügen, wird die Summe der Leistung aller verwendeten Spannungen verwendet, es sei denn, dass die Spezifikationen eine niedrigere Nennleistung enthalten. Beispiel: Ein Netzteil, das 3 A bei 24 V oder 1,5 A bei 5 V leisten kann, besitzt eine Gesamtleistung von (3 × 24) + (1,5 × 5) = 79,5 W. Aufgrund dessen kann ein Wert von 1,39 W geltend gemacht werden. Bei den für die Funktionszusätze zulässigen Werten in Tabelle 3 wird zwischen „primären“ und „sekundären“ Funktionszusätzen unterschieden. Diese Einteilung bezieht sich auf den Status der Schnittstelle, während das Gerät im Ruhezustand ist. Verbindungen, die beim BM-Prüfverfahren aktiv bleiben, während sich das bildgebende Produkt im Ruhezustand befindet, gelten als primär, während Verbindungen, die inaktiv sein können, während sich das bildgebende Produkt im Ruhezustand befindet, als sekundär gelten. Die meisten Funktionszusätze sind sekundär. Die Hersteller berücksichtigen nur jene Funktionszusätze, die im Lieferzustand eines Produkts vorhanden sind. Optionen, die dem Käufer nach der Lieferung zur Verfügung stehen, oder Schnittstellen des extern gespeisten digitalen Front-Ends (DFE) des Produkts dürfen bei der Anwendung der zulässigen Werte auf das bildgebende Produkt nicht berücksichtigt werden. Bei Produkten mit mehreren Schnittstellen werden diese Schnittstellen als einzeln und unabhängig betrachtet. Schnittstellen, die mehrere Funktionen erfüllen, werden jedoch nur einmal berücksichtigt. So darf ein USB-Anschluss, der als 1.x und 2.x nutzbar ist, nur einmal angerechnet werden. Zählt eine bestimmte Schnittstelle laut Tabelle 3 zu mehr als einer Art, wählt der Hersteller zur Ermittlung des zulässigen Werts deren Hauptfunktion aus. Ein USB-Anschluss an der Vorderseite des bildgebenden Produkts, der in den Produktunterlagen als „PictBridge-Schnittstelle“ oder

Quellenbestand vom 5. Oktober 2026. Die Sammlung wird schrittweise erweitert. Dokumentfassungen sind nicht mit der Zahl eigenständiger Gesetze gleichzusetzen.